AppleSteve Jobs ist tot

Der Apple-Mitbegründer und ehemalige Konzernchef Steve Jobs ist gestorben. Mit 56 Jahren erlag er seinem Krebsleiden. von dpa

Steve Jobs bei der Vorstellung des iPad 2 im März 2011

Steve Jobs bei der Vorstellung des iPad 2 im März 2011  |  © Justin Sullivan/Getty Images

Der Mitbegründer des Computerherstellers Apple, Steve Jobs, ist tot. Er starb am Mittwoch im kalifornischen Palo Alto im Alter von 56 Jahren, wie das Unternehmen bestätigte. Jobs litt seit Langem an Krebs. Erst im August hatte er die Führung der Geschäfte an Tim Cook abgegeben.

Jobs gilt als einer der größten Visionäre des Computerzeitalters. Wenige Menschen haben das tägliche Leben des modernen Menschen so beeinflusst wie er, denn Steve Jobs hat maßgeblich dazu beigetragen, dass heute in fast jedem Haushalt ein Computer steht. Auch der MP3-Player iPod, das Mobiltelefon iPhone und der Kleincomputer iPad gelten als seine Schöpfungen – nicht umsonst trug er auch den Namen "iGod".

In tiefer Trauer



Am Mittwochabend erschien im Internetauftritt von Apple die Todesnachricht. Die Startseite zeigte zunächst nur ein großes Bild des langjährigen Chefs mit den Lebensdaten 1955 und 2011. Jobs blickt den Betrachter von dem Schwarzweißbild nachdenklich an. Er trug den für ihn typischen schwarzen Rollkragenpullover, mit dem er fast immer in der Öffentlichkeit auftauchte.

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Später kam auf der Startseite noch eine Würdigung hinzu. Apple-Chef Tim Cook schrieb in einer E-Mail an die Angestellten des Unternehmens: "Apple hat einen Visionär und kreativen Genius verloren, und die Welt hat einen unglaublichen Menschen verloren." Diejenigen, die glücklich genug gewesen seien, ihn zu kennen und mit Jobs zusammenzuarbeiten, hätten einen lieben Freund und inspirierenden Mentor verloren, schrieb Cook weiter. Apple richtete zugleich ein elektronisches Kondolenzbuch ein. An rememberingsteve@apple.com können Fans Beileidsnachrichten schicken. 



Der Chef des Internetunternehmes Google, Eric Schmidt, der früher selbst eine führende Position bei Apple innehatte, sprach von einem sehr traurigen Tag "für uns alle". "Steve war so charismatisch brillant, dass er Menschen inspirierte, das Unmögliche zu tun". Er werde als der größte Computererfinder in der Geschichte in Erinnerung bleiben.

Ging es ihm schlecht, sackte der Aktienkurs ab


Der schwer kranke Firmengründer war im August aus gesundheitlichen Gründen als Konzernchef zurückgetreten. Er könne seine Aufgaben nicht länger erfüllen, schrieb Jobs damals. Er blieb dem Konzern aber als Chef des Aufsichtsrates erhalten und hatte damit weiterhin ein gewichtiges Wort mitzureden. Bei der Vorstellung des iPhone 4S am Dienstag tauchte er zur Enttäuschung der Investoren nicht auf – es war nur Stunden vor seinem Tod. 

2004 hatte Jobs wegen Krebs behandelt werden müssen. 2009 bekam er eine neue Leber. Jobs nahm immer wieder eine Auszeit vom  Tagesgeschäft und trat nur sporadisch in die Öffentlichkeit. Sein Gesundheitszustand wurde von den Anlegern intensiv verfolgt. Ging es ihm schlechter, sackte der Aktienkurs ab, gab es hingegen Nachrichten der Besserung, schnellten die Kurse wieder empor. Die Investoren vertrauten vor allem auf das untrügliche Gespür des Kaliforniers für den Markt: Jobs verstand es auch immer äußerst geschickt, die Neuheiten zu verpacken, ja als ein Ereignis zu zelebrieren.



US-Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle zeigten sich "betrübt" über die Todesnachricht. In einer Mitteilung des Weißen Hauses hieß es, Jobs habe zu den größten amerikanischen Erfindern gezählt. Mit dem Aufbau eines der erfolgreichsten Unternehmen des Planeten aus seiner Garage heraus, habe er beispielhaft den Geist der amerikanischen Erfindungsgabe gezeigt.

