Street View Regulierung ja, aber keine Lex GoogleSeite 2/2
Ähnlich Verbraucherministerin Ilse Aigner, eine der lautesten Kritikerinnen von Facebook und Street View: "Eine Einzelfallregelung, also eine 'Lex Google', ist nicht das Ziel, damit würde man zu kurz springen", sagte sie. "Wir brauchen eine Neubetrachtung des Datenschutzgesetzes unter den Zeitpunkten des Internetzeitalters", sagte sie im Radiosender WDR5 . Vor allem gehe es um die Verknüpfung von Daten und um Privatsphäre. Sie selbst will ihr Haus nicht angezeigt sehen, weil es ihre Sache sei, wo sie wohne.
In der FDP herrscht eher die Meinung vor, der Markt solle das regeln. Gesetzen steht man skeptisch gegenüber. FDP-Innenexpertin Gisela Piltz warnte vor einem übereilten gesetzlichen Vorgehen. "Solche legislativen Hau-Ruck-Verfahren sind nicht ungefährlich", sagte sie.
FDP-Chef Guido Westerwelle kündigte zwar in der Bild am Sonntag an, er wolle wie andere Politiker, dass seine Wohnung in Panoramabildern von Google Street View unkenntlich gemacht werde. Doch mahnte er auch, die "moderne Netzwelt" und die schutzwürdige Privatsphäre dürften nicht zu Gegnern werden.
Die Grünen sind für ein Internetgesetz. Es müsse sowohl wichtige Gemeinwohlinteressen als auch die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger im Blick behalten, sagte der Geschäftsführer der Grünen-Fraktion im Bundestag, Volker Beck, Handelsblatt Online . Nach seiner Ansicht fordern die Bürger zu Recht einen gesetzlich verbürgten Schutz.
Beck wirft der Bundesregierung daher ein "Komplettversagen" vor. Immerhin sei "seit Monaten bekannt, dass Street View von der bisherigen geltenden Rechtslage nur unvollständig erfasst wird". Und es sei schon sonderbar, wenn die tapferste Tat von Regierungsmitgliedern darin bestehe, einen Widerspruch gegen die Darstellung ihres Privathauses einzureichen.
Google begegnet den Vorwürfen derzeit mit einer großen Werbekampagne. Am Wochenende waren in vielen Zeitungen ganzseitige Anzeigen geschaltet mit der Überschrift " 5 Fragen zu Google und Street View ". Die Antworten sind allerdings so allgemein gehalten, dass sie eher nicht ausreichen, die Sorgen der Deutschen zu zerstreuen.
- Datum 16.08.2010 - 14:27 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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"Darin [dem angedachten Gesetz] ist eine gesetzliche Pflicht zur Anonymisierung von Menschen und von Nummernschildern bei systematischen Foto- und Filmaufnahmen vorgesehen.
Das aber ist lediglich ein Festschreiben des Status Quo, denn Google anonymisiert auf genau diese Art."
Das mag für Google zutreffen, aber es gibt ja noch zig weitere Anbieter solcher Daten und von denen anonymisieren längst nicht alle.
Es ist also eher ein Verdienst für Google, den neuen Vorgaben jetzt schon zu entsprechen während das Gesetz gleiczeitig die anderen dazu Zwingen wird diese Standards auch einzuhalten.
Das zeigt übrigens auch wie unsinnig es ist, sich in der Diskussion rein auf Google zu konzentrieren, während z.B. Maklerunternehmen ganz genauso Strassen abfilmen (z.B. e-rent.de mit Videostadtplänen von Köln, Bonn und Düsseldorf).
Frau Aigner hat keinen Schimmer was SV ist und bedeutet.
Aber Sie hat natürlich mitbekommen, dass Angstdebatten Aufmerksamkeiten für Ihr Lager bringen!
Schön für die, aber ich will nicht länger auf SV warten müssen.
Leute, was ist blos los mit euch, warum diese Panik?
Google ist einer der wenigen Konzerne der bei seiner Macht wenigstens etliche Funktionen und Programme völlig kostenlos und allround-kompatibel für jedermann zur Verfügung stellt. Google hat Ideen, Phantasien und Visionen und verdient gleichzeitig gutes Geld damit.
