Netzneutralität Telekom träumt von Google-Gebühr

Wer wie Google viele Daten verschickt, soll an die Telekom zahlen müssen. Was wie eine logische Forderung klingt, wäre faktisch Zensur und ein Ende der Netzneutralität.

René Obermann, CEO der Deutschen Telekom AG

René Obermann, CEO der Deutschen Telekom AG

Im einstigen Hauptgeschäft der Deutschen Telekom läuft es nicht so gut, Festnetzanschlüsse bringen immer weniger Geld und haben kaum noch Zukunft. Daher will man sich neue Geschäftsfelder erschließen. So stellte Telekom-Chef René Obermann in der letzten Woche auf einer Investorentagung seine Strategie für die kommenden Jahre vor. "Fix, transform, innovate", hatte er sie betitelt. Ein Punkt darin ist der Versuch, das Prinzip der Netzneutralität auszuhebeln, die Telekom als Zensurbehörde sozusagen. Anders kann es nicht verstanden werden, wenn er dem Manager Magazin sagt, wer besonders datenintensive Premiuminhalte anbiete, solle künftig eine Gebühr entrichten. "Wir können nicht alles umsonst anbieten", zitiert das Magazin Obermann, "zahlen müssen diejenigen, die die Netze stark beanspruchen."

Ziel dieser Idee sind ganz offensichtliche Konzerne wie Google. Von deren Gewinnen beansprucht man einen Teil für sich. Immerhin, so die Logik des Telekommunikationsunternehmens, nutzen diese Unternehmen für die Verbreitung ihrer so gewinnbringenden Inhalte ja Infrastruktur der Telekom. Nach der gleichen Logik versuchen bereits Verleger von Google Geld für die Inhalte zu bekommen, die sie erstellten, und mit denen Google dank seiner enormen Verbreitung und Marktmacht höhere Werbeerlöse erzielt als sie selbst.

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Bei beiden Forderungen geht es um einen Markt, der verteilt ist und in dem man nicht mehr wachsen kann, ohne anderen Anteile wegzunehmen. Im Fall der Telekom allerdings berührten die Bezahlpläne ein Prinzip, das gerade dabei ist, als Grundrecht des Internets verstanden zu werden, die Netzneutralität. Auf den ersten Blick erscheint es zwar logisch, dass mehr zahlen soll, wer mehr der Infrastruktur nutzt. Auf Kundenseite ist das bereits so: Wer viel surft, zahlt viel für seinen Zugang. Doch geht es nicht um die Kunden, sondern um die Anbieter.

Bei ihnen so zu kassieren, wäre regelrecht diskriminierend. Heißt es doch, dass es jemanden gäbe, der darüber entscheidet, welche Inhalte durchgelassen werden und welche nicht. Und das ist eine Form von Zensur, auch wenn das entscheidende Kriterium nicht der Inhalt sondern die Technik ist.

In den USA führt man die Debatte schon länger und mit den gleichen Fronten. Konzerne wie Google und Amazon fordern neutrale und für alle gleiche Netze; die Betreiber wollen aber verschiedene Tarife je nach benutzter Bandbreite. Und die amerikanische Regierung hat sich bereits für eine Seite entschieden: Die Regulierungsbehörde FCC fordert, dass Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet werden sollen, legale Inhalte diskriminierungsfrei durchzuleiten.

In Europa und in Deutschland scheint die politische Debatte ebenfalls eher gegen die Telekom zu laufen. So hat die neue EU-Kommissarin Neelie Kroes bei ihrem Antritt erklärt, die Neutralität des Netzes müsse geschützt werden und Provider dürften den Zugang zu Inhalten nicht aus kommerziellen Erwägungen heraus begrenzen.

