Googles Marktmacht Wer suchet, der nicht findetSeite 2/2
Jetzt hat also Brüssel darüber zu befinden. Die Kommission bat Google in einem Brief darum, einige Fragen zu den Suchfunktionen zu beantworten und auch dazu Stellung zu nehmen, wie man Anzeigen verkaufe. Holtz schreibt, man wolle diesem Wunsch gerne nachkommen.
Googles Macht ist unbestritten. In die Karten seines Algorithmus und damit seines Kerngeschäfts wird man sich sicherlich nicht schauen lassen. Eine Lösung, wie man eine Garantie für neutrale Ergebnisse schaffen könnte, ist daher kaum vorstellbar. Google selbst argumentiert mit der freien Wahl des Nutzers – ist er nicht zufrieden mit den Ergebnissen, wird er woanders suchen. Und schon seine konkrete Wahl selbst geht schließlich in den Algorithmus mit ein. Findet er auf einer Seite nicht das gewünschte und kehrt ihr deshalb nach kurzer Zeit enttäuscht den Rücken, wird auch das bei der nächsten Suche berücksichtigt.
Es gibt bei dem ganzen nur Haken, und das ist ja seit Langem bekannt: Zwar gibt es genug andere Suchmaschinen, die für Wettbewerb sorgen könnten. Aber zum einen haben sich die Nutzer an Google gewöhnt und zum anderen macht Google seinen Job auch einfach verdammt gut. Man darf gespannt sein, was sich Brüssel dazu einfallen lässt.
- Datum 24.02.2010 - 12:26 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Das sich die Kläger allgemein für "gesunde Marktplätze" einsetzen ist doch fraglich. Wahrscheinlich haben sie ihren Profit im Auge. Dabei sind ihre Programmierer offensichtlich nicht in der Lage, ohne genaue Kenntnis des Algorhytmus gute Platzierungen zu erreichen. Obwohl das möglich ist. Vielleicht sollten die sich ein wenig Rat bei Fachleuten holen statt zu klagen.
...landen die Seiten auch deshalb nicht auf dem ersten PLatz weil es ähnliche Seiten gibt die für die meisten Benutzer relevanter / attraktiver sind und daher weiter oben landen als z.B. Ciao
Von einem fairen Wettbewerb dürfte auch nach Offenlegung des Ranking-Alorithmus keine Rede sein.
Dann hängt die Platzierung nämlich noch stärker davon ab, wer den besten Suchmaschinenoptimierer beauftragt und der Nutzer bleibt vollends auf der Strecke.
...ich würde sagen Google ist ein Unternehmen, was es anbietet ist seine Sache.
Der Bäcker muss auch nicht auf die Konkurrenz hinweisen.
Oder Mercedes auf BMW.
Aber in EU-Land muss man den eigenen Konkurrenten fördern - der "Browser Ballot Screen" (wie das Ding auf Deutsch auch heißt) bei Microsoft zum Beispiel.
Unter diesem Gesichtspunk will ich eine Strafe für Toyota - die Radios und CD Player lassen sich nicht tauschen und sind fest integriert...
Und es gibt alternativen zu Google.
Kann Man bei Google überhaupt von einem Monopol sprechen?
Wikipedia sagt:"Ein Monopol (altgriechisch von μόνος (monos) = „allein“ und πωλεῖν (pōlein) = „verkaufen“) nennt man eine Marktsituation (Marktform), in der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter[1] oder nur ein Nachfrager existiert."
-> Es gibt doch zahlriche Suchdienste, aus denen der User frei wählen kann.
Ciao ist wohl der größte Google Spammer in Deutschland. Keine Produktsuche, bei der Ciao nicht in der Ergebnisliste ganz oben gewesen wäre.
Sie wurden aus sehr gut nachvollziehbaren Gründen zurückgestuft. Wenn ich nach einem Produkt Suche, möchte ich vor allem den Hersteller und nächsten Händler ganz oben wiederfinden - und nicht die Seiten von Produktaggregatoren.
"Vierzig Prozent aller Suchenden klicken auf den ersten Treffer. Alles, was weiter unter steht, ist praktisch nicht existent."
Könnte ja auch daran liegen dass die Frage schon auf der ersten Seite und dort meist innerhalb der Top 3 Suchergebnisse beantwortet wurde ...das ist doch wie beim Telefonbuch, wenn ich da auf Anhieb die Nummer finde die ich suche bin ich doch auch glücklich und beende die Suche anstatt weiter zu suchen...
Kinder, das ist wie bei der Hommingberger Gepardenforelle (selber googeln), Content is King und alles Andere ist Spam. Die Besten Ergebnisse wurden mit ehrlichem Content gemacht, nicht mit klassischer SEO oder Spam.
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