Datenschutz : Die NSA liest auf dem Smartphone mit

Laut einem Medienbericht kann die NSA Daten wie Emails, SMS und Kontaktlisten auf Telefonen auslesen. Betroffen ist auch Blackberry, dessen Mailsystem als sicher galt.

Der US-Geheimdienst NSA kann sich nach Informationen des Spiegel Zugang zu Nutzerdaten von Smartphones aller führenden Hersteller verschaffen. In den geheimen Unterlagen des Nachrichtendienstes sei unter anderem von Apples iPhone, Googles Betriebssystem Android und von Blackberry-Geräten die Rede.

Demnach sei es der NSA möglich, nahezu alle sensiblen Informationen eines Smartphones auszulesen, etwa Kontaktlisten, den SMS-Verkehr, Notizen und Aufenthaltsorte seines Besitzers.

Den Unterlagen zufolge richtete die NSA für jeden größeren Hersteller von Betriebssystemen eine eigene Arbeitsgruppe ein, deren Ziel es war, heimliche Zugänge zu den Smartphones zu ermöglichen, schreibt der Spiegel.

Für den erfolgreichen Zugang zu den iPhone-Informationen reiche es, wenn die NSA den Computer infiltriere, mit dem das Telefon synchronisiert wird. Mini-Programme, sogenannte Skripte, ermöglichten anschließend den Zugriff auf mindestens 38 iPhone-Anwendungen.

Ähnlich erfolgreich waren die Geheimdienst-Spezialisten eigenen Dokumenten zufolge bei Blackberry. Die NSA schrieb nach Angaben des Spiegel bereits 2009, dass sie den SMS-Verkehr habe "sehen und lesen" können. Anschließend sei der Zugang zeitweise blockiert gewesen. Im März 2010 habe die NSA den Zugang jedoch wieder hergestellt.

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Kommentare

49 Kommentare Seite 1 von 6 Kommentieren

Teil 2.

Alles überwachen können Sie nicht, das ist eine Illusion, aber sie können alles überwachen, was die User leichtfertig von sich geben. Dazu zählen z.B. auch schon Fotos in Facebook veröffentlicht man dort Fotos seiner Wohnung, seines Hauses etc. dann gibt man Informationen über sich Preis, man verrät etwas über seinen Besitz, über seine persönlichen Vorlieben und so weiter. Daher würde ich solche Plattformen auch nur nutzen, wenn man absolut keine persönlichen Informationen preisgibt.

Erschreckend ist was sich dort findet, teilweise finden sich dort Fotos von Menschen mit Bier in der Hand.

Das Argument die Leute seien selbst schuld ist falsch, denn nur weil es Menschen gibt die so dumm sind heißt es nicht, dass alle anderen die Vorsichtig sind deswegen auch darunter Leiden sollen. Öffentliche Prostitution ist eben nicht jedermanns Sache. Terroranschläge verhindert man damit auch nicht, denn die Experten wissen sehr wohl, dass man konspiative Treffen in Abhörsicheren Örtlichkeiten unter 4 Augen abhält. Es gibt auch Geräte um nach Wanzen zu suchen etc. etc... als Ob die Terroristen blutige Anfänger wären die ihre Emails über amerikanische Anbieter versenden.... Vielleciht fischen Sie hie und da mal ein paar Verbindungsdaten ab, wer mit wem geredet hat, aber auch das lässt sich umgehen, es gibt prepaidinternet für Handys diese nutzt man dann an öffentlichen Plätzen wo millionen von Menschen verkehren, mit einer sicheren Verschlüsselung, gl bei der Ortung dieser Leute.