Hierzulande fordert die Bundesnetzagentur, Neutralität sollte Prinzip sein. Und auch die Union scheint dafür zu sein. Immerhin schrieb Peter Tauber, Mitglied der Unionsfraktion im Bundestag, gerade einen Blogbeitrag mit dem Titel Netzneutralität: Voraussetzung für Innovationen. Darin steht, dass Union und FDP bei der Wahrung derselben grundsätzlich den Kräften des Marktes vertrauten. Und dass es Betreibern frei stehe, ihren Kunden bessere Übertragungsqualität für mehr Geld zu verkaufen. Dies dürfe jedoch nicht zu Lasten anderer Nutzer gehen. "Eine Einschränkung des Datenverkehrs ist nicht akzeptabel, denn sie behindert Innovationen, den freien Datenaustausch und bremst die wirtschaftliche Entwicklung", schreibt der Unionspolitiker.

Interessanterweise gibt es längst Bestrebungen von großen Inhalteanbietern, sich einen privilegierten Zugang zum Netz zu kaufen und die Neutralität damit von der anderen Seite her zu unterlaufen. Mit dabei ist Google. Denn das oberste Ziel des Konzerns ist Geschwindigkeit. Die verteilte Struktur des Netzes aber, die Daten von vielen Orten aus zusammensucht, ist für das Unternehmen im Kampf um Millisekunden hinderlich. Es gibt Berichte, nach denen Google mit Netzbetreibern über exklusive Auslieferung seiner Daten verhandelt. Gegen Geld. Der Telekom käme das sicher entgegen, der Politik und den Nutzern aber auf keinen Fall.

 
Leser-Kommentare
    • reichl
    • 22.03.2010 um 18:26 Uhr

    Google zahlt für seinen Internet-Traffic an seine Netzprovider (es sind sicherlich mehrere). Und wir, die Kunden, zahlen auch an unsere Internet-Provider. Jede Seite bezahlt also schon für die im Internet übertragenen Daten.

    Warum sollte also Google noch ein weiteres mal zahlen?

    Nur weil Google nicht direkt Kunde bei T-Online ist?

    Die vielen Kunden von T-Online haben schließlich für ihren Internet-Zugang bezahlt. Die würden sich schön bedanken, wenn sie nicht mehr auf Google zugreifen könnten.

    Wenn René Obermann mehr Geld verdienen möchte, dann soll er halt die Preise für T-Online erhöhen oder die Preise für den Anschluss ans T-Online-Netz. Fragt sich nur, ob er die Macht dazu hat.
    Fängt er dagegen an, einzelne Anbieter für ihren Traffic abzukassieren, so schafft er ein Moloch an Abrechnungsaufwand und stellt das ganze System, das gut für Kunden und Anbieter war, in Frage.

  1. Schwarz-Weiß-Malerei mit der üblichen Schablone: Unterschiedliche Qualitätsklassen anzubieten hat mit Zensur so viel zu tun wie dieser Artikel mit sachlichem Journalismus - nämlich nichts. Ein Diensteanbieter erhält durch unterschiedliche Qualitätsklassen die Möglichkeit, sensitive Dienste wie Online-Trading und Live-Streams mit garantierter Übertragungsqualität anzubieten. Übrigens: Express-Briefe werden besonders schnell transportiert – das hat aber nicht dazu geführt, dass der "normale" Briefverkehr beeinträchtigt wurde. Keinen einzigen Satz spendet der Autor dem Dilemma der Branche: Das Internet kann nicht weiter nach dem Modell der Überkapazitäten ausgebaut werden. Bisher wird das Netz durch Investitionen in Kapazitäten immer so erweitert, dass es auch zu Spitzenzeiten nicht zu Staus kommt. Der Datenverkehr nimmt rasant zu. Dafür muss die Netzinfrastruktur immer schneller ausgebaut werden. Die Telekommunikationsunternehmen werden den nötigen Ausbau aber nicht aus den Einnahmen von Endkunden finanzieren können. Kein Wort findet man dazu im Text – nur Polemik. Vielleicht denkt man das Szenario auch einmal aus der Perspektive der Nachfrage: Anbieter, die ihren Kunden kommerzielle Dienste bieten, haben ein Interesse daran, dass diese Dienste optimal genutzt werden können. Anwendungen aus Bereichen Gesundheit, HD-Media, Sicherheit könnten gesicherte Qualität auch nachfragen. Internetdienste und Qualität der Netzinfrastruktur bedingen einander. M. Nierwetberg, Deutsche Telekom

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    "Wir können nicht alles umsonst anbieten", zitiert das Magazin Obermann, "zahlen müssen diejenigen, die die Netze stark beanspruchen."
    Google hat doch sicherlich Rechenzentren in Deutschland, die hier angeschlossen werden und für die wird doch auch entsprechend bezahlt!? Warum sollte Google also nochmal zahlen?
    Ich würd's ja verstehen wenn Google seine Dienste komplett aus dem Ausland anbietet, ohne hier Anschlussgebühren zu zahlen. Das wird aber doch wohl kaum so sein.