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Leserkommentare
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    [...] Jobs gehoerte nicht zu den Clonern, die abgelutschte Technologie bis zum geht nicht mehr aussaugten um dann trotzdem vom Markt zu verschwinden. Er war nicht einfach, aber er hat sein Ding gemacht, wie niemand anderer in der Branche. Dass ich die Nachricht von seinem Tode ueber mein Iphon erhielt, ist nur eines der vielen Beispiele seines Schaffens. Chapeau Steve!

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    • Infamia
    • 06. Oktober 2011 7:23 Uhr

    [...]

    Dieser Mann hat zweifelsfrei unsere Welt revolutioniert und Meilensteine gesetzt. Ohne Wenn und ohne Aber. RIP!

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    Der Kommentar war absolut respektvoll und hat die Lebensleistung Jobs gewürdigt!

    Wir leben im Kapitalismus und Jobs hatte nun mal die Macht zu Verführung - und hat sie gezielt zu seinem wirtscaftlichen Erfolg sehr gezielt eingesetzt. Das nicht würdigen zu wollen hieße doch die Realitäten des Kapitalismus - und damit Voraussetzungen damit Jobs mit seinen Fähigkeiten zum Erfolg kommen konnte - zu ignorieren.

    [...]

    Y.S.

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    2004 hatte Jobs wegen Krebs behandelt werden müssen. 2009 bekam er eine neue Leber. Jobs nahm immer wieder eine Auszeit vom Tagesgeschäft und trat nur sporadisch in die Öffentlichkeit. Sein Gesundheitszustand wurde von den Anlegern intensiv verfolgt. Ging es ihm schlechter, sackte der Aktienkurs ab, gab es hingegen Nachrichten der Besserung, schnellten die Kurse wieder empor. Die Investoren vertrauten vor allem auf das untrügliche Gespür des Kaliforniers für den Markt: Jobs verstand es auch immer äußerst geschickt, die Neuheiten zu verpacken, ja als ein Ereignis zu zelebrieren.



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    Steve Jobs,
    durch Dich (naja, fast durch Dich, Clive Sinclair mit dem ZX-81 war einen Ticken schneller) haben Du und der andere Steve meine ersten richtigen Computerschritte mit dem "Apple ][" ermöglicht. Dafür danke ich Dir aus meinem tiefsten Inneren.

    [...]

    Y.S.

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    Antwort auf "Respekt, auch wenn .."
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    Einfach nur ehrlich und nicht verblendet durch den Tod von Jobs!

    Das er Großes erreicht hat für seine Firma und sich selbst, sowie etlichen Menschen ihr Leben "vereinfacht" (?) hat, steht außer Frage. Aber "das Weltbild einer Generation geprägt", wie es der Spiegel gerade schreibt, hat er sicherlich nicht. Ich sehe in ihm auch einen kühlen, cleveren Strategen, der immer genau wusste wo er den Hebel anzusetzen hatte.

    Er war wahrscheinlich einer der größten Geschäftsmänner unserer Zeit, aber sorry, mehr auch nicht.

    Bitte verzichten Sie auf Pietätslosigkeiten. Danke, die Redaktion/se

    Ich würdige Jobs Leistungen und zolle ihm (ok, seinen Kunden gerade deshalb etwas weniger) Respekt.

    [...] Aber es ist ehrlicher Respekt vor Jobs Lebnsleistung!

    Y.S.

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  3. Entfernt. Die Redaktion/sh

  4. von Anlegern verfolgt wurde.

    Wie unmenschlich einen Menschen in dieser Weise zu funktionalisieren und instrumentalisieren.

    Das verstößt gegen seine Würde.

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    • tuo
    • 06. Oktober 2011 8:42 Uhr

    Wenn die die Gesundheit ihres Chefs besorgt verfolgen, weil ihr Wohl und Wehe von ihm abhängt und ohne ihn der Laden pleite geht. Das ist ebenso "instrumentalisierend" und "funktionalisierend". Beide Fälle sind aber mMn vollkommen verständlich. Man sorgt sich um das Wohl dessen von dem man abhängt, nicht (nur) aus Nächstenliebe, sondern aus Eigeninteresse. Urmenschlich...

    ...von Anlegern verfolgt wurde. Wie unmenschlich einen Menschen in dieser Weise zu funktionalisieren und instrumentalisieren. Das verstößt gegen seine Würde."

    Steve Jobs hat sich ja selbst als Produkt inszeniert. Er hat seine Person mit den ewig gleichen Pullover "vermarktet". Somit muss er damit leben, dass sein Ableben kapitalisiert wird.

