Leserartikel

Online-Computerspiele Der gläserne Gamer

Wer ein Computerspiel kauft, muss sich häufig online registrieren und den Spieleherstellern seine Daten preisgeben. Leser Alexander Heinke verdirbt das die Spielfreude.

Ich vermisse die Zeit, in der ich in den Laden gehen, ein Spiel kaufen, es einlegen und sofort spielen konnte. Das geht immer seltener. Mittlerweile muss ich mich als Gamer häufig online für ein Spiel registrieren oder sogar während des Spiels mit dem Internet verbunden sein.

Verantwortlich für diese Entwicklung sind vor allem die Spielehersteller und Publisher Valve, Ubisoft und Electronic Arts (EA). Sie haben die Welt der Computerspiele revolutioniert. Allerdings finde ich die Richtung, die sie eingeschlagen haben, bedenklich. Ich möchte kein gläserner Gamer sein. Ich möchte nicht preisgeben, wann ich was spiele. Ich möchte meinen Spielstand auf meinem Rechner haben und nicht den Launen der Spiele-Publisher ausgeliefert sein.

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Nehmen wir das Beispiel Steam: Bei dieser Plattform von Valve kann ich ein Spiel online kaufen und muss nicht mehr in den Laden gehen. Das hat viele Vorteile, beispielsweise können Spiele so eine größere Datenmenge in Anspruch nehmen, als auf eine DVD passt – vorausgesetzt die Kunden haben eine stabile und schnelle Internetverbindung, um die großen Datenmengen herunterzuladen. Das Problem ist nur: Auch wenn ich mir ein Spiel wie Empire TW im Laden kaufe, verlangt Steam, dass ich mir einen Onlineaccount zulege. Ich kann mein gekauftes Spiel nur spielen, wenn ich online bin, obwohl ich keinen Nutzen davon habe.

Immer online

Seit der Entwicklung von Origin, dem Onlineservice von EA, gibt es für viele EA-Spiele einen Onlinezwang. Ursprünglich war sogar angedacht, die Kommunikation der Spieler von Origin zu überwachen. Das sollte so auch im Lizenzvertrag festgehalten werden. Nach anfänglichen Protesten seitens der Community nahm EA wieder Abstand von der Idee.

Auch Ubisoft zwingt die Benutzer dazu, sich online zu registrieren und permanent online zu sein. Spielstände werden online gespeichert und verwaltet. Ohne jede Ausnahme. Erst nach einigen Monaten oder Jahren sollen die Bestimmungen gelockert werden, um die Server zu entlasten.

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Mit den Systemen von Valve, EA und Ubisoft sind einige Risiken verbunden. Kunden können nicht spielen, wenn zum Beispiel ein Server überlastet ist oder Wartungsarbeiten stattfinden. Spielstände können verloren gehen. Auch die Sicherheit der Kundendaten kann nicht garantiert werden, wie Hackerangriffe immer wieder zeigen.

Spielehersteller riskieren so, ehemals zufriedene und treue Kunden zu verlieren. Dabei ist das Problem meist nicht das Spiel selbst, sondern die Bedingungen, auf die sich Spieler einlassen müssen. Das zeigt der Blick auf die Kundenrezensionen bei Amazon. Assassins Creed 2 war einer der ersten Titel, die in der PC-Version mit Onlinezwang verkauft wurden. Die Version für die Playstation 3 ohne Onlinezwang erhielt viel bessere Rezensionen.

 
Leserkommentare
  1. Unter anderem aus diesem Grund erfahren "gecrackte" Spiele, illegale Kopien im Internet, ein Hoch. Ich würde das ganz eindeutig unter die Rubrik "Schuss ins eigene Bein" abstempeln.
    Kein Autofahrer würde ein Auto fahren, welches online alle Daten speichert, wie etwa wo man wann war. Wie schnell man gefahren ist. Für wieviel man getankt hat. Und wie der technische Zustand des fahrzeugs ist - welche "Upgrades" durchgeführt wurde etc.

