Das menschliche Gesicht von "Big Data"

Für 40 Millionen Dollar wurde in New York das sogenannte Domain Awareness System installiert, eine gigantische Überwachungszentrale. 3.000 Videokameras in Manhattan liefern ihr Bilder. Zusammen mit Strahlungsdetektoren, Nummernschildscannern und Verknüpfungen zu diversen Datenbanken sollen sie helfen, Verbrechen aufzuklären. | © Jim Watson/AFP/Getty Images 2012 / aus "The Human Face of Big Data"
Wer steckt hinter Big Data, und wer profitiert von den gigantischen Datensammlungen aus unzähligen Quellen? Rick Smolan und Jennifer Erwitt zeigen im Bildband The Human Face of Big Data (Against All Odds Productions) die Sammler und die Nutznießer, seien es selbsternannte Sturmjäger, die Daten über Tornados erheben, oder Polizisten in ihren Überwachungszentralen.
- Datum 04.12.2012 - 09:57 Uhr
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Das sind technologische Innovationen, die atemberaubend sind, können aber dem Fortschritt der Menschen dienen? Die $40 Mio könnten zum Teil für die Jugend- und Sozialarbeit investiert werden, damit Systeme wie der "ShotSpotter" erst gar nicht zum Einsatz kommen.
Man sieht wieder ein Mal, dass alles was technisch machbar ist, durchgeführt wird, ohne sich über die Konsequenzen genauer Gedanken zu machen. Denn die soziale Mißstände bestehen weiter, nur die "Kriminalität" wird intelligenter bekämpft.
Insofern wird an den Symptomen herumgedoktort und nicht die Ursache bekämpft. Und ganz geflissentlich meine ich.
@1 - woher wissen Sie, dass nicht auch viel Geld in die Sozialarbeit investiert wird?
@2 - wer sagt, dass es hier um Pizzerien geht?
@3 - darum geht es vermutlich gar nicht
@4 - dito
@5 - genau! Und das macht auch Sinn, s.u.
@6 - da entgeht Ihnen leider was. S.u.
@7 - es geht hier nicht um Überwachung!
Pardon - ist mir auch noch nie passiert, dass ich auf ALLE Kommentatoren antworten möchte:)
Bei "Big Data" geht es darum, in grossen Datenmengen Sachen zu sehen, die man in kleinen Datenmengen eben nicht sieht. Finde ich sehr spannend, zumal ich als Biologe mit demselben Problem zu tun habe, z.B. bei Genomdaten, Populationsdaten, oder auch ökologischen Daten. Wenige Datenpunkte helfen da eben nicht, aber wenn man mal massenhaft Daten beieiander hat, sieht man plötzlich sehr interessante Zusammenhänge. Der Datensammelfimmel gehört da dazu :)
Ein tolles Beispiel von Big Data ist z.B. Google Maps - je mehr Daten drin sind, desto nützlicher wird die Sache. Auch wenn da freilich die Gefahr (!) von Überwachung eine unerwünschte aber leider unvermeidliche Nebenwirkung ist.
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