Google vs. China Amerikas Regierung trägt Mitschuld am China-Hack
Ein Sicherheitsexperte verweist auf pikante Details: Erst eine auf Wunsch der US-Regierung eingebaute Hintertür hat das Ausspionieren der Google-Konten möglich gemacht.
© Mike Clarke/AFP/Getty Images

In der Google-Zentrale in Hongkong bringen Menschen Blumen vorbei, um den Konzern im Kampf gegen die chinesische Zensur zu unterstützen
Trägt die amerikanische Regierung eine Teilschuld an den jüngsten Hackerangriffen auf die chinesischen E-Mail-Konten von Google? Das legen zumindest die Ausführungen des amerikanischen Sicherheitsfachmanns Bruce Schneier nahe. Demnach hätten die Hacker eine Sicherheitslücke ausgenutzt, die nur auf speziellen Wunsch der amerikanischen Regierung in den Mail-Konten eingebaut wurde.
In einem explizit als "Meinung" gekennzeichneten Text auf der Webseite des Fernsehsenders CNN schreibt Schneier, die Regierung habe sich diese Hintertür offengehalten, um selbst kritische Mail-Inhalte durchsuchen zu können, etwa im Kampf gegen den Terrorismus. "Warum sollten Kriminelle nicht genauso in der Lage sein, über dieselben Wege Bankdaten und Kreditkarteninformationen zu stehlen und Spam zu verschicken?", fragt Scheier.
Schneier fügt dem Streit um die chinesischen Hackerattacken so eine pikante Facette hinzu. Denn dass der Google-Konzern sich aus Protest gegen eben jene Angriffe mit den chinesischen Machthabern anlegte, hatte jüngst für einige Aufregung gesorgt. Außenministerin Hillary Clinton hatte den Chinesen öffentlich vorgeworfen, den freien Zugang zum Internet zu blockieren, und mit Konsequenzen gedroht. Auch Präsident Barack Obama hatte sich "beunruhigt" gezeigt und eine Erklärung gefordert. Die chinesische Regierung wiederum hatte jegliche Verantwortung von sich gewiesen und die eigene Internetpolitik verteidigt. Die Vorwürfe seien "haltlos" und dienten nur der "Demütigung Chinas".
Schneiers Ausführungen nennt der Blogger Fefe – so der Spitzname des deutschen Sicherheitsexperten Felix von Leitner – nun einen "sehr schönen Spin gegen diesen ganzen Abhörbullshit." Denn es stimme ja, schreibt Fefe: "Unsere Regierungen machen unsere Infrastruktur absichtlich unsicher, damit sie uns besser beschnüffeln und kontrollieren können." Fefe weist auch darauf hin, dass "die Unterdrückungssoftware, mit der Iran seine Bevölkerung unterjocht", eine Schnittstelle sei, "die auf gesetzlichen Bevölkerung-Unterjochungsanforderungen unserer westlichen Regierungen beruht".
Andere Stimmen kritisieren hingegen, Schneiers Quellenlage sei dürftig. Es habe sich hauptsächlich um eine Lücke im Internet Explorer gehandelt, die als Einfallstor für die Angriffe gedient hätte.
Allerdings schreibt Googles Chef-Justiziar David Drummond in einem Blogeintrag, während des Angriffs seien gezielt die E-Mail-Konten chinesischer Menschenrechtler attackiert worden. Und zwar über das "System, das Google hilft, den Zugang zu Anfragen über Google-Nutzer zu gewährleisten". So jedenfalls bestätigte ein Insider der News-Seite computerworld.com den Vorgang.
Schneier betont zudem, dass die Hintertür bei Google-Mail keinesfalls die einzige Sicherheitslücke dieser Art darstelle. "Demokratische Regierungen auf der ganzen Welt – in Schweden, Kanada und Großbritannien beispielsweise – sind dabei, Gesetze zu schmieden, die ihrer Polizei immer neue Möglichkeiten an die Hand geben, das Netz zu überwachen. Häufig bringen sie Kommunikationsdienste und Netzbetreiber dazu, ihre Produkte und Dienstleistungen in ihrem Sinne zu überarbeiten."
Auch das deutsche Recht sieht derartige Zugriffsmöglichkeiten vor. So hatte das Bundeskriminalamt noch im vergangenen Herbst die deutschen Netzbetreiber geladen, um sie über die technischen Anforderungen künftiger Lausch-Schnittstellen zu informieren.
