IT-Gipfel Merkel will Breitband aufs Land bringenSeite 2/2
Energiesparen mithilfe der IT
Nach einer weiteren Studie, die auf dem IT-Gipfel ebenfalls zum ersten Mal vorgestellt wurde, könnte die deutsche Industrie bis 2020 rund ein Viertel ihres CO2-Ausstoßes mithilfe intelligenter Software einsparen. Das wären 207 Millionen Tonnen weniger als in diesem Jahr, glaubt die Studie "Smart 2020 Deutschland".
Der IT-Sektor sei nur zu einem geringem Teil selbst an den Emissionen des klimaschädlichen CO2 beteiligt, könne aber anderen Industriezweigen beim Klimaschutz helfen. Das größte Potenzial gebe es in der Logistikbranche und im Straßenverkehr mit möglichen CO2-Einsparungen von 85,4 Millionen Tonnen. Großes Einsparpotenzial sieht die Studie auch beim Gebäudeklima, wo mithilfe von IT-Lösungen 41,8 Millionen Tonnen Kohlendioxid gespart werden könnten.
Sicherheit durch Pflicht zum Virenscannen
Außerdem will die Regierung gegen den stark zunehmenden Virenbefall deutscher Computern vorgehen – bis zu einem Viertel der Rechner hierzulande sei mit Computerschädlingen befallen. Aus diesem Grund soll eine Beratungsstelle eingerichtet werden, auf die Nutzer kostenlos zurückgreifen können, um ihre Rechner von Computerviren zu befreien. Federführend bei dem Projekt soll das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) sein.
Die Internetzugangsdienste wären technisch längst in der Lage, einen Virenbefall bei ihren Kunden auszumachen, und sollen sie daher künftig per Post oder Telefon darauf hinweisen. Angedacht ist auch eine Internetseite, die sich bei jeder Einwahl ins Netz automatisch aufbaut, falls auf dem Rechner Viren lauern. Unklar ist noch, mit welchen Sanktionen Kunden rechnen müssen, die sich der Zusammenarbeit verweigern. "Wer im Netz ohne Virenschutz unterwegs ist, gefährdet andere Nutzer in etwa so wie ein Autofahrer, der mit kaputten Bremsen unterwegs ist und so andere fahrlässig gefährdet", sagte dazu eco-Fachbereichsleiter Sven Karge, einer der Projektplaner.
Freiheit statt Angst?
Umgekehrt hat auch im Vorfeld des Gipfels kein Experte ernsthaft erwartet, dass hier etwas beschlossen werden könnte, das den Freiheitsrechten der digitalen Bürgergesellschaft dienlich wäre – im Gegenteil. So hatte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner vor dem Gipfel im Handelsblatt bereits mehr Befugnisse für die Sicherheitsbehörden zur Bekämpfung der Kriminalität im Internet gefordert. "Leider sind der Polizei oft die Hände gebunden, da Online-Betrug als minderschwere Straftat eingestuft wird", sagte die CSU-Politikerin. Die zunehmende Online-Kriminalität sei für die Informationstechnologie-Branche eine größere Gefahr als die Wirtschaftskrise. Kritik äußerte Aigner auch an der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, Internetdaten von Verdächtigen nur bei schwersten Straftaten herauszugeben. "Angesichts dieser Restriktionen muss sich der Staat fragen, ob er Gefahr läuft, einen rechtsfreien Raum zu schaffen", sagte Aigner.
Der netzpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, und Malte Spitz aus dem Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen bedauerten, dass der Gipfel es verpasst habe, tragfähige und zukunftsweisende Konzepte für die offenkundigen Herausforderungen in der Netzpolitik zu entwerfen. "Zweifellos ist die IT-Wirtschaft eine wichtige Säule unseres Wirtschaftsstandortes. Sie darf aber nicht alleiniger Akteur der Digitalisierung unserer Gesellschaft sein." Statt Marketing-Gags bräuchte es endlich eine breite Diskussion über die gesellschaftlichen Veränderungen und Chancen im Zuge der digitalen Revolution.
- Datum 08.12.2009 - 18:14 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, reuters
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Da das Internet keinen Raum hat, kann es auch kein "rechtsfreier Raum" sein. Das Internet ist eine Kommunikationseinrichtung.
Betrug ist Betrug und bleibt Betrug, wenn er denn zweifelsfrei festgestellt wird. Dieser Betrug muß in der konkreten Realität stattgefunden haben, alles andere ist Phantasie. Daten haben keine konkrete Beweiskraft, da sie immer manipulierbar sind. Wenn einige Richter das heute anders sehen, haben sie keine Ahnung von den technischen Möglichkeiten oder lassen diese Betrachtung außer Acht.
Wenn kein Geld, keine Ehre, keine Persönlichskeitrechte etc. (siehe BGB, STGB, HGb) im Spiel sind, gibt es nichts zu ahnden.
Die Doofheit und Uninformiertheit einzelner wird immer von der Gewitztheit anderer ausgenutzt werden, dagegen kann man keine Gesetze machen.
Wer am Leben teilnehmen will, muß sich umfassend informieren. Wenn der Staat sich berufen fühlt, die Informationen zu verbessern, nur zu. Da gibt es viel zu tun, nicht nur im IT-Bereich, zB Riester-Rentenverträge, Lebensmittelkennzeichnungen, Kinderspielzeug, Geldanlagen etc.
Wenn der Staat wirklich etwas sehr Effektives tun wollte, sollte eine solide Rechts - und Mediengrundausbildung in den Schulen stattfinden. Ich glaube jedoch, das ist politisch nicht gewollt.
Zu einseitige Welt - wenn Parteien - MONSTER - alles besetzen und alles BESITZEN WOLLEN!!!!!
nur ein Auszug aus einem Gedicht:
Buda-Bertalan Weisenstein-Neumann:
...
