Modern Warfare 3 Erst schießen, nie fragen
Im neuen Teil der Kriegssimulation "Call of Duty" wird die ganze Welt zum Schauplatz der Gefechte. In teilweise kaum zu ertragender Intensität kämpfen Ost gegen West.
© Activision

Werbebild aus "Modern Warfare 3", dem neuen Teil der Shooter-Serie "Call of Duty"
Der dritte Weltkrieg beginnt am 8. November 2011. Dann erscheint mit Call of Duty: Modern Warfare 3 der nächste Teil der Video-Kriegsspielreihe. Während Kritiker die Reihe wegen der realistischen Darstellung von Kampfszenen verdammen, schätzen die Fans die Spiele gerade deswegen. Immer nach dem Motto: erst schießen, nie fragen.
Von diesen Adrenalin-Junkies gibt es viele, denn nach Angaben des Publishers Activision wurden von der Reihe bislang über 72 Millionen Spiele in alle Teile der Welt verkauft.
Am Dienstag wurde der Shooter in Berlin präsentiert. Deutschland spielt in Modern Warfare 3 eine wichtige Rolle. Genau wie Großbritannien und Frankreich ist es einer der Schauplätze der digitalen Kämpfe zwischen amerikanischen Spezialeinheiten und russischen Truppen.
Doch was genau hier passiert, welches Ausmaß die Kämpfe in der deutschen Hauptstadt haben, ob eventuell noch andere deutsche Städte betroffen sind und welche der im Kalten Krieg entwickelten Strategien von Nato und Warschauer Pakt in dieser Ost-West-Auseinandersetzung zum Einsatz kommen, darüber darf erst Anfang November geredet werden.
Nicht nur im Krieg, sondern auch in der interaktiven Unterhaltungsbranche zählt Geheimhaltung viel. Allzu viele Details über Kriegsverläufe, eingesetzte Waffen und beteiligte Einheiten würden den virtuellen Kriegsspielern möglicherweise den Spaß nehmen, so die Sorge der Hersteller.
Viel Blut ist in dem Titel, der in Deutschland wie die Vorgänger erneut erst an Menschen über 18 Jahren verkauft werden darf, nicht einmal zu sehen. Dass das Spiel trotzdem für Jugendliche nicht freigegeben wird, ist jedoch nachzuvollziehen. Gerade was die Emotionen angeht, ist der Spieler einem Trommelfeuer ausgesetzt.
- Datum 28.09.2011 - 10:25 Uhr
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- Quelle Tagesspiegel
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Was wirklich nervt ist, dass solche "Rezensionen" immer von Leuten geschrieben werden, die entweder gar keinen originären Zugang zum Medium "PC" und erst recht nicht den Spielen haben oder nicht in der Lage sind, den Reiz daran zu artikulieren. Oder beides. Was dabei rauskommt sind dann z.B. solche Berichte, die sich lesen, als würde jemand seine Zeit an der Ostfront im Winter '43 beschreiben.
Man liest immer nur Perspektiven, die sich vielleicht vergleichen lassen mit derjenigen eines Marionettenspielers, der seine Meinung zu modernen Blockbustern kund tun soll. Da liegen eben nicht nur ein Schritt (Stummfilm), sondern 4 oder 5 dazwischen. Da ist immer viel Distanz drin und gefühlte Bedrohung, weil Filme Marionetten überflüssig machen. NIcht weil sie "schlechter" oder oder Blockbuster "besser" wären, sondern weil sie einfach nicht zeitgemäß sind.
Wir sind eben alle Gefangene unserer Prägung und in 30 Jahren werde ich auch hoffnungslos hintendran sein und mich fragen, was das dann aktuelle in die Kleidung integrierte Social Network überhaupt soll und wer sowas braucht.
Aber ich werde nicht darüber schreiben, weil ich dann weiß, dass meine Meinung dazu von Vorgestern ist und die Dinge sich weiter entwickeln und ohnehin ihren Lauf nehmen. Und das Abendland steht immer noch.
Wer wissen will, was ich meine: https://plus.google.com/1...
Scio me nihil scire, um dabei zu bleiben :)
Ist mir auch aufgefallen. Wenn in der Vorschau schon Formulierungen fallen wie "In teilweise kaum zu ertragender Intensität...", dann ist klar, welche Qualität vom Rest des Artikels zu erwarten ist.
