Konfiguration erfordert viele kleine Schritte
Bei Ubuntu gebe ich die beiden Befehle im Terminal ein, die in meiner Installationsanleitung vorgegeben sind. Sie lauten "sudo apt-get install - -reinstall network-manager network-manager-gnome \ network-manager-openvpn network-manager-openvpn-gnome" und "sudo service network-manager restart". Damit wird der Gnome Network Manager installiert und neu gestartet.
© Patrick Beuth / ZEIT ONLINE

IPredator-Installationsanleitung
Als nächstes muss ich die VPN-Verbindung konfigurieren. Über das Symbol für meine Internetverbindung gelange ich zum Menüpunkt Verbindungen bearbeiten.
Dort klicke ich auf VPN und dann auf Importieren. Nun muss ich die vorhin heruntergeladene Datei IPredator-Ubuntu-Password.ovpn auswählen. Im neuen Fenster benenne ich die Verbindung in IPredator um und deaktiviere die Checkbox bei Automatisch verbinden. Dann trage ich meine IPredator-Zugangsdaten ein.
© IPredator.se

VPN-Verbindung einrichten
Im Feld Zertifikat der Zertifizierungsstelle lade ich die zweite der drei Dateien, sie heißt IPredator.se.ca.crt. Dann klicke ich auf Erweitert. Hier sind die meisten Einstellungen schon korrekt vorgenommen, ich muss nur unter dem Reiter TLS-Legitimierung die dritte meiner drei Dateien auswählen, sie heißt IPredator.se.ta.key. Bei Schlüsselrichtung wähle ich keine aus. Das Feld oben – Betreff-Übereinstimmung – bleibt leer.
© IPredator.se

VPN-Authentifizierung
Nun muss ich im größeren Fenster nur noch auf Speichern klicken. Dann kann ich es schließen.
In den Netzwerkverbindungen taucht nun unter VPN-Verbindungen die Option IPredator auf. Ein Klick – und ich bekomme eine Erfolgsmeldung. Ich bin nun über einen VPN-Tunnel mit dem IPredator-Server in Schweden verbunden. Erkennbar ist das für mich am kleinen Schloss am WLAN-Symbol oben rechts in Ubuntu.
Der Alltag mit VPN
Für 17,79 Euro kann ich drei Monate lang über IPredator surfen. Die Verbindungsgeschwindigkeit ist gut, jedenfalls nicht merklich langsamer als ohne den Umweg über den Server in Schweden. Angenehmer Nebeneffekt: Da ich mit einer IP-Adresse aus Schweden surfe, kann ich auch YouTube-Videos sehen, die in Deutschland nicht verfügbar sind. Und die oben bereits angesprochene Sicherheit in offenen Funknetzwerken ist ein weiterer Pluspunkt. Einen Grund, die normale Verbindung ohne VPN-Tunnel zu wählen, habe ich also nicht. Auch sonst bemerke ich keinen der Nachteile, die das – allerdings noch anonymere – Surfen über Tor mit sich bringt.
Update: In einer früheren Version dieses Artikels stand, eine anonyme Bezahlung sei bei IPredator nicht beziehungsweise nur unter hohem Aufwand mit Bitcoins möglich. Ein Leser hat mich aber dankenswerterweise darauf hingewiesen, dass auch eine anonyme Zahlung mit paysafecards angeboten wird. Details dazu sind nun im Artikel beschrieben und verlinkt.










allemal,
die ausführliche Installationsweise hätte ich gerne gegen eine Auseinandersetzung getauscht, die den Umstand behandelt, dass man für eigene Anonymität nun bezahlen soll. Sicher und anonym im Netz sich zu bewegen läuft also auf Geld haben oder nicht haben hinaus, bzw. Prioritäten setzen, was ich mir von der endlichen Monatsmenge Geld leisten möchte.
Das es diese Möglichkeit gibt, ist sehr gut. Aber, wie im Artikel angesprochen, ist es keine 'absolute' Sicherheit, weil die Gesetze dann wohl doch wieder angepasst werden (können). 18,- Euro im Monat finde ich, ist kein Pappenstiel. So eine Netzwerkstruktur wird sich auf lange Sicht wohl nur durchsetzen, wenn es a) mehr Anbieter geben wird und b) der Monatspreis sinkt.
Vielleicht kann man auch über 'nachbarschaftliche' Initiativen diskutieren.
Die 18 Euro beziehen sich auf DREI Monate. Ein Monat kostet also nur 6 Euro. Man kann allerdings nur ein 3-Monats-Paket kaufen.
Sie können ja auch eine kostenlose Alternative wie TOR wählen, was hier ja auch schon angesprochen wurde. Allerdings dafür mit einer langsameren Geschwindigkeit.
Ansonsten gibt es auch noch diverse andere VPN-Anbieter, allerdings sind ±6€ pro Monat durchaus marktüblich.
