27C3 Eine SMS – und das Smartphone ist weg

Der Chaos Computer Club will Sicherheitslücken aufzeigen, damit sie geschlossen werden. Smartphones waren beim diesjährigen Hacker-Kongress das Ziel.

Mitglieder und Fans des Chaos Computer Clubs (CCC) treffen sich einmal im Jahr zu einem großen Kongress, um coram publico und "mit viel Spaß am Gerät" zu zeigen, dass Technik nie fehlerfrei ist. In diesem Jahr haben die Hacker sich unter anderem Smartphones vorgenommen, denn die Geräte sind immer weiter verbreitet. Elf Prozent der Deutschen besitzen einen der kleinen Computer, die auch telefonieren können, Tendenz schnell steigend. Höchste Zeit, sich über die Sicherheit der Geräte Gedanken zu machen.

Das findet zumindest Ilja van Sprundel . Der belgische Hacker und Sicherheitsberater bei IOActice machte bei dem Kongress eine ganze Stunde lang nichts anderes, als Sicherheitslücken in Geräten wie Nokia N900, iPhone oder Blackberry aufzuzählen und zu demonstrieren. Offensichtlich gibt es viele davon, die meisten, weil sich bislang niemand Gedanken darüber gemacht hat. Oder, wie van Sprundel über Apple sagte: "Die iPhone-Jungs dachten nicht wirklich an Sicherheit, als sie das gebaut haben."

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Überhaupt habe mit dem iPhone das Herumspielen am meisten Spaß gemacht – aus Hackersicht. Dessen Safari-Browser sei ein " desaster, waiting to happen ", eine absehbare Katastrophe also. Denn das Programm öffne ungeprüft jedes Datenformat und leite es weiter. Das wurde bereits von Jailbreaks genutzt, die nichts anderes sind als der Versuch, Apple die Kontrolle zu entziehen. Ähnlich riskant sei der Office Konverter, sagte van Sprundel, auch er bearbeite ungeprüft Dateien. In den Vorgaben Apples für die Entwicklungen von Apps seien außerdem diverse "offene Türen" eingebaut.

Über jeden dieser " entry-points " können Programme auf die Geräte gespielt werden, mit denen sich vorhandene Daten auslesen oder die Smartphones gleich ganz übernehmen lassen.

Doch nicht nur die spezielle Software einzelner Geräte lädt zu Angriffen ein. Auch ein System, das auf allen Handys läuft, kann offensichtlich viel zu einfach missbraucht werden: SMS. Für van Sprundel sind SMS der " primary entry point ", die erste und wichtigste Tür in den Speicher fremder Smartphones.

Neben van Sprundel beschäftigten sich zwei weitere Hacker mit den kurzen Textbotschaften und wie sie als Transporter für Viren und Trojaner dienen können. Collin Mulliner und Nico Golde zeigten beispielsweise, wie sich Handys mit SMS fluten lassen, bis sie zusammenbrechen – ähnlich wie die Denial-of-Service-Angriffe , denen Amazon und Paypal ausgesetzt waren.

Leser-Kommentare
  1. 1. amazon

    amazon war nicht unter beschuss!

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    aber da sind die server wohl nicht abgestürzt...

    aber da sind die server wohl nicht abgestürzt...

  2. Welche Smartphones werden denn von Merkel, Westerwelle und Zu Guttenberg eingesetzt? Nicht, dass hier demnächst Interna der Deutschen Außenpolitik auf Wikileaks auftauchen.

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    Merkel hat 2009 ein sicheres Handy bekommen

    http://www.faz.net/s/Rub3...

    Merkel hat 2009 ein sicheres Handy bekommen

    http://www.faz.net/s/Rub3...

  3. aber da sind die server wohl nicht abgestürzt...

    Antwort auf "amazon"
  4. Merkel hat 2009 ein sicheres Handy bekommen

    http://www.faz.net/s/Rub3...

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    Merkel telefoniert abhörsicher, richtig.

    Mit Einbruchssicherheit hat das aber nichts zu tun.

    In Ihr Krypto-Nokia wird man einbrechen können, auch wenn das aufgrund der gewählten Architektur relativ wenig zu nutzen scheint. Trotzdem kann man vermutlich den Kryptokartentreiber auslesen.
    Und das SMS-HTC ist ziemlich sicher auch knackbar...

    Merkel telefoniert abhörsicher, richtig.

    Mit Einbruchssicherheit hat das aber nichts zu tun.

    In Ihr Krypto-Nokia wird man einbrechen können, auch wenn das aufgrund der gewählten Architektur relativ wenig zu nutzen scheint. Trotzdem kann man vermutlich den Kryptokartentreiber auslesen.
    Und das SMS-HTC ist ziemlich sicher auch knackbar...

