Google GlassDie Anti-Cyborgs

Der Initiator von Stop The Cyborgs betrachtet Google Glass als Einstieg in die Überwachungsgesellschaft und wirbt für kamerafreie Zonen. Andere handeln radikaler. von 

Google Glass

Wer Google Glass trägt, ist für manche schon ein Cyborg.  |  © REUTERS/Andrew Kelly

Noch bevor die Cyborgs da sind, haben sie einen Feind. Er nennt sich Adam.

Adam forscht an einer Universität in London, sein Spezialgebiet sind Maschinen, die aus Daten lernen können. Nebenbei hat Adam die Kampagne Stop The Cyborgs gegründet, als Reaktion auf das Projekt Google Glass. Für Adam kommt, wer Googles Brille trägt, einem Cyborg ziemlich nahe, einem Mischwesen aus Mensch und Maschine also.

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Glass-Träger können alles, was sie sehen, sofort auf Video aufnehmen – ohne dass die Gefilmten es merken. Die Technik rückt in den Hintergrund und ist trotzdem allgegenwärtig. Mensch und Gerät verschmelzen.

So entstehe eine freiwillige Überwachungsgesellschaft, sagt Adam. Die Überwacher merkten kaum noch, welche Rolle sie dabei spielten. Ihnen sei auch nicht klar, was die Technik, die sie mit sich herumtragen, bewirke. Dagegen will er kämpfen, jetzt schon, auch wenn Google Glass frühestens Ende des Jahres auf den Markt kommt und keineswegs sicher ist, dass es ein Verkaufsschlager wird.

Überwachungsfreie Zonen

Jede neue Technik weckt Ängste und Widerstände. Gerade beim Thema Überwachung sind die Menschen sensibilisiert und misstrauisch, viele trauen Unternehmen und dem Staat beinahe alles zu. Stop The Cyborgs ist derzeit mehr oder weniger eine Ein-Mann-Kampagne, trifft aber offenbar einen Nerv. Seit sich Artikel und Aufsätze über die möglichen Datenschutzprobleme von Google Glass häufen, wird Adams Blog 12.000 Mal am Tag aufgerufen.

"Wir wollen eine Debatte starten", sagt Adam im Gespräch mit ZEIT ONLINE, "aber wir wollen die Menschen vor allem ermutigen, überwachungsfreie Zonen zu schaffen, in denen Menschen frei und unbekümmert reden können." Die Idee, Google Glass aus bestimmten Räumen zu verbannen, gefällt ihm. "Es ist wichtig für die Gesellschaft und die Demokratie, dass Menschen auch mal etwas Unangemessenes sagen können, anstatt sich ständig selbst zu zensieren, aus Angst, es könnte veröffentlicht werden", sagt er.

Patrick Beuth
Patrick Beuth

Patrick Beuth ist Redakteur im Ressort Digital bei ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.

Natürlich können Menschen schon heute gefilmt werden, ohne es zu merken. "Aber um das zu tun, musst du deine Rolle als Kameramann definieren. Du musst stillstehen und die Kamera oder das Smartphone hochhalten. Das ist dann auch für Umstehende das Signal, dass du filmst. Gleichzeitig hält es dich davon ab, das ständig zu tun", sagt Adam. Was Google Glass so attraktiv und gleichzeitig so problematisch mache, sei die Art, wie das Gerät diese Rolle des Kameramanns verändere: "Man sagt: 'OK Glass, nimm ein Video auf', und macht dann einfach weiter mit dem, was man vorher getan hat. Dadurch werden es die Menschen viel häufiger tun, auch in Situationen, in denen andere nicht damit rechnen."

Solche Befürchtungen teilen nicht alle. Manche finden, es gebe nichts Offensichtlicheres als Google Glass: "Das Gerät schreit dich doch praktisch an", schreibt ein Blogger von Viralroots, "es schreit 'Hallo, ich bin eine Kamera, benimm dich also so, als ob du vor einer Kamera stehst'!"

Jeder bekommt alle verfügbaren Informationen angezeigt

Den Cyborg-Gegner Adam beunruhigt aber nicht nur die Video-Funktion, schließlich könne die Brille auch Töne aufnehmen – und am Ende stehe immer Google. "Alle Daten, die Glass sendet oder empfängt, gehen über Googles Server. Würde Google Überwachungskameras und Mikrophone in der ganzen Stadt aufhängen, deren Daten allesamt im selben Kontrollzentrum zusammenlaufen, dann würden wir das doch auch als Gefährdung der Privatsphäre betrachten. Dass wir die Geräte auf dem Kopf tragen, macht die Sache nicht besser."