Noch eine kleine Anmerkung zum Artikel: Der Backslash beim Befehl zum Installieren der benötigten Software ist nicht Teil des Befehls, sondern erlaubt es lediglich einen Befehl in mehreren Zeilen einzugeben. Normalerweise wird der Befehl beim Beenden der Zeile mit Return abgeschickt, wenn man lange Befehle der Übersichtlichheit halber in mehrere Zeilen aufteilen will, kann man eben den Backslash benutzen.
Die 18 Euro beziehen sich auf DREI Monate. Ein Monat kostet also nur 6 Euro. Man kann allerdings nur ein 3-Monats-Paket kaufen.
Sie können ja auch eine kostenlose Alternative wie TOR wählen, was hier ja auch schon angesprochen wurde. Allerdings dafür mit einer langsameren Geschwindigkeit.
Ansonsten gibt es auch noch diverse andere VPN-Anbieter, allerdings sind ±6€ pro Monat durchaus marktüblich.
Noch eine kleine Anmerkung zum Artikel: Der Backslash beim Befehl zum Installieren der benötigten Software ist nicht Teil des Befehls, sondern erlaubt es lediglich einen Befehl in mehreren Zeilen einzugeben. Normalerweise wird der Befehl beim Beenden der Zeile mit Return abgeschickt, wenn man lange Befehle der Übersichtlichheit halber in mehrere Zeilen aufteilen will, kann man eben den Backslash benutzen.
Die 18 Euro beziehen sich auf DREI Monate. Ein Monat kostet also nur 6 Euro. Man kann allerdings nur ein 3-Monats-Paket kaufen.
habe ich dann wohl falsch zugeordnet. ; )
habe ich dann wohl falsch zugeordnet. ; )
Ein wenig mehr Professionalität hätte ich in der "ZEIT" schon erwartet. Jemand, der mir etwas über Computertechnik erzählt und dann den Bildschirm abfotografiert um dies zu belegen, kann ich leider nicht ernstnehmen.
Jeder Teenager in Youtube bekommt seine Videos und Fotos professioneller hin.
Diese Kritik müssen Sie sich leider gefallen lassen. Sonst gefällt mir der Text aber gut.
[...]Meinen sie Herr Beuth kann keinen Screenshot erstellen? Wenn er sien Ubuntu über die Kommandozeile bedient wird er wohl ungefähr wissen was er so tut... Man,man,man.
Ging vielleicht gerade schneller mit dem Smartphone als Screenshot und die Ränder mit Bildbearbeitung abschneiden. Oder es ist ein Stilmittel "Blick auf den Monitor".
@PB: Danke für den Artikel und die Verlinkungen, ich liebäugele auch mit einer solchen Lösung und ihr Artikel liefert mir genau die Infos die ich brauche. Thumbs up!
Gekürzt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
[...]Meinen sie Herr Beuth kann keinen Screenshot erstellen? Wenn er sien Ubuntu über die Kommandozeile bedient wird er wohl ungefähr wissen was er so tut... Man,man,man.
Ging vielleicht gerade schneller mit dem Smartphone als Screenshot und die Ränder mit Bildbearbeitung abschneiden. Oder es ist ein Stilmittel "Blick auf den Monitor".
@PB: Danke für den Artikel und die Verlinkungen, ich liebäugele auch mit einer solchen Lösung und ihr Artikel liefert mir genau die Infos die ich brauche. Thumbs up!
Gekürzt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Sie können ja auch eine kostenlose Alternative wie TOR wählen, was hier ja auch schon angesprochen wurde. Allerdings dafür mit einer langsameren Geschwindigkeit.
Ansonsten gibt es auch noch diverse andere VPN-Anbieter, allerdings sind ±6€ pro Monat durchaus marktüblich.
Noch eine kleine Anmerkung zum Artikel: Der Backslash beim Befehl zum Installieren der benötigten Software ist nicht Teil des Befehls, sondern erlaubt es lediglich einen Befehl in mehreren Zeilen einzugeben. Normalerweise wird der Befehl beim Beenden der Zeile mit Return abgeschickt, wenn man lange Befehle der Übersichtlichheit halber in mehrere Zeilen aufteilen will, kann man eben den Backslash benutzen.
Kostenlose Alternative - allemal nicht! Aber wenn es angeblich kostenlos ist, fragt man nicht, wer der Sponsor und Betreiber ist - oder?
zB bei Cyberghost VPN 1GB pro Monat kostenlos. Freilich sind 5 oder 6 Euro pro Monat schon günstig.
um 'hauptsächlich kostenlos', zumal ich ja auch noch die 18,- Euro auf 1 Monat bezog statt auf drei ...
Es ging mir eher darum, dass Gesetze geschaffen werden, die neue Marktlücken bewirken, die wiederum eine Spaltung der User in wohlhabenere, weniger wohlhabenere, informierte und weniger informiertere usw. nach sich ziehen.
Das I-net wird insgesamt nicht sicherer, aber man muss für seine eigene Sicherheit noch mehr ausgeben, als schon die Firewalls usw. Und 'die Gefahr' vor der hier ja gewarnt wird, ist der datenfressende Staat.