Als weitere Beispiele für den Missbrauch staatlicher Schnittstellen nennt Schneier die Telefonüberwachung nach dem 11. September 2001 und das Abhören griechischer Minister in den Jahren 2004 und 2005. Für letzteren Fall wurde eine Hintertür genutzt, die der Handy-Hersteller Ericsson auf Wunsch der griechischen Regierung in seine Mobilfunk-Angebote eingebaut hatte.
- Datum 25.01.2010 - 14:30 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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...sich schon wieder, dass staatliche Reglungen nicht nur immer gut sein müssen.
...die Amerikaner und die Chinesen lesen also die emails ihrer Staatsbürger.
Einziger Unterschied, die Chinesen machen kein Geheimnis daraus.
Wo sind die alten Zeiten hin, in denen die Amerikaner noch zu den "Guten" gehörten...?
Die Amerikaner gehörten zu den "Guten"?, also ich sehe in der Gier der Amerikaner nichts gutes, und unter dem Vorwand den Terrorismus zu bekämpfen in ein Land einmarschieren, um es dann zu plündern?? Gut waren sie, als die Indianer dort waren.
Die Zensur in China zeigt mal wieder in vollen Zügen, dass die Diktatur keine Demokratie und auch kein Kommunismus/Sozialismus ist, sondern wie schon gesagt eine reine Diktatur, welche die Menschen ausnimmt, besonders das Soziale hat zu leiden!
...erhalten, dass man in Deutschland nicht mehr zwischen "gut" und "böse" unterscheidet, sondern die Dinge je nach Einstellung mit Schattierungen von grau relativierend bezeichnet.
Die Amerikaner gehörten zu den "Guten"?, also ich sehe in der Gier der Amerikaner nichts gutes, und unter dem Vorwand den Terrorismus zu bekämpfen in ein Land einmarschieren, um es dann zu plündern?? Gut waren sie, als die Indianer dort waren.
Die Zensur in China zeigt mal wieder in vollen Zügen, dass die Diktatur keine Demokratie und auch kein Kommunismus/Sozialismus ist, sondern wie schon gesagt eine reine Diktatur, welche die Menschen ausnimmt, besonders das Soziale hat zu leiden!
...erhalten, dass man in Deutschland nicht mehr zwischen "gut" und "böse" unterscheidet, sondern die Dinge je nach Einstellung mit Schattierungen von grau relativierend bezeichnet.
Die Amerikaner gehörten zu den "Guten"?, also ich sehe in der Gier der Amerikaner nichts gutes, und unter dem Vorwand den Terrorismus zu bekämpfen in ein Land einmarschieren, um es dann zu plündern?? Gut waren sie, als die Indianer dort waren.
Die Zensur in China zeigt mal wieder in vollen Zügen, dass die Diktatur keine Demokratie und auch kein Kommunismus/Sozialismus ist, sondern wie schon gesagt eine reine Diktatur, welche die Menschen ausnimmt, besonders das Soziale hat zu leiden!
...erhalten, dass man in Deutschland nicht mehr zwischen "gut" und "böse" unterscheidet, sondern die Dinge je nach Einstellung mit Schattierungen von grau relativierend bezeichnet.
Unsere Liebe Weltmacht was läuft hier nur schief..alles.., erinnert mich an den Dan Brown Klassiker Diabolus^^
Die Meldung klingt spektakulär.
Doch wo sind die Belege? Ich finde keine. Nur Spekulationen ohne Wert. Die Regierungen und ihre Sicherheitsapparate werden hierbei völlig überschätzt. Wir reden doch hier von Behörden, Gremien und Politikern, die ihre eigene IT bzw das Thema als ganzes ja selbst nur schwer unter kontrolle bringen. Die Einführung von Sicherheitslücken im Sinne von Überwachungszwecken ist nirgends belegt. Es ist auch absolut nicht nötig, da die Beamten direkt beim Hoster anzapfen können - unter nahezu jeder Regierung weltweit.
Es werden völlig unzusammenhängende Themen vermischt. Was soll diese unsinnige, BILD-artige Verquirlung?
