FacebookGegen Freunde ist man machtlos

Soziale Netze kennen sogar Kontakte und Mail-Adressen von Menschen, die auf ihre Privatsphäre achten und selbst gar kein Mitglied bei Facebook & Co. sind.

Facebook verbindet Menschen in der ganzen Welt. Man kann sich dem nicht immer entziehen, noch nicht mal durch komplette Enthaltsamkeit

Facebook verbindet Menschen in der ganzen Welt. Man kann sich dem nicht immer entziehen, noch nicht mal durch komplette Enthaltsamkeit

Facebook verbindet Menschen. Damit das gut klappt, schlägt das Netzwerk seinen Mitgliedern gern andere Facebook-Nutzer vor, verbunden mit der Aufforderung: "Füge Personen, die du kennst, als Freunde hinzu." Manchmal wundert man sich ein wenig, woher Facebook nun schon wieder weiß, dass man mit Sabine Mustermann bekannt ist, nur weil man mit ihr vor zwanzig Jahren im gleichen Hockeyverein gespielt hat. Noch mehr dürften sich darüber aber Menschen wundern, die Facebook niemals beigetreten sind. Denn auch sie erhalten unter Umständen von Mitgliedern eine Einladung, sich doch endlich Facebook anzuschließen. Auch in diesen Mails: Ein Hinweis, wer außer dem einladenden Bekannten noch so alles im Netz auf sie wartet.

Jörg Pieters, der Betreiber der Website www.tweakpc.de, hat selbst keinen Facebook-Account und stolperte unlängst über einen solchen Hinweis in seiner Einladungs-Email. Tatsächlich wurde ihm dort eine Person vorgeschlagen, die in der gleichen Straße wohnt wie er, die er auch persönlich kennt. "Es besteht aber kein Kontakt über das Internet, es werden auch keine Mails ausgetauscht. Allerdings sind wir beide bei StayFriends und haben uns dort geaddet, sind also in der Kontaktliste des jeweils anderen", schreibt Pieters auf seiner Seite. "Aber auch hier wurden keine Nachrichten ausgetauscht." Verwundert, woher Facebook davon wissen konnte, fragte er in seinem Bekanntenkreis herum. Tatsächlich, anderen war das auch schon passiert. Einem Freund wurde eine Person vorgeschlagen, die ihm einst auf Ebay eine Deckenlampe abgekauft hatte. Woher kannte Facebook die E-Mail-Adressen?, fragte sich die Tweakpc-Community beunruhigt.

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Ja, woher?

Das Netzwerk sammelt E-Mail-Adressen auf zweierlei Weise. Zum einen bietet Facebook registrierten Mitgliedern an, ihre Freunde zu finden, indem sie die Facebook-Software namens Freundefinder durch die eigenen E-Mail-Kontakte schauen lassen. Dazu muss das Mitglied nur seine Mail-Adresse und das dazugehörige Passwort eintippen. Dann findet Facebook nicht nur all jene Menschen, denen man jemals im Leben von diesem Postfach eine Email geschrieben hat und die sich mit der E-Mail-Adresse auch bei Facebook registriert haben. Facebook schlägt auch vor, all diejenigen einzuladen, die noch nicht registriert sind.

Natürlich beeilt sich Facebook mit der Versicherung, das E-Mail-Passwort werde nicht gespeichert. Aber das Passwort ist auch gar nicht das Problem. Was man erst nach dem Klick auf zwei "Mehr dazu"-Fenster erfährt: Die E-Mail-Adressen, die so hochgeladen werden, werden verwendet, "um dir dabei zu helfen, mit deinen Freunden in Verbindung zu treten. Zudem verwendet Facebook diese Informationen, um dir und deinen Kontakten auf Facebook Nutzer und Seiten vorzuschlagen". Das heißt: Facebook hat danach jede E-Mail-Adresse aus dem Mail-Programm bei sich gespeichert. Und setzt das Wissen auch bei Nicht-Mitgliedern ein.