Das ist doch ein tolles Unternehmenskonzept.
Wenn ich da so an Apple denke...
Einerseits fehlen uns hierzulande die Informatiker und andererseits versperren wir Ihnen mit dieser Engstirnigkeit die Chancen auf Weiterentwicklung.
Ich persönlich sehe das ganze so:
Irgendwer hat damit angefangen auf SV rumzuhacken und dann sind alle kleinen und großen Politiker nach und nach auf den Dampfer aufgestiegen. Was der eine kritisiert darf der andere ja nicht ohne weiteres gut heissen. Dann stellt man sich ja schon auf eine Seite.
Vielleicht sollte ich doch "die Partei" wählen.
Die machen ja sowieso keinen Unterschied zu unseren Politikern, dafür haben wir eine hübschere Kanzlerin.
Einfach nur peinlich für Deutschland diese ganze Sache!
Frau Aigner sollte dann vielleicht eine Hecke um ihre Wohnung pflanzen wenn sie nicht möchte, dass die Öffentlichkeit die Mauern ihres Hauses sehen kann.
Wer durch die Straßen geht wird ihr Haus sehen können.
Im Telefonbuch steht sie doch bestimmt auch.
@JanGoldbeck Dieser Kommentar ist - mit Verlaub - ein ausgemachter Schmarrn. Nur weil man sich mit mir auf der Staße unterhalten kann, darf man noch lange nicht Fotos von mir ins Web stellen!
Das Hecken-Argument war lange Jahre ein klassisches Vergewaltiger-Argument: "Was zieht sie auch so einen kurzen Mini an, wenn sie nicht will..."
Es wohnt eben nicht jeder im Berliner Plattenbau und möchte seine Ruhe haben, vor Google und solchen Kommentierern hier.
Auch wenn jetzt die große Empörung ausbricht ;-)
Wenn Privat-Häuser einschließlich Grundstück im Internet verfügbar sind, braucht sich der potentielle "Dieb" nicht selbst durch die Straßen zu bewegen. Er kann sich die Lage der Häuser anschauen und sehen ob ein Einbruch eher möglich ist oder nicht.
Und das, denke ich, ist schon ein Argument dagegen ....
@JanGoldbeck Dieser Kommentar ist - mit Verlaub - ein ausgemachter Schmarrn. Nur weil man sich mit mir auf der Staße unterhalten kann, darf man noch lange nicht Fotos von mir ins Web stellen!
Das Hecken-Argument war lange Jahre ein klassisches Vergewaltiger-Argument: "Was zieht sie auch so einen kurzen Mini an, wenn sie nicht will..."
Es wohnt eben nicht jeder im Berliner Plattenbau und möchte seine Ruhe haben, vor Google und solchen Kommentierern hier.
Auch wenn jetzt die große Empörung ausbricht ;-)
Wenn Privat-Häuser einschließlich Grundstück im Internet verfügbar sind, braucht sich der potentielle "Dieb" nicht selbst durch die Straßen zu bewegen. Er kann sich die Lage der Häuser anschauen und sehen ob ein Einbruch eher möglich ist oder nicht.
Und das, denke ich, ist schon ein Argument dagegen ....
Aufwachen, bitte:
Wer sammelt denn alles wirklich empfindliche Daten von Ihnen liebe Bürger???
* Ist es richtig, dass ein jeder sich beim Einwohnermeldeamt gegen eine kleine Gebühr Auskunft holen kann wer wo wohnt???
* Ist es i. O., dass die Schufa Geld für eine Auskunft verlangt, selbst wenn man mit denen nie etwas zu tun hatte aber die Auskunft für eine Mietwohnung braucht???
* Ist es hinnehmbar, dass die GEZ durch mein Fenster schnüffelt und wenn das nicht funktioniert, mir pauschal Geräte unterstellt für die ich zahlen muss, geschweige denn auf Briefe via Einschreiben nicht reagiert???
