Nutzerdaten Zuckerberg verspricht weitreichende Änderungen bei Facebook
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Alle zwei Jahre wird Facebook nun überprüft

Weitere Zugeständnisse von Facebook: Daten wie zum Beispiel Fotos, die Nutzer selbst löschen, dürfen nach spätestens 30 Tage für niemanden mehr zugänglich sein. Auch das war bisher nicht immer der Fall.

Ein unabhängiger Datenschutzexperte wird das Netzwerk zudem alle zwei Jahre untersuchen und einen Bericht anfertigen, der alle neuen Datenschutzvorkehrungen bewertet. Die Einigung zwischen FTC und Facebook gilt für 20 Jahre.

Der FTC-Vorsitzende Jon Leibowitz erklärte: "Facebooks Innovationen dürfen nicht zulasten der Privatsphäre seiner Nutzer gehen. Die FTC wird das sicherstellen." Für den angeblich bevorstehenden Börsengang von Facebook wird wichtig sein, ob die Investoren diese Meinung teilen. Sollten sie aber annehmen, dass Facebook künftig nicht mehr so innovativ agieren kann wie bisher, wird Facebook die angestrebten Einnahmen von zehn Milliarden Dollar möglicherweise nicht erreichen. Es wäre zudem ein Zeichen, dass die Investoren nicht mehr an die Übermacht von Facebook glauben.

 
Leser-Kommentare
  1. Wer ein soziales Netzwerk sucht, was in der Funktionalität ähnliches bietet und neben Facebook, Google+ und Twitter seht gut abschneidet ist bei joindiaspora.com gut aufgehoben. OpenSource, Schutz der Privatsphäre, keine Werbung, seht guter Datenschutz uvm.

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    Ich bin bei Diaspora angemeldet und sehe es noch überhaupt nicht als Alternative zu Facebook. Es gibt nichteinmal einen Chat!!! Eine Gruppenfunktion existiert auch nicht. Zudem befindet sich Diaspora noch in der Alpha-Version, also vor Beta, und die Sicherheit wurde noch überhaupt nicht geprüft.
    Der Ansatz eines dezentralen Netzwerks ist aber sehr interessant und ich hoffe, dass sich das durchsetzen wird.

    PS: Die Gründer von Diaspora haben angekündigt, dass die Beta vor 6 Tagen erscheinen sollte. Dies ist nicht geschehen, es gab überhaupt keine weiteren Informationen. Die Informationspolitik ist also ähnlich schlecht wie bei fb.

    Ich bin bei Diaspora angemeldet und sehe es noch überhaupt nicht als Alternative zu Facebook. Es gibt nichteinmal einen Chat!!! Eine Gruppenfunktion existiert auch nicht. Zudem befindet sich Diaspora noch in der Alpha-Version, also vor Beta, und die Sicherheit wurde noch überhaupt nicht geprüft.
    Der Ansatz eines dezentralen Netzwerks ist aber sehr interessant und ich hoffe, dass sich das durchsetzen wird.

    PS: Die Gründer von Diaspora haben angekündigt, dass die Beta vor 6 Tagen erscheinen sollte. Dies ist nicht geschehen, es gab überhaupt keine weiteren Informationen. Die Informationspolitik ist also ähnlich schlecht wie bei fb.

  2. Gemessen an den Aktivitäten meiner "Facebook-Freunde" von vor einem Jahr und ihrer Aktivitäten heute, kann ich mich des Eindrucks nicht erwähren, dass der Hype um Facebook längst abgeebbt ist und das Netzwerk so langsam ausstirbt. Gab es vor einem Jahr noch zigfach "Neueste Meldungen" von allen möglichen Leuten in der Liste zu bewundern, sind es heute nur noch eine Handvoll Kommentare von einer ebensolchen Handvoll Leuten. Ich denke das wird sich da bald totlaufen.

    Ich persönlich werde nicht zu Google+ wechseln, sondern warte und hoffe auf das Open-Source Netzwerk Diaspora.

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    wenn eine anmeldung unter joindiaspora.com nicht möglich ist, dann nimm einen anderen server von http://podupti.me/ - das netzwerk ist ja glücklicherweise nicht zentralistisch wie die anderen.

    wenn eine anmeldung unter joindiaspora.com nicht möglich ist, dann nimm einen anderen server von http://podupti.me/ - das netzwerk ist ja glücklicherweise nicht zentralistisch wie die anderen.

  3. wenn eine anmeldung unter joindiaspora.com nicht möglich ist, dann nimm einen anderen server von http://podupti.me/ - das netzwerk ist ja glücklicherweise nicht zentralistisch wie die anderen.