Es gibt noch einen zweiten Weg: So bietet das Netzwerk an, mobile Kontakte etwa auf dem iPhone mit den Facebook-Kontakten zu synchronisieren. Auch das ist bequem für den Nutzer. Aber schwups, schon hat Facebook wieder einen Berg an Kontaktinformationen in die eigene Datenbank gezogen. Diejenigen, deren Kontakte da weitergegeben werden, fragt dabei niemand um ihr Einverständnis. Das ist der kritische Punkt an der Sache.

Leserkommentare
  1. Der deutsche Anbieter Yasni legt netterweise ungefragt Profile von einer Person an, die mit diesem Dienst nie in Berührung gekommen ist. Eine Zeitlang war, wenn man einen deutschen Namen bei Google eingab, Yasni immer auf dem ersten oder zweiten Platz und fasste Suchergebnisse aus anderen Quellen zusammen, Xing, StayFriends usw. Interessiert ja keinen, dass manche Namen mehrfach vorkommen können und Hans Müller von Xing nicht identisch mit Hans MÜller von StayFriends sein muss. Ich wünsche mir eine Robinson-Liste, wo man sich eintragen lassen kann, um von diesem Mist befreit zu werden.

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    Mit einer Liste gegen die Listings.
    Mit viel List werden dann die "Unbekannten" gesucht.

    Mit einer Liste gegen die Listings.
    Mit viel List werden dann die "Unbekannten" gesucht.

    • tomika
    • 10.02.2010 um 18:32 Uhr

    Tja was sagt uns dieser Artikel eindringlich? Richtig, das man noch vorsichtiger mit seinen eigenen oder "fremden" Daten im Internet umgeht. Ich glaube wir machen zurzeit den großen Fehler, vieles der Freundschaften über sog. Chats abzuwickeln und fördern damit das interaktive zusammen sein.
    Aber was ist aus dem guten Treffen unter Freunden geworden, wo man schlicht und einfach sagte: "Lass uns mal auf Bierchen an der bekannten Eckkneipe treffen und einfach mal quatschen"?

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    "Aber was ist aus dem guten Treffen unter Freunden geworden, wo man schlicht und einfach sagte: "Lass uns mal auf Bierchen an der bekannten Eckkneipe treffen und einfach mal quatschen"?"

    Das findet heute statt, wird allerdings per Twitter der ganzen Welt mitgeteilt. :-)

    "Aber was ist aus dem guten Treffen unter Freunden geworden, wo man schlicht und einfach sagte: "Lass uns mal auf Bierchen an der bekannten Eckkneipe treffen und einfach mal quatschen"?"

    Das findet heute statt, wird allerdings per Twitter der ganzen Welt mitgeteilt. :-)

  2. ...wird suggeriert, dass ich Fotos, die von anderen eingestellt werden und dann mit meinem Namen markiert werden, löschen kann. Das ist nicht der Fall, ich kann lediglich meinen Namen wieder entfernen (und damit die Verlinkung zu meinem Profil). Um das Foto zu entfernen, kann ich nur die Person, die es eingestellt hat, darum bitten- oder es in krassen Fällen als Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen melden.

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    Wenn sie sich ein wenig über "Stock Photography" informieren - es gibt eine "Model Release Form" (tut mir leid... lebe in England - und habe aus persönlichem Interesse nur in Englisch recherchiert) - damit bescheinigt das "Model" das er/sie der veröffentlichung zu kommerziellen Zwecken zustimmt.
    Leider braucht man dies nicht in jedem Land.
    (zum Beispiel braucht man es in England nicht)

    Zu Beginn verlangte Facebook das Recht auf kommerzielle Nutzung der Photos - dieses könnte rechtlich der Nutzer oft gar nicht erteilen - damit hat dieser Gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstoßen - aber theoretisch auch das Gesetz gebrochen (weiß aber nicht ob und wie das geahndet wird).
    Leider hat Facebook dieses meines Wissens nach nun umformuliert - ich denke nicht dass man Facebook weiterhin die Rechte überträgt.