    13 Leserempfehlungen
    • lufkin
    • 03.09.2012 um 12:19 Uhr

    Sowohl Steam als auch Origin können ohne Probleme im Offline Modus betrieben werden. Dann ist nur zur einmaligen Registrierung bei der Installation eine Internetverbindung erforderlich.
    Auch die Cloud Speicherung der Spielstände und Einstellungen lässt sich bei beiden abschalten (auch wenn man sich entschließt den offline Modus nicht zu nutzen).
    Von "Immer online" kann also keine Rede sein und was man bei den Steam oder Origin Accounts für Daten angibt, sofern man über deren Shops nichts kaufen will, ist auch jedem selbst überlassen ;-)

    5 Leserempfehlungen
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    auch wenn es nicht die Antwort auf eine Frage war.

    Ein Mitarbeiter unseres Supportteams hat auf Ihre Frage geantwortet - die Antwort lautet:

    Hallo,

    die Option, automatische Updates zu deaktivieren, verhindert nicht, dass Steam ein Spiel auf den neuesten Stand bringen muss, bevor Sie das Spiel starten können. Diese Option ermöglicht Ihnen lediglich, das Update zu verschieben bis das Spiel das nächste Mal gestartet wird.

    Es gibt keine Möglichkeit, Steam-Spiele ohne alle aktuellen Updates zu spielen.

    Beste Grüße,

    Steam Support Team

    Und genau das ist eine Frechheit, wenn ich mir z.B. kein über 1 GB großes Update ziehen möchte, weil ich über eine lahme Internetverbindung verfüge, weil z.B. das Netz es einfach vom Ausbau nicht hergibt. Wenn man ein Spiel kauft, dann muss man es jederzeit spielen können und es gibt genügend Beispiele, bei denen das nicht möglich ist und da ist Empire TW eines. Und ja, dabei muss man Online sein. Es gibt viele weitere Beispiele.

    • GDH
    • 03.09.2012 um 17:21 Uhr

    Leider erscheinen tatsächlich immer häufiger Spiele, die nicht oder nur stark eingeschränkt offline spielbar sind.

    Beim kürzlich hier ebenfalls rezensierten Starcraft2 z.B. kann man offline nur im Singleplayer spielen (für mein Verhalten heist das "man kann offline nicht spielen").
    Ähnliches gilt auch für Diablo3 usw.

    auch wenn es nicht die Antwort auf eine Frage war.

    Ein Mitarbeiter unseres Supportteams hat auf Ihre Frage geantwortet - die Antwort lautet:

    Hallo,

    die Option, automatische Updates zu deaktivieren, verhindert nicht, dass Steam ein Spiel auf den neuesten Stand bringen muss, bevor Sie das Spiel starten können. Diese Option ermöglicht Ihnen lediglich, das Update zu verschieben bis das Spiel das nächste Mal gestartet wird.

    Es gibt keine Möglichkeit, Steam-Spiele ohne alle aktuellen Updates zu spielen.

    Beste Grüße,

    Steam Support Team

    Und genau das ist eine Frechheit, wenn ich mir z.B. kein über 1 GB großes Update ziehen möchte, weil ich über eine lahme Internetverbindung verfüge, weil z.B. das Netz es einfach vom Ausbau nicht hergibt. Wenn man ein Spiel kauft, dann muss man es jederzeit spielen können und es gibt genügend Beispiele, bei denen das nicht möglich ist und da ist Empire TW eines. Und ja, dabei muss man Online sein. Es gibt viele weitere Beispiele.

    • GDH
    • 03.09.2012 um 17:21 Uhr

    Leider erscheinen tatsächlich immer häufiger Spiele, die nicht oder nur stark eingeschränkt offline spielbar sind.

    Beim kürzlich hier ebenfalls rezensierten Starcraft2 z.B. kann man offline nur im Singleplayer spielen (für mein Verhalten heist das "man kann offline nicht spielen").
    Ähnliches gilt auch für Diablo3 usw.

  2. 1. Man verweigert sich.

