YouTubeKämpfen an der "Video Game High School"
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270.000 Dollar dank Kickstarter

Das ist rasant inszeniert, lustig, strotzt vor Anspielungen auf die Games-Welt und sieht professionell aus. Wie viel Aufwand in die Produktion gesteckt wurde, zeigen Details. Wie die Dosen-Pizza beispielsweise. Beiläufig holt ein Schauspieler eine solche aus dem Automaten, reißt sie auf und verzehrt sie kleckernd. Nette Idee, um eine mögliche Zukunft zu illustrieren. Hergestellt wurde sie aus echter Pizza, einer Tennisball-Verpackung und einem selbstdesignten Aufkleber. Zu sehen ist das alles in einem der Making-of-Filme, die es zu jeder Folge gibt.

Insgesamt neun jeweils etwa zehnminütige Folgen der Serie sind geplant, jede Woche wird eine neue kostenlos im Stream angeboten. Fünf sind bereits gelaufen. Sie haben unglaubliche Abrufzahlen.

Finanziert wurde das Projekt mit Hilfe von Kickstarter. Dort sammelte Wong mehr als 270.000 Dollar ein. Er dürfte dabei von seinem Ruf als Experte für Gamer-Filme im Netz profitiert haben.

Games nachgespielt

Denn bekannt wurden er und sein Partner Brandon Laatsch damit, dass sie Videospiele nachspielten und sich selbst zu Figuren in Games wie Mario Kart oder eben in Shootern machten.

Zu jedem dieser Projekte drehten sie außerdem diverse Anleitungen und Hintergründe und teilten so ihr Wissen darüber, wie man mit wenig Geld einen Schuss oder eine Explosion in Szene setzt. Das kam an. Und wirkt in der Rückschau wie eine lange Vorbereitung auf das Projekt Video Game High School.

Denn natürlich gibt es auch dort immer wieder nachgespielte Games-Szenen, in denen die Protagonisten gegeneinander antreten, virtuelle Tode sterben, um gleich darauf zu respawnen. Der Kampf um die Toplist ist an dieser Schule oberstes Gebot und eine todernste Sache, die mit viel Geballer und Detonationen in Szene gesetzt wird. Ganz wie in den vielen Videos zuvor. Nur dass es Wong im Gegensatz zu den meisten Spieleentwicklern gelingt, die Shooter auch noch in eine schlüssige Handlung einzubetten.

 
Leserkommentare
  1. Ich habe FreddieW schon vor Jahren in meine youtube-liste genommen, aber weniger wegen den Games-Anspielungen, sondern weil er und seine Leute mit einfachen Mitteln FX-Effekte kreieren und anschließend erklären.

    Wer also schon immer mal wissen wollte wie Filmemacher manche spektakuläre Spezialeffekte machen, der wird bei Wong fündig - und nebenbei noch gut unterhalten.

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    "FX" beudeutet "effects", also "Effekte" ("FX" englisch ausgesprochen klingt wie "effects", daher kommt diese Abkürzung).

    "FX" beudeutet "effects", also "Effekte" ("FX" englisch ausgesprochen klingt wie "effects", daher kommt diese Abkürzung).

  2. "FX" beudeutet "effects", also "Effekte" ("FX" englisch ausgesprochen klingt wie "effects", daher kommt diese Abkürzung).

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  3. Neben FreddieW gibt es auch noch andere Künstler deren Fan Art wirklich sehenswert ist. Das fängt bei dem Spiel nachgestellten Videos an und geht bis zum Spiel soundtrack der von Musikern neu interpretiert wird.

    Auf Youtube gibts es auch viele Deutsche "lets Play´er". So wird dieses Genre gennant indem jemand ein Spiel für die breie Öffentlichkeit spielt und auf Youtube stellt. :)

    Ich als alter Gamer schaue immer erst auf Youtube ein Spiel an bevor ich es kaufe. Außerdem sind viele Lets Player richtig gut und unterhaltsam. Wenn man EinQuantumPro, einen österreichischen Lets Plyer auf seiner Reisen durch Himmelsrand in Skyrim zuschaut vergeht die Zeit wie im Flug und ich habe immer wieder Tränen gelacht, weil er seine Erlebnisse dort witzig und in inteligent kommentiert.

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