Windows 7 Unternehmen schwören auf Windows 7Seite 2/2
Doch hat der Erfolg des neuen Windows natürlich auch mit den Nachteilen seines Vorgängersystems zu tun. Vista gilt in den Augen vieler IT-Chefs als überfrachtet, anfällig und zudem teuer in der Einführung, weil zu wenig Zusatznutzen geboten wurde. Wie sehr Vista verschmäht wird, zeigt die Droege-Studie. In diesem Jahr werden nur sechs Prozent der befragten Firmen Vista nutzen, das brandneue Windows 7 kommt nach nur gut drei Verkaufsmonaten schon auf drei Prozent. 80 Prozent der Unternehmen sind aber immer noch bei Windows XP, dem Vorgänger von Vista.
Für Microsoft sind die Betriebssysteme zusammen mit den Büroanwendungen traditionell Hauptertragsquelle. Das im Oktober 2009 auf den Markt gebrachte Windows 7 hat erheblich dazu beigetragen, dass Microsoft die Erwartungen der Analysten im zweiten Quartal des versetzten Geschäftsjahres deutlich übertreffen konnte. So schnellte der Konzerngewinn um 60 Prozent auf 6,7 Mrd. Dollar in die Höhe. Mit Windows fuhr das Unternehmen einen Umsatz von 6,9 Mrd. Dollar ein, nach 4,1 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Ende 2009 hatte das Unternehmen bereits 60 Millionen Windows-7-Lizenzen verkauft.
(Der Artikel erschien am 1.3.2010 auf Handelsblatt.de.)
- Datum 01.03.2010 - 10:53 Uhr
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...ja schön auf Vista hauen - im Kern ist Windows7 ziemlich gleich - es ist das GLEICHE Betriebssystem, nur bisschen aufgeräumt - Vista könnte man per Service Pack theoretisch auf Win7 umrüsten.
Vista wurde auf zu schwachen Geräten ausgeliefert - das war das Problem - und Hardware Hersteller (Grafikkarten, Kartenleser etc.) waren zu faul um vernünftige Treiber zu schreiben so dass es bei der Einführung nur Probleme gab.
Dazu kommt auch das Win7 weniger Treiber mitbringt - toll wenn man das Betriebssystem installiert, es aber keinen Wi-Fi Treiber dabei hat - ist mir auf einem älteren Notebook passiert - konnte zum Glück per Crossover Kabel um meinem aktuellen Notebook einen Treiber per Windows Update bekommen - das gleiche beim Drucker: Vista bringt den Treiber mit, Win7 hat ihn nicht...
Aber es ist immer leichter laut zu schreien...
Windows 7 lohnt sich nur wenn man einen neuen PC kauft - sonst kann Vista das gleiche - ein Ausnahme, Tablets, da ist Win7 etwas Tablet freundlicher - aber das ist ein spezialisiertes Nischenprodukt das sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Am Anfang habe ich Windows 7 auch für ein gelungenes OS gehalten. Mittlerweile bekomme ich jedoch immer mehr mit, dass einige aus meinem Bekanntenkreis zu XP zurück wechseln. Den einzigen, unfreiwilligen Kontakt den ich mit dieser Windows Generation habe ist Windows Server 2008, und der reicht mir. Mal sehen, _wie_ problemlos die Unternehmen diese Migration durchbekommen.
Na ja, zum Glück kann ich Privat zu 100% eine Linuxkiste verwenden und hatte noch nie das Bedürfnis dem den Rücken zuzukehren.
Ich verstehe die Jagd auf Windows einfach nicht. Es hat sich von Windows XP auf 7 kaum was geändert, außer das Aussehen vielleicht. Es gibt immer noch keinen Paketmanager, der freie Software und Windowssoftware installieren/updaten kann, wie bei jeder normalen Linuxdistribution; es gibt das Windows Genuine Advantage, das quasi als Spyware für Microsoft dienen kann; es gibt neue Standards ohne jede Kompatibilität (siehe docx u. Co.) u.v.m. nachzulesen auf http://en.windows7sins.org/ und http://www.linux-magazin.... (und viele andere Seiten).
