Google Buzz Stottern statt summenSeite 2/2
Buzz hingegen hat das Schlimmste möglicherweise überstanden. Binnen weniger Tage wurden bereits Millionen von Nachrichten erzeugt. Seit Google nachbesserte scheint die Akzeptanz deutlich gestiegen zu sein. Zu interessant sind die Diskussionen, die sich in Buzz auf einen Kommentar oder auf einen Link hin scheinbar mühelos entwickeln. Mühelos deswegen, weil anders als bei Twitter die Kommentare als Diskussionsstrang zusammengefasst werden. Nachrichten, die keine Resonanz erfahren, werden gebündelt angezeigt. Benachrichtigt werden Nutzer nur dann über E-Mail, wenn sich eine Diskussion, an der sie teilgenommen haben, weiterentwickelt hat.
Doch Buzz ist nicht nur ein ideales Diskussionswerkzeug, es eignet sich auch für die Zusammenarbeit. So ist zwar zunächst jeder Beitrag öffentlich, doch über "Google Kontakte" lassen sich Gruppen anlegen, denen man die Mitarbeiter zuordnen kann. Mitteilungen über Buzz lassen sich dann auch nur an einzelne oder mehrere private Gruppen versenden. Und darin liegt eine der Hauptstärken, die Google mit Blick auf Unternehmen und Organisationen ausspielen kann: Die enge Anbindung an die E-Mail – die anfangs für den meisten Ärger sorgte – macht Buzz zu einem praktischen Tool, mit dem Ideen gesammelt und diskutiert werden können. Es kann aber auch ganz einfach als Gruppenchat verwendet werden. Über die Chat-Funktion ist auch schnell zu sehen, wer gerade online und verfügbar ist.
Die Entwickler ließen sich vor allem vom mobilen Microblogging Dienst Jaiku inspirieren, den Google einkaufte und vor einem Jahr vom Netz nahm. Jaiku war öffentlich und richtete sich an mobile Nutzer. Kein Wunder, dass iPhone- und Android-Nutzer den Dienst jetzt umstandslos nutzen können. Ihre Kommentare beziehungsweise Buzzes werden außerdem auf Google Maps angezeigt. Auf diese Weise können sich Leute problemlos verabreden.
Vielleicht war es kein Zufall, dass Iran zu dem Zeitpunkt Google Mail auf seine Sperrliste setzte, als Google Buzz eingeführt wurde. Denn Buzz eignet sich durch seine Gruppenfunktion ganz wunderbar für Koordinierungsaufgaben. Für Protestbewegungen aller Art könnte es sich dank seiner Kartenfunktionen zu einem zentralen Mobilisierungsinstrument entwickeln.
- Datum 16.02.2010 - 12:48 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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.... kommen mir bei diesem Artikel zweifel, ob das überhaupt ein redaktioneller Beitrag ist.
"Dass die Google-Entwickler so schnell reagierten, ist wohl dem Open-Source-Hintergrund zu verdanken: Dort ist es üblich, dass Programme öffentlich begutachtet werden. Dort ist es sogar eine Art Qualitätskriterium, wenn Fehler gefunden und schnell und zuverlässig behoben werden."
Klasse, dass die Zeit das erwähnt. Im Computer-Bild-Windoof Blättchen, wäre man nie auf so einen Gedanken gekommen.
[...] Entfernt wegen Doppelposting. Die Redaktion/sh
...die Lobeshymne aus eigener Erfahrung nicht nachvollziehen. Buzz ist ebensowenig cool wie das auch so hochgelobte Google Wave.
Aber überflüssig.
..aber wirklich niemand wird gezwungen einen solchen Dienst zu nutzen, dieser Beitrag richtet sich vorallem an Cedric Noles. Wahrscheinlich hast du den Dienst nichtmal ganz verstanden, desweiteren bringst du Wave ins Spiel, und vergleichst so Äpfel mit Birnen. Wave befindet sich immernoch im Entwicklungsstadium, und wird, davon bin ich überzeugt, Über kurz oder lang die Email Revolutionieren. Buzz ist eine tolle Möglichkeit Nachrichten auszutauschen und Diskussionen zu starten, da Stimme ich dem Artikelschreiber vollkommen zu. Vorallem die Integration in Google Maps, in Kombination mit Latitude ist unschlagbar. Buzz ist kein twitter-klon, sondern geht einen Schritt weiter, um Menschen weiter zu vernetzen. Vorallem auf Android-Smartphones eine echte Bereicherung. Wie gesagt, niemand wird gezwungen Buzz oder Google zu nutzen.
Buzz soll nicht "Cool" sein, sondern Produktivität fördern. Das ist meine persönliche Meinung, und ich ziehe meinen Hut vor Google.
befindet sich auch Google Mail, mk86.
Jetzt will man mal „Google Buzz“ als Social Sphere Komponente in die eigene Webseite als „Buzz(er)“ Einpflegen, und dann das... „3“ Fehler im W3C Markup Validation Service>> NEIN…. Kotz, denn ich hab mir doch sooooo viel Mühe gegeben die letzten 90 oder waren es 120??? Fehler auszumerzen…. kann mir jemand ernsthaft erklären aus welchem Grund Google einen solchen fehlerhaften, (aus W3C Sicht) CODE für ein Gadget zur Verfügung stellt ?? Ich sage häää… und will es nicht verstehen.
Muss ich mir jetzt ernsthaft darüber Gedanken machen wie dieser von Google bereitgestellte „Google Buzz“ Code Snipe so zu verändern ist, dass er eben auch noch angezeigt wird???
Ich finde Google Buzz sinnvoll da sowieso viele ein Google Account unterhalten und Inhalte also Content somit leicht zu transferieren ist. Die W3C Fehler nerven hat jemand eine Idee… oce
[Link entfernt. Bitte nutzen Sie diese Plattform nicht für werbliche Zwecke. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
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