Datenschutz Verfassungsgerichtspräsident warnt vor Facebook
Andreas Voßkuhle hält Facebook für riskant. Er schließt nicht aus, dass sich das Verfassungsgericht demnächst mit dem Netzwerk befassen wird.
Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, hat die Kritik von Datenschützern an Facebook bekräftigt. Die Nutzung des Netzwerks sei "eine risikogeneigte Tätigkeit", sagte Voßkuhle dem Focus. Die Nutzer wüssten nicht, ob Daten nach der Löschung nicht doch noch aufbewahrt würden. Datenschützer beklagten, dass Bilder, Videos und Texte sich nicht einfach und vollständig löschen lassen, wenn ein Nutzer Facebook verlassen will.
Voßkuhle deutete an, dass das Bundesverfassungsgericht gezwungen sein könnte, zu prüfen, ob Facebook das Recht auf informationelle Selbstbestimmung achtet. "Da will ich dem für solche Fragen zuständigen Ersten Senat nicht vorgreifen", schränkte er zwar ein. Es spreche jedoch einiges dafür, "dass das Bundesverfassungsgericht in den nächsten Jahren gefordert sein wird, die Bedeutung und Reichweite der Grundrechte in einer Welt der digitalen Vernetzung neu zu bestimmen".
Der Gerichtspräsident kritisierte auch eine drohende "Schieflage" zwischen der Macht des Unternehmens und der auf 16 Bundesländer aufgeteilten Kontrolle der Datenschützer. Die Server des Unternehmens stehen außerhalb Deutschlands, das Unternehmen ist der deutschen Justiz und Rechtsprechung damit weitgehend entzogen.
Wegen der anhaltenden Kritik von Datenschützern, auch am umstrittenen "Like"-Button von Facebook, hatte sich Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) mit Vertretern des Unternehmens getroffen. Er will, dass eine Art Datenschutz-Kodex entsteht, den Unternehmen wie Facebook freiwillig einhalten.
- Datum 06.11.2011 - 12:28 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP
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sorry aber ich habe so langsam das Gefühl,das Facebook in sämtlichen Medien niedergemacht wird.
Genaues weiß ich nicht,aber,wenn man sich überlegt,das in den Arabischen Staaten dieses Facebook dazu führte das die Menschen aufgestanden sind,dann frage ich mich mittlerweile, warum es hier so verteufelt wird!
Habt Ihr vielleicht Angst?
Könnte aufgrund von Facebook auch eine Rebellion ausbrechen?
Ich bin auch in facebook,aber habe keine Angst,da ich keine privaten Dinge da reinschreibe.
Ich denke das große Problem besteht darin,das die Mächtigen einfach Angst vor diesem Sozialen Netzwerk haben.
Es mag in vielen Fällen berechtigt sein, der staatlichen Datensammelwut zu misstrauen, aber man sollte sich davor hüten, privaten Datensammlern blindlings zu vertrauen. Voßkuhle hat den wahrscheinlich wichtigsten Punkt benannt: "Die Nutzer wüssten nicht, ob Daten nach der Löschung nicht doch noch aufbewahrt würden."
Die Nutzer werden es nie wissen können, selbst wenn FB tausend Eide schwört. Das liegt an der Natur digitaler Daten. Was im Netz ist, ist dort potenziell ewig!
Bei Facebook werden auch Daten gespeichert die dort nicht reingeschrieben werden. Also ist es durchaus möglich, dass dort sehr persönliche Daten gespeichert werden. FacebootknutzerInnen werden nämlich auch getrackt, d.h. verfolgt. So ist es schon aufschlussreich wenn sich ein Facebooknutzer auffällig oft auf Seiten zu pschischen Problemen oder Alkoholismus rumtreibt oder auch auf Börsenseiten. Das wird dann auch bei Facebook zum Account abgelegt.
Natürlich kann ein Netzwerk wie Facebook auch wie in den arqabischen totalitären Staaten jetzt, helfen Menschen zu vernetzen und organisieren. So, und jeztzt kommt das dicke "ABER" was wenn die Interessen von Facebook den Interessen ihrer Mitglieder entgegen stehen? Dann nämlich können die Daten auch von Staaten gegen die Menschen verwendet werden. Hätten die Revolten z.B. amerikanische Interessen tangiert, wäre es ohne weiteres möglich gewesen die kompletten Nuterdatensätze den betreffenden Staaten zukommen zu lassen - mit allen Konsequenzen. Facebook ist mittlerweile ein Instrument der Mächtigen und des Kapitals. Nur weil es scheinbar kostenlos daherkommt, ist es trotzdem keine NGO...
