Smart Meter Dann schalten Hacker die Lichter aus
Joshua Pennell war ein Star der US-Hacker und leitet heute die Sicherheitsfirma IOActive. Er warnt Europa vor "smarten" Stromnetzen – sie stünden Angreifern weit offen.
© Roland Weihrauch/dpa

Stromfirmen wie RWE hoffen, dass sie dank der neuen Zähler namens "Smart Meter" ihre Stromnetze und Kraftwerke besser auslasten können
Die Stromversorgung in Europa entwickelt sich rapide. Sie wird gerade zu einem Smart Grid ausgebaut, einem intelligenten Stromnetz mit viel Computerunterstützung. Unter anderem werden darin fortschrittliche, netzwerkfähige Stromablesegeräte eine wichtige Rolle spielen, sogenannte Smart Meters. Mit ihnen wird es möglich sein, Echtzeitinformationen über den Stromverbrauch und das Stromangebot auszutauschen und beide zu balancieren. Eine größere Transparenz des Energieverbrauchs soll dabei helfen, Verbraucher zu mehr Sparsamkeit zu ermuntern.
Eine Technologie der Zukunft? Von wegen, solche Smart Meter sind stellenweise schon im Einsatz, und sie kommen jetzt in viele Haushalte. Das dritte Energiepaket, das das Europäische Parlament im April 2009 verabschiedet hat, empfiehlt, dass 80 Prozent aller Energiekunden bis 2020 Smart Meter haben sollen.
Doch Vorsicht: Diese neue Technik birgt gewaltige Gefahren. Sie eröffnet eine neue Front für Cyberangreifer.
Smart Meter sind im Grunde Mini-Computer, allerdings haben sie nicht die Sicherheitsvorkehrungen, die in heutigen Computern und Netzwerken Standard sind. Wir haben das getestet. Das Ergebnis: Viele Smart Meter, die heute auf dem Markt sind, können mit allgemein verbreiteten Angriffstechniken unterwandert werden, darunter sogenannte buffer overflows und root kits.
Den größten Alarm sollte es aber auslösen, dass wir es geschafft haben, auf ganz gewöhnlichen Smart Meter sogenannte Computerwürmer auszuführen. Unsere Testwürmer waren harmlos. Doch wenn ein wirklich bösartiges Wurmprogramm in einer bestimmten Region die Stromableser infizieren würde, kann Schlimmes passieren.
Im besten Fall würde der Stromversorger die Attacke schnell bemerken. Er würde dann einfach eine Aktualisierung des Computercodes in den Stromablesern, ein sogenanntes Firmware-Update, übers Netz losschicken. Der Wurm würde gelöscht, die Stromablesegeräte könnten weiterarbeiten wie bisher.
- Datum 29.04.2010 - 10:19 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Wenn die Smart Meter kommen sollten, dann sollen diese doch aufhören den Strom abzulesen den Benutzern des Hauses weiterhin die Benutzung des Stromes erlauben.
Folge:
Millionenschäden für die Industrie - aber wenn jemand funktionierendes durch unterentwickelte schlechte Produkte ersetzen will...
Heutzutage will man alles überwachen alles steuern... vielleicht sollte man es an manchen Orten auch lasse? Und stattdessen da überwachen wo es nötig ist.
sollte man auf dezentrale Energieversorgung setzen.
Das macht große, intelligente Netze unnötig und setzt das Netz keiner Kontrollkrake aus.
Dezentral aufgebaute Netze sind ohne die im Artikel beschriebene Technik nicht möglich. Was sie meinen sind offensichtlich Inselbetriebe. Wenn sie sich das leisten können, dann nur zu. Es verbietet ihnen ja keiner.
Dezentral aufgebaute Netze sind ohne die im Artikel beschriebene Technik nicht möglich. Was sie meinen sind offensichtlich Inselbetriebe. Wenn sie sich das leisten können, dann nur zu. Es verbietet ihnen ja keiner.
ist, daß es wirklich erstaunlich deutlich ist, wie wenig Informatiker von dem wissen, was zwischen Strom-Kraftwerk und Verbraucher passiert.
Eisenbahnerdenken
Dezentral aufgebaute Netze sind ohne die im Artikel beschriebene Technik nicht möglich. Was sie meinen sind offensichtlich Inselbetriebe. Wenn sie sich das leisten können, dann nur zu. Es verbietet ihnen ja keiner.
schon längst (seit 30 Jahren!!) in jedem Haus vorhanden ist,
teuer eingebaut (Zwang!) mit samt freiem Zählerplatz und Steuerleitung.
Das Ganze völlig selbstständig per "Kraftstrom" und ohne Einflussmöglichjkeit von Außen.
Die meisten größeren "Stromverbraucher" (Heizung, Warmwasser ff) sind bereits darauf eingerichtet.
Ganz simpel: Per "Lastabwurf" werden Großverbraucher kurzzeitig auf halbe Last "gefahren" - das Schlimmste, was passiert, ist, dass beim Duschen einige Sekunden etwas weniger Wasser herauskommt (bei gleicher Temperatur natürlich!).
Jeder "Verbraucher" könnte selbst entscheiden, ob er kurzfristige Halblast oder (bei Waschmaschinen ff) nur zu bestimmten Zeiten in Kauf nimmt und viel Geld start.
Oder eben nicht.
Wo und was kann und soll keiner kontrollieren können.
Dieses System wird seit 30 Jahren eingebaut/installiert und nicht genutzt.
Warum nicht?
