Datenschutz Leutheusser-Schnarrenberger fordert Einblick in Apple-Datenbanken
Der US-Konzern Apple hat neue Datenschutzrichtlinien eingeführt. Diese bleiben dem Justizministerium zu vage. Nun fordert Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Transparenz.
© Spencer Platt/Getty Images News

Das Bundesjustizministerium fordert mehr Transparenz von Apple
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) fordert vom US-Computerbauer Apple mehr Transparenz beim Datenschutz. Apple müsse "unverzüglich offenlegen", welche Daten erfasst, wie lange sie gespeichert und wofür sie verwendet werden, sagte die Ministerin dem Hamburger Nachrichtenmagazin Spiegel . "Den Nutzern des iPhone und anderen GPS-fähigen Geräten muss klar sein, welche Informationen über sie gesammelt werden." Es wäre "undenkbar", sollte Apple tatsächlich Persönlichkeits- oder Bewegungsprofile von Nutzern erstellen. Sie erwarte, dass Apple deutschen Datenschützern Einblick in seine Datenbanken gewähre, sagte sie dem Magazin.
Apple verlangt laut Spiegel seit einigen Tagen, dass seine Kunden neue Geschäftsbedingungen akzeptieren. Darin heißt es demnach: Apple und unsere Partner und Lizenznehmer können ab sofort präzise Standortdaten erheben, nutzen und weitergeben. Diese Daten würden in anonymisierter Weise erhoben, die Nutzer würden nicht persönlich identifiziert.
Die Kritik bezieht sich vor allem darauf, dass Apple sehr vage bleibt und nicht spezifiziert, welche Daten gesammelt werden und wie lange und in welchem Zusammenhang diese gespeichert werden. Auch bleibt der Nutzer völlig im Dunkel darüber, wie er dem widersprechen kann.
Bislang ist nicht klar, ob Apples Datenpolitik hier nicht womöglich gegen deutsches Recht verstößt. Dieses fordert nämlich, dass Nutzer ausdrücklich über die Daten die über sie gesammelt werden informiert werden und dieser Sammlung ebenso ausdrücklich zustimmen müssen. Auch die Möglichkeit eines Widerspruchs muss gegeben sein.
- Datum 26.06.2010 - 13:43 Uhr
- Quelle AFP
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Auf der einen Seite gehört Frau Leutheuser-Schnarrenberg einer Regierung an, in der sie sich perönlich mit anderen Mittätern in der Koalitionsvereinbarung verabredet hat, ein geltendes Bundesgesetz (Zuganserschwerungsgesetz) vorsätzlich nicht anzuwenden, obwohl in Bayern und Sachsen selbst die FDP im Bundesrat dafür gestimmt hat. Brigitte Zypries, SPD, die selbst für das Gesetz gestimmt hat, sagt zu diesem in der Geschichte der Bundesrepublik einmaligen Vorgang der Frau L.-S. im Behördenspiegel:
"Es geht natürlich überhaupt nicht, dass der Bundesinnenminister hier freudestrahlend erklärt, das Gesetz werde nicht angewendet. Es ist schlicht verfassungswidrig Gesetze zu machen und dann zu sagen, wir wenden sie aber nicht an. So sieht das unsere Rechtsordnung
nicht vor, sondern dann muss das Gesetz eben aufgehoben werden."
http://www.daten.behoerde...
Auf der anderen Seite haben Bundes- und Landesregierungen die Nutzung von Locationbased Services mit Steuermitteln gefördert.
http://www.gi-ev.de/servi...
"Telekom plant Push-Modell für Location-based Services"
http://www.zdnet.de/it_bu...