Spitzelkameras aus dem All können – DICH ÜBERALL – sehen,
MitBürger/innen – du wirst bald mit einem ID-Chip versehen,
Im eigenen Interesse – bevor du Gesetze zufällig verletzt,
Wirst du direkt mit Steinbrück-Schäuble vorsorglich vernetzt.
Global-Volk
Demokratie gibt es noch tatsächlich! – in der freie Schweiz!
Der widersetzt terrorisierende US-Deutsche Fiskal-Diktat!
Abweichende Handlung und Gesetze erträgt ein Demokrat!
Akzeptiert Andersdenken – Schweizer Global-Unabhängigkeit!
.
.
Fortsetzung:
http://Weisenstein-Neuman...
http://community.zeit.de/...
Copyright 2004-2009, Urheberrecht bei Buda-Bertalan Weisenstein-Neumann, reg.: 4910...
Wir Menschen sind bedrohte Tiere geworden -
wegen das Wüten der Glaubenskriege -
wegen Alleinherrschafts-Anspruch
der Banken, der Medien, der Parteien,
der Terrorismusbekämpfung,
der Alleinige-Anspruch auf ALL-es!!!
Die TOTAL-GLOBAL kontrolle ist die Wahre Bedrohung!!!
Fördert wieder Vielfalt in EUROPA und überall,
werdet keine Fanatisten, übt TOLERANZ,
weil die Tolerenz der andersdenkenden ist FREIHEIT!!!
... wenn Merkel jetzt verspricht, Breitband/DSL aufs Land zu bringen, dann kann sie nur ein Ziel verfolgen, ihre Wählerschaft -vorwiegend aus der ländlicher Bevölkerung- die Stange zu halten. Die Investition dort ist enorm, ist aber nicht effektiv, verpufft und bringt dem Wirtschaftwachstum - mit 40 % Exportvolumen- kaum etwas.
Bundeswirtschaftminister Brüderle -früher im gleichen Ressort in Rheinland-Pfalz- kann bisher vorwiegend nur Investitionsprojekte für„Winzer“ vorweisen. Sein „Schreiberling“ hat ihm da „Megabit“ aufgeschrieben, mit dem er sicherlich wenig an zu fangen weiß.
klaro, 40 Milliarden.
glauben die etwa, dass ich doof bin? die zeiten wo ich den [...] geglaubt habe, sind vorbei!
[Gekuerzt, bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke. /Die Redaktion pt.]
Was schlucken den die Berliner alles - Brüderle, klingt Schwäbisch, also ich kenn keinen "Württemberger" mit halluzigener Wirkung. Aber jetzt mal im ernst Herr Brüderle, sollen die Landeier alle Internet-Poker spielen. Sind das die Jobs, die Sie meinen. Und dann, das "Wer im Netz ohne Virenschutz unterwegs ist...", Hallo Herr Schäuble - kuck doch da mal rein. Aber klar, wenn wir alle auf Abruf stehen und unsere Arbeitgeber die Jobs niedrigst-bietend im Minutentakt am Breitband vergeben - da hat die Industrie was von. Hundertausende Sozialabgabe-Freie Mitarbeiter, für IT-Handlangerjobs. Also nichts gegen ne schnelle Datenverbindung auf der Datscha Frau Merkel. Vielleicht kann man dann auch die eine oder andere Dorfschule ganz dicht machen. Auf You-Tube gibts viele Videos mit erstaunlichen Lehrinhalten. Den einen oder anderen Bus in die City brauchts auch nicht mehr (Webcam in HD von der City). Und Rösler kann ne Menge Arztpraxen auf dem Land einsparen - die anderen machen das online mit, via Ferndiagnostik Doc-Interface. Also gut, jetzt rauch ich halt auch mal einen.
in durchaus überschaubarer Zeit - nur passieren wird wieder einmal nichts. Wäre es doch so einfach, wenn man wirklich wollte. Infrastrukturen gehören in staatliche Hand.
Also eine Firma gegründet, mit Geld ausgestattet und klaren Aufträgen zum Buddeln und Kabel verlegen.
Anschliessend werden die Kabelwege an die Telekommunikationsbuden vermietet - auch an die Telekom, die es mit ihrem Hauptaktionär (nämlich dem Bund) bei entsprechendem Auftrag auch selber tun könnte, aber zumindest derzeit nicht wirklich will.
Nur so kann das was werden. Ansonsten zeigt der Artikel, das die Herrschaften ansonsten keine Ahnung von den angesprochenen Themata haben, davon aber reichlich.
Ich wohne selbst in einem sehr schlecht mit DSL versorgten Gebiet (obwohl direkt am Stuttgarter Flughafen gelegen) - mehr als DSL 384 gibt es hier nicht, und das bricht alle paar Stunden total zusammen.
Dafür gibt es doch inzwischen eine hervorragende Versorgung mit UMTS - einfach UMTS-Stick kaufen, 20 Euro für 5 GB im Monat zahlen, und schon surft man problemlos mit ungefähr 150 bis 300 kb/s, was für die meisten Zwecke ausreichen sollte.
Da ist es doch absoluter Irrsinn, eine solche Summe für eine Technologie von gestern im Boden zu verbuddeln. Wer hat sich das ganze denn ausgedacht? Die Lobbyisten von der Telekom?
P.S. Dank günstiger Handy-Tarife verzichte ich inzwischen ganz auf Festnetz. Aber die Telekom hat sich ja wirklich auch alle Mühe gegeben, mich als Kunden zu verlieren (unter anderem war man über 1 Monat hinweg nicht in der Lage, meine Adresse richtig zu erfassen...).
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