    • oooo
    • 28.12.2010 um 23:23 Uhr
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    Redaktion

    @oooo

    danke auch. Nun ist es drin.

    lg
    k

    Redaktion

    @oooo

    danke auch. Nun ist es drin.

    lg
    k

  5. Redaktion

    @oooo

    danke auch. Nun ist es drin.

    lg
    k

  6. das ist es eigentlich ganz genau. Die fehlen einem beinahe.

    So schlimm ist es aber nicht, trotz der allgemeinen Tendenz in den Medien so zu tun als ob es eine Gesamt-DDR gab in der wir früher alle lebten und somit auch alle weiterhin die gleichen Hemmungen zu haben haben, etwas kritisches zu äußern, wenn es um die allgemeine Kommunikation geht und somit auch um die Möglichkeit in öffentlichen Medien "ein falsches Wort" untergeschoben zu bekommen, aber das ist ja dank toller und voll wichtiger technischer Barrieren wie Passwort etc. gar nicht so leicht, kann aber trotzdem möglich sein und braucht dann wiederum Leute die das aufdecken usw.
    Bullshit im Quadrat und genau der Paranoia produzierende Schwachfug ist das, der es angeblich nicht sein soll.

    Da wird ja auch hier so getan als ob die Anmeldung zu Zeit-Online den Zugang zu Staatsgeheimnissen oder den Kronjuwelen darstellt.
    Ja dann hackt sich halt jemand für mich ein. Na und, das merk ich doch selbst am besten und melde mich möglichst bald ab. Wenn jemand über eine technische Einrichtung kommunizieren kann die mir gehört ist mir das doch sch..ön egal, wird bestimmt der böse Gegenspieler von James Bond sein der die Welt in seine Gewalt bringen möchte und genau meine Zugangsdaten zu T.com oder Vodafone oder sonst was, was jedem zugänglich ist, heimlich nutzen um mir die böseste aller bösen Taten in die Schuhe zu schieben falls sein Plan nicht funktioniert. Kann sein. Viel wahrscheinlicher scheint mir aber was anderes.

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    weil die ZEIT-online Profile anlegt, die auch von WordPress aus zugänglich sind. Laden Sie mal einen Avatar in Ihr ZEIT-Profil. Wenn Sie Kommentare bei WordPress-Blogs schreiben, werden Sie ihn dort wiedersehen. Das Phänomen konnte/wollte mir auch noch niemand erklären.

    weil die ZEIT-online Profile anlegt, die auch von WordPress aus zugänglich sind. Laden Sie mal einen Avatar in Ihr ZEIT-Profil. Wenn Sie Kommentare bei WordPress-Blogs schreiben, werden Sie ihn dort wiedersehen. Das Phänomen konnte/wollte mir auch noch niemand erklären.

  7. aus den AGB eines Providers der tatsächlich bei einem Hamburger AG registriert sein soll.

    "..6.10 Wird der Kaufgegenstand mit anderen, nicht im Eigentum XXXnet stehenden Sache untrennbar verbunden oder vermischt, erwirbt XXXnet das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes des Kaufgegenstandes zu den anderen verbundenen oder vermischten Gegenständen zum Zeitpunkt der Verbindung oder Vermischung..."

    Erstaunlich, was ?

    Wie war das mit kaufen und verkaufen nochmal, wem gehört was, nach dem Verkauf ?

    Dafür steht bereits unter 6.4 : "Durch die Übergabe der bestellten Ware an das Transportunternehmen wird XXXnet von ihrer Leistungspflicht frei. Der Transport der Ware geschieht auf Gefahr und für Rechnung des Kunden."

    Na war die Sache mit "mein und dein" noch klar verstanden von den Verfassern dieser AGB.

    Ist zuviel Beschäftigung mit Kommunikationstechnik und was sonst noch dazugehört bereits von den Krankenkassen anerkannt ?
    Ich denke das bei einigen ein bisschen Therapie nicht schaden könnte. Vielleicht auch ein paar Globuli dazu, oder ein bisschen geschüttelt Wässerchen ? Geht vielleicht gerade noch ohne Passwort und schaden kann es auch nicht.

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    Entschuldigung, Parasympatikus, aber der Kommentar ist vollkommen sinnfrei. Die erste Klausel dient der Sicherung eines Eigentumsvorbehalts gegen gesetzlichen Eigentumserwerb und findet sich in fast allen AGB deutschen Händlern. Die zweite Klausel ist beim Versendungskauf ebenfalls vollkommen üblich und entspricht § 447 BGB. Erstaunlich ist daran jedenfalls gar nichts.

    Entschuldigung, Parasympatikus, aber der Kommentar ist vollkommen sinnfrei. Die erste Klausel dient der Sicherung eines Eigentumsvorbehalts gegen gesetzlichen Eigentumserwerb und findet sich in fast allen AGB deutschen Händlern. Die zweite Klausel ist beim Versendungskauf ebenfalls vollkommen üblich und entspricht § 447 BGB. Erstaunlich ist daran jedenfalls gar nichts.

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