    2. Man besorgt sich das Spiel über "Umwege" mit einer passenden "Zusatzsoftware" - und zur Beruhigung des Gewissens kann man sich eine Originalversion ins Regal stellen ;-)

    4 Leserempfehlungen
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    • GDH
    • 03.09.2012 um 17:24 Uhr

    "und zur Beruhigung des Gewissens kann man sich eine Originalversion ins Regal stellen."

    Naja, ob man die Förderung solcher Geschäftsmodelle (Spiele anbieten, die nur richtig laufen, wenn man sie "nach Hause telefonieren lässt") durch Kauf des Produkts mit seinem Gewissen vereinbaren kann, bleibt tatsächlich jedem selbst überlassen. Von mir jedenfalls bekommt keine Firma Geld, die mir kein offline lauffähiges Spiel liefert (es sei denn, das Spiel macht aus technischen Gründen nur online Sinn - das ist was anderes).

    • GDH
    • 03.09.2012 um 17:24 Uhr

    "und zur Beruhigung des Gewissens kann man sich eine Originalversion ins Regal stellen."

    Naja, ob man die Förderung solcher Geschäftsmodelle (Spiele anbieten, die nur richtig laufen, wenn man sie "nach Hause telefonieren lässt") durch Kauf des Produkts mit seinem Gewissen vereinbaren kann, bleibt tatsächlich jedem selbst überlassen. Von mir jedenfalls bekommt keine Firma Geld, die mir kein offline lauffähiges Spiel liefert (es sei denn, das Spiel macht aus technischen Gründen nur online Sinn - das ist was anderes).

    • tobmat
    • 03.09.2012 um 12:20 Uhr

    "verlangt Steam, dass ich mir einen Onlineaccount zulege. Ich kann mein gekauftes Spiel nur spielen, wenn ich online bin, obwohl ich keinen Nutzen davon habe."

    Diese Aussage ist falsch. Man kann steam auch offline spielen. Hierfür ist es notwendig das alle bestehenden Netzwerkkarten deaktiviert werden (Lan und W-Lan). Es langt nicht das keine Verbindung vorhanden ist.
    Danach geht das offline-spielen problemlos. Natürlich sollte man seine Spielstände auf dem rEchenr gespeichert haben.

    Eine Leserempfehlung
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    • lufkin
    • 03.09.2012 um 12:34 Uhr

    "Hierfür ist es notwendig das alle bestehenden Netzwerkkarten deaktiviert werden (Lan und W-Lan). Es langt nicht das keine Verbindung vorhanden ist."

    Das ist auch falsch. Wenn keine Verbindung vorhanden ist, bietet Steam nach einiger Zeit den Offline Modus an, es kann aber etwas dauern. Deaktiviert man die Netzwerkkarten geht Steam sofort in den offline Modus. Wenn man zudem im Steam Client unter "Steam" auf "offline gehen" klickt (dann den Client neu starten) fragt Steam bei jedem Start nach ob im offline oder online Modus gestartet werden soll (bis man wider den online Modus wählt)

    • lufkin
    • 03.09.2012 um 12:34 Uhr

    "Hierfür ist es notwendig das alle bestehenden Netzwerkkarten deaktiviert werden (Lan und W-Lan). Es langt nicht das keine Verbindung vorhanden ist."

    Das ist auch falsch. Wenn keine Verbindung vorhanden ist, bietet Steam nach einiger Zeit den Offline Modus an, es kann aber etwas dauern. Deaktiviert man die Netzwerkkarten geht Steam sofort in den offline Modus. Wenn man zudem im Steam Client unter "Steam" auf "offline gehen" klickt (dann den Client neu starten) fragt Steam bei jedem Start nach ob im offline oder online Modus gestartet werden soll (bis man wider den online Modus wählt)

    • W4YN3
    • 03.09.2012 um 12:28 Uhr

    Die Spiele von Steam, die ich besitze, konnte ich zwar nur mit Onlineverbindung installieren und erstmalig starten, jetzt kann ich sie aber auch offline starten - was ganz gut ist, denn zuhause habe ich keine Internetverbindung. Durch einen Bug war ich aber einmal offline komplett ausgesperrt, Steam hat immer wieder versucht, eine Verbindung herzustellen.