Mich persönlich interessiert die Meinung des Autors bei Spieltests nur am Rande bis gar nicht. Viel mehr interessieren mich Fakten über das Spiel. Entweder das macht man mit neutraler Distanz oder jemand sollte den Artikel schreiben, der mit dem Genre mehr anfangen kann.
Ich zum Beispiel mag Apple nicht. Wenn ich einen Testbericht über das iPhone 5 schreiben müsste, würde ich das entweder neutral machen... oder gar nicht. Ein Hassbericht über das iPhone 5 würde meine persönliche Meinung transportieren... aber eben nicht mehr. Und das gibt mich dann der Lächerlichkeit preis.
Aber wer das braucht, soll es halt tun.
Mir kam der Artikel eigentlich neutral, wenn nicht sogar positiv bewertend vor.
Einem Kriegsspiel "kaum zu ertragende Intensität" oder eine "bedrückende" Atmosphäre zu bescheinigen, ist doch eher ein Lob - bei einem typischen "Killerspiele pöse!"-Artikel stände da was von "kaum zu ertragende, hirnlose Brutalität" o.ä. Durch den Inhalt intensive emotionale Reaktionen hervorzurufen ist eher ein Zeichen von Kunst.
Sind sie sicher dass ihre Replik nicht übers Ziel hinaus geschossen ist?
Ist mir auch aufgefallen. Wenn in der Vorschau schon Formulierungen fallen wie "In teilweise kaum zu ertragender Intensität...", dann ist klar, welche Qualität vom Rest des Artikels zu erwarten ist.
Mich persönlich interessiert die Meinung des Autors bei Spieltests nur am Rande bis gar nicht. Viel mehr interessieren mich Fakten über das Spiel. Entweder das macht man mit neutraler Distanz oder jemand sollte den Artikel schreiben, der mit dem Genre mehr anfangen kann.
Ich zum Beispiel mag Apple nicht. Wenn ich einen Testbericht über das iPhone 5 schreiben müsste, würde ich das entweder neutral machen... oder gar nicht. Ein Hassbericht über das iPhone 5 würde meine persönliche Meinung transportieren... aber eben nicht mehr. Und das gibt mich dann der Lächerlichkeit preis.
Aber wer das braucht, soll es halt tun.
Mir kam der Artikel eigentlich neutral, wenn nicht sogar positiv bewertend vor.
Einem Kriegsspiel "kaum zu ertragende Intensität" oder eine "bedrückende" Atmosphäre zu bescheinigen, ist doch eher ein Lob - bei einem typischen "Killerspiele pöse!"-Artikel stände da was von "kaum zu ertragende, hirnlose Brutalität" o.ä. Durch den Inhalt intensive emotionale Reaktionen hervorzurufen ist eher ein Zeichen von Kunst.
Sind sie sicher dass ihre Replik nicht übers Ziel hinaus geschossen ist?
Wenn die Leute endlich aufhören würden, diese Spiele zu kaufen, dann würden endlich mal wieder mehr Geld in richtige neue Spielideen gesteckt werden.
Leider ist Gewalt immernoch das Kaufargument schlecht hin. Gott sei Dank ist Nintendo immer noch eine Größe in der Videospielbranche!
Sondern eine der wenigen Genres die seit Jahren den PC überhaupt noch als Spielgerät am Leben erhalten.
virtuelle gewalt ist keine echte gewalt!
das sollten sie in ihre betrachtung mit einbeziehen.
Ich spiele sowohl "Nintendo-Spiele" als auch Shooter (und auch andere Genres).
Ich bin froh, dass sich der Markt so vielseitig entwickelt hat. Die Gewalt ist nicht der Reiz, sondern die Spannung, die ein Spiel aufleben lässt. Das lässt sich übrigens auch mit alten Klassikern erreichen.
Neue Spiele orientieren sich am alten Prinzip und bringe viel neue Spielerei mit.
Sondern eine der wenigen Genres die seit Jahren den PC überhaupt noch als Spielgerät am Leben erhalten.
virtuelle gewalt ist keine echte gewalt!
das sollten sie in ihre betrachtung mit einbeziehen.
Ich spiele sowohl "Nintendo-Spiele" als auch Shooter (und auch andere Genres).
Ich bin froh, dass sich der Markt so vielseitig entwickelt hat. Die Gewalt ist nicht der Reiz, sondern die Spannung, die ein Spiel aufleben lässt. Das lässt sich übrigens auch mit alten Klassikern erreichen.
