SpielkonsoleSony präsentiert die PlayStation 4 – teilweise
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Überzeugende Grafik, aber viele offene Fragen

Controller der PlayStation 4

Der Controller der PlayStation 4  |  © EMMANUEL DUNAND/AFP/Getty Images

Was die Grafik angeht, konnten die vorgestellten Titel überzeugen. Mit Shadowfall präsentierte etwa das niederländische Studio Guerrilla Games einen neuen Teil aus der Killzone-Reihe, der mit satten Farben und Effekten glänzte. Das Spiel wird exklusiv für die PS4 erscheinen. Viel Applaus gab es auch für eine kurze Demo von Watch Dogs, in dem die Spieler in einer GTA-ähnlichen Welt in die Rolle eines Hackers schlüpfen. In weiteren Segmenten wurden unter anderem die Konsolenversion von Diablo III sowie ein neues Rennspiel namens Driveclub präsentiert.

Kein Einblick in das PlayStation-Ökosystem

Dennoch bleiben nach der offiziellen Vorstellung viele Fragen offen. Etwa, wie denn das vielzitierte neue PlayStation-Ökosystem aussehen wird. Sony spricht zwar von der "Entertainment-Plattform" PlayStation, gibt aber jenseits der erwähnten Social-Gaming-Funktionen keine weiteren Informationen über Kooperationen mit TV- und Kabelanbietern, mit Musik-, Film- oder Fitnessdiensten. Dabei werden gerade diese Non-Gaming-Inhalte auf Konsolen immer beliebter und überflügeln im Fall der Xbox sogar die Nutzungszeit von Spielen, wie Microsoft vor Kurzem meldete.

Fraglich ist auch, ob Sony die Online-Funktionen weiterhin kostenlos anbietet oder nicht doch zu einem Abonnement-Modell wie bei Microsofts Xbox wechselt. Wie die soliden Verkäufe der Xbox 360 zeigen, scheinen sich die Spieler daran nicht zu stören.

Die zusätzliche Einnahmequelle könnte Sony jedenfalls gut gebrauchen. Der japanische Konzern schreibt seit Jahren Verluste, die im vergangenen Jahr nur dank des schwachen Yens und einiger Immobilienverkäufe gebremst werden konnten. Die Verkaufszahlen der Vita liegen weiterhin deutlich hinter den Erwartungen, wohl auch ein Grund, wieso sie in der Keynote gleich mehrfach als der "ideale Begleiter für die PlayStation 4" angepriesen wurde. Gemeinsam mit der neuen Konsole soll auch die Vita noch einmal einen Schub bekommen, und mit ihr gleich Sonys gesamte Sparte für Unterhaltungselektronik.

Konsolen am Scheideweg

Einfach wird das nicht. Die PS4 erwartet bei ihrem Verkaufsstart eine harte Konkurrenz. Nicht bloß von Microsoft, dessen Nachfolger der Xbox 360 in den kommenden Monaten vorgestellt wird, sondern auch von anderen Geräten. Die von Valve angekündigte Steam-Konsole etwas könnte mit ihrer PC-Architektur ganz ähnlich aussehen wie die kommende PlayStation. Und Android-Spielkonsolen wie die Ouya bilden zwar keine direkte Konkurrenz zu den großen Konsolen, könnten aber mit ihrem niedrigen Preis und zahlreichen Apps den einen oder anderen Gelegenheitsspieler abwerben. Einige Experten vermuten sogar, dass die achte Konsolengeneration die letzte sein könnte, wenn mobile Geräte, Cloud-Gaming und Free-to-Play-Titel das nächste Level erreichen.

Immerhin ließ Sony während der Präsentation anklingen, dass es den Spieleentwicklern neue Möglichkeiten geben und neue Geschäftsmodelle unterstützen möchten, darunter auch Free-to-Play- und Episodenspiele. Sicher ist: Bis Weihnachten wird Sony mehr als einige nette Grafikspielchen bieten müssen.

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Leserkommentare
  1. "Eine neue Technik erlaubt es, jederzeit per Knopfdruck Videoaufnahmen aus dem Spielbetrieb direkt auf soziale Netzwerke wie Facebook oder als Livestream auf die Videoplattform UStream zu posten."

    Ein überaus "wichtiger Fortschritt" !!
    Da verblödet die Gesellschaft dann vollends ...