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    Antwort auf "Hype vorbei?"
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    Danke für den Hinweis. Mit "warten" meinte ich aber, warten bis sich Diaspora halbwegs etabliert hat. Weil was bringt so ein Netzwerk, wenn keiner der Freunde da ist? Schon klar, einer muss ja mal den Anfang machen, aber ich werde erstmal noch ein wenig abwarten ;)

    Also dadurch, dass Diaspora dezentral ist, gibt es demnach hunderte von verschiedenen Servern, über die man sich einloggen kann und auf denen man seine Daten abspeichert?!

    Aber fällt dann die Kontrolle dieser Daten nicht noch schwerer? Bei Facebook könnte man sagen, dass WENN man reglementiert, dann eben alle Daten unter Kontrolle hat. Auf die oben genannte Weise kann man ja unmöglich alle Server kontrollieren, bei denen ich nicht mal weiß, von wem sie kontrolliert werden und wenn jemand ganz gezielt wirklich meine Daten wollen würde, wäre doch über die dezentrale Schiene, mangels Kontrolle, die Anfälligkeit für Korruption mit meinen Daten größer?

    Kann sein, dass ich vollkommenen Unfug schreibe - ich kenne mich hier null aus. Ist nur ein Gedanke bzw. eine Frage, ob die Sorge hier berechtigt ist?!

    Danke für den Hinweis. Mit "warten" meinte ich aber, warten bis sich Diaspora halbwegs etabliert hat. Weil was bringt so ein Netzwerk, wenn keiner der Freunde da ist? Schon klar, einer muss ja mal den Anfang machen, aber ich werde erstmal noch ein wenig abwarten ;)

    Also dadurch, dass Diaspora dezentral ist, gibt es demnach hunderte von verschiedenen Servern, über die man sich einloggen kann und auf denen man seine Daten abspeichert?!

    Aber fällt dann die Kontrolle dieser Daten nicht noch schwerer? Bei Facebook könnte man sagen, dass WENN man reglementiert, dann eben alle Daten unter Kontrolle hat. Auf die oben genannte Weise kann man ja unmöglich alle Server kontrollieren, bei denen ich nicht mal weiß, von wem sie kontrolliert werden und wenn jemand ganz gezielt wirklich meine Daten wollen würde, wäre doch über die dezentrale Schiene, mangels Kontrolle, die Anfälligkeit für Korruption mit meinen Daten größer?

    Kann sein, dass ich vollkommenen Unfug schreibe - ich kenne mich hier null aus. Ist nur ein Gedanke bzw. eine Frage, ob die Sorge hier berechtigt ist?!

  4. 4. Danke

    Danke für den Hinweis. Mit "warten" meinte ich aber, warten bis sich Diaspora halbwegs etabliert hat. Weil was bringt so ein Netzwerk, wenn keiner der Freunde da ist? Schon klar, einer muss ja mal den Anfang machen, aber ich werde erstmal noch ein wenig abwarten ;)

  5. Der Deal, ein Nutzerkonto umsonst anzubieten und dann die Daten und vor allem das Nutzerverhalten dafür zu bekommen ist nicht hinnehmbar. Eine Schande, dass Nutzer sich zu solch einem Wert verkaufen. Wenn daraus noch ein Börsengeschäft entwächst ist das nichts ist nichts anderes als die Privatisierung von Nutzern. Diese Daten sind eigentlich so unschätzbar wertvoll und das gilt auch für Google. Ich will gar nicht wissen, was man alleine aus den Daten des deutschen Google Suchanbieter Nutzers, für ein Bild und was für Aussagen man ableiten kann. Google weiß ob eine Grippewelle in Süddeutschland startet, google weiß auch auf welche Sexualpraktiken die Deutschen stehen und wie evtl so der Franzose im Allgemeinen in Bezug auf Sex tickt. Das sind alles so wertvolle Daten, die keinem Unternehmen dieser
    Welt anvertraut werden sollten. Schon gar nicht börsennotierten Unternehmen.

    Beste Grüße.
    FSonntag

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    • Keiner
    • 29.11.2011 um 22:28 Uhr

    Bspw. ...auf welche Sexualpraktiken die Deutschen stehen?
    Und was kann man dann daraus schließen?

    Ihnen keinen genauen Wert nennen. Und um einen genauen Geldwert ging es mir nicht. Aber die Daten, die sich so über die Spezies Mensch ergeben sind wertvoll. Das sind Daten über soziales Verhalten, die man aus dem Nutzerverhalten erhalten kann, die so real und umfassend sind, wie sie kaum eine Studien mit Befragungen im Stande wäre zu generieren.

    Aber hier nur mal so Ansätze, wo man versucht hat sich Daten zunutze zu machen.

    http://jetzt.sueddeutsche...