Dass Google all diese Daten auswerten und kommerziell für sich nutzen könnte, sei schlimm genug, findet Adam. Was aber, wenn alle Glass-Träger Zugriff auf alle diese Daten hätten? Gary Sheyngart hat dieses Szenario in seinem Roman Super Sad True Love Story durchgespielt: Jeder, der es sich leisten kann, hat einen "Äppärät", der ihm ständig zeigt, wer vor ihm steht, Gesundheitszustand, Bonität und "Fuckability-Index" inklusive.

Adam findet die Vorstellung alles andere als unrealistisch. "Anfangs werden die Menschen so etwas komplett inakzeptabel finden. Aber diejenigen, die es nutzen, werden große Vorteile haben. Mit der Zeit wird man dann aus wirtschaftlichem wie sozialem Druck gezwungen, mitzumachen, um mithalten zu können. Menschen werden dich mit Anmerkungen versehen, in der digitalen Version eines Schriftzugs auf der Stirn, also wirst du versucht sein, es ebenfalls zu tun."

Leserkommentare
  1. ""Das Gerät schreit dich doch praktisch an", schreibt ein Blogger von Viralroots, "es schreit 'Hallo, ich bin eine Kamera, benimm dich also so, als ob du vor einer Kamera stehst'!""

    Der Blogger von Viralroots irrt. Irgendwann ist die Technik soweit, dann versteckt sich so eine Brille mit all den Features hinter einer ganz normalen Brille und keiner merkt mehr etwas.

    Und dann möchte ich mich frei bewegen können und eben nicht aufgrund einer Brille, die alles kann, mich in meinem Verhalten einschränken, weil mich ein Google-Glass-Träger dazu nötigt, mich "angemessen" zu verhalten, weil eine Kamera in Reichweite ist.

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    Selbst wenn die Brille mich "anschreit" macht es das keinen Deut besser! Vielleicht möchte man sich ja eben gerade nicht so verhalten, als stünde man vor einer Kamera?!

    <em>Und dann möchte ich mich frei bewegen können und eben nicht aufgrund einer Brille, die alles kann, mich in meinem Verhalten einschränken, weil mich ein Google-Glass-Träger dazu nötigt, mich "angemessen" zu verhalten, weil eine Kamera in Reichweite ist.</em>
    Das sieht wohl jeder so. Aber andererseits wirkt genau der gleiche Mechanismus ja schon immer, seit es Mitmenschen gibt. Wir versuchen aus Eitelkeit etc ganz automatisch, uns "angemessen" zu verhalten, sobald Mitmenschen in Reichweite sind. Da es bei Google Glass für jede Kamera, die etwas beobachtet, auch einen Menschen gibt, der es beobachtet (auch wenn es die einzige Person ist, die man auf dem Video nicht sieht), ändert sich im Grunde eigentlich wenig ausser der Zahl zumindest potentieller Zuschauer. Statt dass man sich nur vor einer, fünf oder 10 Personen blamiert, blamiert man sich dann halt im Zweifelsfall vor der ganzen Welt.

    Das kann und wird vielen verständlicherweise nicht gefallen - aber letzten Endes wird diese Entwicklung eh so kommen, daher ist es besser, mitzuhelfen dem ganzen lieber die richtige Richtung zu geben, statt so lange zu warten bis es trotzdem kommt, aber in einer Form die einem noch weniger lieb ist.

    Nächste Stufe wird die entsprechende Kontaktlinse sein.
    Grundladenforschung, Informationen direkt in die Nervenbahnen zu bringen, die hat begonnen.

  2. Selbst wenn die Brille mich "anschreit" macht es das keinen Deut besser! Vielleicht möchte man sich ja eben gerade nicht so verhalten, als stünde man vor einer Kamera?!

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  3. weil man sich ne 'wäscheklammer an die brustwarze' hängt, ist das eine verschmelzung von mensch und maschine, oder sich ne kamera an die stirn tackert.
    klingt irgendwie mehr nach selbstbespiegelung von nullen

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  4. <em>Und dann möchte ich mich frei bewegen können und eben nicht aufgrund einer Brille, die alles kann, mich in meinem Verhalten einschränken, weil mich ein Google-Glass-Träger dazu nötigt, mich "angemessen" zu verhalten, weil eine Kamera in Reichweite ist.</em>
    Das sieht wohl jeder so. Aber andererseits wirkt genau der gleiche Mechanismus ja schon immer, seit es Mitmenschen gibt. Wir versuchen aus Eitelkeit etc ganz automatisch, uns "angemessen" zu verhalten, sobald Mitmenschen in Reichweite sind. Da es bei Google Glass für jede Kamera, die etwas beobachtet, auch einen Menschen gibt, der es beobachtet (auch wenn es die einzige Person ist, die man auf dem Video nicht sieht), ändert sich im Grunde eigentlich wenig ausser der Zahl zumindest potentieller Zuschauer. Statt dass man sich nur vor einer, fünf oder 10 Personen blamiert, blamiert man sich dann halt im Zweifelsfall vor der ganzen Welt.

