Facebook Gegen Freunde ist man machtlosSeite 2/2

Das erklärt auch die unheimlichen Treffer: Wenn Facebook im Vorfeld weiß, dass noch zwei Menschen in Kontakt stehen, bevor sie sich auf Facebook überhaupt befreundet haben, kann es dafür nur zwei Möglichkeiten geben: Die eingeladene Person wurde in den Kontaktdaten eines weiteren Facebook-Mitglieds gefunden. Etwa, weil die andere Person ebenfalls schon einmal nach ihr gesucht hat. Das System gleicht diese Suchanfragen ab und nutzt das Wissen um die Überschneidung, um einen Beitritt noch attraktiver erscheinen zu lassen. Aber auch gezielte Werbeaktionen wären auf diesem Wege möglich.

Betroffene können sich dagegen kaum wehren. Zwar erhält Facebook dabei eine E-Mail-Adresse von einem Nicht-Mitglied und generiert Informationen über dessen Kontakte, ohne dass diese Person um Erlaubnis gefragt oder darüber informiert wurde. Was klar dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung widerspricht. Aber um das zu verhindern, müsste die Funktion "Kontakte suchen" generell verboten werden. Oder man müsste gerichtlich gegen Freunde vorgehen, die eine E-Mail-Adresse unerlaubt weitergegeben haben.

Zwar können Mitglieder, die einmal in die Synchronisierungs-Falle getappt sind, das später rückgängig machen und das Datenschicksal ihrer Freunde wieder selbst in die Hand nehmen. Facebook bietet diese etwas umständlich zu findende Option immerhin an. Aber wie wahrscheinlich ist das, wenn man bedenkt, dass schon nach dem Privateinstellungen-Relaunch vom vergangenen Dezember nur etwa ein Drittel der Nutzer sich die Mühe gemacht hat, sich mit den eigenen Einstellungen zu befassen? Und damit in der Regel zwei von drei Nutzern die neuen Datenschutzeinstellungen akzeptiert haben, die ihre Privatsphäre deutlich sichtbarer und durchsuchbarer machten?

Da hilft es auch nichts, wenn die EU-Kommission die Sozialen Netzwerke wiederholt für ihren zu laschen Umgang mit den privaten Informationen ihrer Nutzer rügt.

Allerdings haben auch Nicht-Mitglieder immerhin die Option, sich ein für alle mal von den Facebook-Kontaktversuchen auszusperren. Die Einladungsmail bietet diese Option. Facebook sagt aber, dass man die Mail-Adresse dabei leider nicht endgültig aus dem System lösche, denn nur so könne man einen erneuten Kontaktversuch wirksam verhindern.

Außerdem ist diese Einladungsmail auch ohne den Hinweis auf weitere Bekannte irritierend genug. Schreibt Facebook doch darin, übrigens auch ohne Wissen des Einladendens, der auch ein erneutes Versenden seiner Einladungen im Halbjahres-Takt bislang nicht unterbinden konnte: "Schau dir meine Fotos auf Facebook an – von dir ist sicher auch eins dabei"

Na, wenn das kein Anlass ist, sich sofort selbst bei Facebook anzumelden. Um die Fotos, die andere einem dort eingestellt haben, ganz schnell wieder zu löschen. Schließlich kann man auf Facebook sogar Personen auf Fotos markieren, die dort gar nicht angemeldet sind, mit vollem Namen. Und wer angemeldet ist, bekommt das wenigstens mit.

Update:

Facebook gibt zu den Einladungs-Mails folgende Stellungnahme ab (leicht gekürzt):

Wir sind der Meinung, dass Facebook seinen Nutzern ein besseres Erlebnis bietet, wenn sie auf der Seite ihre Freunde finden und kontaktieren können. Facebook bietet wie viele andere Webseiten auch die Möglichkeit, neue Freunde einzuladen, die Webseite ebenfalls zu besuchen.

Wie andere Adressbücher auch (Gmail, Hotmail, etc) behält Facebook die hochgeladenen Adressen, bis der Nutzer sie löscht. (Und wir erklären auf unseren Seiten genau, wie das funktioniert.) Ein Nutzer möchte schließlich wissen, wann sich der Eingeladene tatsächlich auf Facebook anmeldet. Oder, wenn der Eingeladene Facebook nicht beitritt, will der Nutzer ihn vielleicht trotzdem informieren, sobald er Fotos von ihm auf die Seite lädt.