Davon abgesehen dass die meisten Leute, inklusive mir, erwarten dass sie nicht auf einmal von kaltem Wasser "abgehärtet" werden wenn sie unter der Dusche stehen sind die Anwendungsmöglichkeiten ja doch sehr limitiert. Wenn ich gerade koche brauche ich jetzt eine heisse Herdplatte oder Ofen und nicht um 3 Uhr Nachts bei Schwachlastzeiten. Ebenso kann mein Kühlschrank nicht stundenlang warten um die Temperatur zu regulieren wenn ich gerade einen Großeinkauf eingeräumt hab' und der Kompressor eigentlich viel zu tun hätte. Das gleiche gilt für meinen Computer, den brauch ich wenn ich ihn brauch, den TV, die Beleuchtung...es gibt ja einen Grund warum es "Schwachlastzeiten" gibt. Und selbst die Waschmaschine, ich weiss nicht wie das in Ihrem Alltag ist aber ich bin im Alltag einfach wenig daheim und wasche dann wann ich es brauche. Deswegen nutze ich auch nicht die Gemeinschaftsmaschine unten im Keller von meinem Apartmenthaus, wo man sich in eine Benutzerliste eintragen muss und nur dann waschen kann wenn die Maschine "frei" ist (wäre im Endeffekt ähnlich einschränkend was die Flexibilität angeht). Ich könnte mir zwar meine eigene Waschmaschine und somit viel Geld sparen aber ich hab einfach keine Zeit und Lust mir dauernd um meine Wäsche Gedanken zu machen und zu überlegen wann ich die in die Maschine stopfen muss damit ich ja die "Schwachlastzeit" nicht verpasse und einen weiteren Tag auf saubere Wäsche warten muss oder dergleichen. An all dem ändern "Smart Meter" auch nichts..
Davon abgesehen dass die meisten Leute, inklusive mir, erwarten dass sie nicht auf einmal von kaltem Wasser "abgehärtet" werden wenn sie unter der Dusche stehen sind die Anwendungsmöglichkeiten ja doch sehr limitiert. Wenn ich gerade koche brauche ich jetzt eine heisse Herdplatte oder Ofen und nicht um 3 Uhr Nachts bei Schwachlastzeiten. Ebenso kann mein Kühlschrank nicht stundenlang warten um die Temperatur zu regulieren wenn ich gerade einen Großeinkauf eingeräumt hab' und der Kompressor eigentlich viel zu tun hätte. Das gleiche gilt für meinen Computer, den brauch ich wenn ich ihn brauch, den TV, die Beleuchtung...es gibt ja einen Grund warum es "Schwachlastzeiten" gibt. Und selbst die Waschmaschine, ich weiss nicht wie das in Ihrem Alltag ist aber ich bin im Alltag einfach wenig daheim und wasche dann wann ich es brauche. Deswegen nutze ich auch nicht die Gemeinschaftsmaschine unten im Keller von meinem Apartmenthaus, wo man sich in eine Benutzerliste eintragen muss und nur dann waschen kann wenn die Maschine "frei" ist (wäre im Endeffekt ähnlich einschränkend was die Flexibilität angeht). Ich könnte mir zwar meine eigene Waschmaschine und somit viel Geld sparen aber ich hab einfach keine Zeit und Lust mir dauernd um meine Wäsche Gedanken zu machen und zu überlegen wann ich die in die Maschine stopfen muss damit ich ja die "Schwachlastzeit" nicht verpasse und einen weiteren Tag auf saubere Wäsche warten muss oder dergleichen. An all dem ändern "Smart Meter" auch nichts..
..bislang konnte man ja bei Häusern durch automatische Rollos und Lichtschalter so tun als ob jemand at Home ist. Jetzt braucht sich der Einbrecher nur ins Homenetz einhacken und wenn der Stromverbrauch nicht mehr als eben das Licht Rollos ist weil Wasserkocher etc fehlt. Bingo! Hier sind die Hausherrn gerade im Urlaub...wie praktisch
Das weiß doch nicht welcher Verbraucher angeschlossen oder in betrieb ist. Der Artikel ist eine Art Vorsicht vor einer Technik die sich jemand wünscht zu installieren, aber nicht weiß er da eigentlich will.
Weil so ein Smart Meter gar nichts schaltet.
Es lässt sich aber einfacher ablesen wie ein gewöhnlicher elektromechanische Zähler. Das Ding übermittelt sozusagen den aktuellen Strom, während ein normaler Zähler einmal pro Jahr auf seinen Zählerstand hin abgelesen wird, der die Energiewerte zählt.
Das Ding kann praktisch das Gleiche von wo anders aus, und auch noch "sehen" wie schnell sich die Scheibe im Zähler dreht, wenn man das mal vergleichsweise beschreibt. Die Drehgeschwindigkeit der Scheibe zeigt die aktuellen hohe Stromes an der gerade fließt. Den hat aber bisher niemanden interessiert, außer wenn die Sicherung geflogen ist. Es sagt aber auch so recht wenig, weil kein Kraftwerk auf das Verhalten eines Endverbrauchers reagiert.
Und wie gesagt »schalten«, kann so ein Smart Meter auch nicht. Weder etwas Ein- noch Ausschalten.
Wenn das hier in irgendeiner Form in so einen Stromzähler kommt... dann Gute Nacht...
http://www.engadget.com/2...
(Ein Experimentalgerät von Intel dass die Verbraucher des Wohnungsnetzes aus einer Steckdose abliest...)
Wenn das hier in irgendeiner Form in so einen Stromzähler kommt... dann Gute Nacht...
http://www.engadget.com/2...
(Ein Experimentalgerät von Intel dass die Verbraucher des Wohnungsnetzes aus einer Steckdose abliest...)
Wenn das hier in irgendeiner Form in so einen Stromzähler kommt... dann Gute Nacht...
http://www.engadget.com/2...
(Ein Experimentalgerät von Intel dass die Verbraucher des Wohnungsnetzes aus einer Steckdose abliest...)
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