Edward Snowden"Die Wahrheit auszusprechen, hat Whistleblower ihre Freiheit gekostet"
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Die englische Originalfassung

It is a great honor to be recognized for the public good created by this act of whistleblowing. However the greater reward and recognition belongs to the individuals and organizations in countless countries around the world who shattered boundaries of language and geography to stand together in defense of the public right to know and the value of our privacy. It is not I, but the public who has affected this powerful change to abrogation of basic constitutional rights by secret agencies. It is not I, but newspapers around the world who have risen to hold our governments to the issues when powerful officials sought to distract from these very issues with rumor and insult. And it is not I, but certain brave representatives in governments around the world who are proposing new protections, limits and safeguards to prevent future assault on our private rights and private lives.

My gratitude belongs to all of those who have reached out to their friends and family to explain why suspicionless surveillance matters. It belongs to the man in a mask on the street on a hot day and the women with a sign and an umbrella in the rain, it belongs to the young people in college with a civil liberty sticker on their laptop, and the kid in the back of a class in high school making memes. All of these people accept that change begins with a single voice and spoke one message to the world: governments must be accountable to us for the decisions that they make. Decisions regarding the kind of world we will live in. What kind of rights and freedoms individuals will enjoy are the domain of the public, not the government in the dark.

Yet the happiness of this occasion is for me tempered by an awareness of the road traveled to bring us here today. In contemporary America the combination of weak legal protections for whistleblowers, bad laws that provide no public interest defense and a doctrine of immunity for officials who have strayed beyond the boundaries of law has perverted the system of incentives that regulates secrecy in government. This results in a situation that associates an unreasonably high price with maintaining the necessary foundation of our liberal democracy – our informed citizenry. Speaking truth to power has caused whistleblowers their freedom, family, or country.

This situation befits neither America nor the world. It does not require sophistication to understand that policy equating necessary acts of warning with threats to national security inevitably lead to ignorance and insecurity. The society that falls into the deterrent trap known in cultural wisdom as "shooting the messenger" will quickly find that not only is it without messengers but it no longer enjoys messages at all. It is right to question the wisdom of such policies and the unintended incentives that result from them. If the penalty providing secret information to a foreign government in bad faith is less than the penalty for providing that information to the public in good faith, are we not incentivizing spies rather than whistleblowers? What does it mean for the public when we apply laws targeting terrorism against those engaged in acts of journalism? Can we enjoy openness in our society if we prioritize intimidation and revenge over fact-finding and investigation? Where do we draw the lines between national security and public interest, and how can we have confidence in the balance when the only advocates allowed at the table of review come from the halls of government itself?

Questions such as these can only be answered through the kind of vigorous public discussion we are enjoying today.  We must never forget the lessons of history regarding the dangers of surveillance gone too far, nor our human power to amend such systems to the public benefit. The road we travel has been difficult, but it leads us to better times. Together we can guarantee both the safety and the rights of the generations that follow.

To all of those who have participated in this debate, from the highest official to the smallest citizen, I say thank you.

Edward J. Snowden

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Leserkommentare
  1. und seine Rede gehalten? Verstehe ich gar nicht.

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    Der Mann wird von den USA und ihren Vasallen weltweit gesucht und da soll er seine sichere Unterkunft in Russland aufs Spiel setzen? Eine Reise nach Berlin (?) und CIA bzw. BND würden ihn einsacken oder schlimmer noch - einfach abknallen.

    Back to Topic: Snowden ist ein Held. Er hat uns allen bewiesen wieviel Macht die Geheimdienste inne haben und wie sehr sie uns kontrollieren. Er zeigte uns das wir vom orwellschen Überwachungsstaat nicht sehr weit entfernt waren. Er hielt den USA einen Spiegel vor und zeigte ihr auf, dass sie nicht besser ist als die Staaten, die sie kritisiert. Er riss den US-Geheimdiensten die Maske vom Gesicht und zeigte der Welt eine Frazte der Überwachungsmanie. Richtig so. Er hat mehr geschaft, als der Großteil von uns tun wird (noch): Er handelte nach seiner Überzeugung, wissentlich, dass es ihn töten würde - nicht für Geld oder Ruhm, sondern angetrieben von den Werten, die Amerika einst vertrat oder zumindest vertreten wollte.

    Großartiger Typ.

    ... über Snowden Witze zu lesen.