Wir nutzen eine Vielzahl von Faktoren, um zu analysieren, ob wir zwei Menschen einander vorschlagen sollen. Und wir respektieren dabei die Privateinstellungen der Nutzer. Wir bieten auch einfache Werkzeuge für alle Nicht-Mitglieder, die keine weiteren Einladungs-Mails mehr erhalten wollen und bieten ihnen an, ihre Mail-Adressen zu löschen.

Bei all dem halten wir uns an das "Statement of Rights and Responsibilities" und die "Privacy Policy". Diesen Regeln muss der Nutzer zugestimmt haben, um unsere Dienste nutzen zu können.

 
Leser-Kommentare
  1. Der deutsche Anbieter Yasni legt netterweise ungefragt Profile von einer Person an, die mit diesem Dienst nie in Berührung gekommen ist. Eine Zeitlang war, wenn man einen deutschen Namen bei Google eingab, Yasni immer auf dem ersten oder zweiten Platz und fasste Suchergebnisse aus anderen Quellen zusammen, Xing, StayFriends usw. Interessiert ja keinen, dass manche Namen mehrfach vorkommen können und Hans Müller von Xing nicht identisch mit Hans MÜller von StayFriends sein muss. Ich wünsche mir eine Robinson-Liste, wo man sich eintragen lassen kann, um von diesem Mist befreit zu werden.

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    Mit einer Liste gegen die Listings.
    Mit viel List werden dann die "Unbekannten" gesucht.

    Mit einer Liste gegen die Listings.
    Mit viel List werden dann die "Unbekannten" gesucht.

    • tomika
    • 10.02.2010 um 18:32 Uhr

    Tja was sagt uns dieser Artikel eindringlich? Richtig, das man noch vorsichtiger mit seinen eigenen oder "fremden" Daten im Internet umgeht. Ich glaube wir machen zurzeit den großen Fehler, vieles der Freundschaften über sog. Chats abzuwickeln und fördern damit das interaktive zusammen sein.
    Aber was ist aus dem guten Treffen unter Freunden geworden, wo man schlicht und einfach sagte: "Lass uns mal auf Bierchen an der bekannten Eckkneipe treffen und einfach mal quatschen"?

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    "Aber was ist aus dem guten Treffen unter Freunden geworden, wo man schlicht und einfach sagte: "Lass uns mal auf Bierchen an der bekannten Eckkneipe treffen und einfach mal quatschen"?"

    Das findet heute statt, wird allerdings per Twitter der ganzen Welt mitgeteilt. :-)

    "Aber was ist aus dem guten Treffen unter Freunden geworden, wo man schlicht und einfach sagte: "Lass uns mal auf Bierchen an der bekannten Eckkneipe treffen und einfach mal quatschen"?"

    Das findet heute statt, wird allerdings per Twitter der ganzen Welt mitgeteilt. :-)

  2. ...wird suggeriert, dass ich Fotos, die von anderen eingestellt werden und dann mit meinem Namen markiert werden, löschen kann. Das ist nicht der Fall, ich kann lediglich meinen Namen wieder entfernen (und damit die Verlinkung zu meinem Profil). Um das Foto zu entfernen, kann ich nur die Person, die es eingestellt hat, darum bitten- oder es in krassen Fällen als Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen melden.

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    Wenn sie sich ein wenig über "Stock Photography" informieren - es gibt eine "Model Release Form" (tut mir leid... lebe in England - und habe aus persönlichem Interesse nur in Englisch recherchiert) - damit bescheinigt das "Model" das er/sie der veröffentlichung zu kommerziellen Zwecken zustimmt.
    Leider braucht man dies nicht in jedem Land.
    (zum Beispiel braucht man es in England nicht)

    Zu Beginn verlangte Facebook das Recht auf kommerzielle Nutzung der Photos - dieses könnte rechtlich der Nutzer oft gar nicht erteilen - damit hat dieser Gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstoßen - aber theoretisch auch das Gesetz gebrochen (weiß aber nicht ob und wie das geahndet wird).
    Leider hat Facebook dieses meines Wissens nach nun umformuliert - ich denke nicht dass man Facebook weiterhin die Rechte überträgt.

