Gewalt in GamesWie Spiele für den deutschen Markt verändert werden

Um die Indizierung zu verhindern, schneiden und ändern Games-Hersteller ihre Spiele für den deutschen Markt. Was zumutbar ist, müssen Jugendschützer stets neu bestimmen. von Tim Rittmann

Call of Duty – Black Ops I

Screenshot aus "Call of Duty – Black Ops II"  |  © Activision Publishing

Mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz war es eines der erfolgreichsten Computerspiele überhaupt: Der Ego-Shooter Call of Duty – Black Ops verkaufte sich 2010 in den ersten 24 Stunden rund 5,6 Millionen Mal. Am heutigen Freitag stellt die Entwicklerfirma Activision den Nachfolger Black Ops II in München vor. Die Lust an solchen Shootern ist ungebrochen, auch wenn das neue Spiel wegen seiner jugendgefährdenden Inhalte erst ab 18 Jahren zu haben ist. Andere Hersteller umgehen die strengen Auflagen der deutschen Prüfstellen, die sich über die Jahre stark verändert haben.

Schon 1994 versammelten sich zwölf Experten im Auftrag der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) , um über das Schicksal des Computerspiels Doom zu entscheiden. Nachdem sie Monster, Schädelberge und aufgespießte Extremitäten zu sehen bekamen, beschlossen sie eine Indizierung. Das Spiel ziele auf "ein beim potenziellen Nutzer vermutetes sadistisches Interesse" ab, auch weil das Geschehen so echt wirke. Heute gilt der Doom als eines der wichtigsten Werke der Videospielgeschichte und kulturelles Artefakt.

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Was damals wirklichkeitsnah und gruselig war, ist heute allenfalls abstrakt, die Sehgewohnheiten haben sich verändert. Die Grafik aktueller Computerspiele nähert sich in Trippelschritten dem Fotorealismus an, die Figuren, ihre Bewegungen und ihr Verhalten werden immer menschenähnlicher. Zwar macht eine bessere Grafik ein Spiel nicht immer überzeugender, und alte Inhalte sind nicht automatisch unbedenklich, aber das gefühlte Verfallsdatum von Games ist niedriger als bei Filmen.

Jugendschützer müssen deswegen stets neu austarieren, wo und warum die Schere anzusetzen ist. Deutschland besitzt im weltweiten Vergleich sehr strenge Jugendschutz-Richtlinien in Bezug auf Computerspiele. Die Gewalttaten von Erfurt oder Winnenden haben den Fokus auf interaktive Medien verstärkt. Da beide Täter Ego-Shooter auf ihren Rechnern hatten, wurde lange über einen Zusammenhang zwischen den Morden in der digitalen und der realen Welt diskutiert

Schutz der Zivilbevölkerung

2011 wurden 59 Computerspiele indiziert, mehr als in den Vorjahren, was die Bundesprüfstelle mit dem Marktwachstum erklärt. Eine Indizierung kommt dabei nicht einem Verbot gleich. Spiele, die auf die Liste jugendgefährdender Medien kommen, dürfen nicht im öffentlichen Raum beworben und verkauft werden. Sie landen in der Schmuddelecke der Videothek. Um eine Altersfreigabe zu ergattern, werden deswegen Änderungen vorgenommen – weshalb es, neben der internationalen, oft eine deutsche Version von Spielen gibt.

Im Horror-Spiel The Darkness 2 beispielsweise wurden zahllose Animationen, die das Zerreißen oder Pfählen von Gegnern zeigen, komplett entfernt. Verhindert wurde auch das Töten von Figuren, die sich ergeben hatten. Der Schutz der Zivilbevölkerung ist auch für die virtuelle Kriegsführung ein Thema. In der ungeschnittenen Version des Egoshooters Call of Duty: Modern Warfare 2 kann der Spieler in einem Flughafengebäude auf Zivilisten schießen. In der deutschen Version wurde das mit sofortigem Spielabbruch sanktioniert. Trotzdem ist der Militär-Shooter nur unter der Ladentheke erhältlich.

Bei Max Payne 3 wurden unbewaffnete Diskobesucher schlicht immun gegen Kugeln. Max Payne 3 ist für Volljährige freigegeben. Subtiler ist der Eingriff in das Action-Game Saints Row: The Third . Tötet der Spieler hier einen Unbeteiligten, wird er in der deutschen Version sofort von der Polizei verfolgt.

Die internationale Ausgabe des Spiels ist weitaus gewalttätiger. Geschnitten werden auch Ragdoll-Effekte, also das Zucken von lebenden oder toten Körpern, und damit auch jede Art von Leichenschändung. Außerdem darf das Töten von Gegnern weder mit Punkten noch mit virtuellem Geld belohnt werden.