Ist doch eine verzwickte Situation - und um diese ging es mir. Es wird jene geben, die Geld und/oder KnowHow haben, sich sicher und anonym zu bewegen und dann die große Masse, die ungeschützt oder sehr viel weniger geschützt sich allen Gefahren aussetzen muss.
Und in diesem Sinne würde ich die Initiative der Piraten bzw. dessen Ableger eher kritisch betrachten.
Gegen Geldverdienen für gute Programme habe ich nichts.
Kostenlose Alternative - allemal nicht! Aber wenn es angeblich kostenlos ist, fragt man nicht, wer der Sponsor und Betreiber ist - oder?
zB bei Cyberghost VPN 1GB pro Monat kostenlos. Freilich sind 5 oder 6 Euro pro Monat schon günstig.
um 'hauptsächlich kostenlos', zumal ich ja auch noch die 18,- Euro auf 1 Monat bezog statt auf drei ...
Es ging mir eher darum, dass Gesetze geschaffen werden, die neue Marktlücken bewirken, die wiederum eine Spaltung der User in wohlhabenere, weniger wohlhabenere, informierte und weniger informiertere usw. nach sich ziehen.
Das I-net wird insgesamt nicht sicherer, aber man muss für seine eigene Sicherheit noch mehr ausgeben, als schon die Firewalls usw. Und 'die Gefahr' vor der hier ja gewarnt wird, ist der datenfressende Staat.
Ist doch eine verzwickte Situation - und um diese ging es mir. Es wird jene geben, die Geld und/oder KnowHow haben, sich sicher und anonym zu bewegen und dann die große Masse, die ungeschützt oder sehr viel weniger geschützt sich allen Gefahren aussetzen muss.
Und in diesem Sinne würde ich die Initiative der Piraten bzw. dessen Ableger eher kritisch betrachten.
Gegen Geldverdienen für gute Programme habe ich nichts.
[...]Meinen sie Herr Beuth kann keinen Screenshot erstellen? Wenn er sien Ubuntu über die Kommandozeile bedient wird er wohl ungefähr wissen was er so tut... Man,man,man.
Ging vielleicht gerade schneller mit dem Smartphone als Screenshot und die Ränder mit Bildbearbeitung abschneiden. Oder es ist ein Stilmittel "Blick auf den Monitor".
@PB: Danke für den Artikel und die Verlinkungen, ich liebäugele auch mit einer solchen Lösung und ihr Artikel liefert mir genau die Infos die ich brauche. Thumbs up!
Gekürzt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Ich kriege auch zu viel, wenn jemand seinen Bildschirm unnötigerweise abfotografiert, dann auch noch als Journalist für Computergeraffel...
Kleiner Tipp: Gerade unter (so ziemlich jedem) Linux, ist es total einfach, nur von dem aktuellen Fenster einen Screenshot zu machen:
Alt + Druck
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
In ubuntu: Applications
->Accessories
->Tanke a Screenshot
->Select area to grab
Gibt perfekt zugeschnittenens Bild. Wirklich kein Grund das smartphone rauszuholen und dann den Bildschirm abknipsen.
Ich kriege auch zu viel, wenn jemand seinen Bildschirm unnötigerweise abfotografiert, dann auch noch als Journalist für Computergeraffel...
Kleiner Tipp: Gerade unter (so ziemlich jedem) Linux, ist es total einfach, nur von dem aktuellen Fenster einen Screenshot zu machen:
Alt + Druck
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
In ubuntu: Applications
->Accessories
->Tanke a Screenshot
->Select area to grab
Gibt perfekt zugeschnittenens Bild. Wirklich kein Grund das smartphone rauszuholen und dann den Bildschirm abknipsen.
Kostenlose Alternative - allemal nicht! Aber wenn es angeblich kostenlos ist, fragt man nicht, wer der Sponsor und Betreiber ist - oder?
ich empfehle HMA (http://www.hidemyass.com). Funktioniert bei mir seit 4 Wochen einwandfrei. Einfach die Software für das entsprechende Betriebssystem herunterladen. Installiert sich ohne Fachkenntnisse ganz automatisch. Jetzt kann ich amerikanische Serien auf den Seiten von ABC u.ä. direkt schauen. Ist sonst von Deutschland aus nicht möglich. Ach so, wer Anonymität möchte, sollte zuerst seinen Facebook-Account kündigen.
Hide My Ass ist ungefähr doppelt so teurer. Außerdem ist eine eigene Software (zumindest unter Ubuntu) was die Nutzerfreundlichkeit angeht kein Vorteil; das Einrichten einer VPN-Verbindung im NetworkManager ist viel praktischer.
Hide My Ass ist ungefähr doppelt so teurer. Außerdem ist eine eigene Software (zumindest unter Ubuntu) was die Nutzerfreundlichkeit angeht kein Vorteil; das Einrichten einer VPN-Verbindung im NetworkManager ist viel praktischer.
Es gibt mittlerweile jede Menge Anbieter:
http://www.bestvpnservice...
Sinnvoll ist ein Provider der weder in der EU noch in den USA seinen Firmensitz hat.
P.S. Eine gute Dienstleistung kostet.
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