    Redaktion

    Sehr geehrter Herr Nierwetberg,

    herzlichen Dank erst einmal, dass Sie hier diskutieren und Stellung zu dem Problem beziehen, ich finde das großartig.

    Zu Ihrem Hauptargument: "Ein Diensteanbieter erhält durch unterschiedliche Qualitätsklassen die Möglichkeit, sensitive Dienste wie Online-Trading und Live-Streams mit garantierter Übertragungsqualität anzubieten."

    Im Text wird darauf eingegangen, dass es Anbietern frei steht, verschiedene Qualitäten/Ausfallgarantien zu verschiedenen Preisen anzubieten. Im Blogtext des CDU-Abgeordneten ist das ausdrücklich erwähnt.

    Allerdings ist das Zitat von Herrn Obermann in meinen Augen nur so zu verstehen, dass es darum eben nicht geht. Sondern dass er sich eine zusätzliche Gebühr für jene vorstellt, die viel Bandbreite brauchen. Einen Strafzoll somit. Dieser aber wäre meiner Meninung nach - ganz unabhängig von der eventuellen Notwendigkeit zusätzlicher Einnahmen, die Sie geschildert haben - eine Form der technischen Zensur.

    Oder nicht?

    Beste Grüße
    Kai Biermann

    "Wir können nicht alles umsonst anbieten", zitiert das Magazin Obermann, "zahlen müssen diejenigen, die die Netze stark beanspruchen."
    Google hat doch sicherlich Rechenzentren in Deutschland, die hier angeschlossen werden und für die wird doch auch entsprechend bezahlt!? Warum sollte Google also nochmal zahlen?
    Ich würd's ja verstehen wenn Google seine Dienste komplett aus dem Ausland anbietet, ohne hier Anschlussgebühren zu zahlen. Das wird aber doch wohl kaum so sein.

    Redaktion

    Sehr geehrter Herr Nierwetberg,

    herzlichen Dank erst einmal, dass Sie hier diskutieren und Stellung zu dem Problem beziehen, ich finde das großartig.

    Zu Ihrem Hauptargument: "Ein Diensteanbieter erhält durch unterschiedliche Qualitätsklassen die Möglichkeit, sensitive Dienste wie Online-Trading und Live-Streams mit garantierter Übertragungsqualität anzubieten."

    Im Text wird darauf eingegangen, dass es Anbietern frei steht, verschiedene Qualitäten/Ausfallgarantien zu verschiedenen Preisen anzubieten. Im Blogtext des CDU-Abgeordneten ist das ausdrücklich erwähnt.

    Allerdings ist das Zitat von Herrn Obermann in meinen Augen nur so zu verstehen, dass es darum eben nicht geht. Sondern dass er sich eine zusätzliche Gebühr für jene vorstellt, die viel Bandbreite brauchen. Einen Strafzoll somit. Dieser aber wäre meiner Meninung nach - ganz unabhängig von der eventuellen Notwendigkeit zusätzlicher Einnahmen, die Sie geschildert haben - eine Form der technischen Zensur.

    Oder nicht?

    Beste Grüße
    Kai Biermann

  2. Das sind Diskussionen und Idee die einen mehr oder weniger "umhauen". Ist die Telekom eine visionsfreie Zone? Wieso fokussiert sich die Telekom nicht auf die Aufgaben für die sie einmal bestimmt war und mit unzähligen Milliarden von Steuergeldern bezahlt wurde? Netzdienstleistungen und begleitende Produkte sind gefragt. Was sehen wir stattdessen? Einen weiteren Versuch dem mündigen Aktionär erklären zu wollen, dass in "Friendscout24.de" in Zukunft die Vision der Telekom liegt... Gruselig!