    Aber weiter...
    Wenn Photos einer Person an einem öffentlichen Ort aufgenommen werden dann muss ich zustimmen - da kann man wenig machen solange das Bild nicht kommerziell genutzt wird.
    Sobald es sich um einen privaten Ort handelt gibt es im englischen Recht die Formulierung "reasonable expectation of privacy" - da Englands Schutz der Privatsphäre eh miserabel ist wäre eine solche Argumentation sicherlich einfacher.
    Im schlimmsten Fall kann man diese in einer kleinen persönlichen Nachricht anwenden - ich denke nicht dass irgendein Nutzer das je von einem Anwalt prüfen lassen würde :)

    Wenn sie sich ein wenig über "Stock Photography" informieren - es gibt eine "Model Release Form" (tut mir leid... lebe in England - und habe aus persönlichem Interesse nur in Englisch recherchiert) - damit bescheinigt das "Model" das er/sie der veröffentlichung zu kommerziellen Zwecken zustimmt.
    Leider braucht man dies nicht in jedem Land.
    (zum Beispiel braucht man es in England nicht)

    Zu Beginn verlangte Facebook das Recht auf kommerzielle Nutzung der Photos - dieses könnte rechtlich der Nutzer oft gar nicht erteilen - damit hat dieser Gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstoßen - aber theoretisch auch das Gesetz gebrochen (weiß aber nicht ob und wie das geahndet wird).
    Leider hat Facebook dieses meines Wissens nach nun umformuliert - ich denke nicht dass man Facebook weiterhin die Rechte überträgt.

    Aber weiter...
    Wenn Photos einer Person an einem öffentlichen Ort aufgenommen werden dann muss ich zustimmen - da kann man wenig machen solange das Bild nicht kommerziell genutzt wird.
    Sobald es sich um einen privaten Ort handelt gibt es im englischen Recht die Formulierung "reasonable expectation of privacy" - da Englands Schutz der Privatsphäre eh miserabel ist wäre eine solche Argumentation sicherlich einfacher.
    Im schlimmsten Fall kann man diese in einer kleinen persönlichen Nachricht anwenden - ich denke nicht dass irgendein Nutzer das je von einem Anwalt prüfen lassen würde :)

  3. ...aber wen zur Rechenschaft zu ziehen.

    Jetzt vom Plus oder Minus solcher Netzwerke einmal abgesehen (ich verstehe Facebook übrigens nicht...)

    Aber was hier im Artikel klar wird - die Nutzer geben ihre E-mail Konten etc. bei Facebook ein - damit verstoßen sie meines Wissens nach gegen die Nutzungsbedingungen dieser - aber viel wichtiger - vernetzen verschiedene Dienste.

    Das ist das gleiche Prinzip wie wir es mit den Behörden haben - aktuell gibt es viele Teilstellen - die Regierung will ein Zentrales System "Elena" oder wie das heißt.

    Persönlich kann man sich ein wenig abschirmen in dem man keine Dienste vernetzt - oder das nur selten tut - und dann auch sehr bewusst.

  4. Wenn sie sich ein wenig über "Stock Photography" informieren - es gibt eine "Model Release Form" (tut mir leid... lebe in England - und habe aus persönlichem Interesse nur in Englisch recherchiert) - damit bescheinigt das "Model" das er/sie der veröffentlichung zu kommerziellen Zwecken zustimmt.
    Leider braucht man dies nicht in jedem Land.
    (zum Beispiel braucht man es in England nicht)

    Zu Beginn verlangte Facebook das Recht auf kommerzielle Nutzung der Photos - dieses könnte rechtlich der Nutzer oft gar nicht erteilen - damit hat dieser Gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstoßen - aber theoretisch auch das Gesetz gebrochen (weiß aber nicht ob und wie das geahndet wird).
    Leider hat Facebook dieses meines Wissens nach nun umformuliert - ich denke nicht dass man Facebook weiterhin die Rechte überträgt.

    Aber weiter...
    Wenn Photos einer Person an einem öffentlichen Ort aufgenommen werden dann muss ich zustimmen - da kann man wenig machen solange das Bild nicht kommerziell genutzt wird.
    Sobald es sich um einen privaten Ort handelt gibt es im englischen Recht die Formulierung "reasonable expectation of privacy" - da Englands Schutz der Privatsphäre eh miserabel ist wäre eine solche Argumentation sicherlich einfacher.
    Im schlimmsten Fall kann man diese in einer kleinen persönlichen Nachricht anwenden - ich denke nicht dass irgendein Nutzer das je von einem Anwalt prüfen lassen würde :)

    Antwort auf "Im letzten Absatz..."
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    Und zuletzt:
    Die einzige Situation die eine kommerzielle Nutzung von Photos mit erkennbaren Personen zulässt sind Photos zum Gebrauch in Nachrichten - daher: Sportereignisse, Unfälle etc.