Wenn jetzt eine Regierung, die bei alleinerziehenden Mütter 300 Euro einsammelt um die Freunde wie Mövenpick von Frau Leutheuser-Schnarrenberg, FDP, mit Milliarden zu beschenken und mit Pronostars wie Gina Wild (die verdient ihr Geld wenisgtens seriös) in Bonn Hotels einweiht wie der kinderlose Herr Westerwelle, das was sie jahrelang erforschen ließ, bei Apple angewendet sieht und Datenschutz ruft, das ist das in hohem Masse unseriös, heuchlerisch und unmoralisch.
Frau Leutheuser-Schnarrenberg ist als Justizministerin untragbar. Sie sol sich auf unsere Verfassung bekennen und vom Bundestag und Bundesrat und Bundespräsident in Kraft gesetzte Gesetz anwenden. Bevor sie sich nicht zu unseren Gesetzen und deren Einhaltung nicht bekennt, ist mit der Dame nicht mehr zu verhandeln. Der beste Weg ist sofortige Neuwahl, bevor wir hier weiter den Verdacht haben müssen, dass wir von Verfassungsfeinden regiert werden, wie Zypries es andeutet.
Die Zustimmung der FDP zum Zugangserschwerungsgesetz kann in den Wortprotokollen des Bundesrates und und die Stimmenthaltungsmöglichkeiten in den den Koalitionsverträgen der schwarz-gelben Landesregierungen von Bayern und Sachsen nachgelesen werden.
Ich bin entsetzt, ob dieser Heuchelei von "spätrömischer Dekandenz" und deren brutalen Umverteilung, und dieser Bigotterie, dass man jahrelang schweigt zu dem, was man mit Steruen erforschen lässt. Und ich bin fassunglos, dass Jimmy Schulz dagegen hemmungslos Product Placement für Apple im Bundestag macht, damit von Interview zu Interview rennt und brutalst möglich zum Gesetzesbruch seiner Parteigenossin schweigt, obwohl ich ihn persönlich darauf hingewiesen habe.
Dieser Amoklauf muss ein Ende haben! Gesetzes- sowie Verfassungstreue und Nuewahlen jetzt! Sofort.
Letztes Jahr hat die FDP gegen ein Gesetz gegen heimliche Handy-Ortung gestimmt.
http://www.heise.de/newst...
"Die FDP votierte gegen das Vorhaben, Linke und Grüne enthielten sich. Der Gesetzesentwurf basiert auf den Regierungsvorstößen zur Festsetzung von Höchstgrenzen für die Nutzung von 0180er-Nummern aus dem Mobilfunknetz und zur Eindämmung der heimlichen Ortung von Handynutzern."
Für mich sieht dieser Amoklauf nicht wie eine zielorientierte Politik aus, zumal man wie Guttenberg seine Meinung innerhalb weniger Wochen um 180 Grad dreht, sondern wie eine anitamerikanische Kampagne aus bayerischen Bierzelten wie bei einem Daueroktoberfest: L.-H. gegen Google und Apple,, Aigner gegen Google Streetview.
Diesen Frauen sind mit ihrem antiamerikanischen Hass gegen erfolreiche Firmen nicht mehr ernst zu nehmen. Warum haben sie dann brutalst möglich geschweigen, als die Telekom locationbased services vor Monaten ankündigte?
Diese Regierung, die sich nicht an deutsche Gesetze halten will und das auch noch im Koalitionsvertrag schriftlich festlegt, ohne das Risiko zu beachten, dass das Bilden von kriminellen Vereinigungen nur für politische Parteien straffrei ist, nicht aber für Koalitionen (§129 StGB Absatz 2: "Absatz 1 ist nicht anzuwenden, 1. wenn die Vereinigung eine politische Partei ist, die das Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungswidrig erklärt hat,"), muss weg: Neuwahlen jetzt!
Sie sollten sich um realistische Probleme scheren, die liegen in geballter Form vor Ihrer Tür!
Ob ich mich als Apple-Fan auf neue Geschäftsbedingungen einlasse, sollten SIE mir (den Kunden überlassen)!
Fr. LH will von Apple eine Transparenz in der "Datenspeicherung".