    Anstelle von Gebührensystemen lassen Sie doch einfach den Markt sprechen! Wenn der Kunde ein Produkt bekommt welches er braucht, auch Google ist oder kann einer sein, bezahlt er dafür. Das nennt man Marktwirtschaft... was Herr Obermann hier vorschlägt nenne ich Jammern.

  3. ...immer im Kern ein Gegner des freien Web.

    In den 90er Jahren proprietäre Web und Email-Standards, die von der Gemeinde - glücklicherweise - abgestraft wurden.

    Dann die von den Telefon-Nutzern (nicht der staatlichen-monopolistischen Telekom/Bundespost) bezahlte Netz-Infrastruktur skrupellos ausnutzend zum Schaden der Volkswirtschaft. Erst der Druck der Wirtschaft erzwang Reformen.

    Die Monopolisten-Beamten-Denke ist offenbar immer noch lebendig, der ÖRR lässt grüßen.

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    ... und weil die Deutsche Telekom so böse ist, ist Deutschland das Land mit den meisten vermieteten Teilnehmeranschlüssen je 100 Einwohnern in der EU? Weil wir den Markt so im Würgegriff halten, machen alternative Anbieter im deutschen TK-Markt mittlerweile mehr als die Hälfte des Umsatzes auf ihre Rechnung? http://bit.ly/bU8tYB ... alles nicht ganz so einfach, wie man es manchmal gerne hätte...

    ... und weil die Deutsche Telekom so böse ist, ist Deutschland das Land mit den meisten vermieteten Teilnehmeranschlüssen je 100 Einwohnern in der EU? Weil wir den Markt so im Würgegriff halten, machen alternative Anbieter im deutschen TK-Markt mittlerweile mehr als die Hälfte des Umsatzes auf ihre Rechnung? http://bit.ly/bU8tYB ... alles nicht ganz so einfach, wie man es manchmal gerne hätte...

  4. Auch wenn Sie Mitarbeiter der Telekom sind ... ich gebe Ihnen grundsätzlich recht.

    Anderer Aspekt: Wenn ich ein Verschwörungstheoretiker wäre...wird die Frauenquote vielleicht nur deshalb eingeführt, weil man sich in Berlin beliebt machen will und beim Thema Regulierung .... irgendwann, irgendwie ... mal ein "Entgegenkommen" erwartet?

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    ... wenn es so einfach wäre ... Es geht um ein Herausforderung: Die Telekommunikationsunternehmen werden den nötigen Ausbau der Netze nur dann finanzieren, wenn sie die Investitionen auch wieder verdienen können. Dafür muss über Geschäftsmodelle der Zukunft nachgedacht werden - Geschäftsmodelle, die für alle Beteiligten Veränderung bedeuten. Das Internet hat neben seiner gesellschaftlichen Dimension auch eine wirtschaftliche - diese Dimension sollte mal diskutiert werden. Den Netzbetreibern immer sofort Zensur oder Wegelagerei vorzuwerfen, erstickt diese Diskussion.

    ... wenn es so einfach wäre ... Es geht um ein Herausforderung: Die Telekommunikationsunternehmen werden den nötigen Ausbau der Netze nur dann finanzieren, wenn sie die Investitionen auch wieder verdienen können. Dafür muss über Geschäftsmodelle der Zukunft nachgedacht werden - Geschäftsmodelle, die für alle Beteiligten Veränderung bedeuten. Das Internet hat neben seiner gesellschaftlichen Dimension auch eine wirtschaftliche - diese Dimension sollte mal diskutiert werden. Den Netzbetreibern immer sofort Zensur oder Wegelagerei vorzuwerfen, erstickt diese Diskussion.