    Dass wir wieder erleben müssen, dass Preisträger ihre Ehrungen nicht selbst in Empfang nehmen können, weckt Erinnerungen an finstereste Zeiten der Nazis, des Sowjetunion und des religiösen Fanatismus.

    Danke, USA, wie tief seid Ihr gesunken!

    Sarkasmus...

    ihre Frage ist jetzt aber nicht ironisch gemeint ?!

    • Dr.Um
    • 03. September 2013 14:36 Uhr

    für Verbrechen ausgesetzt, die viele Jahrzehnte zurückliegen.

    Personen der Zeitgeschichte, die nicht länger Mitläufer sein wollen, sind auch ihr restliches Leben auf der Flucht.

    Wie kann das sein?

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    Mir ist der Zusammenhang Ihres Kommentars zum vorstehenden Artikel nicht klar. Gibt es einen?

    @ZeitOnline: Danke für das Veröffentlichen der Rede. Ich fand übrigens die einleitenden Worte von Jakob Apfelbaum auch erwähnenswert. Vielleicht können Sie diese noch nachreichen?

  2. Der Mann wird von den USA und ihren Vasallen weltweit gesucht und da soll er seine sichere Unterkunft in Russland aufs Spiel setzen? Eine Reise nach Berlin (?) und CIA bzw. BND würden ihn einsacken oder schlimmer noch - einfach abknallen.

    Back to Topic: Snowden ist ein Held. Er hat uns allen bewiesen wieviel Macht die Geheimdienste inne haben und wie sehr sie uns kontrollieren. Er zeigte uns das wir vom orwellschen Überwachungsstaat nicht sehr weit entfernt waren. Er hielt den USA einen Spiegel vor und zeigte ihr auf, dass sie nicht besser ist als die Staaten, die sie kritisiert. Er riss den US-Geheimdiensten die Maske vom Gesicht und zeigte der Welt eine Frazte der Überwachungsmanie. Richtig so. Er hat mehr geschaft, als der Großteil von uns tun wird (noch): Er handelte nach seiner Überzeugung, wissentlich, dass es ihn töten würde - nicht für Geld oder Ruhm, sondern angetrieben von den Werten, die Amerika einst vertrat oder zumindest vertreten wollte.

    Großartiger Typ.

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  3. ... über Snowden Witze zu lesen.

    Dass wir wieder erleben müssen, dass Preisträger ihre Ehrungen nicht selbst in Empfang nehmen können, weckt Erinnerungen an finstereste Zeiten der Nazis, des Sowjetunion und des religiösen Fanatismus.

    Danke, USA, wie tief seid Ihr gesunken!

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    können wir solche kritische Verlgeiche machen wie Sie. Mal sehen ob sich das in Zukunft noch ändert.

    • ibsche
    • 03. September 2013 14:46 Uhr

    Liebe Regierung in den Vereinigten Staaten, (liebe NSA)

    Edward Snowdon ist der Mann der von euren zukünftigen Generatione als Held gefeiert werden wird, es wird als der Mann gefeiert werden, der euch das ursprüngliche freiheitliche Amerika zurückgegeben hat.Nur durch ihn haben wir alle erkannt, wie salamischeibentaktisch wir unsere ehemals freiheitlich demokratischen Staaten zu Überwachungsstaaten umgebaut wurden. Es wäre doch schön, wenn ihr diese Wahrheit bereits heute erkennen könntet und ihn mit Dankbarkeit wieder in seinem Heimatland aufnehmen würdet.

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    • snoek
    • 03. September 2013 14:56 Uhr

    In meiner Stadt gibt es jetzt ganz viele Ed Snowden Plätze und Straßen, weil es Leute gibt, die Straßenschilder mit seinem Namen überkleben. http://www.rp-online.de/p... Ich find’s super!

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  4. Unser Held, der Snowdon Ed, er lebe Hoch, Hoch, Hoch!

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  5. Da der Herr Snowden männlich ist, hat es ihm wohl SEINE Freiheit gekostet.

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    Die Überschrift wirkte missverständlich, im Zusammenhang des Textes stimmt die Aussage.

    Denn die Wahrheit über die Mächtigen auszusprechen, hat [vielen] Whistleblower ihre Freiheit, ihre Familie oder ihr Land gekostet.

    • welll
    • 03. September 2013 15:18 Uhr

    und der Satz ist als Zitat gekennzeichnet.
    Wo liegt das Problem ?

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Edward Snowden | USA | Whistleblower
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