Leserkommentare
  1. bei den PC-Spielen wäre die Löschung und anstatt ein Gutschein für eine klassische Brettspielsammlung.
    So könnten Familien oder auch Gemeinschaften zusammen spielen und sich dabei persönlich erleben.

    Mein kleiner Neffe (14) war zu einer Familienfeier und wußte nicht das es solche klassischen Spiele noch gibt und erfreute sich dann wirklich mit uns gemeinsam daran.

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    • deDude
    • 12. Oktober 2012 15:28 Uhr

    Sie machen es sich zu einfach @Berlinkontakt.

    PC-Spiele sind auch nichts für asoziale Kommunikationsverweigerer die mit anderen Menschen und ihrer Umwelt nichts anfangen können.

    Eher im Gegenteil. Die meisten Spiele die einen Mehrspielermodus enthalten setzen sogar gezielt auf Kooperation zwischen Spielern. In einer globalisierten Welt braucht man auch gar nicht in einem Raum oder an einem Tisch zu sitzen um gemeinsam etwas zu erleben.
    Sie würden ja auch einem Manager nicht vorwerfen durch eine Videoschaltung oder per Telefon zu kommunizieren anstatt jedes Gespräch Auge in Auge zu führen.

    Das ihr kleiner Neffe nicht weiß das es Brettspiele gibt, ist das die Schuld von Computerspielen oder möglicherweise auch etwas zum "an die eigene Nase packen"?

    Angenommen ihr Neffe wäre statt einem PC-Spieler ein Fussballfanatiker und würde jede freie Minute auf dem Fussballplatz verbringen, würden sie dann (so verstehe ich Ihren Beitrag) sagen Fussball muss verboten werden damit Brettspiele wieder populär werden und "die Jugend nicht verdorben wird"?

    Sie haben früher Räuber und Gendarm gespielt und durch den Welt rennend "Peng! Peng!" geschrien, wir spielen heute ""Anti-Terror-Einheit" gegen "Terroristen"" oder ""Ritter gegen "Drachen"" und klicken dabei wie blöde auf einer Computermaus rum.

    Abgesehen von der frischen Luft die Sie geatmet haben dürften sehe ich da keinen Unterschied. Sie haben mit ihrem Spiel niemanden umgebracht und wir bringen auch niemanden mit unserem um.

    • spamme
    • 12. Oktober 2012 15:36 Uhr

    Ist das nicht etwas engstirnig von Ihnen? Sollte nicht jeder das Recht auf die Unterhaltung haben, die ihm gefällt?
    Klingt bei Ihnen irgendwie nach den üblichen Vorurteilen ... "die böse Rockmusik", "das böse Fernsehen", "die bösen Hippies", "der böse Rock'n'Roll" ...

    Wie immer ist es die Mischung, die es macht. Natürlich sollte man sein Kind nicht nur vor den digitalen (interactiven wie passiven) Babysitter setzen, aber es ist doch sooo einfach ... Eltern ahften für ihre Kinder, daher sollten sie auch kontrollieren, was die Kleinen machen.

    Zum Thema an sich: deutsche kastrierte Versionen kommen mir nicht ins Haus! Gottseidank gibt's Versand aus anderen Ländern, die den erwachsenen Menschen nicht vorschreiben müssen oder wollen, was diese sich anschauen dürfen. Die deutsche Bevormundung ist einfach grauenhaft. Ich habe 4 Jahre in Kanada gelebt, dort sind Filme, die hier auf dem Index stehen oder standen, wie z.B. Tanz der Teufel, ab 13 Jahren freigegeben ... und glauben sie mir, das ist ein Film, dessen Gewalt und Horror man nicht ernst nehmen kann oder konnte, damals schon nicht. Außer bei den spießigen Deutschen ...

    zu antworten wäre das gleiche einen Hund davon zu überzeugen das Frischfleisch liegen zu lassen :-)

    Es gibt eben ein dafür und ein dagegen ich bin halt total dagegen, schon immer und werde es auch bleiben.

    Wie sagte unser Altkanzler noch vor einer Woche im TV ?
    das Internet hat in der heutigen Zeit .....

    Wir können im gleichen Atemzug:

    1. Autos verschrotten und stattdessen für jeden ein Pferd anschaffen. Dann haben wir weniger CO2-Probleme und man kann gemeinsam gemütlich ins Gründe reiten.

    2. Die Kraftwerke abschalten und statt elektischem Licht Kerzen ausgeben. Kerzenlicht ist auch viel gemütlicher und geselliger.

    Früher war eben einfach alles besser und deswegen sollten wir auch die Deutungshoheit darüber haben, was für jugenliche oder für Erwachsene unter 35 gut und richtig ist.