....Medien? Kann man Informationen, die man dort abgegeben hat zerstören lassen? Wenn ein Foto in Die Zeit erscheint mit mir im Hintergrund,....
Kann ich da verlangen, dass die Auflage in den Bibliotheken mein Gesicht schwärzt? Ich weiß es nicht.
Oder ein Bild, das man einreichte und nun ein anderes Geschäft betreibt? Kann da eine Hure verlangen, dass der ARD Film gelöscht wird und die Bilder dazu in den Zeitschriften? Ich weiß es nicht.
Wie ist das Herr Voßkuhle? Oder sind das weniger wichtige Dinge, die sich in einer juristischen Spitzfindigkeit unterscheiden? Wie so oft.
Ihre "Analyse" ist etwas kurz gegriffen. Ein aktuelles Video der tageszeitung veranschaulicht gerade wieder, dass der Facebook-Nutzer die Kontrolle über seine Daten verliert: http://www.youtube.com/wa...
Nicht alle Facebook-Nutzer verfügen über Ihre Medienkompetenz und wissen, welche Daten man besser für sich behalten sollte.
Dass Facebook und Twitter den Arabischen Frühling ausgelöst hätten, ist übrigens eine Verdrehung der Tatsachen. Die Rolle der Sozialen Netzwerke bei der Revolution wurde von den Medien aufgebauscht.
Vgl. Sie zu diesem Thema auch das folgende, sehr lohnenswerte Video: http://www.youtube.com/wa...
Es ist zu empfehlen, den Artikel erst einmal aufmerksam zu lesen, bevor eine vermeintliche Gegenrede kommt, die zur Kernaussage des Artikels keinerlei inhaltlichen Bezug hat.
Das Thema des Artikels ist der Datenschutz, nicht aber die nahezu globale Reichweite von Facebook oder die Inhalte, welche die Nutzer von Facebook untereinander aktiv austauschen.
Es ehrt Sie ja durchaus, dass sie keine privaten Dinge in Facebook veröffentlichen.
Aber das trifft einerseits auf die meisten Facebook Nutzer nicht zu, die sich wundern, was sie bei einer Google Suche so alles plötzlich für Dinge von sich selbst im Internet finden, die sie vor Jahren bedenkenlos von sich gegeben haben, andererseits muss es auch für Facebook Regeln geben, um dessen Betreibern nicht die unkontrolliert Daten der Nutzer in die Hand zu geben, welche diese dann für eigene Ziele missbrauchen können.
Das BVG muss die Bürger schützen im Rahmen der Verfassung und darf nicht einfach dabei zusehen, wie manch ein Datensammler schamlos ausnutzt, dass keiner so genau über die Rechtslage bescheid weiss.
Ich habe übrigens keinen Facebook Account, ich hatte mal einen, aber nachdem ich dort von allen möglichen Bekannten, die ich seit Jahren nie gehört und gesehen hatte mit irgendwelchen nichtssagenden Fotos überschüttet wurde, welche von ebensolchen nichtssagenden Mitteilungen begleitet wurden, habe ich mich gefragt, warum ich Stunden verbringen soll, um mir solch einen Stuss anzusehen und meinen Account mit den wenigen Daten, die ich angegeben hatte, gelöscht.
Es mag in vielen Fällen berechtigt sein, der staatlichen Datensammelwut zu misstrauen, aber man sollte sich davor hüten, privaten Datensammlern blindlings zu vertrauen. Voßkuhle hat den wahrscheinlich wichtigsten Punkt benannt: "Die Nutzer wüssten nicht, ob Daten nach der Löschung nicht doch noch aufbewahrt würden."
Die Nutzer werden es nie wissen können, selbst wenn FB tausend Eide schwört. Das liegt an der Natur digitaler Daten. Was im Netz ist, ist dort potenziell ewig!
Bei Facebook werden auch Daten gespeichert die dort nicht reingeschrieben werden. Also ist es durchaus möglich, dass dort sehr persönliche Daten gespeichert werden. FacebootknutzerInnen werden nämlich auch getrackt, d.h. verfolgt. So ist es schon aufschlussreich wenn sich ein Facebooknutzer auffällig oft auf Seiten zu pschischen Problemen oder Alkoholismus rumtreibt oder auch auf Börsenseiten. Das wird dann auch bei Facebook zum Account abgelegt.
