Bundesagentur für Arbeit Datendiebe jagen nach persönlichen InformationenSeite 2/2

Laut Christian Nowitzki, Geschäftsführer des Sicherheits- und Beratungsunternehmens Intellicomp, lässt sich mit ausgefeilten Datenbanken viel Geld verdienen, wenn man sie für Werbeaktionen benutze. "Dafür gibt es einen gewaltigen Schwarzmarkt." Er beobachtet, dass Firmen oft grob fahrlässig mit ihren Datenbeständen umgingen. So sei es aus seiner Erfahrung üblich, dass etwa große Versicherungsunternehmen ihren Marketing-Agenturen Datenbanken mit bis zu 200.000 Mitgliedern für Mailaktionen zukommen ließen – unverschlüsselt und per E-Mail. Die enthielten nicht nur die benötigten Namen und Adressen, sondern auch die persönliche Krankengeschichte.

"Das habe ich selbst gesehen, und da kann von Verhältnismäßigkeit nicht mehr gesprochen werden", sagt der Datenschutzexperte. Vielen Firmen mangele es noch erheblich an einem bewussten Umgang mit sensiblen Daten. Im Fall der Online-Bewerberdaten fordert er, dass die Agentur eine weitere Hürde einrichte: "Bevor man einen Zugang als Arbeitgeber bekommt, wird die Betriebsnummer überprüft und ein Blick ins Handelsregister geworfen."

 
Leser-Kommentare
    • quirtz
    • 29.10.2009 um 18:50 Uhr

    Dürfte ich darauf hinweisen, dass Hacker zwar Schutzsysteme umgehen, aber damit nie, nie, niemals Schlechtes anstellen, meistens die Betreiber sogar auf die Sicherheitslücke aufmerksam machen?

    In der Öffentlichkeit muss endlich der Unterschied zwischen Hackern und Crackern klar gemacht werden.

    Ansonsten muss man ja sensible Daten nicht online stellen; da sie ja nur für Freunde bestimmt sind kann man sie ja auch entsprechend behandeln.

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    Ihre Informationen sind fehlerhaft. Das Begriff "Hacker" steht für Personen, die sich entweder mit Hilfe selbst geschiebener Programme Zugang zu fremden Systemen über Computernetzwerek verschaffen, oder durch direktes Aushorchen (social hacking) von Systemen oder Frontalangriffen in Host-Systeme einsteigen. Zu letzterem ist meist nur IT-Grundwissen notwenig.

    Der Begriff "Cracker" ist eine Bezeichnung für ein Programm, das Kopierschutzmechanismen entschlüsselt, aushebelt oder umgeht.

    Wovon Sie schreiben sind die sog. White-Hads (z.B. CCC). Daneben gibt es noch die sog. Grey-Hads und die sog. Black-Hads. Letztere sind als kriminelle Hacker zu betrachten. Heute überwiegend in der Industriespionage tätig. Aber auch ein frustrierter, arbeitsloser ITK kann sich in seinem dunklen Keller zu einem gesellschaftshassenden und kriminellen Hacker entwickeln.

    Ihre Informationen sind fehlerhaft. Das Begriff "Hacker" steht für Personen, die sich entweder mit Hilfe selbst geschiebener Programme Zugang zu fremden Systemen über Computernetzwerek verschaffen, oder durch direktes Aushorchen (social hacking) von Systemen oder Frontalangriffen in Host-Systeme einsteigen. Zu letzterem ist meist nur IT-Grundwissen notwenig.

    Der Begriff "Cracker" ist eine Bezeichnung für ein Programm, das Kopierschutzmechanismen entschlüsselt, aushebelt oder umgeht.

    Wovon Sie schreiben sind die sog. White-Hads (z.B. CCC). Daneben gibt es noch die sog. Grey-Hads und die sog. Black-Hads. Letztere sind als kriminelle Hacker zu betrachten. Heute überwiegend in der Industriespionage tätig. Aber auch ein frustrierter, arbeitsloser ITK kann sich in seinem dunklen Keller zu einem gesellschaftshassenden und kriminellen Hacker entwickeln.

  1. jeder soll sein Stellenprofil zur Verfügung stellen, davon abgesehen, dass die Uploads oft am Rand der Zumutbarkeit sind, und nach einer Bewerbung bei Firmen wie DIS einfach gelöscht werden, nicht etwa aufbewahrt ... Wozu die Mühe? Alles wertloses Papier im Sturm ... http://kallewestrich.blog...