Die Stadt München machts vor, denn sie stellt sukzessive die Arbeitsplätze auf Linux und OpenOffice um. Die Umstellung auf OpenOffice ist bereits auf allen 15000 Arbeitsplätzen vollzogen, ohne dass die Stadt München im Chaos versunken wäre.
Wozu brauchen sie einen Packetmanager??
Ich sehe darin keinen Nutzen - und es gibt Möglichkeiten in Windows per Netzwerk zu installieren.
OpenOffice - sicherlich, wenn man nicht viel tippt kostenfrei ist besser als mindestens 150€ für Office, aber Office ist viel anwederfreundlicher - zumindest seit 2007 - das merkt man schon an den 200 "toolleisten" in OpenOffice (OK, sind vielleicht 3, aber benutzungstechnisch ein Horror)
Das soll nicht heißen das Linux oder OpenOffice schlecht sind - sie können dem Programmierer durchaus mehr bieten als ein Windows basiertes System - aber erhaben über Windows sind sie auf gar keinen Fall.
Verändert hat sich seit XP viel - sehr viel, schon bei Vista.
Effizienter RAM Nutzung, Vista (und 7) laufen im RAM und nutzen Arbeitsspeicher auch, anstatt wie XP so wenige wie möglich zu nutzen und alles aus die Festplatte auszulagern.
Dann Superfetch und Readyboot.
Geschützter Speicher mit IE8 für ein sichereres Browsen (ist aber natürlich auch nicht 100% sicher, aber ein Schritt in die richtiger Richtung).
Seit Vista gibt es auch die Benutzerkontensteuerung - sollte man an lassen - Systemdateien werden für den Nutzer virtualisiert und das schützt das System - Programme bekommen nicht mehr als "Default" Administratorrechte.
Auf Vista kann auch nicht jeder kleiner Treiber zum "BSOD" führen wie in XP.
Wozu brauchen sie einen Packetmanager??
Ich sehe darin keinen Nutzen - und es gibt Möglichkeiten in Windows per Netzwerk zu installieren.
OpenOffice - sicherlich, wenn man nicht viel tippt kostenfrei ist besser als mindestens 150€ für Office, aber Office ist viel anwederfreundlicher - zumindest seit 2007 - das merkt man schon an den 200 "toolleisten" in OpenOffice (OK, sind vielleicht 3, aber benutzungstechnisch ein Horror)
Das soll nicht heißen das Linux oder OpenOffice schlecht sind - sie können dem Programmierer durchaus mehr bieten als ein Windows basiertes System - aber erhaben über Windows sind sie auf gar keinen Fall.
Verändert hat sich seit XP viel - sehr viel, schon bei Vista.
Effizienter RAM Nutzung, Vista (und 7) laufen im RAM und nutzen Arbeitsspeicher auch, anstatt wie XP so wenige wie möglich zu nutzen und alles aus die Festplatte auszulagern.
Dann Superfetch und Readyboot.
Geschützter Speicher mit IE8 für ein sichereres Browsen (ist aber natürlich auch nicht 100% sicher, aber ein Schritt in die richtiger Richtung).
Seit Vista gibt es auch die Benutzerkontensteuerung - sollte man an lassen - Systemdateien werden für den Nutzer virtualisiert und das schützt das System - Programme bekommen nicht mehr als "Default" Administratorrechte.
Auf Vista kann auch nicht jeder kleiner Treiber zum "BSOD" führen wie in XP.
Software in Unternehmen ist ein komplexes Problem. Es hat leider nur sehr wenig mit der Software/OS selbst zu tun (GUI, Funktionsweise, Geschwindigkeit, Stabilität, etc.); diese Dinge dienen meist nur dem Marketing; entschieden wird letztendlich nach einem anderen und sehr einfachen Kriterium welches später alle anderen wertet: Geld.
Momentan wird es langsam sinnvoll nach W7 umzusteigen – ein Ausstieg zu freien Betriebssystem wird meist auf Grund von Windowsstandardsoftware (Finanzverwaltung, Abrechnungen, Warenwirtschaft, ERP, CRM) verhindert – nicht wegen der GUIs oder Lernkurven; dafür ist freie Software finanziell viel zu interessant – dies ist aber auch die Sorge von Firmen von Office-Standardsoftware. Diese gehen dafür lieber gleich ins Netz - „Cloud“.