    Bitte vergessen Sie auch nicht Steve Jobs' zynische Äußerungen zum Vergleich der Selbstmordrate in den Apple-Betrieben. Da hat der "Mensch" Steve Jobs seine Mitarbeiter auch auf eine kapitalisierbare Statistik abgewertet.

    Von Bill Gates bleibt, dass er viel spendet für Gesundheits-Forschungen...

    'Geschmacklos ist, daß seine Gesundheit
    von Anlegern verfolgt wurde.

    Wie unmenschlich einen Menschen in dieser Weise zu funktionalisieren und instrumentalisieren.

    Das verstößt gegen seine Würde.'

    Bei allem Respekt, aber das ist Quatsch. Apple war immer ein Wirtschaftsunternehmen. Die Erfindungen, wie Lisa, Apple II, Macintosh, das GUI, waren immer als Industrieprodukte gedacht und vermarktet worden. Es waren innovative, technisch revolutionäre Produkte, aber deren Ziele war nie die Pflege altruistischer Gesinnungen, sundern Stückzahlen, Umsatz, Marge und Marktanteile. Steve Jobs war einer der kreativen Köpfe dahinter (es gab noch andere), die Galeonsfigur und vor allem der Manager. So gesehen war es nur folgerichtig, daß der Aktienkurs auf seine Gesundheit reagierte. So problematisch das für eine Firma ist, bin ich mir doch sicher, daß er damit moralisch kein Problem hatte, es sogar als unnatürlich empfunden hätte, wenn es nicht so gewesen wäre.

  5. Viele wissen nicht dass er auch der Mann hinter Pixar war.

    Ein echter Kalifornier (Ich lebe in Kalifornien) der den "California dream" gelebt hat. Klein angefangen, sogar den Boden der eigenen Firma geschrubt. Erst in 2011 kam der Erfolg. So viel Geduld muss man erstmal haben. Leider ist der Kampf gegen Krebs immernoch fast hoffnungslos.

    RIP.

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    • Buh
    • 06. Oktober 2011 9:19 Uhr

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    Mich begleitete Apple über meine gesamte berufliche Laufbahn (Werbung/Medien - jaja, was sonst) hinweg. Auch während der Zeit, in der Jobs nicht für Apple tätig war, spielte er stets eine Rolle. Es sind mitnichten nur Spaßprodukte. Jobs war für eine Vielzahl von Produktiv-Tools verantwortlich und immer jemand, der das Machbare wollte. Das war die Priorität. Pixar samt Software sind zu nennen, Next-Computer, die ein Meilenstein des technisch Möglichen waren und letztlich die Entwicklung von OS X bestimmten. Hier nur von Vermarkterei zu sprechen, jemanden wie Jobs darauf zu reduzieren, wird ihm sicher nicht gerecht. Eben, weil er viel mehr war als das, ist er bedeutend. Jobs/Apple - das ist nicht nur iPad und iPhone. Es ist eine Aneinanderreihung von Innovationen über Jahrzehnte hinweg - oftmals auch unvernünftig, zu anders für den "Markt". Es war eben nicht nur Vermarktung, wenngleich Jobs mit Apple, was CI betrifft, auch hier Maßstäbe gesetzt hat.

    Das Jobs so früh durch eine Krebs sterben mußte, ist sicher tragisch. Denn jeder möchte gerne alt werden. Nur das jede Minute ein Kind aus Mangel an Nahrung verhungern, noch viel tragischer. Verhungert auch aus dem Grunde, da man mit Nahrungsmitteln an der Börse spekuliert.

    Das Jobs Aktien auf grund der Gesundheit bewertet wurden zeigte eigentlich nur, wie der Markt Menschen beurteilt. Der Markt ist Götze und hat sich ihm unter zu ordnen. Pervers für mich. Noch perverser ist, dass hinter dem Markt auch Menschen stehen! Das zeigt wiederum wie verkommen und kalt diese Welt schon ist.

    Ich bin bestimmt weit davon entfernt ein Apple Fanboy zu sein und besitze kein einziges "I"-irgendwas. Aber Jobs und Wozniak sind die Erfinder des Personal Computers, diesen Kommentar haben sie sicher auch mit einem geschrieben.
    In sofern haben Jobs und Wozniak mit Apple tatsächlich unsere Welt revolutioniert. Wahrscheinlich wäre früher oder später auch ein anderer auf die Idee gekommen aber Apple hat es eben als erstes getan, die damaligen Branchengrößen wie IBM waren der Meinung dass das kein Mensch brauchen würde.
    Jobs und Wozniak hatten eine Vision und haben sie verwirklicht.