    3 Leserempfehlungen
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    Viel Spielraum zum Verblöden scheint ja nicht mehr vorhanden. Gehört es hier zur Kultur alles schlecht zu reden? Von wegen "nette Grafikspielchen" - hat vielleicht schon mal jemand daran gedacht, dass dieses Event primär auch an Entwickler gerichtet war?! Schließlich kam die PS3 nur schwer in Gänge, nicht zuletzt aufgrund ihrer exotischen Hardware. Sony möchte wohl nicht zweimal den gleichen Fehler machen und bemüht sich die kreativen Köpfe auf die eigene Seite zu bekommen. Warum sonst sollte unter den großen Titeln der Branche auch ein Indie-Studio vorgeführt werden. Und hier wird wieder mal nur alles durch den Dreck gezogen...

    • lxththf
    • 21. Februar 2013 12:26 Uhr

    wenn man eine These hinklatscht, wie die Ihre, ohne diese dann argumentativ zu unterlegen. Wenn man also von der zukünftigen Verblödung der Gesellschaft spricht, auf Grund der Streamingmöglichkeit, so sollte man dies dann eventuell intellektuell darlegen.

    Zum Thema: Es ist sehr interessant, dass scheinbar die Nutzer die vielfältigen Möglichkeiten einer Konsole eher nutzen, als das Spielen an sich. Eine Konsole wird jedoch in vielen Genres nie am PC vorbeiziehen (Shooter, Strategie) und da man am PC ein Gamepad nutzen kann und dank HDMI Technik dieser problemlos an Fernsehgeräte und andere Monitore angeschlossen werden kann, wird für mich persönlich der PC immer die 1. Wahl sein und wenn ich mich bewegen möchte, dann doch lieber an der frischen Luft.

    Ah ja, "Anstand und Würde" es so empfindet. Frägt sich nur wer verblödet ist.

  2. Wenn Steam seine angekündigte Box herausbringt, hat es sich für Sony Mikrosoft...sowiso ausgespielt. Das Monopol dieser veralteten Konsolen verhindert die Ankunft inn der technisch realisierbaren Welt.

    Eine Leserempfehlung
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    • lxththf
    • 21. Februar 2013 12:36 Uhr

    Es wird mehr als genug Kunden geben, die "ihrer" Konsole die treue halten, denn Spieler sind Gewohnheitstiere (Einmal FIFA, immer FIFA, egal wie gut ProEvolutionSoccer auch sein mag) und nicht alle beten STEAM an. Nicht alle wollen mit einer Konsole die ganze Zeit online sein müssen und die Kraken weiter mit Daten füttern. Ok, zugegeben, dieses Argument passt natürlich auch auf Microsoft und Sony und doch denke ich, dass die Konsole von STEAM nicht den Erfolg haben wird.
    Im Übrigen wird gerne eine wichtige Konsole vergessen, die auch der Playstation gefährlich werden kann. Die perfekte Konsole ist ein Notebook. Zwar 100€ teurer, dafür aber technisch besser, dank Gamepads bekommt man das Konsolenfeeling, multimedial nutzbar, portabel, HDMI-fähig, ebenfalls Internetfähig und jedes Genre ist zockbar, dank der vielfältigen Möglichkeiten der Eingabegeräte.
    Der Laptop wird völlig unterschätzt, wenn man von Konsolen berichtet und gerade die technischen Erweiterungen könnten einer der Gründe sein, warum Nutzer etwas mehr Geld ausgegeben haben um sich ein Notebook zu kaufen, anstelle der PS3.

    Und wie kommen Sie darauf? Mir fallen auf Anhieb 3 Argumente gegen die Steambox ein.
    Und selbst wenn; was hätten wir denn davon?
    Eine Box mit PC Hardware, Account-Bindung und gebrauchte Spiele kann ich auch nicht mehr kaufen?
    Klingt für mich nicht so verlockend.

  3. Viel Spielraum zum Verblöden scheint ja nicht mehr vorhanden. Gehört es hier zur Kultur alles schlecht zu reden? Von wegen "nette Grafikspielchen" - hat vielleicht schon mal jemand daran gedacht, dass dieses Event primär auch an Entwickler gerichtet war?! Schließlich kam die PS3 nur schwer in Gänge, nicht zuletzt aufgrund ihrer exotischen Hardware. Sony möchte wohl nicht zweimal den gleichen Fehler machen und bemüht sich die kreativen Köpfe auf die eigene Seite zu bekommen. Warum sonst sollte unter den großen Titeln der Branche auch ein Indie-Studio vorgeführt werden. Und hier wird wieder mal nur alles durch den Dreck gezogen...

