Überwachung Vorratsdaten spalten sowohl SPD als auch Union
Nicht nur Schwarz-Gelb streitet über die Vorratsdatenspeicherung. Auch innerhalb der Union gibt es nun offene Gegner des Verfahrens, in der SPD dagegen viele Befürworter.
Als das Bundesverfassungsgericht im März 2010 die Vorratsdatenspeicherung stoppte, feierten Gegner des Verfahrens das als Sieg. Doch es war nur ein kurzfristiger Erfolg, der Kampf gegen die ohne Anlass angeordnete Speicherung von Telekommunikationsdaten aller Bürger ist noch lange nicht vorbei. Er spaltet vielmehr die Gesellschaft. Zu beobachten ist das derzeit sehr gut an den beiden Parteien CDU und SPD.
Der Arbeitskreis CDU-Netzpolitik veröffentlichte am heutigen Montag ein Pro und Contra zu dem Thema. Auf der Website des Arbeitskreises heißt es dazu unter "Contra", es stelle sich die Frage, "ob der Staat auf Vorrat in großem Umfang Daten speichern lassen soll, nur weil sie in wenigen extremen Einzelfällen als ein Baustein bei der Aufklärung einer Straftat nützlich sein könnte".
Außerdem meinen die Gegner des Verfahrens in der Union, das Bundesverfassungsgericht habe diese Speicherung zwar unter engen Grenzen und hohen Auflagen für zulässig erklärt. "Daraus ergibt sich allerdings keine Verpflichtung für den Gesetzgeber, diese Grenzen auch voll auszuschöpfen."

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Eine für die Union erstaunliche Sicht. Zum ersten Mal trägt die Partei damit eine gespaltene Meinung zu einem wichtigen Thema in dieser Form nach außen. Bislang hieß es dazu unisono, Vorratsdaten seien ein unverzichtbares Instrument der Strafverfolgung. Um Debatten dazu aus dem Weg zu gehen, nutzen Unionspolitiker auch seit einiger Zeit das Synonym "Mindestdatenspeicherung" und vermeiden es, von einem Datenvorrat zu sprechen. Zu "belastet" sei der Begriff, heißt es als Begründung.
So schreibt auch die Pro-Gruppe der CDU-Netzpolitiker in ihrer Stellungnahme: "Vor allem zur Bekämpfung der Internetkriminalität und der organisierten Kriminalität ist eine Mindestspeicherung von Telekommunikationsverkehrsdaten durch die Unternehmen unentbehrlich."
So erstaunlich dieser öffentlich zur Schau gestellte Dissens ist, verändern wird er nicht viel. Denn gleichzeitig zeichnet sich bei einer anderen großen Partei ein Wandel ab, der in die entgegengesetzte Richtung zeigt.
- Datum 15.11.2011 - 00:28 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Ich hatte schon ganz vergessen, warum ich die SPD nicht gewählt habe. Jetzt weiß ich es wieder.
Auch die Grünen waren dafür..
Wenn es hart auf hart kommt, sind alle Parteien dafür, die auf jede Frage nur die Antwort "Mehr Staat" kennen.
Wo wäre da ein Umdenken in der SPD erfolgt?
cxU und sPd haben in dieser Frage immer Position gegen die Bürger in trauter Gemeinsamkeit bezogen gehabt.
Diese Parteien sind weder christlich, sozial noch für Deutschland.
Und wie es sich aktuell zeigt, Morde aus Extremistenkreisen lassen sich damit nicht ermitteln.
Auch die Grünen waren dafür..
Wenn es hart auf hart kommt, sind alle Parteien dafür, die auf jede Frage nur die Antwort "Mehr Staat" kennen.
Wo wäre da ein Umdenken in der SPD erfolgt?
cxU und sPd haben in dieser Frage immer Position gegen die Bürger in trauter Gemeinsamkeit bezogen gehabt.
Diese Parteien sind weder christlich, sozial noch für Deutschland.
Und wie es sich aktuell zeigt, Morde aus Extremistenkreisen lassen sich damit nicht ermitteln.
Nicht-EU-Staaten wie Kanada, USA und Australien setzen ebenfalls auf eine gezielte Datenspeicherung.
[..."Vor allem zur Bekämpfung der Internetkriminalität und der organisierten Kriminalität ist eine Mindestspeicherung von Telekommunikationsverkehrsdaten durch die Unternehmen unentbehrlich."...]
So wie jetzt z.B. der aktuell Fall mit dem Verfassungsschutz und diesen Straftätern/Serienmördern, die jahrelang "aktiv" waren?
Werden solche, wie im Artikel aufgeführt, "bekämpft"? Oder sollen die Bürger bekämpft werden, die sich online nach Feierabend einen Film angeschaut haben?
Auch die Grünen waren dafür..
Wenn es hart auf hart kommt, sind alle Parteien dafür, die auf jede Frage nur die Antwort "Mehr Staat" kennen.
Wo wäre da ein Umdenken in der SPD erfolgt?
cxU und sPd haben in dieser Frage immer Position gegen die Bürger in trauter Gemeinsamkeit bezogen gehabt.
Diese Parteien sind weder christlich, sozial noch für Deutschland.
Und wie es sich aktuell zeigt, Morde aus Extremistenkreisen lassen sich damit nicht ermitteln.
Es waren die Positionen zu sog. Antiterrorgesetzen, Urheber-, bzw. Verwertungsrechtegesetzgebung und Datenschutz, die mich aus der SPD getrieben haben.
Ich habe es noch keinen Tag bedauert, aus der Partei ausgetreten zu sein.
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