    Auch bei Pixar hat er etwas phantastisches auf die Beine gestellt. Vielleicht war er nur ein toller Verkäufer, oder hatte nur ein Talent die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt um sich zu sammeln, aber auch dann haben wir ihm vieles zu verdanken.

    Ich habe in meinem nächsten Umfeld mehrere Menschen durch Krebs verloren, zu erleben, wie sie über Jahre nach und nach vom Krebs zerfressen wurden und schließlich den Kampf verloren war schrecklich. Ein solches Ende wünsche ich meinem schlimmsten Feind nicht.
    Goodbye and farwell Steve!

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    • T.M.
    • 06. Oktober 2011 7:14 Uhr

    Auch wenn man heute noch hundert Mal lesen wird, er sei ein technisches Genie, einer der grössten amerikanischen Erfinder, ein Visionär usw. gewesen, man wird ruhig auch dazusagen dürfen, dass seine vielleicht grösste Leistung möglicherweise darin bestand, den Leuten halbwegs glaubhaft einzureden, sie könnten ohne mindestens ein iDing nicht weiterleben. Schon Zwölfjährige wissen das. Er hat damit einen beispiellosen Kult und ein neues Statussymbol geschaffen und mindestens zehn Jahre aufrecht erhalten können. Bewerten mag das jeder für sich.

    siehe auch hier

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    Danke für den Link ;-)

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    die preiswerten Laserdrucker, das Destkop-Publishing (inkl. WYSIWYG), Drag&Drop, QuickTime, das die Basis für MPEG4 bildete, und viele Innovationen, die im AudioVideo-Bereich seit Jahrzehnten nicht wegzudenken sind. Auf Jobs gehen längst nicht nur die iGeräte zurück.

    Nicht alle genannten Erfindungen stammen direkt von Apple, aber Jobs erkannte im Gegensatz zu deren Erfindern deren Wert, Nutzen und Bedeutung, Apple verbesserte sie erheblich, hat also einen sehr großen Eigenanteil an deren Entwicklung, und machte sie für die Masse der Anwender nutzbar.

  7. Einfach nur ehrlich und nicht verblendet durch den Tod von Jobs!

    Das er Großes erreicht hat für seine Firma und sich selbst, sowie etlichen Menschen ihr Leben "vereinfacht" (?) hat, steht außer Frage. Aber "das Weltbild einer Generation geprägt", wie es der Spiegel gerade schreibt, hat er sicherlich nicht. Ich sehe in ihm auch einen kühlen, cleveren Strategen, der immer genau wusste wo er den Hebel anzusetzen hatte.

    Er war wahrscheinlich einer der größten Geschäftsmänner unserer Zeit, aber sorry, mehr auch nicht.

    Bitte verzichten Sie auf Pietätslosigkeiten. Danke, die Redaktion/se

    Antwort auf "Geschmacklos"
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    Er war wahrscheinlich einer der größten Geschäftsmänner unserer Zeit, aber sorry, mehr auch nicht.

    Doch, er war ein Mensch wie du und ich, ein Mensch mit dem Anspruch einfach ein gutes Produkt in der Hand halten zu dürfen. Der Unterschied zwischen ihm und du und ich ist, dass er die Mittel und den Mut dazu hatte, das umzusetzen.

    Blicke ich zurück und schaue mir die großen Produkte Apples an, iPod, iPhone, iPad, dann sehe ich da eigentlich nichts besonderes. Für mich aus Sicht eines Fachmenschen sind das sehr gut realisierte Produkte für die es nicht so schwer war auf die entsprechende Idee zu kommen. Vor 10 Jahren habe ich mir schon solche Dinge gewünscht, aber der Markt war nicht in der Lage mir das zu liefern. Er ist heute immer noch nicht so weit, meine Wünsche zu erfüllen, weil immer noch billig und unbedingte Kundenbindung oberste Ziele sind, anstatt ein Produkt über seine Qualität zu definieren. Steve Jobs hat genau das gesehen und es war sein großer Verdienst, dem Markt zu zeigen, dass es das ist, was der Verbraucher sucht. Die Macht hat Apple jedoch gierig gemacht. Das langsame Scheiden des Anführers hat Apple anfällig gemacht.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
  • Schlagworte Steve Jobs | Tim Cook | Barack Obama | Apple | Chef | Eric Schmidt
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