    Das kann und wird vielen verständlicherweise nicht gefallen - aber letzten Endes wird diese Entwicklung eh so kommen, daher ist es besser, mitzuhelfen dem ganzen lieber die richtige Richtung zu geben, statt so lange zu warten bis es trotzdem kommt, aber in einer Form die einem noch weniger lieb ist.

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    "Das kann und wird vielen verständlicherweise nicht gefallen - aber letzten Endes wird diese Entwicklung eh so kommen, daher ist es besser, mitzuhelfen dem ganzen lieber die richtige Richtung zu geben, statt so lange zu warten bis es trotzdem kommt, aber in einer Form die einem noch weniger lieb ist"

    Tolle Argumentation, mit der Sie aber auch jede fragwürdige Entwicklung rechtfertigen können. Technischer Fortschritt und die Bedingung seiner Anwendung ist kein Automatismus, sondern menschengemacht und dadurch veränderbar - aber nicht erst im Nachhinein, wenn bereits alles zu spät ist, sondern schon vorher.

    Das gilt im Übrigen auch für historische Entwicklungen und dergleichen:

    "Der Feudalismus/Kapitalismus/Faschismus lässt sich nicht abschaffen, also sollten wir doch versuchen, das Beste draus zu machen".

    "Die Erfindung der Atombombe war unausweichlich; ihr Abwurf auf zwei japanische Städte ebenso. Kann man halt leider nichts machen; also sollten wir doch versuchen, deren Zerstörungspotenzial zu verringern, damit wenigstens die Zahl der Opfer um ein paar Millionen begrenzt werden kann".

    Merken Sie überhaupt, wie Sie hier argumentieren?

    "ändert sich im Grunde eigentlich wenig ausser der Zahl zumindest potentieller Zuschauer."

    Aber vor einer Kamera verhält sich der normale Mensch doch nochmals anders als ohne, oder? Wenn jemand eine Kamera sieht, versucht er doch noch viel mehr, im wahrsten Sinne des Wortes, ein gutes Bild abzugeben. Das heißt, jeder würde dann ständig dazu gedrängt, immer und überall nicht negativ aufzufallen, was jawohl durchaus etwas "ändert".

    Zudem kann ich mir persönlich nicht vorstellen, dass unsere Gesellschaft es so weit kommen lassen würde. Heutzutage sind wir doch mit Hochdruck dabei unsere Gesellschaft gerechter zu machen und moralische Gesetze zu entwerfen. Google Glass wäre da doch ein großer Schritt in die komplett andere Richtung, den ich uns heutzutage eigentlich nicht zutraue.

  5. Ich bin da nicht so firm, aber mich würde interessieren, wie da die rechtliche Seite aussieht?

    Darf man alle Menschen ungefragt filmen / fotografieren (mit oder ohne Brille)?

    Denn ich würde dazu mein Einverständnis nicht geben, ich untersage auch schon immer diesen Club- / Party-Fotografen mich ungefragt aufzunehemn und verlage danach die Löschung der Bilder, auf denen ich zu sehen bin.

    Meist stoße ich auf Unverständnis, entspricht wohl nicht dem Zeitgeist....

    Und bei der Brille:

    Wie sieht es mit Polizisten aus, die durch die Brille gefilmt werden, unfreiwillig, quasi im Vorbeigehen?

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    .. .positive Seite . Sieht man sich die Berichterstattung im SPIEGEL TV über bayerische Polizeieinsätze an, nun, da kann nur durch hinsehen brisantes Beweismaterial erzeugen. Nicht die zurechtfrisierten Polizeivideos. Man muss natürlich darauf achten, das einer von denen einen nicht ins Gesicht schlägt. Also , professionellen Abstand halten. Ich bin sicher, das die ANTI CYBORGS Wege finden, diese Technik für ihre Interessen und gegen die CYBORGS Nutzniessenden einzusetzen. Sie unterwerfen sich eben nur nicht diesem Mainstream.

    ...(und wohl auch überwiegend in der restlichen EU) gibt es das "Recht am eigenen Bild" als Ausfluss des allg. Persönlichkeitsrechts (Art. 2 I GG).

    Dies ist zum einen ein Abwehrrecht gegen den Staat, zB auch gegen Überwachung.