    Aber weiter...
    Wenn Photos einer Person an einem öffentlichen Ort aufgenommen werden dann muss ich zustimmen - da kann man wenig machen solange das Bild nicht kommerziell genutzt wird.
    Sobald es sich um einen privaten Ort handelt gibt es im englischen Recht die Formulierung "reasonable expectation of privacy" - da Englands Schutz der Privatsphäre eh miserabel ist wäre eine solche Argumentation sicherlich einfacher.
    Im schlimmsten Fall kann man diese in einer kleinen persönlichen Nachricht anwenden - ich denke nicht dass irgendein Nutzer das je von einem Anwalt prüfen lassen würde :)

    Wenn sie sich ein wenig über "Stock Photography" informieren - es gibt eine "Model Release Form" (tut mir leid... lebe in England - und habe aus persönlichem Interesse nur in Englisch recherchiert) - damit bescheinigt das "Model" das er/sie der veröffentlichung zu kommerziellen Zwecken zustimmt.
    Leider braucht man dies nicht in jedem Land.
    (zum Beispiel braucht man es in England nicht)

    Zu Beginn verlangte Facebook das Recht auf kommerzielle Nutzung der Photos - dieses könnte rechtlich der Nutzer oft gar nicht erteilen - damit hat dieser Gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstoßen - aber theoretisch auch das Gesetz gebrochen (weiß aber nicht ob und wie das geahndet wird).
    Leider hat Facebook dieses meines Wissens nach nun umformuliert - ich denke nicht dass man Facebook weiterhin die Rechte überträgt.

    Aber weiter...
    Wenn Photos einer Person an einem öffentlichen Ort aufgenommen werden dann muss ich zustimmen - da kann man wenig machen solange das Bild nicht kommerziell genutzt wird.
    Sobald es sich um einen privaten Ort handelt gibt es im englischen Recht die Formulierung "reasonable expectation of privacy" - da Englands Schutz der Privatsphäre eh miserabel ist wäre eine solche Argumentation sicherlich einfacher.
    Im schlimmsten Fall kann man diese in einer kleinen persönlichen Nachricht anwenden - ich denke nicht dass irgendein Nutzer das je von einem Anwalt prüfen lassen würde :)

  3. ...aber wen zur Rechenschaft zu ziehen.

    Jetzt vom Plus oder Minus solcher Netzwerke einmal abgesehen (ich verstehe Facebook übrigens nicht...)

    Aber was hier im Artikel klar wird - die Nutzer geben ihre E-mail Konten etc. bei Facebook ein - damit verstoßen sie meines Wissens nach gegen die Nutzungsbedingungen dieser - aber viel wichtiger - vernetzen verschiedene Dienste.

    Das ist das gleiche Prinzip wie wir es mit den Behörden haben - aktuell gibt es viele Teilstellen - die Regierung will ein Zentrales System "Elena" oder wie das heißt.

    Persönlich kann man sich ein wenig abschirmen in dem man keine Dienste vernetzt - oder das nur selten tut - und dann auch sehr bewusst.

  4. Wenn sie sich ein wenig über "Stock Photography" informieren - es gibt eine "Model Release Form" (tut mir leid... lebe in England - und habe aus persönlichem Interesse nur in Englisch recherchiert) - damit bescheinigt das "Model" das er/sie der veröffentlichung zu kommerziellen Zwecken zustimmt.
    Leider braucht man dies nicht in jedem Land.
    (zum Beispiel braucht man es in England nicht)

    Zu Beginn verlangte Facebook das Recht auf kommerzielle Nutzung der Photos - dieses könnte rechtlich der Nutzer oft gar nicht erteilen - damit hat dieser Gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstoßen - aber theoretisch auch das Gesetz gebrochen (weiß aber nicht ob und wie das geahndet wird).
    Leider hat Facebook dieses meines Wissens nach nun umformuliert - ich denke nicht dass man Facebook weiterhin die Rechte überträgt.

    Aber weiter...
    Wenn Photos einer Person an einem öffentlichen Ort aufgenommen werden dann muss ich zustimmen - da kann man wenig machen solange das Bild nicht kommerziell genutzt wird.
    Sobald es sich um einen privaten Ort handelt gibt es im englischen Recht die Formulierung "reasonable expectation of privacy" - da Englands Schutz der Privatsphäre eh miserabel ist wäre eine solche Argumentation sicherlich einfacher.
    Im schlimmsten Fall kann man diese in einer kleinen persönlichen Nachricht anwenden - ich denke nicht dass irgendein Nutzer das je von einem Anwalt prüfen lassen würde :)

    Antwort auf "Im letzten Absatz..."
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    Und zuletzt:
    Die einzige Situation die eine kommerzielle Nutzung von Photos mit erkennbaren Personen zulässt sind Photos zum Gebrauch in Nachrichten - daher: Sportereignisse, Unfälle etc.

    Und zuletzt:
    Die einzige Situation die eine kommerzielle Nutzung von Photos mit erkennbaren Personen zulässt sind Photos zum Gebrauch in Nachrichten - daher: Sportereignisse, Unfälle etc.

  5. Und zuletzt:
    Die einzige Situation die eine kommerzielle Nutzung von Photos mit erkennbaren Personen zulässt sind Photos zum Gebrauch in Nachrichten - daher: Sportereignisse, Unfälle etc.

