TrackingDer verräterische Fingerabdruck des Browsers
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Gegenmaßnahmen bringen Probleme mit sich

Um den Fingerabdruck des Browsers zu verwischen, müsste ein Nutzer die Flash- und Java-Applets sowie Javascript deaktivieren, sagt Tillmann. Denn dann lassen sich besonders signifikante Daten wie die Schriftarten und Plug-ins nicht mehr auslesen. Weil aber viele Websites ohne Flash und Javascript nur eingeschränkt nutzbar sind, kommt diese Lösung für viele nicht infrage.

Die EFF empfiehlt, den TorButton einzusetzen, der mittlerweile Teil des sogenannten Tor Browser Bundles ist. Dieses Programmpaket aus einem modifizierten Firefox-Browser, dem Anonymisierungsdienst Tor und eben dem TorButton sollte jeder installieren, der sich anonym im Netz bewegen will. Der TorButton deaktiviert aber ebenfalls Javascript und das Flash-Plug-in. Der Preis für die Anonymität ist deshalb ein Verlust an Bequemlichkeit.

Das Projekt von Tillmann läuft noch bis zum 15. Dezember. Die gesamte Arbeit mit den ermittelten – aber anonymisierten – Daten wird im Anschluss nach Open-Science-Prinzipien öffentlich zugänglich sein.

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Leserkommentare
  1. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Zeit online allein auf dieser Seite 11 Tracker eingebaut hat.

    Zum Vergleich: Spon hat nur 5 und Heise 2.

    Insofern: Der Artikel ist richtig und wichtig, die hauseigene Webpolitik hingegen scheint eine ganz andere Richtung anzunehmen.

    Die in dem Artikel beschriebene Ausweichtaktik auf das Browser-Fingerprinting wird hier bereits umgesetzt.

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    • DBZO
    • 28. November 2012 13:49 Uhr

    11?

    Ghostery blockt bei mir nur 6 und ABP block auch was.
    -DoubleClick
    -Google Analytics
    -INFOnline
    -Nugg.Ad
    -VG Wort
    -Webtrekk

    Was die http://bfp.henning-tillma... Seite angeht.

    Http Accept Charset: Konnte nicht ermittelt werden.
    Java Enabled: Konnte nicht ermittelt werden.
    Plugin Adobe Acrobat: Konnte nicht ermittelt werden.
    Plugin Silverlight: Konnte nicht ermittelt werden.
    Fonts: Konnte nicht ermittelt werden.
    Fonts Hash: Konnte nicht ermittelt werden.

    Dabei habe ich nicht mal NoScript installiert!

    • Ping500
    • 28. November 2012 13:55 Uhr

    bezüglich Ghostery für mich dasselbe: 6 Tracker blockiert.

    12 Tracker stimmt:

    Adition
    DoubleClick
    Google Adsense
    Google Analytics
    INFOnline
    MediaMind
    Meetrics
    Nugg.Ad
    Quisma
    ScoreCard Research Beacon
    VG Wort
    Webtrekk

    (Adblock muss ausgeschaltet werden, da dieser die Ad-Tracker schon blockiert bevor Ghostery dran ist.)

    Wer keine Lust hat auf Flashbanner und Tracker, surft mit Firefox und Adblock+ sowie Ghostery. Wenn man sich noch ein Fake-Browserprofil zulegen will, nutzt man "User Agent Switcher".

    https://addons.mozilla.or...

  2. ...es funktioniert nicht, wenn ich mich mit einem Standard-Macbook und Safari und normaler Auflösung und mitgelieferten Fonts anmelde. Das schöne an Macs - alle sind gleichkonfiguriert. Bis hin zur Bildschirmauflösung.

    • DBZO
    • 28. November 2012 13:49 Uhr

    11?

    Ghostery blockt bei mir nur 6 und ABP block auch was.
    -DoubleClick
    -Google Analytics
    -INFOnline
    -Nugg.Ad
    -VG Wort
    -Webtrekk

    Was die http://bfp.henning-tillma... Seite angeht.

    Http Accept Charset: Konnte nicht ermittelt werden.
    Java Enabled: Konnte nicht ermittelt werden.
    Plugin Adobe Acrobat: Konnte nicht ermittelt werden.
    Plugin Silverlight: Konnte nicht ermittelt werden.
    Fonts: Konnte nicht ermittelt werden.
    Fonts Hash: Konnte nicht ermittelt werden.

    Dabei habe ich nicht mal NoScript installiert!

    Antwort auf "......."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Mein Ghostery blockiert 11 Tracks:

    DoubleClick
    Facebook Connect
    Facebook Social Plugins
    Google +1
    Google Analytics
    INFOnline
    Meetrics
    Nugg.Ad
    Twitter Button
    VG Wort
    Webtrekk

    AdBlock und NoScript sind ebenfalls eingeschaltet und blockieren fröhlich.....

  3. Ich kenne kein anderes Volk, das so gehemmt mit seinem Surfverhalten umgeht als das Deutsche: Tesa auf die Webcam kleben, Proxy-Server anwenden, Chronik ständig löschen ... mann!

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    • Ping500
    • 28. November 2012 13:56 Uhr

    Ich aber auch. Wir Deutsche sind Besitzstandswahrer und Daten sind nun mal Besitztum.
    Ich will entscheiden, wer damit Geld verdienen darf und wer nicht.

    • hg2000
    • 28. November 2012 14:54 Uhr

    Mit Datenschutz ist es ähnlich wie mit dem Thema Gleichberechtigung: ein im Kern sinnvolles Anliegen wird dermaßen überstrapazipiert, dass es irgendwann lãcherlich wird.

    auf der Webcam sind allerdings nur die blonden Deutschen.

    • Ping500
    • 28. November 2012 13:55 Uhr

    bezüglich Ghostery für mich dasselbe: 6 Tracker blockiert.

    Antwort auf "......."
    • Ping500
    • 28. November 2012 13:56 Uhr

    Ich aber auch. Wir Deutsche sind Besitzstandswahrer und Daten sind nun mal Besitztum.
    Ich will entscheiden, wer damit Geld verdienen darf und wer nicht.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Mit Ihnen als MEnschen wird schon seit Jahren Geld verdient :)

  4. Ich surfe mit Safari, bekomme aber mehrmals 'Mozilla' angezeigt. Klappt ja super ;)
    Allerdings muss ich sagen, dass ich durch den Datenwust nicht durchblicke - hätte man für die unwissenden Teilnehmer nicht einfach einen Punkt 'Browser:' einbauen können?

  5. nutzbar sind, kommt diese Lösung für viele nicht infrage."

    Zum Beispiel kann man bei Zeit.de ohne JavaScript keine Kommentare abschicken. Bei vielen anderen Seiten geht das problemlos.

    Flash ist meist verzichtbar. Wenn überhaupt, benötigt man es für Medienseiten, die noch kein Bock auf HTML5 haben.

    Skurril ist, dass Apple zwar Flash für iOS immer ablehnte, Grund: Proprietät, den iTunes-Shop aber noch viel proprietäter betreibt, im Kern jedoch auf HTML5 zurückgreift. Ohne hohen Zaun geht halt bei Apple gar nicht.

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