Amazon: Mit Kampfpreisen in den Spielemarkt
Neben Musik und E-Books können Kunden des Online-Versands Amazon künftig auch Videospiele direkt herunterladen. Die Strategie: Günstige Preise und einfache Bedienbarkeit.
Die Zukunft des Verkaufs von Computerspielen liegt im Online-Vertrieb. 2011 sank in Deutschland und weltweit der Umsatz mit Spiele-Datenträgern, obgleich der Gesamtmarkt Games im selben Zeitraum wuchs. Das liegt vor allen an den digitalen Verkäufen von Spielen und virtuellen Gütern. Die klassische Spiele-Box, mit Anleitung, Datenträgern und Fan-Material, scheint dagegen ausgedient zu haben.
Diese Entwicklung könnte sich durch den Einstieg von Amazon in den Markt der Download-Games noch verstärken. Seit dem 17. April sind über die deutsche Seite des Internetversandhauses auch Software, darunter Computerspiele, erhältlich.
Deutschland ist das erste europäische Land, in dem das angeboten wird. Eigentlich war die Eröffnung des ersten Download-Shops bereits im Oktober 2011 in England angekündigt. Doch aus unbekannten Gründen wurde der Start immer weiter hinausgeschoben. In den USA gibt es das Angebot bereits seit 2009.
Noch spielt der Onlinehandel mit Computerspielen bei Amazon nur eine untergeordnete Rolle. Die Marktführer heißen Steam und Apple, sowie Electronic Arts mit seiner stark kritisierten Plattform Origin. Darüberhinaus gibt es kleinere Konkurrenten wie Telekoms Gamesload oder Nischenangebote wie Gog.com. Sie bieten vor allem ältere Spiele an, dafür aber günstig und ohne Kopierschutz.
Jede Plattform hat ihre Vorteile
Diesen Markt möchte Amazon nun erschließen. Die entsprechende Infrastruktur und wirtschaftliche Kraft sind jedenfalls vorhanden. Schon länger fährt der Konzern aus Seattle einen aggressiven Expansionskurs, die Gewinne sind deshalb in den vergangenen Quartalen geschrumpft. Und doch könnten angesichts eines profitablen Geschäftsfeldes weitere Ressourcen freigemacht werden.
Der Einstieg kommt zu einem richtigen Zeitpunkt: Der Markt für Computerspiele löst sich langsam von der Dominanz der drei großen Konsolenanbieter Sony, Microsoft und Nintendo und ihrem geschlossenen Download-Angebot. Entscheidend für den Erfolg ist, dass Amazon seine eigene Nische findet.
Das hat die Konkurrenz bereits geschafft. Wer beispielsweise ein Spiel über Steam kauft, muss sich zunächst eine Zugangssoftware (den Client) herunterladen. Das Gute: Man muss sich nicht mit den Kopierschutz-Maßnahmen der unterschiedlichen Anbieter herumschlagen. Beim Erwerb eines Spiels für den Windows-PC gibt es gegebenenfalls auch die Mac-Variante dazu. Außerdem ist der Betreiber Valve unter Spielern sehr angesehen, sowohl für Spiele wie Portal und Half-Life als auch für seine aktive Community und Innovationsreichtum. Dafür sind die Spiele etwas teurer als bei der Konkurrenz.







>Auch mit der Technik läuft noch nicht alles rund, zum Beispiel mit den Preisangaben. So kostet die osmanische Version von Assassin’s Creed Revelations zwischen 29,40 und 6.595 Euro.
Die Technik funktioniert sehr gut, zumindest besser als die Lesekompetenz.
Für die osmanische Version gibt es wenn man richtig liest, gar keinen Preis, weil sie als Download nicht verfügbar ist. Die 29,40 bis 6.595 Euro beziehen sich auf alle Preise, über alle Versionen, über alle Plattformen; da hier noch keine (gültige) Selektion getroffen wurde.
Wer bei Standard-Xbox-Version unter den neuen Angeboten reinschaut wird auch schnell den einen Anbieter finden, der dieses Spiel für eben 6.595 Euro anbietet.
Der Preis klingt zwar absurd, aber ist keinesfalls ein Fehler in Amazons Technik ;)
Lieber idealerrealist,
Sie haben Recht, hier hat es sich um eine Verwechslung gehandelt. Die Stelle wurde entfernt. Beste Grüße,
Lieber idealerrealist,
Sie haben Recht, hier hat es sich um eine Verwechslung gehandelt. Die Stelle wurde entfernt. Beste Grüße,
Lieber idealerrealist,
Sie haben Recht, hier hat es sich um eine Verwechslung gehandelt. Die Stelle wurde entfernt. Beste Grüße,
Ich hab jetzt diesen Kindle 4 von Amazon. Und grunsätzlich bin ich voll begeistert und ließ richtig viel.
Aber gerade bei der Bedienbarkeit hat Amazon einen riesen Bock gebaut.
PDF's nur auf Breite anpassbar nicht auf höhe -> Skripte kann man vergessen.
Ich bin auf Seite 1 und will auf Seite 13. Drücke einmal nach links. Nichts passiert.
Die Bildschirmschonerbilder lassen sich nur über einen Hack ändern.
Einzelne Bilder in den Büchern lassen sich nicht zoomen.
usw usw...