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    In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

    In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

    In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

    In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

  6. In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

    Antwort auf "Fortsetzung"
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    Und bin auch froh darüber.

    Und ich muss ihnen zustimmen - was man im Internet sagt sollte man auch unter Leuten sagen können - es nicht als eine anonymen Raum betrachten.

    Ich vermute hier könnte man so schön von "rechtsfreien Raum" reden...

    Aber Staatskontrolle à la Orwells "Big Brother" wäre kein Lösung - es muss letztenendes ein Ruck durch die "Nutzer" gehen.

    Ich habe das mal Gegoogelt - und hier einen Link gefunden:
    http://anwalt-im-netz.de/...

    Faktisch das gleiche wie in England - vielleicht bisschen strenger - Danke für den Hinweis :)

    Und bin auch froh darüber.

    Und ich muss ihnen zustimmen - was man im Internet sagt sollte man auch unter Leuten sagen können - es nicht als eine anonymen Raum betrachten.

    Ich vermute hier könnte man so schön von "rechtsfreien Raum" reden...

    Aber Staatskontrolle à la Orwells "Big Brother" wäre kein Lösung - es muss letztenendes ein Ruck durch die "Nutzer" gehen.

    Ich habe das mal Gegoogelt - und hier einen Link gefunden:
    http://anwalt-im-netz.de/...

    Faktisch das gleiche wie in England - vielleicht bisschen strenger - Danke für den Hinweis :)

  7. In Deutschland gibt es das "Recht am eigenen Bild", unter diesem Stichwort gibt es bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel dazu.

    Ich nutze Facebook. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe, aber ich bin mir sicher: Die Tatsache, dass ich mit 90% meiner Online-"Freunde" regelmäßig telefoniere oder sie im echten Leben sehe, widerspricht dem ganzen nicht. Allerdings gehe ich äußerst sparsam mit den Daten um, die ich dort einstelle - meine religiösen oder politischen Einstellungen erläutere ich auf Anfrage gerne, muss sie aber nicht in einem sozialen Netzwerk online stellen.

    Für mich gilt generell: Was ich offline nicht machen würde, mache ich online auch nicht. Und da ich keinem Fremden mein Adressbuch auf der Straße in die Hand drücken würde, lasse ich Facebook auch nicht in meine Mail-Adressen schauen. Scheinbar sind meine Freunde und Bekannten ebenso vernünftig, von solchen Meldungen wie beschrieben bin ich bislang jedenfalls verschont geblieben.

    Antwort auf "Fortsetzung"
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    • ankman
    • 01.04.2010 um 17:50 Uhr

    Eigentlich sollte man online so handeln wie offline, wie du sagst. Das macht aber kaum jemand. Einige kaufen schon Rolexes und Pillen bei Spammern im Internet oder lädt sich Malware herunter, weil man Sexvideos vorgegaukelt bekommt. Im realen Leben wuerden viele, die das machen, aber eben nicht dem nächsten Typen eine Replika-Rolex abkaufen, der einen auf der Straße anquatscht.

    Zu Facebook: Surprise, surpirise. Wer hätte je gedacht, dass Facebook und andere Social Networks irgendwann versuchen würden, mit den Datenbeständen Kasse zu machen. ;-)

    Jeder, der bei Facebook ist und es ärgert, hat es nun genau so verdient.

    Mir tun allerdings Unbeteiligte Leid, die nun darunter zu leiden haben, weil ihre Adressen von "Freunden" dort ohne ihr Wissen oder Erlaubnis eingetragen wurden.

    • ankman
    • 01.04.2010 um 17:50 Uhr

    Eigentlich sollte man online so handeln wie offline, wie du sagst. Das macht aber kaum jemand. Einige kaufen schon Rolexes und Pillen bei Spammern im Internet oder lädt sich Malware herunter, weil man Sexvideos vorgegaukelt bekommt. Im realen Leben wuerden viele, die das machen, aber eben nicht dem nächsten Typen eine Replika-Rolex abkaufen, der einen auf der Straße anquatscht.

    Zu Facebook: Surprise, surpirise. Wer hätte je gedacht, dass Facebook und andere Social Networks irgendwann versuchen würden, mit den Datenbeständen Kasse zu machen. ;-)

    Jeder, der bei Facebook ist und es ärgert, hat es nun genau so verdient.

    Mir tun allerdings Unbeteiligte Leid, die nun darunter zu leiden haben, weil ihre Adressen von "Freunden" dort ohne ihr Wissen oder Erlaubnis eingetragen wurden.

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