Natürlich kann ein Netzwerk wie Facebook auch wie in den arqabischen totalitären Staaten jetzt, helfen Menschen zu vernetzen und organisieren. So, und jeztzt kommt das dicke "ABER" was wenn die Interessen von Facebook den Interessen ihrer Mitglieder entgegen stehen? Dann nämlich können die Daten auch von Staaten gegen die Menschen verwendet werden. Hätten die Revolten z.B. amerikanische Interessen tangiert, wäre es ohne weiteres möglich gewesen die kompletten Nuterdatensätze den betreffenden Staaten zukommen zu lassen - mit allen Konsequenzen. Facebook ist mittlerweile ein Instrument der Mächtigen und des Kapitals. Nur weil es scheinbar kostenlos daherkommt, ist es trotzdem keine NGO...
....Medien? Kann man Informationen, die man dort abgegeben hat zerstören lassen? Wenn ein Foto in Die Zeit erscheint mit mir im Hintergrund,....
Kann ich da verlangen, dass die Auflage in den Bibliotheken mein Gesicht schwärzt? Ich weiß es nicht.
Oder ein Bild, das man einreichte und nun ein anderes Geschäft betreibt? Kann da eine Hure verlangen, dass der ARD Film gelöscht wird und die Bilder dazu in den Zeitschriften? Ich weiß es nicht.
Wie ist das Herr Voßkuhle? Oder sind das weniger wichtige Dinge, die sich in einer juristischen Spitzfindigkeit unterscheiden? Wie so oft.
Ihre "Analyse" ist etwas kurz gegriffen. Ein aktuelles Video der tageszeitung veranschaulicht gerade wieder, dass der Facebook-Nutzer die Kontrolle über seine Daten verliert: http://www.youtube.com/wa...
Nicht alle Facebook-Nutzer verfügen über Ihre Medienkompetenz und wissen, welche Daten man besser für sich behalten sollte.
Dass Facebook und Twitter den Arabischen Frühling ausgelöst hätten, ist übrigens eine Verdrehung der Tatsachen. Die Rolle der Sozialen Netzwerke bei der Revolution wurde von den Medien aufgebauscht.
Vgl. Sie zu diesem Thema auch das folgende, sehr lohnenswerte Video: http://www.youtube.com/wa...
Es ist zu empfehlen, den Artikel erst einmal aufmerksam zu lesen, bevor eine vermeintliche Gegenrede kommt, die zur Kernaussage des Artikels keinerlei inhaltlichen Bezug hat.
Das Thema des Artikels ist der Datenschutz, nicht aber die nahezu globale Reichweite von Facebook oder die Inhalte, welche die Nutzer von Facebook untereinander aktiv austauschen.
Es ehrt Sie ja durchaus, dass sie keine privaten Dinge in Facebook veröffentlichen.
Aber das trifft einerseits auf die meisten Facebook Nutzer nicht zu, die sich wundern, was sie bei einer Google Suche so alles plötzlich für Dinge von sich selbst im Internet finden, die sie vor Jahren bedenkenlos von sich gegeben haben, andererseits muss es auch für Facebook Regeln geben, um dessen Betreibern nicht die unkontrolliert Daten der Nutzer in die Hand zu geben, welche diese dann für eigene Ziele missbrauchen können.
Das BVG muss die Bürger schützen im Rahmen der Verfassung und darf nicht einfach dabei zusehen, wie manch ein Datensammler schamlos ausnutzt, dass keiner so genau über die Rechtslage bescheid weiss.
Ich habe übrigens keinen Facebook Account, ich hatte mal einen, aber nachdem ich dort von allen möglichen Bekannten, die ich seit Jahren nie gehört und gesehen hatte mit irgendwelchen nichtssagenden Fotos überschüttet wurde, welche von ebensolchen nichtssagenden Mitteilungen begleitet wurden, habe ich mich gefragt, warum ich Stunden verbringen soll, um mir solch einen Stuss anzusehen und meinen Account mit den wenigen Daten, die ich angegeben hatte, gelöscht.
Mir hat mal ein Informatiker erklärt, was man in der IT unter "Löschen" versteht: Das Markieren eines Datensatzes in der Datenbank als "gelöscht". Was Lieschen Müller oder ich "löschen" nennt, nennt man dort "physikalisch löschen" - und das findet grundsätzlich nicht statt, angeblich u.a. aus rechtlichen Gründen: Um auch später noch nachvollziehen zu können, wann wo welcher Datensatz angelegt, bearbeitet und "gelöscht" wurde, wird er eben nicht gelöscht. Und das gilt nicht nur für FB.