Liebe Fr. LH, Apple gibt wenigstens offen zu was sie tun - unsere Regierung dagegen betreibt seit Jahren den Auf-und Ausbau eines Überwachungsstaates mit größtmöglicher Kontrolle des einzelnen Bürgers, ohne es öffentlich zuzugeben.
Man denke an den neuen Ausweis-Chip, der ständig und überall auslesbar ist ohne daß der Passinhaber das geringste dagegen tun kann und an die geplante PKW-Maut (und vieles mehr). Liebe Fr. LH - mit der Zusammenführung dieser Daten ist ihrer Meinung nach keinerlei Bewegungsprofil zu erstellen????
Apple-Produkte könnte ich meiden wenn ich denn wollte !!....
trozdem sollten Sie politiches Handeln auch auf den Konkreten Fall bezogen beurteilen. Also sich auch mal fragen, welche Konsequenzen Apples Marketingpolitik langfristig haben könnte. Ein Rundumschlag gegen die Justzminsterin hilft da nicht weiter. Auch wenn ich ihner Kritik in Sache durchaus zustimme.
Wohin die Vermaktung des Nutzerverhaltens führen könnte und was ich davon halten, habe ich hier mal dargestellt:
http://community.zeit.de/user/lp/beitrag/2010/06/26/„die-cloud“-oder-das-ende-der-selbstbestimmung
"Heuchlerische Politik? Mag ja sein,trozdem sollten Sie politisches Handeln auch auf den Konkreten Fall bezogen beurteilen. Also sich auch mal fragen, welche Konsequenzen Apples Marketingpolitik langfristig haben könnte."
Die Ministerin schweigt brutal bei der Telekom und will aber die Server einer US-Firma einsehen. Das ist eine nationalistische Wirtschaftspolitik und keine Datenschutzpoltik. Wenn man sich die Genese der Milliardenspenden an Mövenpick und andere ansieht, dann ist wieder einaml zu befürchten, das shier jemand sich die FDP für sein Süppchen billig kauft, un den Datenschutz vorschiebt. Seit Lamdsdorff ist der FDP nicht zu trauen. Wir haben es erst dieses Jahr wieder bei den Hotels und der Strafe durch den Bundestag gesehen, dass die FDP nicht zu unserer Rechtsordnung steht udn immer wieder rechtswidrig dunkel Spenden verinnahmt (bis hin zu Möllemann, der sich nach seiner rechtswidrigen Spendenstückelung vom Himmel fallen liess.
Solange aber, wie Frau Leuheuser-Schnarrenberg nicht drigend darauf drängt, dass das Bundeskriminalamt das Zugangserschwerungsgestz einhält, wie es von jedem verfassungstreuen und gesetzestreuen Bürger auch zu Recht erwartet wird, ist diese Dame als Justizministerin völlig untragbar und muss sofort zurücktreten.
Es ist nicht Aufgabe, sich über mögliche Geschäftsmodelle von ausländischen Formen mittels Hausdurchsuchungen Gedanken zu machen.
Wer unsere Gesetze nicht mag, sollte nicht Minister werden.
Das Gekeife gegen LS wäre weniger lächerlich, wenn es die Vorgänge nicht völlig durcheinander bringen würde. Bei der Regierungsbildung wurde von CDU und FDP gemeinsam beschlossen, das Gesetz nicht in Kraft treten zu lassen und das Ganze im Rahmen des Koalitionsvertrages besiegelt. Es ist also kein Alleingang einer außer Kontrolle geratenen Ministerin.
Das Gekeife gegen LS wäre weniger lächerlich, wenn es die Vorgänge nicht völlig durcheinander bringen würde. Bei der Regierungsbildung wurde von CDU und FDP gemeinsam beschlossen, das Gesetz nicht in Kraft treten zu lassen und das Ganze im Rahmen des Koalitionsvertrages besiegelt. Es ist also kein Alleingang einer außer Kontrolle geratenen Ministerin.
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