Die meisten Firmen brauchen ihren Windows-Server daher noch für den Lizenz-Server irgendeiner bestimmten Software; das ist die bittere Wahrheit. Sind Dienste, die nicht als freie Software verfügbar sind als Webdienst verfügbar, ist es egal was auf dem Rechner läuft, solange es ein Browser ist.
Ob eine solche Sache von der Bedienbarkeit für den Nutzer sinnvoll ist egal; aber die Co-Abhängigkeit "Lock-in" der Firmen kann so weitergehen; das ist dann zumindest wirtschaftlich.
Wozu brauchen sie einen Packetmanager??
Ich sehe darin keinen Nutzen - und es gibt Möglichkeiten in Windows per Netzwerk zu installieren.
OpenOffice - sicherlich, wenn man nicht viel tippt kostenfrei ist besser als mindestens 150€ für Office, aber Office ist viel anwederfreundlicher - zumindest seit 2007 - das merkt man schon an den 200 "toolleisten" in OpenOffice (OK, sind vielleicht 3, aber benutzungstechnisch ein Horror)
Das soll nicht heißen das Linux oder OpenOffice schlecht sind - sie können dem Programmierer durchaus mehr bieten als ein Windows basiertes System - aber erhaben über Windows sind sie auf gar keinen Fall.
> Wozu brauchen sie einen Packetmanager??
Sehr einfach: zum Aktualisieren des gesamten Systems mit ALLEN Komponenten. Ich bin natürlich nicht sicher inwiefern Sie vertraut sind mit Packetmanagern wie Apt (Debian/Ubuntu), Portage (Gentoo) oder Pacman (ArchLinux) u.v.m., aber alle erlauben die Installation (i.d.R.) des kompletten Systems und halten dieses aktuell - das schließt also Anwendungen wie Bildbearbeitung, Acrobat Reader und andere PDF-Reader, Browser, Firewall, Kernel, Web-, Mail-, LDAP-, Datanbank-, svn-Server bis hin zur Wikisoftware für das Managementsystem Ihres Unternehmens mit ein. Alles bleibt durch wenige Klicks/Kommandos aktuell, meist nur einer. Mein Portage hält momentan 14.201 Programme und Bibliotheken für mich bereit, die mit einem winzigen Kommando inklusive aller Abhängigkeiten installiert werden. Das ist eines Administrator traum. Ich habe auf meinem eigenen kleinen VServer Mail-, Web-, Datenbank und LDAP-Server laufen, die nahezu automatisch aktuell bleiben.
Das ist etwas, das vermisse ich wirklich sehr unter Windows (wenn ich überhaupt mal unter Windows bin). Selbstverständlich kann Microsoft aufgrund der Hatz nach Gewinn es sich nicht leisten einen solchen Paketmanager einzuführen, bei dem vielleicht sogar freie Software angeboten wird. Daher wird es Paketmanager in Zukunft maximal für Microsoftprodukte geben und dann auch sehr umständlich, da Benutzer ja das zahlen nicht vergessen soll.
> Wozu brauchen sie einen Packetmanager??
Sehr einfach: zum Aktualisieren des gesamten Systems mit ALLEN Komponenten. Ich bin natürlich nicht sicher inwiefern Sie vertraut sind mit Packetmanagern wie Apt (Debian/Ubuntu), Portage (Gentoo) oder Pacman (ArchLinux) u.v.m., aber alle erlauben die Installation (i.d.R.) des kompletten Systems und halten dieses aktuell - das schließt also Anwendungen wie Bildbearbeitung, Acrobat Reader und andere PDF-Reader, Browser, Firewall, Kernel, Web-, Mail-, LDAP-, Datanbank-, svn-Server bis hin zur Wikisoftware für das Managementsystem Ihres Unternehmens mit ein. Alles bleibt durch wenige Klicks/Kommandos aktuell, meist nur einer. Mein Portage hält momentan 14.201 Programme und Bibliotheken für mich bereit, die mit einem winzigen Kommando inklusive aller Abhängigkeiten installiert werden. Das ist eines Administrator traum. Ich habe auf meinem eigenen kleinen VServer Mail-, Web-, Datenbank und LDAP-Server laufen, die nahezu automatisch aktuell bleiben.