    Und zuletzt:
    Die einzige Situation die eine kommerzielle Nutzung von Photos mit erkennbaren Personen zulässt sind Photos zum Gebrauch in Nachrichten - daher: Sportereignisse, Unfälle etc.

  5. Und zuletzt:
    Die einzige Situation die eine kommerzielle Nutzung von Photos mit erkennbaren Personen zulässt sind Photos zum Gebrauch in Nachrichten - daher: Sportereignisse, Unfälle etc.

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    In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

    In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

    In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

    In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

  6. In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

    Antwort auf "Fortsetzung"
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    Und bin auch froh darüber.

    Und ich muss ihnen zustimmen - was man im Internet sagt sollte man auch unter Leuten sagen können - es nicht als eine anonymen Raum betrachten.

    Ich vermute hier könnte man so schön von "rechtsfreien Raum" reden...

    Aber Staatskontrolle à la Orwells "Big Brother" wäre kein Lösung - es muss letztenendes ein Ruck durch die "Nutzer" gehen.

    Ich habe das mal Gegoogelt - und hier einen Link gefunden:
    http://anwalt-im-netz.de/...

    Faktisch das gleiche wie in England - vielleicht bisschen strenger - Danke für den Hinweis :)

    Und bin auch froh darüber.

    Und ich muss ihnen zustimmen - was man im Internet sagt sollte man auch unter Leuten sagen können - es nicht als eine anonymen Raum betrachten.

    Ich vermute hier könnte man so schön von "rechtsfreien Raum" reden...

    Aber Staatskontrolle à la Orwells "Big Brother" wäre kein Lösung - es muss letztenendes ein Ruck durch die "Nutzer" gehen.

    Ich habe das mal Gegoogelt - und hier einen Link gefunden:
    http://anwalt-im-netz.de/...

    Faktisch das gleiche wie in England - vielleicht bisschen strenger - Danke für den Hinweis :)

  7. In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

    Antwort auf "Fortsetzung"
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    • ankman
    • 01.04.2010 um 17:50 Uhr

    Eigentlich sollte man online so handeln wie offline, wie du sagst. Das macht aber kaum jemand. Einige kaufen schon Rolexes und Pillen bei Spammern im Internet oder lädt sich Malware herunter, weil man Sexvideos vorgegaukelt bekommt. Im realen Leben wuerden viele, die das machen, aber eben nicht dem nächsten Typen eine Replika-Rolex abkaufen, der einen auf der Straße anquatscht.

    Zu Facebook: Surprise, surpirise. Wer hätte je gedacht, dass Facebook und andere Social Networks irgendwann versuchen würden, mit den Datenbeständen Kasse zu machen. ;-)

    Jeder, der bei Facebook ist und es ärgert, hat es nun genau so verdient.

    Mir tun allerdings Unbeteiligte Leid, die nun darunter zu leiden haben, weil ihre Adressen von "Freunden" dort ohne ihr Wissen oder Erlaubnis eingetragen wurden.

    • ankman
    • 01.04.2010 um 17:50 Uhr

    Eigentlich sollte man online so handeln wie offline, wie du sagst. Das macht aber kaum jemand. Einige kaufen schon Rolexes und Pillen bei Spammern im Internet oder lädt sich Malware herunter, weil man Sexvideos vorgegaukelt bekommt. Im realen Leben wuerden viele, die das machen, aber eben nicht dem nächsten Typen eine Replika-Rolex abkaufen, der einen auf der Straße anquatscht.

    Zu Facebook: Surprise, surpirise. Wer hätte je gedacht, dass Facebook und andere Social Networks irgendwann versuchen würden, mit den Datenbeständen Kasse zu machen. ;-)

    Jeder, der bei Facebook ist und es ärgert, hat es nun genau so verdient.

    Mir tun allerdings Unbeteiligte Leid, die nun darunter zu leiden haben, weil ihre Adressen von "Freunden" dort ohne ihr Wissen oder Erlaubnis eingetragen wurden.

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