    Die beste Veränderung wäre es ihnen die Tastatur wegzunehmen, damit sie anstatt sinnlose Kommentare zu verfassen, mehr Zeit mit ihrer Familie und sonstigen Gemeinschaften verbringen können und sich dabei persönlich erleben.

    • pakZ
    • 12. Oktober 2012 16:24 Uhr

    ich kann ihre kritik nachvollziehen.

    tatsächlich lässt sich der negative einfluß nicht wegdiskutieren.
    allerdings beschränkt sich das ganze nicht auf gewalttätige pc-spiele, sondern auch auf die restlichen medien; filme, musik(-videos), usw., usf.

    für aufgeklärte bürger, die entsprechend differenzieren können, kein problem; aber wie schaut das in bildungsfernen schichten aus? in neukölln oder steilshoop prägen diese medien heranwachsende und festigen unterbewußt das weltbild einer ganzen generation.

    ich bin selber auch, gegen den willen meiner eltern, mit diesem konsum aufgewachsen und stelle bei mir selbst bei genauem hinhorchen eine entfremdung fest.

    die forderung, daß jedem die freie entscheidung überlassen werden sollte, kann ich so nicht teilen. gleiches ließe sich nämlich 1:1 auf schußwaffen übertragen; zigaretten, alkohol, führerschein, pornographie, etc. pp.

    ... müssen so oft die ersten Kommentare zu Artikeln auf ZEIT Online die dümmsten sein?

    • Rend
    • 12. Oktober 2012 17:04 Uhr

    Also ich habe mit 16 Jahren auch stundenlange Risiko Abende mit allen meinen Freunden verbracht und genossen, und trotzdem habe ich häufig PC Spiele konsumiert. Keine Ahnung warum sie meinen, das eine kann nicht mit dem anderen funktionieren. Läuft wohl eher etwas anderes falsch.

    • Marobod
    • 12. Oktober 2012 17:18 Uhr

    haben die Eltern ihres Neffen da was falsch in ihrer Erziehung gemacht, wenn ihrem Sohn Brettspiele nicht gelaeufig sind. Da sollte man vielleicht zu erst ansetzen. Wer naemlich weiß was die eigenen Kinder machen ist schon im Vorteil. Man kann seinen kindern schon frueh bestimmte Dinge beibringen und zeigen,oder bestimtme Hobbies foerdern. Mein Cousin totaler Fußballfan, hat immer gespielt und wenn es regnete eben nicht auf dem Platz sondern auf der couch am Controller, fast immer und uebrall haben wir Fußball gespielt wenn er zu besuch war oder ich bei ihm, heute noch.

    Ich zocke gern am PC, cracke mir die uncut sachen wieder rein wenn ich nicht gleich in Oesterreich kaufe und dennoch habe ich eine große Brettspielesammlung bei mir stehen und treffe mich des oefteren mit Komilitonen und Freunden in der WG oder bei mir um ein wenig zu zocken am Tisch oder auf der Couch worauf man gerade lust hat. Ich geh auch raus und Spiele Fußball, spaziere am Fluß entlang, oder sonstwas , und ich bin mit Video-Spielen groß geworden.

    Also gegen Dinge einfach zu sein reicht nicht, und sie haben eine sehr stoerrische dickkoepfige Haltung den anderen gegenueber. Genau solch eine Mentalitaet bringt uns immer wieder eine risiege Verbotswut der Politik, als vermeindlich einfachste Loesung.
    Im uebrigen, auf Brettspielen wird gewalt genauso dargestellt nur regt es da mehr die eigene Phantasie an , was zuweilen realistischer sein kann.Und Videospiele koennen auch paedagogisch sein.

    Man kann sich fragen, ob Doom heute wirklich Abstrakter ist wie bei seiner Veröffentlichung oder ob wir einfach abgestumpft sind.

    Nach dem Siegeszug der Vermarktung von Sex und der enttabuisierung von Sexuellen Übergriffen in den 70ern http://www.emma.de/index.php?id=5148 scheimt mir jetzt die Zeit für die Enttabuisierung der Gewalt zu kommen.

  2. es gibt so etwas wie einen Multiplayer. Lustig, dass der Aspekt der "sozialen Vereinsamung" hervorgerufen durch Computerspiele noch immer nicht ausgemerzt ist. In der nächsten Elterngeneration (meiner) wird der Umgang mit solchen Medien für meine Kinder besser gelehrt, schon allein deshalb, weil ich damit aufgewachsen bin und mich auskenne. Übrigens warnte man fürher bei Romanen ebenfalls vor sozialer Vereinsamung und Tagträumerei

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    auf 1. Entschuldigung für das Doppelposting

  3. auf 1. Entschuldigung für das Doppelposting

    Antwort auf "Stellen sie sich vor,"
    • deDude
    • 12. Oktober 2012 15:28 Uhr

    Sie machen es sich zu einfach @Berlinkontakt.