  2. Zu der BA fand ich eher dies interessant:

    "Trotz dieser Kritik lehnt die Bundesagentur es ab, das Verfahren zur Registrierung zu verschärfen. "Im Hinblick auf die Engpässe am Arbeitsmarkt wollte die BA eine Erhöhung der Einstiegsbarrieren für die Jobbörse vermeiden", heißt es in einer Stellungnahme. Die Nürnberger Behörde verweist auch auf ihre Kontrollen: Man prüfe die Stellenangebote täglich, zumindest per Stichprobe. Außerdem gehe eine Arbeitsgruppe möglichen Missbrauchsfällen nach."

    Quelle: Bewerber und Betrüger (sueddeutsche.de)
    http://www.sueddeutsche.d...

  3. Alle, wirklich Alle! Wer im Internet aktiv ist, der weiß dies doch - nichts ist wirklich geschützt und nicht einmal die Verbindung zum eigenen Rechner - da gibt es eine kleine Tür - da spaziert auch der amerikanische Geheimdienst herein oder ein noch sehr viel Kleinerer? Die Mafia macht es vielleicht auch? Wirklich private Daten - gehören nicht einmal in die elektronische Form überführt - geschweige in den eigenen Rechner oder in das Internet.

    Die geschützten Datennetze der Kraftwerke, haben auch keine Verbindung!

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    ja, das "währe" ja wirklich suuuuuuper! ein absoluter traum, wenn jeder meine kreditkartendaten auch mal bekommt. und natürlich, die mafia spaziert jeden tag direkt durch den don corleone usb stecker auf meine festplatte. man weiß es ja nicht genau, könnte ja sein, nicht wahr? nein und persönliche daten natürlich nieeeemals in den computer eintippen, denn das ist ja wirklich total schlimm, am besten sich zu hause einschließen und nie vor die tür gehen, man könnte ja fotografiert werden. vielleicht überwacht einen ja auch der goldfisch des nachbarn. vielen dank, selten so gelacht...

    ja, das "währe" ja wirklich suuuuuuper! ein absoluter traum, wenn jeder meine kreditkartendaten auch mal bekommt. und natürlich, die mafia spaziert jeden tag direkt durch den don corleone usb stecker auf meine festplatte. man weiß es ja nicht genau, könnte ja sein, nicht wahr? nein und persönliche daten natürlich nieeeemals in den computer eintippen, denn das ist ja wirklich total schlimm, am besten sich zu hause einschließen und nie vor die tür gehen, man könnte ja fotografiert werden. vielleicht überwacht einen ja auch der goldfisch des nachbarn. vielen dank, selten so gelacht...

  4. ja, das "währe" ja wirklich suuuuuuper! ein absoluter traum, wenn jeder meine kreditkartendaten auch mal bekommt. und natürlich, die mafia spaziert jeden tag direkt durch den don corleone usb stecker auf meine festplatte. man weiß es ja nicht genau, könnte ja sein, nicht wahr? nein und persönliche daten natürlich nieeeemals in den computer eintippen, denn das ist ja wirklich total schlimm, am besten sich zu hause einschließen und nie vor die tür gehen, man könnte ja fotografiert werden. vielleicht überwacht einen ja auch der goldfisch des nachbarn. vielen dank, selten so gelacht...

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    Was auf einem Computer ist der im Internt hängt ist nicht sicher - Punkt.

    Und bei den aktuellen Betriebssystemenund Verbindungen kann es auch nocht sicher sein.

    Das heißt nicht dass der Ottonormalverbraucher Opfer eines Hackers wird um Daten auszuspähen - abgesehen von Malware kann dies nämlich durchaus zeitaufwendig sein und ist aktuel für Heimcomputer nicht so ertragsreich.

    Aber die Gefahr ist trotzdem da.

    So wie jedes Schiff sinken kann - auch wenn es vor paar Tagen in der Werft war und jede Scweißnaht und Verbindung 10 mal überprüft wurde.

    Was auf einem Computer ist der im Internt hängt ist nicht sicher - Punkt.

    Und bei den aktuellen Betriebssystemenund Verbindungen kann es auch nocht sicher sein.

    Das heißt nicht dass der Ottonormalverbraucher Opfer eines Hackers wird um Daten auszuspähen - abgesehen von Malware kann dies nämlich durchaus zeitaufwendig sein und ist aktuel für Heimcomputer nicht so ertragsreich.

    Aber die Gefahr ist trotzdem da.

    So wie jedes Schiff sinken kann - auch wenn es vor paar Tagen in der Werft war und jede Scweißnaht und Verbindung 10 mal überprüft wurde.