    Es strahlt aber auch ins Zivilrecht ab (da gibt es zahllose einschlägige BGH-Urteile), so dass niemand Bilder oder Videos von anderen gegen deren Willen veröffentlichen darf (Ausnahmen höchstens bei Personen des öffentlichen Lebens oder ähnlichem).

    Man kann hier also festhalten, dass diese Brillen ganz eindeutig gegen deutsches Recht verstoßen werden. Bleibt abzuwarten, wie die Justiz darauf reagiert... oder ob sie überhaupt was machen kann...

    Wie sie schon geschrieben haben, betrifft dies laut §22 KunstUrhG nur die Verbreitung und Veröffentlichung des Bildmaterials, nicht aber die Aufnahme.
    Ihre Schlußfolgerung ist also falsch, denn man kann im öffentlichen Bereich von jeder Person Bilder anfertigen ohne dass diese dagegen etwas unternehmen kann.
    Die Brille verstößt also ganz eindeutig nicht gegen deutsches Recht.

  6. Nächste Stufe wird die entsprechende Kontaktlinse sein.
    Grundladenforschung, Informationen direkt in die Nervenbahnen zu bringen, die hat begonnen.

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    wenn es in naher Zukunft solche Eye-Phones geben sollte.

  7. Was ist das?

    Ich vermute, die Generation, die mit 1984 gross wurde sieht das anders als die Generation Smartphone.

    Ersters sieht in jeder neuen Technik mit Kamera und Mikro gleich einen geheimen Mitarbeiter von Staat und/oder Wirtschaft.

    Letztere kann sich an sich nur noch in Grössenordnungen von zwei bis drei Zeiligen Texten verständigen kann und im Kern den Rest der senonsorischen Optionne, die Mensch so hat, verkümmern läßt.

    Die Generation Maschinenextention wird sicht nicht nur borgähnliche Erweiterungen überall hintackern, sie werden auch so denken. In Einheitsbrei und sensorisch komplett dearangiert. Und, sie wird es als normal ansehen, weil es machen ja alle. Zumindest alle, die Trend sein wollen und folgerichtig tragendes Teil der Gesellschaft sind.

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    Achten Sie z.B. mal darauf welche Altersgruppe tatsächlich die diversen eReader auf dem Markt nutzt. Meine ist es nicht. Ich denke mir auch, wieso soll ich viel Geld für ein Lesegerät ausgeben, dann nochmal separat die eBooks dafür erwerben, wenn es das gleiche auf simplem Papier gibt, ein Menschenleben aufbewahrbar, ohne Akku und ich benutze ja doch immer das selbe Lesegerät - Eye 1.0. Wozu also noch ein Lesegerät dazwischen?

    Es sind meiner Beobachtung wie gesagt eher die mittleren Generationen, die sich auf neue Dinge stürzen die man als "the next big thing" vermarktet, in der Angst zum "alten Eisen" zu gehören wenn man da jetzt nicht mitmache.

    Außerdem geht die gesellschaftliche Entwicklung insgesamt ohnehin wieder in Richtung Entschleunigung, Zelebrierung des Besonderen im Alltag.. wussten SIe z.B. dass Verkäufe von den wesentlich teureren gebundenen Büchern wieder zunehmen? Weil es ein schöneres Leseerlebnis ist. Auch der Boom von Bio kommt aus der Richtung. Mit neuen technischen MÖGLICHKEITEN verbanden sich schon immer dystopische Ängste. Technik wird aber noch viel mehr als heute in den Hintergrund treten - selbstverständlich werden, aber auch weniger im Mittelpunkt stehen. Ich nutze z.B. wieder einen Papierkalender für meine Termine. Geht viel schneller als irgendwelche Smartphones zu benutzen und ich muss keinen technischen Datenverlust fürchten. Neuerungen nutzen sich ab und werden häufig wieder verworfen.

  8. Sagen wir's mal so, dafür, dass Adam in London forscht, ist der gute Mann wohl etwas unbedarft in Sachen Überwachungskameras. Zumindest hat die Schale um seine Überwachungssensibilität eine recht dicke Hornhaut.

    Jeder, der schon einmal in London unterwegs war, sieht unweigerlich die zahllosen Überwachungskameras an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen. Sogar das kleine Cafe um die Ecke (Tottenham Court Rd./Great Russell St., Russell Side Cafe) mit geschätzten 20 m² Kundenfläche hat an der Decke sage und schreibe drei Kameras installiert - who cares? Adam?

    Vor diesem Hintergrund fördert Adam durch seinen Wunsch "Wir wollen eine Debatte starten" nur werbeträchtige Zeilen für Google Glass (Bad news are good news) und sorgt "nebenbei" durch Presseerwähnung für eine Aufwertung seiner wissenschaftlichen Reputation.

    JustMy2Cents/Pence/...

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