    Bei vielen Spielen fragt man sich, wozu ein Onlinemodus überhaupt sinnvoll ist, Spiele wie Civilization sind im Multiplayer extrem zeitintensiv, man spielt es meistens nur allein. Egoshooter gegen Bots sind natürlich langweilig, da finde ich Steam sogar sehr positiv: alle Spieler haben die gleiche Version des Spiels, man muss nicht den einen Patch deinstallieren, die andere Version upgraden, die Karte aus dem Netz saugen... einfach losspielen!

    PS: ich kenne nur Steam, also bitte keine Schleichwerbung in diesem Kommentar vermuten ;)

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    • GDH
    • 03.09.2012 um 17:33 Uhr

    "Egoshooter gegen Bots sind natürlich langweilig, da finde ich Steam sogar sehr positiv: alle Spieler haben die gleiche Version des Spiels, man muss nicht den einen Patch deinstallieren, die andere Version upgraden, die Karte aus dem Netz saugen... einfach losspielen!"

    Ich habe nirgendwo eine Beschwerde gelesen, dass es die Möglichkeit gibt, Steam zu nutzen.
    Dass der Mehrspielermodus aber nicht auch offline funktioniert, hat wohl kaum Vorteile für den Kunden.

    • GDH
    • 03.09.2012 um 17:33 Uhr

    "Egoshooter gegen Bots sind natürlich langweilig, da finde ich Steam sogar sehr positiv: alle Spieler haben die gleiche Version des Spiels, man muss nicht den einen Patch deinstallieren, die andere Version upgraden, die Karte aus dem Netz saugen... einfach losspielen!"

    Ich habe nirgendwo eine Beschwerde gelesen, dass es die Möglichkeit gibt, Steam zu nutzen.
    Dass der Mehrspielermodus aber nicht auch offline funktioniert, hat wohl kaum Vorteile für den Kunden.

  3. Ich habe aufgehört Spiele zu kaufen.
    2x bin ich auf die Nase gefallen. Bioshock 2 und Mass Effect.
    Beide Spiele sind mittlerweile im Müll gelandet weil ich mich nicht online registrieren wollte.
    Ich möchte nicht, daß ich beim Spielen überwacht werden kann.
    Was anderes ist es bei Ego-Shootern oder MMORPGs.
    Also Titel bei denen ich im Multiplayer unterwegs bin. Eine gewisse Hacker/Cheat Kontrolle macht da schon Sinn denn sonst wird ehrlichen Spielern der Spass verdorben.
    Nur: selbst dort hält ja das Free2Play Einzug.
    Es gibts soviele Titel im Moment die ich mir gerne zugelegt hätte.
    Diablo3 seit Jahren heiß erwartet. StarCraft2.
    Auch ein MMORPG wäre mal wieder was. EQ2 is ja nu zu Pro7Gamers gewechselt (und auch F2P). Das wars dann damit.
    Gerne würde ich für einen anständiges MMORPG meine Abo-Gebühr abdrücken und dafür den vollen Spielespass haben ohne ständig Leute zu treffen, die gekaufte Ausrüstung haben die sich im Spiel nicht erquesten lässt. Bei Spielen wie Diablo auch gerne mal im Netzwerk mit Freunden spielen, aber eben zu Hause. So wie das noch mit Diablo2 funktionierte. Auch um Items zu vervielfältigen (Wenn man sich einig ist) oder Mods zu testen.
    Wenn ich Solo spiele geht es niemanden was an wann ich spiele und wie ich spiele.

    6 Leserempfehlungen
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    • FabMax
    • 03.09.2012 um 16:15 Uhr

    Wieso mussten Sie sich dafür online anmelden? Bei Mass Effect war damals der SecuRom Kopierschutz das Problem, nicht die Onlineregistrierung.

    • FabMax
    • 03.09.2012 um 16:15 Uhr

    Wieso mussten Sie sich dafür online anmelden? Bei Mass Effect war damals der SecuRom Kopierschutz das Problem, nicht die Onlineregistrierung.