    • joG
    • 30.10.2009 um 8:46 Uhr

    ...gegen seine Bürger verwendet, wie das hier kürzlich die letzte Regierung Merkel tat, kennt man die Begehrlichkeit und weiss wie nützlich lukrativ solch Diebstahl ist.

    • pat
    • 30.10.2009 um 9:52 Uhr

    Guten Tag,
    also der Herr Rohleder meint also, dass bei 50% keine verbrecherische Absichten hinter dem Datenklau stehen? Naja. Ich würde den Spieß hier einfach einmal herumdrehen. Denn die Firmen die UNSERE Daten unverschlüsselt per EMail verschicken handeln zu 100% kriminell!! Hier gilt doch hoffenlich auch der Spruch: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht." Also wer krankendaten per EMail(!) verschickt, hat vor ein ordenltiches Gericht zu kommen und müßte hier verknackt werden! Und dann gibt es da ja noch die bösen "studierten Informatiker". hehe, dass ich nicht lache! Sie meinen also ernsthaft, dass diese "studierte Informatiker" die Daten klauen? Meiner Meinung nach sind es Auftragsarbeiten, die von Firmen finanziert werden. Warum werde ich eigentlich ständig von Callcentern angerufen, im Auftrag von Firmen, von denen ich noch nie etwas gehört habe? Komisch, dass in solchen Artikeln der "kleine Mann" klaut, und der "kleine Mann" beklaut wird! Nur zur erinnerung: Wer Sicherheitslücken in fremden Systemen entdeckt, wird hierzulande verknackt und bekommt keinen müden Euro dafür!

  5. Ihre Informationen sind fehlerhaft. Das Begriff "Hacker" steht für Personen, die sich entweder mit Hilfe selbst geschiebener Programme Zugang zu fremden Systemen über Computernetzwerek verschaffen, oder durch direktes Aushorchen (social hacking) von Systemen oder Frontalangriffen in Host-Systeme einsteigen. Zu letzterem ist meist nur IT-Grundwissen notwenig.

    Der Begriff "Cracker" ist eine Bezeichnung für ein Programm, das Kopierschutzmechanismen entschlüsselt, aushebelt oder umgeht.

    Wovon Sie schreiben sind die sog. White-Hads (z.B. CCC). Daneben gibt es noch die sog. Grey-Hads und die sog. Black-Hads. Letztere sind als kriminelle Hacker zu betrachten. Heute überwiegend in der Industriespionage tätig. Aber auch ein frustrierter, arbeitsloser ITK kann sich in seinem dunklen Keller zu einem gesellschaftshassenden und kriminellen Hacker entwickeln.

    Antwort auf "Hacker????"
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    • quirtz
    • 30.10.2009 um 12:48 Uhr

    Von White-Hads & Grey-Hads werden Black-Hads nie, wirklich nie als Hacker bezeichnet, die Gemeinde wehrt sich ja auch regelmäßig vehement gegen solche Bezeichnungen, die alles in einen Topf werfen.

    Ihre Definition von Hacker ist ebenfalls falsch, ein Hacker in diesem (spez.) Zusammenhang ist jemand, der sich mit Computer- und Netzwerksicherheit auskennt, ihre Definition ist die falsche, aber sehr verbreitete Hollywood-Klischee-Definition.

    Cracker hat beide Bedeutungen, aber in diesem Zusammenhang ist ja wohl klar, dass Black-Hads & Script-Kiddies gemeint sind.

    "Aber auch ein frustrierter, arbeitsloser ITK kann sich in seinem dunklen Keller zu einem gesellschaftshassenden und kriminellen Hacker entwickeln."

    hier muss es also CRacker/Black-Had heißen

    • quirtz
    • 30.10.2009 um 12:48 Uhr

    Von White-Hads & Grey-Hads werden Black-Hads nie, wirklich nie als Hacker bezeichnet, die Gemeinde wehrt sich ja auch regelmäßig vehement gegen solche Bezeichnungen, die alles in einen Topf werfen.

    Ihre Definition von Hacker ist ebenfalls falsch, ein Hacker in diesem (spez.) Zusammenhang ist jemand, der sich mit Computer- und Netzwerksicherheit auskennt, ihre Definition ist die falsche, aber sehr verbreitete Hollywood-Klischee-Definition.

    Cracker hat beide Bedeutungen, aber in diesem Zusammenhang ist ja wohl klar, dass Black-Hads & Script-Kiddies gemeint sind.

    "Aber auch ein frustrierter, arbeitsloser ITK kann sich in seinem dunklen Keller zu einem gesellschaftshassenden und kriminellen Hacker entwickeln."

    hier muss es also CRacker/Black-Had heißen

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