Die Frist ist abgelaufen: Wer sich bis zum heutigen Freitag keinen der alten Personalausweise geholt hat, der kann nun nur noch den "neuen Personalausweis" (nPA) beantragen. Der ist aufgrund der Vielzahl der Funktionen und Einsatzmöglichkeiten durchaus umstritten und macht dem einen oder anderen wohl auch Angst.

Was man auch immer man von ihm halten mag, einen Vorteil hat er unbesehen: Er passt dank seines Scheckkartenformats in jedes Portemonnaie. Der Ausweis an sich ist auch nicht heikel, er darf nach dem derzeitigen Stand der Technik als sicher gelten. Thilo Weichert, einer der kritischsten Datenschützer des Landes, sagt: "Ich sehe den Ausweis im Großen und Ganzen eher positiv."

Und ja, man kann damit auch den einen oder anderen Weg sparen und demnächst beispielsweise ein Konto eröffnen oder ein Auto anmelden, ohne seine Wohnung verlassen zu müssen.

Oder, wie es Innenminister Thomas de Maizière salopp zusammenfasst: "Er ist klein aber oho, er ist schick, er ist nützlich und er kann viel."

Ganz so sicher und simpel wie von der Bundesregierung gern dargestellt, ist das Dokument aber nicht. Daher im Folgenden ein paar Praxistipps.