Neue Spiele orientieren sich am alten Prinzip und bringe viel neue Spielerei mit.
vorweg: ich kann die veröffentlichung von MW3 kaum noch abwarten. lieber heute als morgen.
warum eigentlich?
bin ich ein psycho, weil ich den ganzen tag mehrere 10000 schuss munition hören muss? will ich unbedingt mit scharfen gewehren schiessen? habe ich nicht zivi gemacht?
alle antworten im grünen bereich. ich habe übrigens noch nie mit einer scharfen waffe geschossen. habe zivi gemacht und mich selbst würde ich als leichten psycho bezeichnen- zum Amoklaufen reicht es aber nicht, ausserdem war ich das schon bevor ich sowas gespielt habe.
töten über töten? ist es wirklich das was man im spiel machen möchte? der autor hat 0,0 ahnung!
diese spiele funktionieren folgendermassen: erst wird eine kampagne gespielt, man muss also verschiedene missionen, mit einer geschichte, schaffen. das ist alles andere als leicht. wie eine wildgewordene wildsau kann und darf man nicht rumschiessen. man muss immer abwägen, man muss seine spielweise trainieren um überhaupt zu bestehen. zum blutrünstig sein, ist das spiel viel zu rational!
wenn man die kampagnen geschafft hat, dann spielt man diese nie wieder. zu langweilig geworden, weil zu oft und intensiv gespielt.
dann gibt es noch spezialmissionen. diese werden im alleingang, ohne geschichte gespielt. manche sind so schwer das ich sie auf der schwersten art immer noch nicht geschafft habe.
die spielt man auch oft, und dann, naja, hin und wieder mal wieder wenn man alles auf veteran geschafft hat.
" ... man muss seine spielweise trainieren um überhaupt zu bestehen ..."
- ... die linke maustaste drücken bzw. ggf. gedrückt halten schafft man doch wohl noch ...
Schach ... CoD ... Im ernst ... ? Mit Verlaub: eine Betrachtung der bevorstehenden Handlungsweisen des Gegners über maximal 2 Züge ist noch lange kein Schachspiel.
Man sollte sich auch bewusst sein, dass wohl die hälfte der Onlinespieler von CoD aus Minderjährigen und nun ja - einfach Kindern besteht ... Der Vergleich mit Schach hinkt da doch etwas ...
Xbox oder PC - ersetze 'Maustaste' dutrch 'Button' ?
Mal davon abgesehen geht's in dem Artikel nicht mal im entferntesten um Multiplayer.
" ... man muss seine spielweise trainieren um überhaupt zu bestehen ..."
- ... die linke maustaste drücken bzw. ggf. gedrückt halten schafft man doch wohl noch ...
Schach ... CoD ... Im ernst ... ? Mit Verlaub: eine Betrachtung der bevorstehenden Handlungsweisen des Gegners über maximal 2 Züge ist noch lange kein Schachspiel.
Man sollte sich auch bewusst sein, dass wohl die hälfte der Onlinespieler von CoD aus Minderjährigen und nun ja - einfach Kindern besteht ... Der Vergleich mit Schach hinkt da doch etwas ...
Xbox oder PC - ersetze 'Maustaste' dutrch 'Button' ?
Mal davon abgesehen geht's in dem Artikel nicht mal im entferntesten um Multiplayer.
"Mit zwei Pick-ups verfolgen die Delta-Force-Kräfte die Flüchtenden durch den Untergrund, müssen dabei entgegenkommenden Bahnen ausweichen, während sie die feindlichen Kämpfer unter Beschuss nehmen."
- Die Realitätsnähe ist bedrückend ... o0
"Gerade was die Emotionen angeht, ist der Spieler einem Trommelfeuer ausgesetzt."
- Emotionen bei CoD ? Ist das euer ernst ? ... Ich verstehe ja wenn bei irgendwelchen klassischen Adventures o. ä. Emotionen aufkommen ... aber bei Call of Duty ... ? Das ist irgendwie wie Emotionen bei Two and a Half Men - lächerlich ...
Ist mir auch aufgefallen. Wenn in der Vorschau schon Formulierungen fallen wie "In teilweise kaum zu ertragender Intensität...", dann ist klar, welche Qualität vom Rest des Artikels zu erwarten ist.