Sorry, einfach mal als Beispiel nach TR69 (technische Richtlinie 69) in der Suchmaschine Ihrer Wahl eingeben.
Wird oder wurde von der Werbung gerne verkauft zum Konfigurieren des DSL-Routers (Sie stecken einfach ein, wir konfigurieren es für Sie...)
Diese Schnittstelle wurde federführend von Deutschen und Amerikanern entwickelt und soll u.a. ausländischen Polizeibehörden ermöglichen sich in das System einzuhängen.
Oder der Bundestrojaner, alles Unsinn?
Und als nächstes werden wir Lesen, dass alle technischen Kryptographie-Standards von der NSA und einer geheimen Untergrundorganisation entwickelt wurden und ganz locker nebenbei in der Amazon-Cloud zu knacken sind. Und daher SSL, AES, PGP alles für die Katz ist. - Wer's glaubt, schläft sicher schlecht.
Sollen Sie doch meinen Router umkonfigurieren und Zugriff auf mein E-Mail Konto verschaffen und wenn sie Lust haben, dann können sie auch ruhig mein Handy orten, aber weil das alles so schön offensichtlich ist, kann ich tausende Gegenmaßnahmen treffen. Von der Flaschenpost bis hin zu Rauchzeichen können die mich mal.
Die TR 69 ist keine Sicherheitslücke. Sie ist nur durch den Provider zugänglich (sowie berechtigten Beamten). Die ist schlicht eine nötige, interne Schnittstelle für den Provider. Wartung o.ä. wäre sonst unmöglich.
Wie gesagt, die Einführung von Sicherheitslücken im Sinne von Überwachungszwecken ist nirgends belegt. Der Beamte ist bei interesse einfach beim Provider vor Ort und hat freien Einblick. DAZU BRAUCHT KEIN STAAT DIESER WELT EINE SICHERHEITSLÜCKE.
Diese Lücken sind in komplexen Systemen absolut normal. Daher eignen sie sich sehr leicht für Verschwörungsspinnereien. Da braucht sich keine Regierung die Mühe machen Software-Entwickler zu bestechen.
Ich bin auch kein Freund von Abhören ect. Nur die Kritik sollte bestand haben und nicht auf die wirre Vermischnung von Fakten und Gerüchten beruhen.
Und als nächstes werden wir Lesen, dass alle technischen Kryptographie-Standards von der NSA und einer geheimen Untergrundorganisation entwickelt wurden und ganz locker nebenbei in der Amazon-Cloud zu knacken sind. Und daher SSL, AES, PGP alles für die Katz ist. - Wer's glaubt, schläft sicher schlecht.
Sollen Sie doch meinen Router umkonfigurieren und Zugriff auf mein E-Mail Konto verschaffen und wenn sie Lust haben, dann können sie auch ruhig mein Handy orten, aber weil das alles so schön offensichtlich ist, kann ich tausende Gegenmaßnahmen treffen. Von der Flaschenpost bis hin zu Rauchzeichen können die mich mal.
Die TR 69 ist keine Sicherheitslücke. Sie ist nur durch den Provider zugänglich (sowie berechtigten Beamten). Die ist schlicht eine nötige, interne Schnittstelle für den Provider. Wartung o.ä. wäre sonst unmöglich.
Wie gesagt, die Einführung von Sicherheitslücken im Sinne von Überwachungszwecken ist nirgends belegt. Der Beamte ist bei interesse einfach beim Provider vor Ort und hat freien Einblick. DAZU BRAUCHT KEIN STAAT DIESER WELT EINE SICHERHEITSLÜCKE.
Diese Lücken sind in komplexen Systemen absolut normal. Daher eignen sie sich sehr leicht für Verschwörungsspinnereien. Da braucht sich keine Regierung die Mühe machen Software-Entwickler zu bestechen.
Ich bin auch kein Freund von Abhören ect. Nur die Kritik sollte bestand haben und nicht auf die wirre Vermischnung von Fakten und Gerüchten beruhen.
Was soll diese gegenseitige Polemik. Wer sich etwas auskennt, der weiss, dass es die Software "ohne Backdoors" nie gegeben hat und nicht geben wird.
Die Erkenntnis, dass irgend welche "Services" diese Backdoos zur Schnüffelei benutzen ist so alt wie das Internet. Weshalb nun plötzlich diese Aufregung?
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