Sprache für ein Buch festlegen geht nicht oder Wörterbuch ändern ist sehr mühsam.
Einfach unrund und das ist schon die vierte Edition.
Auch auf der Amazonwebsite mit Anleitung, Hochladen ist für mein Geschmack zu viel Einarbeitung.
Vlt ists ja hier besser und doch bissal lang, obwohl des Thema eher gestreift wird, aber was solls ^^
Der Kindle ist auch nicht zum Betrachten von .pdf gedacht, dass ist da nicht mehr als ne kleine Zusatzfunktion, allein schon durch das eInk Graustufen Display. Wenn Sie vollwertigen pdf Support suchen, müsste es schon n Tablet sein, da sind dann aber ebooks wieder nur Bonus.
Was den Amazon Games DL angeht, ich hab es am ersten Tag mit AC: Revelations probiert. Das System mit der kleinen .exe, ohne extra Software die ständig laufen muss, hat mir auf Anhieb gefallen. Deutlich besser als Steam oder Origin.
Lediglich die Geschwindigkeit waren am ersten und zweiten tag eher mies... über 500kb/sec bin ich nicht hinaus gekommen, das können Steam und Origin besser (meist so um die 4-5 MB/sec).
Aber wenn Amazon wirklich über die Preise punkten will, bin ich dabei. Die Apothekenpreise von Steam kann ja keiner bezahlen, da kauf ich nur bei den diversen Sonderaktionen übers Jahr verteilt.
>Der Kindle ist auch nicht zum Betrachten
>von .pdf gedacht, (...), allein schon durch
>das eInk Graustufen Display.
Das müssen Sie mir erklären. Wieso folgt aus eInk dass man PDF nicht benutzen sollte? Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
>Wenn Sie vollwertigen pdf Support suchen,
>müsste es schon n Tablet sein,
Was bringt mir guter PDF-Support, wenn das Lesen durch den leuchtenden Bildschirm und die Reflexionen unangenehm wird?
>Der Kindle ist auch nicht zum Betrachten
>von .pdf gedacht, (...), allein schon durch
>das eInk Graustufen Display.
Das müssen Sie mir erklären. Wieso folgt aus eInk dass man PDF nicht benutzen sollte? Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
>Wenn Sie vollwertigen pdf Support suchen,
>müsste es schon n Tablet sein,
Was bringt mir guter PDF-Support, wenn das Lesen durch den leuchtenden Bildschirm und die Reflexionen unangenehm wird?
Wenn sie das konsequent ausbauen fände ich das eine gute Idee. Insbesondere wenn es um Preise zum Release geht hat Amazon meistens doch ganz gute Angebote. Bestelle meine Spiele bis jetzt nur selten bei Amazon da sie es nicht gebacken bekommen rechtzeitig zu liefern. In Zeiten von 30Mbit-100+Mbit Leitungen ist der Digitale Kauf auch einfach bequemer, zumal in der Box meistens nicht mehr als DVD und Flyer ist.
[quote]Wer bei Amazon ein Spiel runterlädt, macht dies über eine ausführbare Exe-Datei, ein Client ist nicht notwendig[/quote]
Hier sei aber erwähnt, dass ein Steamworks Spiel trotzdem noch den Client zum Installieren/Spielen vorraussetzt (z.B. Civ V, Skyrim, HL2, etc...), gleiches gilt für Origin, Ubi Launcher usw.
Zumindest bei Steam empfinde ich den Client aber nicht als Nachteil.
... interessant wie da die Konkurenz nachzieht. Diese "Kampfpreise" sind ja schon recht interessant.
Ich bin und bleibe aber ein STEAM verfechter. Der Client ist meiner Meinung nach keine Belastung. Weder hardwaretechnisch (also 15 MB sind ja wohl nicht die Welt) als auch an sich. Automatische Patches, ingerierter spieleübergreifender Chat, meine Spielebibliothek... das will ich nicht missen. Und wie schon gesagt die Deals zu Ostern, Sommerferien, Helloween, Weihnachten und die Tages bzw. Wochen Deals sind wirklich empfehlenswert.
Was aber auch sehr oft unter den Tisch fällt ist, dass Steam haufenweise Indie-Spiele anbietet.
Ich werde auf Amazons Angebot auch mal einen Blick werfen.
>Der Kindle ist auch nicht zum Betrachten
>von .pdf gedacht, (...), allein schon durch
>das eInk Graustufen Display.
Das müssen Sie mir erklären. Wieso folgt aus eInk dass man PDF nicht benutzen sollte? Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
>Wenn Sie vollwertigen pdf Support suchen,
>müsste es schon n Tablet sein,
Was bringt mir guter PDF-Support, wenn das Lesen durch den leuchtenden Bildschirm und die Reflexionen unangenehm wird?
Seltsam, dass der Artikel das unerwähnt lässt.
Zu Steam ist der Artikel recht unpräzise: Durch den Satz "Das Gute: Man muss sich nicht mit den Kopierschutz-Maßnahmen der unterschiedlichen Anbieter herumschlagen." wird der Eindruck erweckt, bei Steam gebe es keinen Kopierschutz. Das kann Nicht-Experten verwirren und zu Enttäuschungen führen.
Tatsächlich ist Steam ein einziges großes DRM-System (also Online-Kopierschutz). Anscheinend gut verpackt, aber eben trotzdem ein DRM-System.
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