    Beste Grüße.
    FSonntag

    Wobei, Zuhälterei schon :-)

    Selbstverständlich sollte man Facebook STRIKT verbieten Nutzer unter 18 Jahren anzunehmen, aber wenn Erwachsene meinen eine IT-Dienstleistung sei ihnen die Prostitution ihres Soziallebens wert...
    ...jeder wie er mag.

    Aber was solls, Facebook muss ja nur noch bis April 2012 halten, damit auch nocht die Schafe von Anlagenmarkt geschoren werden können...

    ...und dann kanns laufen wie mit Groupon, den dann haben Zuckerberg und seine Helfershelfer ja IHRE Schäfchen im trockenen.

    • Keiner
    • 29.11.2011 um 22:28 Uhr

    Bspw. ...auf welche Sexualpraktiken die Deutschen stehen?
    Und was kann man dann daraus schließen?

    Ihnen keinen genauen Wert nennen. Und um einen genauen Geldwert ging es mir nicht. Aber die Daten, die sich so über die Spezies Mensch ergeben sind wertvoll. Das sind Daten über soziales Verhalten, die man aus dem Nutzerverhalten erhalten kann, die so real und umfassend sind, wie sie kaum eine Studien mit Befragungen im Stande wäre zu generieren.

    Aber hier nur mal so Ansätze, wo man versucht hat sich Daten zunutze zu machen.

    http://jetzt.sueddeutsche...

    Beste Grüße.
    FSonntag

    Wobei, Zuhälterei schon :-)

    Selbstverständlich sollte man Facebook STRIKT verbieten Nutzer unter 18 Jahren anzunehmen, aber wenn Erwachsene meinen eine IT-Dienstleistung sei ihnen die Prostitution ihres Soziallebens wert...
    ...jeder wie er mag.

    Aber was solls, Facebook muss ja nur noch bis April 2012 halten, damit auch nocht die Schafe von Anlagenmarkt geschoren werden können...

    ...und dann kanns laufen wie mit Groupon, den dann haben Zuckerberg und seine Helfershelfer ja IHRE Schäfchen im trockenen.

    • Keiner
    • 29.11.2011 um 22:28 Uhr

    Bspw. ...auf welche Sexualpraktiken die Deutschen stehen?
    Und was kann man dann daraus schließen?

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    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/sc

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/sc

  6. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/sc

  7. Ihnen keinen genauen Wert nennen. Und um einen genauen Geldwert ging es mir nicht. Aber die Daten, die sich so über die Spezies Mensch ergeben sind wertvoll. Das sind Daten über soziales Verhalten, die man aus dem Nutzerverhalten erhalten kann, die so real und umfassend sind, wie sie kaum eine Studien mit Befragungen im Stande wäre zu generieren.

    Aber hier nur mal so Ansätze, wo man versucht hat sich Daten zunutze zu machen.

    http://jetzt.sueddeutsche...

    Beste Grüße.
    FSonntag

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    Worin sonst bestünde wohl der derzeitig auf 100.000.000.000 $ geschätzte Wert eines Unternehmens, das ja angeblich nichts verkauft? Schon klar, in der Klickbannerwerbung ;-)
    Ein kluger Kopf brachte einmal das Geheimnis des unendlichen Reichtums gut auf den Punkt: Jede Sekunde wird ein Dummkopf geboren.
    Wer das noch für harmlos hält und naive Fragen à la "was sagt das schon aus" stellt, vermeidet das ernsthafte Nachdenken darüber, wie aus einzelnen, scheinbar irrelevanten Informationen mittels Vernetzung detailierte Profile werden.
    Daran ändern offensichtlich auch die diversen Profiler-Serien im TV nichts.

    Uns ging's noch nie so gut wie heute, sagten die Gänse kurz vor Weihnachten…

    Worin sonst bestünde wohl der derzeitig auf 100.000.000.000 $ geschätzte Wert eines Unternehmens, das ja angeblich nichts verkauft? Schon klar, in der Klickbannerwerbung ;-)
    Ein kluger Kopf brachte einmal das Geheimnis des unendlichen Reichtums gut auf den Punkt: Jede Sekunde wird ein Dummkopf geboren.
    Wer das noch für harmlos hält und naive Fragen à la "was sagt das schon aus" stellt, vermeidet das ernsthafte Nachdenken darüber, wie aus einzelnen, scheinbar irrelevanten Informationen mittels Vernetzung detailierte Profile werden.
    Daran ändern offensichtlich auch die diversen Profiler-Serien im TV nichts.

    Uns ging's noch nie so gut wie heute, sagten die Gänse kurz vor Weihnachten…

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