Das ist etwas, das vermisse ich wirklich sehr unter Windows (wenn ich überhaupt mal unter Windows bin). Selbstverständlich kann Microsoft aufgrund der Hatz nach Gewinn es sich nicht leisten einen solchen Paketmanager einzuführen, bei dem vielleicht sogar freie Software angeboten wird. Daher wird es Paketmanager in Zukunft maximal für Microsoftprodukte geben und dann auch sehr umständlich, da Benutzer ja das zahlen nicht vergessen soll.
Verändert hat sich seit XP viel - sehr viel, schon bei Vista.
Effizienter RAM Nutzung, Vista (und 7) laufen im RAM und nutzen Arbeitsspeicher auch, anstatt wie XP so wenige wie möglich zu nutzen und alles aus die Festplatte auszulagern.
Dann Superfetch und Readyboot.
Geschützter Speicher mit IE8 für ein sichereres Browsen (ist aber natürlich auch nicht 100% sicher, aber ein Schritt in die richtiger Richtung).
Seit Vista gibt es auch die Benutzerkontensteuerung - sollte man an lassen - Systemdateien werden für den Nutzer virtualisiert und das schützt das System - Programme bekommen nicht mehr als "Default" Administratorrechte.
Auf Vista kann auch nicht jeder kleiner Treiber zum "BSOD" führen wie in XP.
Dem Kommentar Nr.4 :"Software in Unternehmen ist ein komplexes Problem. Es hat leider nur sehr wenig mit der Software/OS selbst zu tun (GUI, Funktionsweise, Geschwindigkeit, Stabilität, etc.)"
kann ich erfahrungsgemäß nur zustimmen. Häufig gibt es firmeninterne Tools, die auf die früheren z.B. MS-IE-Versionen ausgelegt sind. Da ist ein Umstieg auf ein neues Betriebssystem an und für sich einfach, aber das ganze Datenmanagement und die vielen Datensysteme (ja, Plural...) müssen erst mühsam überarbeitet, ja angepasst werden. Das verzögert den Umstieg am meisten.
ps.
Viele der derzeitigen "Neuerungen" in Win7 sind seit immer und je Standard bei Unix/Linux, so etwa die Vergabe der Zugriffrechte, ja die Benutzerkontensteuerung. (Bei Windows ist sie zwar inzwischen auch soweit, oder sogar umfangreicher, aber dafür komplizierter) Und die Stabilität im Langzeitbetrieb muss der Windows erstmal irgendwann erreichen.
Aber in Unternehmen wird Windows eh selten dort eingesetzt, wo echte Entwicklung, bzw. number crunching gefordert sind.
> Wozu brauchen sie einen Packetmanager??
Sehr einfach: zum Aktualisieren des gesamten Systems mit ALLEN Komponenten. Ich bin natürlich nicht sicher inwiefern Sie vertraut sind mit Packetmanagern wie Apt (Debian/Ubuntu), Portage (Gentoo) oder Pacman (ArchLinux) u.v.m., aber alle erlauben die Installation (i.d.R.) des kompletten Systems und halten dieses aktuell - das schließt also Anwendungen wie Bildbearbeitung, Acrobat Reader und andere PDF-Reader, Browser, Firewall, Kernel, Web-, Mail-, LDAP-, Datanbank-, svn-Server bis hin zur Wikisoftware für das Managementsystem Ihres Unternehmens mit ein. Alles bleibt durch wenige Klicks/Kommandos aktuell, meist nur einer. Mein Portage hält momentan 14.201 Programme und Bibliotheken für mich bereit, die mit einem winzigen Kommando inklusive aller Abhängigkeiten installiert werden. Das ist eines Administrator traum. Ich habe auf meinem eigenen kleinen VServer Mail-, Web-, Datenbank und LDAP-Server laufen, die nahezu automatisch aktuell bleiben.
Das ist etwas, das vermisse ich wirklich sehr unter Windows (wenn ich überhaupt mal unter Windows bin). Selbstverständlich kann Microsoft aufgrund der Hatz nach Gewinn es sich nicht leisten einen solchen Paketmanager einzuführen, bei dem vielleicht sogar freie Software angeboten wird. Daher wird es Paketmanager in Zukunft maximal für Microsoftprodukte geben und dann auch sehr umständlich, da Benutzer ja das zahlen nicht vergessen soll.
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