Enthüllung: WikiLeaks veröffentlicht E-Mails syrischer Behörden
Mehr als zwei Millionen E-Mails syrischer Politiker, Beamter und Unternehmen hat WikiLeaks gesammelt. Wie brisant die Informationen wirklich sind, bleibt zunächst unklar.
Die Enthüllungsplatform WikiLeaks veröffentlicht die sogenannten Syrien-Dateien (Syria Files). Dabei handelt es sich um mehr als zwei Millionen E-Mails von syrischen Politikern, Ministerien und Firmen aus dem Zeitraum August 2006 bis März 2012. Woher WikiLeaks die Dokumente hat, ist nicht bekannt.
Die Datenbank besteht nach Angaben von WikiLeaks aus 2.434.899 E-Mails von 680 Domains. Sie enthält 678.752 verschiedene E-Mail Adressen als Sender und 1.082.447 als Empfänger. 400.000 E-Mails seien in in arabischer und 68.000 E-Mails in russischer Sprache verfasst. Die Mails werden nicht allesamt gleichzeitig veröffentlicht, einige wenige Dokumente sind aber bereits auf WikiLeaks.org einsehbar.
Die E-Mails sollen unter anderem Geschäftsbeziehungen zwischen syrischen Ministerien und westlichen Unternehmen offenlegen. In den nächsten zwei Monaten werden WikiLeaks selbst sowie Medienpartner wie Al Akhbar (Libanon), Al Masry Al Youm (Ägypten), ARD (Deutschland), Associated Press (Vereinigte Staaten), L’Espresso (Italien), Owni (Frankreich) und Publico.es (Spanien) diverse Artikel und Beiträge veröffentlichen, deren Basis die E-Mails sind.
Konkrete Beispiele für deren Inhalte nannte WikiLeaks-Mitarbeiterin Sarah Harrison bei einer Pressekonferenz in London nicht. Deshalb ist vorerst unklar, wie brisant die Informationen wirklich sind. Der italienische Medienpartner L'Espresso veröffentlichte aber bereits eine erste Geschichte über die Geschäftsbeziehungen des Rüstungskonzerns Finmeccanica zum Assad-Regime. Demnach haben die Italiener in großem Stil Funkgeräte an die syrische Polizei geliefert.
Tool zum Durchsuchen der Mails
Harrison kündigte an, dass WikiLeaks ein Data-Mining-System zur Verfügung stellen werde, mit dem sich die Datenbank der veröffentlichten E-Mails durchsuchen lassen werde. Etwas Ähnliches hatte WikiLeaks zuletzt bei der Veröffentlichung von fünf Millionen E-Mails des Unternehmens Stratfor getan.
WikiLeaks weist darauf hin, dass man nicht alle syrischen E-Mails auf ihre Echtheit überprüfen konnte. In einer Presseerklärung heißt es: "Wir sind nach statistischen Analysen zuversichtlich, dass der Großteil der Dateien authentisch ist."
WikiLeaks-Gründer Julian Assange, der sich weiterhin in der Botschaft von Ecuador in London aufhält, ließ ausrichten: "Das Material ist peinlich für Syrien, aber auch peinlich für Syriens Gegner. Es hilft uns nicht bloß, die eine oder andere Gruppe zu kritisieren, sondern vor allem ihre Interessen, Aktionen und Gedanken zu verstehen. Nur durch dieses Verständnis können wir hoffen, uns einer Lösung des Konflikts zu nähern."
Bereits im März hatte der britische Guardian E-Mails veröffentlicht, die von den privaten Accounts des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und dessen Frau Asma stammen sollten. Die E-Mails zeigen demnach, dass sich die syrische Regierung bei der Niederschlagung der seit mehr als ein Jahr andauernden Proteste im Land offenbar mehrfach vom Iran beraten ließ. Weitere Mails belegten demnach den ausschweifenden Lebensstil des Präsidentenpaars.










gilt auch für Wikileaks :)
Und Open Leaks...wann war noch deren
letzte Veröffentlichung ?
Hat OpenLeak überhaupt schon was veröffentlich? Die letzte News auf der Webseite ist von Januar 2011...Inhalt: Wir bereiten uns auf den Star vor...es ist bald soweit ;)
Hat Daniel Domscheit-Berg zuviel zu tun bei den Piraten? Mensch, dann nehmt doch wenigstens die Seite vom Netz...ist ja peinlich!
OpenLeaks: Tut sich da was? Ich habe den Eindruck, dass sich Daniel Domscheit-Berg davon schon länger verabschiedet hat. Umso besser.
....wenn Infos zugänglich werden. Man erfährt viel über die Entscheidungsprozesse oder Intentionen der Handelnden, die sonst nur vermutet werden könnten. Auch gewährt das Bewusstsein seine Mail-Trail könnte publiziert werden vermutlich ähnlich der Erfahrung Nixons eine gewisse zusätzliche Kontrolle aus und schützt die Bürger ein wenig.
Hat OpenLeak überhaupt schon was veröffentlich? Die letzte News auf der Webseite ist von Januar 2011...Inhalt: Wir bereiten uns auf den Star vor...es ist bald soweit ;)
Hat Daniel Domscheit-Berg zuviel zu tun bei den Piraten? Mensch, dann nehmt doch wenigstens die Seite vom Netz...ist ja peinlich!
OpenLeaks: Tut sich da was? Ich habe den Eindruck, dass sich Daniel Domscheit-Berg davon schon länger verabschiedet hat. Umso besser.
