Mechner hat auch aufgeschrieben, wie und unter welchen technischen, persönlichen und finanziellen Umständen das Spiel entstand, und das zu einem E-Book gemacht . Aus historischer Sicht eine weise Tat. Denn so wie es eine Filmhistorie gibt, wird sicher bald auch Forschung wichtig werden, die sich mit der Geschichte der Computerspiele auseinandersetzt.

Doch das Ganze ist nicht nur die bunte Schrulle von ein paar Nerds, die auf der Suche nach ihrer Jugend waren. Schließlich sind viele Daten auf solchen Trägern gespeichert worden, vielleicht auch wichtige , die möglicherweise bis heute nur dort liegen. Das bedeutet, schreibt Mechner, dass sie bald für immer verloren sein könnten.

Er selbst habe riesiges Glück gehabt, dass er sein Lebenswerk retten konnte: "Die Kiste wurde entdeckt. Die Disketten waren ganz. Prince of Persia und ich waren bekannt genug, dass sich Experten fanden, denen das Thema wichtig war." Auch der Zeitpunkt sei glücklich gewesen, schreibt Mechner. Denn der Apple II sei alt genug, um von historischem Interesse zu sein, aber noch immer so jung, dass die Menschen, die die Daten einst speicherten, noch leben und über ihre Methoden berichten konnten.

Zitat Mechner: "Roland Gustafsson, der Entwickler der speziellen 18-Sektor-RWTS-Routinen, die 1988 unsere Disketten wahnsinnig effizient machten (und heute unlesbar für jeden anderen als uns), war 2012 über IRC erreichbar und konnte ein paar Kids von Disferrect, die damals noch nicht einmal geboren waren, erklären, wie das System funktioniert."

Das könnte in Zukunft viel schwieriger werden, glaubt Mechner: "Jeder, der in zwanzig oder dreißig Jahren ein Diskettenarchiv öffnen und lesen will, könnte Pech haben."