* Ist es nicht unglaublich, dass ich ständig bei der Post während ich in der Schlange warte mit anhören kann, welchen Kontostand eine schwerhörige Omi gerade hat!?
* Ist es nicht eine Sauerei, dass ich für das "Geldabheben" bei "anderen Instituren" als dem meiner Bank 5 € Gebühr zahlen muss???
* Ist es nicht schön, dass Google mir zeigt wo ich mal gewohnt habe um in Erninnerungen zu schwelgen oder mir ein kostenlosen CAD Grafikprogramm zum Download anbietet, mich meine Werbung kostenlos auf Youtube hochladen lässt oder mit einige Gigabyte kostenlosen Speicher im Mailpostfach gestattet wo andere wie Web.de und 1&1 Geld für verlangen?
Google belästigt mich auch nicht mit Telefonanrufen wie bei "Myhammer", die klingen ja einen auch gerne nur mal an!
Einen Zweitkartenvertrag wollen sie mir auch nicht aufdrängen denn ich habe keinen Vertrag mit Google.
Aber eine Freundschaft ;)
Dem ist nur zuzustimmen. Sich über Google aufzuregen sollte ziemlich weit hinten auf der Agenda der Datenschützer stehen.
Dem ist nur zuzustimmen. Sich über Google aufzuregen sollte ziemlich weit hinten auf der Agenda der Datenschützer stehen.
@JanGoldbeck Dieser Kommentar ist - mit Verlaub - ein ausgemachter Schmarrn. Nur weil man sich mit mir auf der Staße unterhalten kann, darf man noch lange nicht Fotos von mir ins Web stellen!
Das Hecken-Argument war lange Jahre ein klassisches Vergewaltiger-Argument: "Was zieht sie auch so einen kurzen Mini an, wenn sie nicht will..."
Es wohnt eben nicht jeder im Berliner Plattenbau und möchte seine Ruhe haben, vor Google und solchen Kommentierern hier.
"@JanGoldbeck Dieser Kommentar ist - mit Verlaub - ein ausgemachter Schmarrn. Nur weil man sich mit mir auf der Staße unterhalten kann, darf man noch lange nicht Fotos von mir ins Web stellen!"
Doch, das darf man. Das Panoramafreiheit lässt es eindeutig zu, dass man Fotos von ihnen ins Internetstellen kann, solange das keine negativen Folgen hat.
"Das Hecken-Argument war lange Jahre ein klassisches Vergewaltiger-Argument: "Was zieht sie auch so einen kurzen Mini an, wenn sie nicht will...""
Das ist überhaupt nichtmal im Ansatz zu vergleichen. Dass sie auf so einem Level versuchen zu argumentieren ist ziemlich arm.
So wollen tatsächlich die VERGEWALTIGUNG!! VERGEWALTIGUNG mit dem Hochladen eines FOTOS gleichsetzen? Eines Fotos dass von einer ÖFFENTLICHEN Straße geschossen wurde?
"Es wohnt eben nicht jeder im Berliner Plattenbau und möchte seine Ruhe haben, vor Google und solchen Kommentierern hier.
"
Dann sollten sie dafür sorgen, dass die Straße an der sie wohnen eine Privatstraße ist. Ansonsten haben sie nunmal kein Recht daruaf zu verbieten dass sich jemand ihr Haus von draußen ansieht. Außerdem: Haben Menschen in Plattenbauten weniger Rechte als sie?
"@JanGoldbeck Dieser Kommentar ist - mit Verlaub - ein ausgemachter Schmarrn. Nur weil man sich mit mir auf der Staße unterhalten kann, darf man noch lange nicht Fotos von mir ins Web stellen!"
Doch, das darf man. Das Panoramafreiheit lässt es eindeutig zu, dass man Fotos von ihnen ins Internetstellen kann, solange das keine negativen Folgen hat.
"Das Hecken-Argument war lange Jahre ein klassisches Vergewaltiger-Argument: "Was zieht sie auch so einen kurzen Mini an, wenn sie nicht will...""
Das ist überhaupt nichtmal im Ansatz zu vergleichen. Dass sie auf so einem Level versuchen zu argumentieren ist ziemlich arm.