....wenn Infos zugänglich werden. Man erfährt viel über die Entscheidungsprozesse oder Intentionen der Handelnden, die sonst nur vermutet werden könnten. Auch gewährt das Bewusstsein seine Mail-Trail könnte publiziert werden vermutlich ähnlich der Erfahrung Nixons eine gewisse zusätzliche Kontrolle aus und schützt die Bürger ein wenig.
Es ist doch sehr erstaunlich, daß Wikileaks gerade jetzt Dokumente der syrischen Regierung veröffentlicht. Bei mir erhärtet sich dadurch der Verdacht, daß Wikileaks nicht neutral ist. Denn wenn sie neutral wären, würde sie möglicherweise auch Emails und Dokumente der Unterstützer an die terroristische Opposition veröffentlichen.
Hat OpenLeak überhaupt schon was veröffentlich? Die letzte News auf der Webseite ist von Januar 2011...Inhalt: Wir bereiten uns auf den Star vor...es ist bald soweit ;)
Hat Daniel Domscheit-Berg zuviel zu tun bei den Piraten? Mensch, dann nehmt doch wenigstens die Seite vom Netz...ist ja peinlich!
"Wir bereiten uns auf den Start vor" heisst es natürlich
we were still preparing for release. Some parts that are not finished yet are missing.
"Wir bereiten uns auf den Start vor" heisst es natürlich
we were still preparing for release. Some parts that are not finished yet are missing.
"Wir bereiten uns auf den Start vor" heisst es natürlich
we were still preparing for release. Some parts that are not finished yet are missing.
[...] Es hilft uns nicht bloß, die eine oder andere Gruppe zu kritisieren, sondern vor allem ihre Interessen, Aktionen und Gedanken zu verstehen. Nur durch dieses Verständnis können wir hoffen, uns einer Lösung des Konflikts zu nähern."
Wenn doch Journalismus mal diesem guten Grundsatz folgen würde. Leider haben sich viele aber schon vor den Karren von Politik und insbesondere der Wirtschaft spannen lassen, so das nur noch publik wird was genehm ist...
Wenn die Geschäftsverbindungen klar werden, und vielleicht auch Länderbeziehungen, usw. dann wird das wirklich manche Ursache ausloten können, warum zB Russland relativ pro Syrien ist (was m.E. nicht nur an dem Militärstützpunkt in Syrien liegen kann).
Ebenso ist klar, dass Katar und Saudi Arabien Assad weg haben wollen und dass USA und der übrige Westen auf Seiten Saudi Arabiens sind.
Und was wäre dadurch gewonnen? Ein Scharia-Staat mehr. Viele Millionen Christen, Alawiten und Kurden auf der Fluch. Nicht weil sie nicht mitregieren dürfen, sondern weil sie ihr Leben zu retten versuchen.
Transparenz wäre höchst willkommen. Immerhin gibt es fast 10 mal soviel Mails auf arabisch wie auf russisch.
Ebenso ist klar, dass Katar und Saudi Arabien Assad weg haben wollen und dass USA und der übrige Westen auf Seiten Saudi Arabiens sind.
Und was wäre dadurch gewonnen? Ein Scharia-Staat mehr. Viele Millionen Christen, Alawiten und Kurden auf der Fluch. Nicht weil sie nicht mitregieren dürfen, sondern weil sie ihr Leben zu retten versuchen.
Transparenz wäre höchst willkommen. Immerhin gibt es fast 10 mal soviel Mails auf arabisch wie auf russisch.
Ebenso ist klar, dass Katar und Saudi Arabien Assad weg haben wollen und dass USA und der übrige Westen auf Seiten Saudi Arabiens sind.
Und was wäre dadurch gewonnen? Ein Scharia-Staat mehr. Viele Millionen Christen, Alawiten und Kurden auf der Fluch. Nicht weil sie nicht mitregieren dürfen, sondern weil sie ihr Leben zu retten versuchen.
Transparenz wäre höchst willkommen. Immerhin gibt es fast 10 mal soviel Mails auf arabisch wie auf russisch.
weil es Flüchtlinge, Gewalt und eine Mehrheit für Xy gäbe,
soll ein Diktator an der Macht gehalten werden,
ob gemäßigt oder hier wenn man es glauben mag gar mordend?
schöne neue Welt, nach der Bewertung kann man ja auch nix
gegen Besetzung durch die USA haben,
vielleicht sollten sich die Landesgruppen dort lieber jetzt als später die Köpfe einhauen und weiter entfernt von einander fliehen,
später mag die Chance auf Bildung und besseres Verständnis steigen,
vielleicht aber auch die Bewaffnung bis hin zu Atomwaffen..
weil es Flüchtlinge, Gewalt und eine Mehrheit für Xy gäbe,
soll ein Diktator an der Macht gehalten werden,
ob gemäßigt oder hier wenn man es glauben mag gar mordend?
schöne neue Welt, nach der Bewertung kann man ja auch nix
gegen Besetzung durch die USA haben,
vielleicht sollten sich die Landesgruppen dort lieber jetzt als später die Köpfe einhauen und weiter entfernt von einander fliehen,
später mag die Chance auf Bildung und besseres Verständnis steigen,
vielleicht aber auch die Bewaffnung bis hin zu Atomwaffen..
OpenLeaks: Tut sich da was? Ich habe den Eindruck, dass sich Daniel Domscheit-Berg davon schon länger verabschiedet hat. Umso besser.
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