    7 Leserempfehlungen
    Antwort auf "auweiha ..."
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    Nicht zu vergessen, dass natives Streaming so ziemlich der einzige konkrete Vorschlag zur PS4 war, der sich von Spielerseite aus schon länger gewünscht und von Sony nun geliefert wurde. Gerade in der FGC wird man's ihnen danken.

    • Afa81
    • 21. Februar 2013 10:53 Uhr
  4. 5. .....

    Nicht zu vergessen, dass natives Streaming so ziemlich der einzige konkrete Vorschlag zur PS4 war, der sich von Spielerseite aus schon länger gewünscht und von Sony nun geliefert wurde. Gerade in der FGC wird man's ihnen danken.

    • Afa81
    • 21. Februar 2013 11:06 Uhr

    ...dass es erst die vierte Generation der Playstation brauchte um zu realisieren, dass man den Kontroler auch laden kann, wenn die PS nicht eingeschaltet ist. Das ist noch ein dicker Hund bei der PS3. Ohne Zusatzequipment kann der Kontroler nur geladen werden, wenn die PS3 läuft - oder ich bin zu blöd...

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    usb ladegerät, 3,99€ ...

    • klom
    • 21. Februar 2013 11:20 Uhr

    <strong>PC-Grafikkarte für viel Rechenleistung<strong>

    Viel?! Bestenfalls Mittelklasse PC Grafikkarte.

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    da diese kein rießen Betriebssystem nebenher laufen hat, die Playstation 3 hat beispielsweise nur 256 MB RAM und dennoch haben die Entwickler alles soweit optimiert das die Spiele laufen.

    Eine Konsole wird sofern dem PC immer überlegen sein da sie eben auf Spiele ausgerichett ist, man wir außerdem erst durch die neuen Konsolen am PC einen Grafiksprung bemerken. Denn rein von der Leistung her könnte der PC schon lange viel mehr Leisten, wenn es die Engines denn für den Mainstreammarkt hergeben, das wird aber erst passieren wenn die Konsolen-Plattformen das ganze auch ermöglichen. Diesen Social-Network Kinderkram finde ich jedoch lächerlich, soetwas braucht kein Mensch, aber man kann es hoffentlich deaktivieren wie bei Werbebannern und Buttons im Internet.

    Rein von den Leistungsdaten ist das jedoch ein Quantensprung, man bedenke das die Playstaiton 3 nur 256 MB Ram hat, während das neue Modell 8GB DDR5 Ram aufweist.

    • lxththf
    • 21. Februar 2013 12:26 Uhr

    wenn man eine These hinklatscht, wie die Ihre, ohne diese dann argumentativ zu unterlegen. Wenn man also von der zukünftigen Verblödung der Gesellschaft spricht, auf Grund der Streamingmöglichkeit, so sollte man dies dann eventuell intellektuell darlegen.

    Zum Thema: Es ist sehr interessant, dass scheinbar die Nutzer die vielfältigen Möglichkeiten einer Konsole eher nutzen, als das Spielen an sich. Eine Konsole wird jedoch in vielen Genres nie am PC vorbeiziehen (Shooter, Strategie) und da man am PC ein Gamepad nutzen kann und dank HDMI Technik dieser problemlos an Fernsehgeräte und andere Monitore angeschlossen werden kann, wird für mich persönlich der PC immer die 1. Wahl sein und wenn ich mich bewegen möchte, dann doch lieber an der frischen Luft.

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "auweiha ..."
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    Bei Shootern sind die Konsolen längst am PC vorbei gezogen und Strategie findet in der modernen Spielewelt praktisch nicht mehr statt. Bester Beweis; XCom - das gefeierte Strategiehighlight 2012.
    Das war ein trauriges Beispiel für veraltete Technik und Strategie auf niedrigem Niveau.
    Noch schlimmer ist, das es so gefeiert wurde.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Microsoft | Sony | Apps | Bewegungssteuerung | Nintendo | Xbox
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