  5. Hallo Telekom, gut zu wissen, dass Ihr das Internet nicht versteht. Was ich nicht verstehe, ist warum ich in meiner Stadt unweit des Zentrums in dem einzigen Stadtteil wohne, in dem es maximal DSL 2000 gibt und das auch nur bei Euch, andere Anbieter trauen sich nur noch zu 1000, da die Leitungen wohl einfach nicht reichen. Ist aber auch schwierig, die letzten fünf Straßen in einer hunderfünfzehntausend Einwohner Stadt auf den selben Standard wie die entlegensten Teile der Stadt zu bringen.

    Um mal wieder zum Eingangsthema zurückzukommen, wenn demnächst der Briefträger vor meinem Haus langläuft, um Briefe anderer Leute auszutragen, werde ich von ihm einen Wegzoll verlangen. Er kann das ja auf seine Kunden umlagern oder aber eine andere Route wählen.

    • A-Z
    • 22.03.2010 um 20:16 Uhr

    Datenverkehr beschränken durch Be- bzw. Eingrenzung der Suchkriterien oder auch Optimierung dieser sollte relativ leicht zu realisieren sein!?

    Wieso schränken die Suchmaschinenanbieter den Datenverkehr nicht bereits bei der Anmeldung neuer Webseiten ein? Die vielen Provider, die lediglich bzw. hauptsächlich HP's bei Suchanbietern anmelden und günstig platzieren sollen, überschütten diese regelmäßig mit Doppelt- oder Dreifachanmeldungen und/oder auch mehr oder weniger sinnvollen bzw. überflüssigen Inhalten.

    Solange z. B. pfiffige Webmaster ein und dieselbe Firma gleich 20 mal auf die ersten 3 Googleseiten bringen können, und zwar mit exakt gleichem Inhalt, wird der Transfer weiter steigen. Auch die Eingabe von Tags, die oft mehr als 100 Keywords zulassen, sind vor allem bei rein privaten oder lokalen Webinhalten in der Menge überflüssig.

    Einsparpotential an Daten gibt es jede Menge auch ohne auf Qualität und Quantität verzichten zu müssen - ist schlicht ein rein technisches "Problem" und ein relativ einfach zu Beseitigendes noch dazu.

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    Nehmen sie es mir bitte nicht übel, aber sie sollten sich dringend informieren bevor sie mit solch einen Unsinn um sich werfen.

    Fakt ist, Google ist bereits hochoptimiert. Es ist sogar eines der Hauptgründe für den Erfolg dieser Firma. Google hat völlig neue Technologien gefördert und entwickelt, die die jetzige Suchfunktion überhaupt erst wirtschaftlich sinnvoll gemacht haben. Nun zu behaupten, man könnte hier doch ganz einfach optimieren wenn man es nur wolle ist doch sehr naiv. Googles größte stärke ist gerade die Effizienz (und gar nicht so sehr die Effektivität).

    Kennen sie eine Webseite die schneller antwortet als Google? Kennen sie eine Firma die mehr und bessere Informatiker beschäftigt als Google? Ich nicht.

    Dazu "melden" sich keine Webseitenbetreiber bei den Suchmaschinen an. Hin und wieder liest man davon, hierbei handelt es sich aber schlicht um "Bauerfänger". Die Suchmaschinen suchen sich ihre Inhalte selbst zusammen.

    Nehmen sie es mir bitte nicht übel, aber sie sollten sich dringend informieren bevor sie mit solch einen Unsinn um sich werfen.

    Fakt ist, Google ist bereits hochoptimiert. Es ist sogar eines der Hauptgründe für den Erfolg dieser Firma. Google hat völlig neue Technologien gefördert und entwickelt, die die jetzige Suchfunktion überhaupt erst wirtschaftlich sinnvoll gemacht haben. Nun zu behaupten, man könnte hier doch ganz einfach optimieren wenn man es nur wolle ist doch sehr naiv. Googles größte stärke ist gerade die Effizienz (und gar nicht so sehr die Effektivität).

    Kennen sie eine Webseite die schneller antwortet als Google? Kennen sie eine Firma die mehr und bessere Informatiker beschäftigt als Google? Ich nicht.

    Dazu "melden" sich keine Webseitenbetreiber bei den Suchmaschinen an. Hin und wieder liest man davon, hierbei handelt es sich aber schlicht um "Bauerfänger". Die Suchmaschinen suchen sich ihre Inhalte selbst zusammen.

