Straftäter auf Facebook Bei Freundschaft MordSeite 2/2
Nils Zurawski von der Universität Hamburg, der Initiator des Forschungs-Netzwerkes Surveillance-Studies, hält nichts von solchen Bestrebungen. Er glaubt auch nicht, dass es rechtlich so einfach möglich wäre, Haftentlassene von bestimmten technischen Kommunikationsmitteln auszuschließen. "Sie verbieten einem entlassenen Straftäter ja auch nicht das Telefon", sagt Zurawski. Wenn man einen Verurteilten wieder entlässt, werde außerdem davon ausgegangen, dass diese Entscheidung gerechtfertigt sei. Sonst würde man ihn ja in Sicherheitsverwahrung nehmen, sagt er. Er hält derartige Forderungen von Politikern für Aktionismus: "Nach dem Motto: Das Internet finden ja eh viele schmutzig und gefährlich, da haben wir ja eine praktische Lösung gefunden." Früher hätte man seinen Kindern gesagt, sie sollten nicht per Anhalter fahren. "Heute muss man ihnen halt auch eine entsprechende Medienkompetenz beibringen."
Er glaubt nicht, dass eine Online-Überwachung von ehemaligen Sexualstraftätern solche Taten verhindern könnte. Und sieht eine andere Gefahr: "Wenn wir heute anfangen, ehemalige Sextäter zu brandmarken, wen trifft es morgen?" Gewisse Rechtsgrundsätze dürfe man nicht verraten, auch wenn die Verbrechen selbst noch so schändlich seien.
Wohin auf der anderen Seite die Wut des aufgebrachten Mobs führen kann, zeigt der Fall eines Mannes, der derzeit vermutlich zu Unrecht als Mörder auf Facebook geoutet wurde. Als Zehnjähriger war ein Junge namens Jon Venables zu zehn Jahren Haft für den Mord an einem zweijährigen Jungen verurteilt worden. Nach acht Jahren wurde der Täter auf Bewährung freigelassen und hatte ein neues Leben begonnen, mit einer neuen, von staatlichen Stellen unter Verschluss gehaltenen Identität. Nun glaubte jemand, den 27-jährige David Calvert auf Facebook als den Täter von einst erkannt zu haben. Dieser junge Mann sieht sich nun nicht nur einer gewaltigen Facebook-Kampagne mit mehr als 2.500 Unterzeichnern gegen ihn ausgesetzt, er wurde auch mit Textnachrichten bombardiert, in denen es hieß: "Jon Venables neuer Name ist David Calvert. Er lebt in Fleetwood."
Die Ironie dieser Geschichte: Das verzweifelte und vermutlich irrtümliche Opfer dieser Kampagne fürchtet nun um sein Leben und das seiner Familie, wie er der Daily Mail erzählte. Und fordert jetzt, dass sich der wahre Täter oute, damit er selbst in Ruhe weiterleben könnte.
- Datum 11.03.2010 - 15:38 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Freiheit stirbt mit Sicherheit.
Die meisten Sexualstraftäter hatten eine schwere Kindheit. An bestimmten Dingen kann, lange bevor es zu spät ist, etwas getan werden.
...als pflichtfach, am besten schon in der grundschule ein.
inhalt erste unterrichtsstunde: treffen mit internetbekanntschaften nur im öffentlichen raum, nicht in autos und privatwohnungen.
inhalt zweite unterrichtsstunde: keine privaten daten an wildfremde (auch nicht an mark zuckerberg und konsorten!!!)
inhalt dritte unterrichtsstunde: das kleine kreuzchen rechts oben am fenster, seine bedeutung und wie man es nutzen kann sich effektiv und höchst simpel gegen jede art textlicher, akkustischer und visueller belästigung zu schützen.
es könnte alles so verdammt einfach sein...
natürlich erleichtert die angabe von persönlichen daten in sozialen netzwerken den tätern den zugang zu den opfern. die diskussion über alarmknöpfe und überwachung von straftätern in sozialen netzwerken führt am thema vorbei. der täter kann ich auch über anderen wegen zugang zu den opfer schaffen. ein 100%igen schutz bietet nur die sicherheitsverwahrung. ob diese notwendig ist sei dahingestellt. statt der allgemeinen empörung ist eine diskussion über datenschutz und die notwendigkeit von sozialen netzwerken wesentlich sinnvoller.
meiner Meinung nach sollte ein straffällig gewordener Täter, der seine Strafe verbüßt hat auch wieder wie ein Unbescholtener behandelt werden. Falls der Strafvollzug bzw. die psychologische Betreuung als nicht ausreichend empfunden werden, um Straftäter wieder in die Gesellschaft einzugliedern, sollte man vielleicht eher diese hinterfragen anstatt Überwachung, die vermutlich ohnehin undurchführbar ist in den Vordergrund zu stellen. Denn verlässt man sich auf die Überwachung so ist die logische Konsequenz die Überwachung der Aktivitäten aller auf verdächtiges Verhalten und es kann nicht die Aufgabe des Staates sein, jeden Bürger vor sich selbst zu schützen, vielmehr kann der Staat alles unternehmen, damit die Betroffenen selbst über genügend Medienkompetenz verfügen, um entsprechend skeptisch und vorsichtig mit diesen neuartigen Möglichkeiten umzugehen.
AHA nun wissen wir es also wir brauchen Mehr alarm knöpfe um uns gegen solche Leute zu schützen. Das das Mädchen warscheinlich nicht darauf gedrückt hätte da sie sich ja nicht belästige fühlte sondern nur einen neuen Freund kennen lernen wollte interessiert die Politiker doch nicht.
Villeicht auch nacksscanner vor alen Computern die die Identität zweifelsfrei veststellen um es so nicht mehr zu ermöglichen anonym seine Meinung sagen zu können, auch das würde gewissen Kreisen wohl noch nicht genügen.
Die Idee Straftäter nach ihrer Strafe aud einer Liste den Sozialen Netzwerken zugänglich zum machen erinnert eher an Hexenverfolgung als an eine ersthafte Lösung der Probleme.
Die Idee Kinder in er Heutigen Welt in der SChule zu schulen was es mit dem Umgang mit den Medien auf sich hat..... nun sagt das das Wort SChuhle nict schon das man dort alles was notwendig ist für ein geselschaftlichen actives Leben lernen soll ? Warum also nicht auch Medienkunde als Fach, man könte auch darüber sprechen wie Nachrichten aufgebauscht und verfälscht weren und das an nicht immer wie im Fersehen gesehen maximal Emotionl reagieren muss wenn mal etwas nicht 100% klapt. Villeicht könnte man sogar den Kindern Erklären das Prgoamme mit einen Ab 16 oder ab 18 laben ebend ab 16 und ab 18 aus guten Gründen sind und sie sich nicht zu früh solchen Programmen aussetzen sollten.
Aber man wird wohl eher die Medien hochloben Hexenjagt aud Computerspiele lehren und veraltetes wissen üer chats
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