...obwohl ich dort keinen account habe. Nuff said!
Facebook kann für eine rechtsstaatliche Demokratie nicht gefährlich sein, weil die Verfahren niedergeschrieben sind und sich die ganze Welt darauf berufen kann.
Will uns Herr Vosskuhle damit sagen, dass er gewisse Verfassungsrechtliche Probleme in Deutschland sieht, wie z.B. eine Kanzlerin, die nach Willkür ohne Bundestag regiert, ein fehlendes demokratisches Wahlrecht oder die nicht eingehaltene Gewaltenteilung? Oder was noch...
Es mag in vielen Fällen berechtigt sein, der staatlichen Datensammelwut zu misstrauen, aber man sollte sich davor hüten, privaten Datensammlern blindlings zu vertrauen. Voßkuhle hat den wahrscheinlich wichtigsten Punkt benannt: "Die Nutzer wüssten nicht, ob Daten nach der Löschung nicht doch noch aufbewahrt würden."
Die Nutzer werden es nie wissen können, selbst wenn FB tausend Eide schwört. Das liegt an der Natur digitaler Daten. Was im Netz ist, ist dort potenziell ewig!
Das ist der Fluch der bösen Tat.
Das ist der Fluch der bösen Tat.
Angst vor Datenverlust? Warum muss ich mich dann bei der Polizei in Deutschland melden, wenn ich in eine neue Stadt umziehe, und warum muss ich meinen Ausweiss bei mir haben? Das sind auch meine privaten Daten. Und um hier einen Kommentar abzugeben, musste ich auch registrieren. Also, keine Angst...man weiss sowieso schon alles, was man ueber Sie wissen will, und so interessant sind wir nicht.
Also soweit ich weiß muss man in Deutschland keinen Ausweis bei sich tragen. Ich tue es im Urlaub auch nicht - weil ich keinen habe (nur einen Pass).
Den Ausweis brauchen sie nur wenn vor Ort die Personalien festgestellt werden muss - wenn sie sich aus jeder möglichen Art von Ärger heraushalten brauchen sie den nicht.
Bei der Polizei müssen sie sich im Falle eines Umzug auch nicht melden, sondern höchstens beim Einwohnermeldeamt, bei dem sie sich aber wohl nicht abmelden müssen.
Vergleichen sie dann mal Deutschland mit England wo es keinen Personalausweis und kein Einwohnermeldeamt gibt - überall darf man zwei offizielle Briefe (z.B. Stromrechnung) mitbringen um die eigenen Identität zu bestätigen... - na ja, zum Glück hat sich die Post mit dem Personalausweis zufrieden gegeben als ich den noch hatte.
Allerdings ist das mit den Briefen so eine Sache, denn immer mehr Rechnungen gibt es digital...
Da ist doch ein Personalausweis (daheim oder im Portemonnaie) und ein Einwohnermeldeamt viel angenehmer.
Also soweit ich weiß muss man in Deutschland keinen Ausweis bei sich tragen. Ich tue es im Urlaub auch nicht - weil ich keinen habe (nur einen Pass).
Den Ausweis brauchen sie nur wenn vor Ort die Personalien festgestellt werden muss - wenn sie sich aus jeder möglichen Art von Ärger heraushalten brauchen sie den nicht.
Bei der Polizei müssen sie sich im Falle eines Umzug auch nicht melden, sondern höchstens beim Einwohnermeldeamt, bei dem sie sich aber wohl nicht abmelden müssen.
Vergleichen sie dann mal Deutschland mit England wo es keinen Personalausweis und kein Einwohnermeldeamt gibt - überall darf man zwei offizielle Briefe (z.B. Stromrechnung) mitbringen um die eigenen Identität zu bestätigen... - na ja, zum Glück hat sich die Post mit dem Personalausweis zufrieden gegeben als ich den noch hatte.
Allerdings ist das mit den Briefen so eine Sache, denn immer mehr Rechnungen gibt es digital...
Da ist doch ein Personalausweis (daheim oder im Portemonnaie) und ein Einwohnermeldeamt viel angenehmer.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/mo.
nach deutschem Recht,die Amis spionieren zu viel,
wenn man bei einer USA Einreise ohne Grund sofort
zurückgeschickt wird,dann könnte es eine negative
Äusserung vor 5 Jahren gewesen sein.
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