  6. Nehmen sie es mir bitte nicht übel, aber sie sollten sich dringend informieren bevor sie mit solch einen Unsinn um sich werfen.

    Fakt ist, Google ist bereits hochoptimiert. Es ist sogar eines der Hauptgründe für den Erfolg dieser Firma. Google hat völlig neue Technologien gefördert und entwickelt, die die jetzige Suchfunktion überhaupt erst wirtschaftlich sinnvoll gemacht haben. Nun zu behaupten, man könnte hier doch ganz einfach optimieren wenn man es nur wolle ist doch sehr naiv. Googles größte stärke ist gerade die Effizienz (und gar nicht so sehr die Effektivität).

    Kennen sie eine Webseite die schneller antwortet als Google? Kennen sie eine Firma die mehr und bessere Informatiker beschäftigt als Google? Ich nicht.

    Dazu "melden" sich keine Webseitenbetreiber bei den Suchmaschinen an. Hin und wieder liest man davon, hierbei handelt es sich aber schlicht um "Bauerfänger". Die Suchmaschinen suchen sich ihre Inhalte selbst zusammen.

    Antwort auf "Datenverkehr begrenzen"
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    ...niemand hat gesagt, dass google ein schlechtes Unternehmen wäre. Neue Internetdienste und die Qualität der Netzinfrastruktur bedingen einander. Ohne den Auf- und Ausbau der Netzinfrastruktur könnten bestimmte Dienste heute gar nicht über das Internet angeboten werden. Umgekehrt wäre das Internet heute nicht so populär, wenn es nicht attraktive Inhalte gäbe. So wurde Voice over IP erst kommerziell erfolgreich, als die nötigen Bandbreiten zur Verfügung standen. Netzbetreiber und Diensteanbieter sind aufeinander angewiesen. Eine Symbiose - vielleicht sollte man darüber mal nachdenken.

    • A-Z
    • 22.03.2010 um 23:20 Uhr

    wenn Sie meine Erfahrungen für Unsinn halten, dann geben Sie doch spaßhalber einfach mal bei Google (natürlich auch anderen Anbietern) "Schmerzklinik", "Tagesschau" etc. ein und vergleichen nur die ersten 100 vorgeschlagenen Adressen! Und natürlich lassen sich zigfach wiederholende Ergebnisse vermeiden und zwar schon bei der Anmeldung!

    Ich selbst habe webseiten gestaltet und auch beim Veröffentlichen mitgewirkt und weiß (!) daher, wie sich die Webpräsenz/Präsentation optimieren läßt - zum "Nachteil" des Datenverkehrs!

    ...niemand hat gesagt, dass google ein schlechtes Unternehmen wäre. Neue Internetdienste und die Qualität der Netzinfrastruktur bedingen einander. Ohne den Auf- und Ausbau der Netzinfrastruktur könnten bestimmte Dienste heute gar nicht über das Internet angeboten werden. Umgekehrt wäre das Internet heute nicht so populär, wenn es nicht attraktive Inhalte gäbe. So wurde Voice over IP erst kommerziell erfolgreich, als die nötigen Bandbreiten zur Verfügung standen. Netzbetreiber und Diensteanbieter sind aufeinander angewiesen. Eine Symbiose - vielleicht sollte man darüber mal nachdenken.

    • A-Z
    • 22.03.2010 um 23:20 Uhr

    wenn Sie meine Erfahrungen für Unsinn halten, dann geben Sie doch spaßhalber einfach mal bei Google (natürlich auch anderen Anbietern) "Schmerzklinik", "Tagesschau" etc. ein und vergleichen nur die ersten 100 vorgeschlagenen Adressen! Und natürlich lassen sich zigfach wiederholende Ergebnisse vermeiden und zwar schon bei der Anmeldung!

    Ich selbst habe webseiten gestaltet und auch beim Veröffentlichen mitgewirkt und weiß (!) daher, wie sich die Webpräsenz/Präsentation optimieren läßt - zum "Nachteil" des Datenverkehrs!

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