Mich persönlich interessiert die Meinung des Autors bei Spieltests nur am Rande bis gar nicht. Viel mehr interessieren mich Fakten über das Spiel. Entweder das macht man mit neutraler Distanz oder jemand sollte den Artikel schreiben, der mit dem Genre mehr anfangen kann.
Ich zum Beispiel mag Apple nicht. Wenn ich einen Testbericht über das iPhone 5 schreiben müsste, würde ich das entweder neutral machen... oder gar nicht. Ein Hassbericht über das iPhone 5 würde meine persönliche Meinung transportieren... aber eben nicht mehr. Und das gibt mich dann der Lächerlichkeit preis.
Aber wer das braucht, soll es halt tun.
Sie bringen es auf den Punkt! Dankeschöööön! :D
[...]
Gekürzt. Bitte achten Sie auf eine respektvolle Wortwahl. Danke. Die Redaktion/vn
Sie bringen es auf den Punkt! Dankeschöööön! :D
[...]
Gekürzt. Bitte achten Sie auf eine respektvolle Wortwahl. Danke. Die Redaktion/vn
" ... man muss seine spielweise trainieren um überhaupt zu bestehen ..."
- ... die linke maustaste drücken bzw. ggf. gedrückt halten schafft man doch wohl noch ...
denken sie mal an die begriffe im schach und dann lassen sie uns auf der gleichen(!) abstrakten ebene über shooter diskutieren- falls sie sich mit sowas überhaupt im geringsten auskennen.
ich spiele es auf der xbox, nicht auf dem PC.
Vor allem Online.
Sie werden nicht viel Spaß haben...
denken sie mal an die begriffe im schach und dann lassen sie uns auf der gleichen(!) abstrakten ebene über shooter diskutieren- falls sie sich mit sowas überhaupt im geringsten auskennen.
ich spiele es auf der xbox, nicht auf dem PC.
Vor allem Online.
Sie werden nicht viel Spaß haben...
jetzt bleiben nur noch die internetspiele übrig. dort spielt man gegen andere menschen im internet. das ist der einzige ort wo man ein wenig abwechslung hat durch die intelligenz des menschlichen.
wer dort einfach nur rumballert- verliert. blitzschnelle reaktionen, taktisch vorausschauend und viele weitere fähigkeiten sind vonnöten um töten zu können.
wenn man das spielt, dann schiesst man in sehr intensiven spielen bis zu 100 gegner ab. man wird aber selbst dutzende male abgeschossen.
glaubt wirklich jemand, dass man jedesmal eine gänsehaut bekommt, weil man EINEN gegner abgeschossen hat? interessiert es, ob man selbst abgeschossen wurde? der tot ist eh nur virtuell.
was zählt ist die statistik: abschüsse/tot. und die sollte positiv sein, sonst fühlt man sich doof, weil die anderen ja besser sind.
und noch was zum artikel. ich bin ein wenig enttäuscht davon, weil dieser auf die killerspiel diskussion aufspringt, ohne zu reflektieren was es bedeutet menschen virtuell zu erschiessen.
ich spiele jetzt schon sehr lange, und die wenigsten spiele kommen ohne tod und zerstörung aus. kleine kinder zerdrücken insekten wie nix. auf kika kommen im vormittagsprogramm komische sachen, im privatTV wird nachmittags schon sex und nacktes gezeigt, bei der werbung auf den strassen müsste ich meinen kindern eigentlich die ganze zeit die augen zuhalten. und in einer welt in der nur dutzende kriege ums geld geführt werden, sollte man sich nicht auf "Killerspiele" konzentrieren.
Sondern eine der wenigen Genres die seit Jahren den PC überhaupt noch als Spielgerät am Leben erhalten.
Gerade Shooter werden heute primär für Konsolen hergestellt; vom letzten Call of Duty-Spiel wurden für Wii und PC zusammen gerade mal 5 (!) Prozent verkauft, der Rest ging an Konsolenbesitzer raus; traurig, aber wahr.
Was den PC als Spieleplattform tatsächlich am Leben erhält, sind Browserspiele, Games in sozialen Netzwerken und MMOs.
Gerade Shooter werden heute primär für Konsolen hergestellt; vom letzten Call of Duty-Spiel wurden für Wii und PC zusammen gerade mal 5 (!) Prozent verkauft, der Rest ging an Konsolenbesitzer raus; traurig, aber wahr.
Was den PC als Spieleplattform tatsächlich am Leben erhält, sind Browserspiele, Games in sozialen Netzwerken und MMOs.
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