    PC-Spiele sind auch nichts für asoziale Kommunikationsverweigerer die mit anderen Menschen und ihrer Umwelt nichts anfangen können.

    Eher im Gegenteil. Die meisten Spiele die einen Mehrspielermodus enthalten setzen sogar gezielt auf Kooperation zwischen Spielern. In einer globalisierten Welt braucht man auch gar nicht in einem Raum oder an einem Tisch zu sitzen um gemeinsam etwas zu erleben.
    Sie würden ja auch einem Manager nicht vorwerfen durch eine Videoschaltung oder per Telefon zu kommunizieren anstatt jedes Gespräch Auge in Auge zu führen.

    Das ihr kleiner Neffe nicht weiß das es Brettspiele gibt, ist das die Schuld von Computerspielen oder möglicherweise auch etwas zum "an die eigene Nase packen"?

    Angenommen ihr Neffe wäre statt einem PC-Spieler ein Fussballfanatiker und würde jede freie Minute auf dem Fussballplatz verbringen, würden sie dann (so verstehe ich Ihren Beitrag) sagen Fussball muss verboten werden damit Brettspiele wieder populär werden und "die Jugend nicht verdorben wird"?

    Sie haben früher Räuber und Gendarm gespielt und durch den Welt rennend "Peng! Peng!" geschrien, wir spielen heute ""Anti-Terror-Einheit" gegen "Terroristen"" oder ""Ritter gegen "Drachen"" und klicken dabei wie blöde auf einer Computermaus rum.

    Abgesehen von der frischen Luft die Sie geatmet haben dürften sehe ich da keinen Unterschied. Sie haben mit ihrem Spiel niemanden umgebracht und wir bringen auch niemanden mit unserem um.

    Antwort auf "die beste Veränderung"
    • spamme
    • 12. Oktober 2012 15:36 Uhr

    Ist das nicht etwas engstirnig von Ihnen? Sollte nicht jeder das Recht auf die Unterhaltung haben, die ihm gefällt?
    Klingt bei Ihnen irgendwie nach den üblichen Vorurteilen ... "die böse Rockmusik", "das böse Fernsehen", "die bösen Hippies", "der böse Rock'n'Roll" ...

    Wie immer ist es die Mischung, die es macht. Natürlich sollte man sein Kind nicht nur vor den digitalen (interactiven wie passiven) Babysitter setzen, aber es ist doch sooo einfach ... Eltern ahften für ihre Kinder, daher sollten sie auch kontrollieren, was die Kleinen machen.

    Zum Thema an sich: deutsche kastrierte Versionen kommen mir nicht ins Haus! Gottseidank gibt's Versand aus anderen Ländern, die den erwachsenen Menschen nicht vorschreiben müssen oder wollen, was diese sich anschauen dürfen. Die deutsche Bevormundung ist einfach grauenhaft. Ich habe 4 Jahre in Kanada gelebt, dort sind Filme, die hier auf dem Index stehen oder standen, wie z.B. Tanz der Teufel, ab 13 Jahren freigegeben ... und glauben sie mir, das ist ein Film, dessen Gewalt und Horror man nicht ernst nehmen kann oder konnte, damals schon nicht. Außer bei den spießigen Deutschen ...

    Antwort auf "die beste Veränderung"
  4. zu antworten wäre das gleiche einen Hund davon zu überzeugen das Frischfleisch liegen zu lassen :-)

    Es gibt eben ein dafür und ein dagegen ich bin halt total dagegen, schon immer und werde es auch bleiben.

    Wie sagte unser Altkanzler noch vor einer Woche im TV ?
    das Internet hat in der heutigen Zeit .....

    Antwort auf "die beste Veränderung"
  5. Wir können im gleichen Atemzug:

    1. Autos verschrotten und stattdessen für jeden ein Pferd anschaffen. Dann haben wir weniger CO2-Probleme und man kann gemeinsam gemütlich ins Gründe reiten.

    2. Die Kraftwerke abschalten und statt elektischem Licht Kerzen ausgeben. Kerzenlicht ist auch viel gemütlicher und geselliger.

    Früher war eben einfach alles besser und deswegen sollten wir auch die Deutungshoheit darüber haben, was für jugenliche oder für Erwachsene unter 35 gut und richtig ist.

    Antwort auf "die beste Veränderung"
  6. Die beste Veränderung wäre es ihnen die Tastatur wegzunehmen, damit sie anstatt sinnlose Kommentare zu verfassen, mehr Zeit mit ihrer Familie und sonstigen Gemeinschaften verbringen können und sich dabei persönlich erleben.

    Antwort auf "die beste Veränderung"

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  • Schlagworte Gewalt | Computerspiel | Activision | Grafik | Games | Erfurt
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