    • lufkin
    • 03.09.2012 um 12:34 Uhr

    "Hierfür ist es notwendig das alle bestehenden Netzwerkkarten deaktiviert werden (Lan und W-Lan). Es langt nicht das keine Verbindung vorhanden ist."

    Das ist auch falsch. Wenn keine Verbindung vorhanden ist, bietet Steam nach einiger Zeit den Offline Modus an, es kann aber etwas dauern. Deaktiviert man die Netzwerkkarten geht Steam sofort in den offline Modus. Wenn man zudem im Steam Client unter "Steam" auf "offline gehen" klickt (dann den Client neu starten) fragt Steam bei jedem Start nach ob im offline oder online Modus gestartet werden soll (bis man wider den online Modus wählt)

    Antwort auf "......."
  4. Jetzt mal alle Seiten beleuchten. Das Internet war ein rein anonymer Raum indem sich "Flux736", "#P1ot#" oder eine "coolpinky" (in Wirklichkeit ein 14 jähriger Junge mit BTX Zugang).
    Dann entdeckte der Kommerz das hohe Potential des Internet. Jedoch kann man an Flux736 nichts verkaufen. Dieser virtuellen Person fehlt einfach eine Liefer- und Rechnungsadresse - eine glaubhafte Authentizität, die "notwendig" ist Kaufverträge zu schließen.
    In diese Erschließung stießen immer mehr Nutzer hinzu, die das gebotene Angebot auch nutzten - amazon und co. Für sie war es, so wie jeden von uns, klar, dass wenn ich was kaufe auch meine echte Peron angeben muss.
    Auf diese Entwicklung fusste später Facebook und co. Der Nutzer war es gewohnt seine persönliche Identität preiszugeben und tat dies nun meist ohne Fragen zu stellen. Es rentiert sich ja auch für ihn. Denn nur mit der nötigen Authentizität war ein Gewinn für die eigene Persönlichkeit zu erwarten.
    Das nun auch Spieleentwickler wissen wollen wer da und wo ihr Spiel daddelt, ist doch verständlich. Gerade die Verknüpfungen die sie mit Facebook anbieten können, wird doch ohne Hinterfragung genutzt. Erst wenn jemand an die echte Tür klopft und den Nutzer aus einer Ecke fragt aus der er nie mit einer Frage gerechnet hat, kommt der Aufschrei zum gläsernen Menschen - doch ist der Schritt dazu selbst und eigenverantwortlich gegangen wurden.

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    Selbst die Zeit bietet diese twitterfollowgefälltmirgoogle Knöpfe an - damit auch jeder auf Facebook weiß "Ah Herr X aus M liest die Zeit und interessiert sich für Artikel so und so". Es geht also um die eigene Glaubwürdigkeit und um Gewinne für die eigene Persönlichkeit und im Gegenzug um effektivste Werbung (denn nur Mundpropaganda (was Facebook ist) ist die beste Werbung - oder würden sie in den Gelben Seiten einen Klempner suchen, wenn ihr Nachbar meint, das Herr Y, bei ihm letzten recht kompetent war?).

    Man kann dies jedoch leicht aushebeln. Wenn man auf Kontakte schon nicht verzichten will, kann man sich depersonifizieren und nur Eingeweihte wissen wer und wo wer hinter welchem Pseudonym steckt, wie zu den Anfangstagen des Internets.
    Da heißt man bei Facebook Peter von Hirr. Auf Twitter Herr Pés und auf Zeit muttermitkind. Und wenn man das neue Spiel unbedingt bei amazon kauf will, heißt man John Doele und hat eine Postfach - Überweisungen tätigt man dann halt per Bareinzahlung und immer abgewandt von den Kameras in der Bank. IPs und Macs kann man auch noch verschleiern, wenn man denn die Muse hat und das Telefon ist prepaid und läuft auf Margit Dohmann.