So wollen tatsächlich die VERGEWALTIGUNG!! VERGEWALTIGUNG mit dem Hochladen eines FOTOS gleichsetzen? Eines Fotos dass von einer ÖFFENTLICHEN Straße geschossen wurde?
"Es wohnt eben nicht jeder im Berliner Plattenbau und möchte seine Ruhe haben, vor Google und solchen Kommentierern hier.
"
Dann sollten sie dafür sorgen, dass die Straße an der sie wohnen eine Privatstraße ist. Ansonsten haben sie nunmal kein Recht daruaf zu verbieten dass sich jemand ihr Haus von draußen ansieht. Außerdem: Haben Menschen in Plattenbauten weniger Rechte als sie?
Entfernt. Bitte gehen Sie auf Beiträge anderer User argumentativ ein. Die Redaktion/cs
Herr tuningflex,
nachdem Ihr Kommentar gerade zu vor Themenrelevanz und fulminanten Wissen strotzt, lasse ich Ihren Kommentar ungestraft durchgehen.
(Das war jetzt blanke Ironie, Herr tuningflex, nur dass auch Sie es verstehen. Bevor Sie jemanden unterstellen, dass er keine Ahnung hat, sollten Sie deutlich mehr Kompetenz in diesem Bereich an den Tag legen. Diese scheint bei Ihnen jedoch gegen Null zu tendieren.)
Herr tuningflex,
nachdem Ihr Kommentar gerade zu vor Themenrelevanz und fulminanten Wissen strotzt, lasse ich Ihren Kommentar ungestraft durchgehen.
(Das war jetzt blanke Ironie, Herr tuningflex, nur dass auch Sie es verstehen. Bevor Sie jemanden unterstellen, dass er keine Ahnung hat, sollten Sie deutlich mehr Kompetenz in diesem Bereich an den Tag legen. Diese scheint bei Ihnen jedoch gegen Null zu tendieren.)
Von Google habe ich keine Angst.
Vor der Naivität und Technologiegeilheit so vieler Menschen habe ich allerdings Angst.
Warum sind soviele scharf darauf, endlich vor dem Bildschirm durch die eigene Stadt zu fahren oder fremde Städte zu erkunden? Kein Bild einer Stadt und seien es Tausende zusammengefügte Bilder, wie bei Google Street View, vermittelt einem ein reales Gefühl der Umgebung.
Warum glauben soviele, dass ihnen Street View bei der Wohnungssuche hilft? Für einen echten Eindruck muss man sich schon die Gegend vor Ort anschauen.
Wer glaubt wirklich, mit Googles Hilfe zu erfahren, ob eine Gegend sicher oder unsicher ist?
Es ist doch eigentlich erschreckend, wie viele aus Trägheit jeden technologischen Fortschritt dankend annehmen.
Google Street View ist nur der erste Schritt in einem Prozess, der den Menschen durch Digitalisierung mehr und mehr von seiner Umwelt entfremdet.
Das ist es, was ich fürchte: die Entfremdung.
Der kapitalistische Produktionprozess hat uns von den Produkten und ihrer Entstehung entfremdet, aber wir wundern uns über Kinderarbeit in der Dritten Welt.
Bürokraten und Volkswirtschaftsabschlüssler haben zur Steigerung der Effektivität Mastbetriebe in Tier-KZs verwandelt und wir wundern uns über die barbarischen Zustände dort.
Die Militärtechnologie hat es uns möglich gemacht, nur noch per Bildschirm und Joystick Leben auszulöschen.
Wohin wird diese Entfremdung uns noch führen?
Herr tuningflex,
nachdem Ihr Kommentar gerade zu vor Themenrelevanz und fulminanten Wissen strotzt, lasse ich Ihren Kommentar ungestraft durchgehen.
(Das war jetzt blanke Ironie, Herr tuningflex, nur dass auch Sie es verstehen. Bevor Sie jemanden unterstellen, dass er keine Ahnung hat, sollten Sie deutlich mehr Kompetenz in diesem Bereich an den Tag legen. Diese scheint bei Ihnen jedoch gegen Null zu tendieren.)
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