Spielekonsole Shield : Nvidia baut sich ein eigenes Ökosystem für Games
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Nvidia braucht neue Strategie für das Games-Segment

Nvidia will aber nicht nur die Konsole dafür liefern. Der Grafikchip-Spezialist baut bereits das gesamte Ökosystem mit Rechenzentren, Spielen und Endgeräten auf. Bislang haben sich Games-Entwickler die passende Hardware und Infrastruktur gesucht. Nvidia dreht das Ganze nun um und passt die Spiele dem eigenen System an. Aus dem Zulieferer wird damit ein Komplettanbieter. Diese Entwicklung gibt es in vielen Bereichen: Apple verkauft Streams, Google Telefone, Amazon verkauft alles.

Nvidia forciert den Umstieg aus reinem Selbsterhaltungstrieb: IT-Portale wie golem.de und heise online berichten von Anzeichen, dass Microsoft und Sony in der kommenden Xbox beziehungsweise der nächsten PlayStation keine Nvidia-Chips mehr verwenden wollen. Die erste Xbox hatte noch einen Nvidia-Grafikprozessor (die Xbox 360 nicht mehr), die PlayStation 3 hat ebenfalls einen. Die Zeit drängt also, will Nvidia weiterhin eine der wichtigsten Firmen im Games-Segment bleiben.

Shield soll im zweiten Quartal zunächst in den USA und Kanada erhältlich sein, und dann so schnell wie möglich auch in anderen Ländern. Einen Preis nannte Nvidia bisher aber nicht.

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Kommentare

10 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Next Gen., Last Gen?

"Im vergangenen Herbst hatte Nvidia-Manager Phil Eisler in einem langen Interview gesagt, dass sein Unternehmen vom nahen Ende der stationären Konsolen wie der Xbox und der PlayStation ausgeht. Die kommende Generation dieser Konsolen werde wohl die letzte sein..."

Wenn man sieht dass die Lebensdauer einer Konsole bei über 5 Jahren liegt (xbox 360 seit 2005, PS3 seit 2006), was für die schnelllebige Technikindustrie extrem lange ist, dann bekommt man einen richtig breiten Spielraum in der Aussage. Den braucht man aber bei den derzeitigen Netzen auch.