    Spötter meine ja sie haben nichts zu verbergen, tragen jedoch selbst Hosen und meinen auch hier lassen sich die Spuren bei guter Suche auf eine reale Person zurückführen - das ist durchaus richtig - jedoch der Aufwand ist einfach höher und der Nutzen der Information meist zu gering um derlei Nachforschungen zu betreiben.

    mfg
    Jack Lumber

    Naja, Amazon fragt mich nicht WO und WANN ich mein Buch lese.
    Oder WANN und WO ich die DVD schaue.
    Noch kann es passieren das auf Seite 14 steht: die Amazon-Server sind offline. Tut uns leid, Sie können nicht weiter lesen.
    Jedem ist klar, das bei Erwerb seine Daten benötigt werden. Das schrieb ja auch der Autor, denn Steam hat durchaus Vorteile.
    Nur: Wenn ich das Spiel runtergeladen habe möchte ich bitte, daß es meine Privatangelegenheit ist wann und wo ich spiele.
    Beispiel Auto:
    Autos die nur fahren nach einer Anfrage beim Hersteller fahren (tut uns leid, alle Telefonleitungen sind besetzt, bitte warten sie. Sie können bald Ihr Fahrzeug starten und Ihre Fahrt beginnen)und vorschreiben auf welchen Straßen ich fahre... das kann es doch nicht sein.

    Entfernt. Über konstruktive Kritik würden wir uns freuen. Danke, die Redaktion/mk

    Selbst die Zeit bietet diese twitterfollowgefälltmirgoogle Knöpfe an - damit auch jeder auf Facebook weiß "Ah Herr X aus M liest die Zeit und interessiert sich für Artikel so und so". Es geht also um die eigene Glaubwürdigkeit und um Gewinne für die eigene Persönlichkeit und im Gegenzug um effektivste Werbung (denn nur Mundpropaganda (was Facebook ist) ist die beste Werbung - oder würden sie in den Gelben Seiten einen Klempner suchen, wenn ihr Nachbar meint, das Herr Y, bei ihm letzten recht kompetent war?).

    Man kann dies jedoch leicht aushebeln. Wenn man auf Kontakte schon nicht verzichten will, kann man sich depersonifizieren und nur Eingeweihte wissen wer und wo wer hinter welchem Pseudonym steckt, wie zu den Anfangstagen des Internets.
    Da heißt man bei Facebook Peter von Hirr. Auf Twitter Herr Pés und auf Zeit muttermitkind. Und wenn man das neue Spiel unbedingt bei amazon kauf will, heißt man John Doele und hat eine Postfach - Überweisungen tätigt man dann halt per Bareinzahlung und immer abgewandt von den Kameras in der Bank. IPs und Macs kann man auch noch verschleiern, wenn man denn die Muse hat und das Telefon ist prepaid und läuft auf Margit Dohmann.

    Spötter meine ja sie haben nichts zu verbergen, tragen jedoch selbst Hosen und meinen auch hier lassen sich die Spuren bei guter Suche auf eine reale Person zurückführen - das ist durchaus richtig - jedoch der Aufwand ist einfach höher und der Nutzen der Information meist zu gering um derlei Nachforschungen zu betreiben.

    mfg
    Jack Lumber

    Naja, Amazon fragt mich nicht WO und WANN ich mein Buch lese.
    Oder WANN und WO ich die DVD schaue.
    Noch kann es passieren das auf Seite 14 steht: die Amazon-Server sind offline. Tut uns leid, Sie können nicht weiter lesen.
    Jedem ist klar, das bei Erwerb seine Daten benötigt werden. Das schrieb ja auch der Autor, denn Steam hat durchaus Vorteile.
    Nur: Wenn ich das Spiel runtergeladen habe möchte ich bitte, daß es meine Privatangelegenheit ist wann und wo ich spiele.
    Beispiel Auto:
    Autos die nur fahren nach einer Anfrage beim Hersteller fahren (tut uns leid, alle Telefonleitungen sind besetzt, bitte warten sie. Sie können bald Ihr Fahrzeug starten und Ihre Fahrt beginnen)und vorschreiben auf welchen Straßen ich fahre... das kann es doch nicht sein.

    Entfernt. Über konstruktive Kritik würden wir uns freuen. Danke, die Redaktion/mk

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