Grimme Online Award Auf der Suche nach der erfolgreichen NischeSeite 2/2
Unter den Gewinnern vergangener Jahre sind viele Angebote, die inzwischen zu festen Größen des deutschsprachigen Internets gehören. Blogs wie Spreeblick (2006) und Bildblog (2005) zum Beispiel, oder der (inzwischen eingestellte) elektrische Reporter (2007). 2005 wurde die Wikipedia ausgezeichnet, unter anderem weil sie zeige, "dass Selbstverwaltung in großen Gruppen möglich ist". Und 2006 attestierte die Jury der Ehrensenf-Moderatorin Katrin Bauerfeind, sie setze ihre Pointen "lässig wie Harald Schmidt". Inzwischen tritt sie an seiner Seite in Schmidts Fernsehshows auf.
Der Grimme Online Award hat sich in den vergangenen Jahren emanzipiert. Auf der Liste der Nominierten 2010 gibt es kein einziges Angebot, das man als bloße Verlängerung klassischer Medien wie Zeitung, Radio und Fernsehen ins Internet begreifen könnte. Im Gegenteil: Die Jury hat bei ihrer Auswahl offenbar darauf Wert gelegt, das Internet als selbstständiges Medium mit eigenen Regeln ernst zu nehmen. Und begründet etwa die Nominierung von ZEIT ONLINE in der Kategorie Spezial damit, dass es weit über die Zeitungsinhalte hinausgehe und die Debattenkultur im Netz fördere.
Das Geldverdienen steht bei den diesjährigen Nominierten offenbar nicht an erster Stelle, glaubt Grob. "Viele stellen eine Website ins Netz, weil es ihr Angebot bisher so nicht gibt oder weil sie glauben, ein noch besseres Angebot machen zu können als die Konkurrenz. Viele leben auch nur ihren Publikationsdrang aus – ein Drang, der leider vielen Journalisten in etablierten Medien abhanden gekommen ist", sagt Grob. Trotzdem wünscht sich das Jury-Mitglied, dass sich Micro-Payment-Konzepte wie Flattr durchsetzen. "Und so das Geld dorthin fließt, wohin es gehört, nämlich zum Produzenten."
Offizielle Verleihung des Grimme Online Award ist am 30. Juni. Bis dahin kann man auch noch für den Publikumspreis abstimmen.
- Datum 27.05.2010 - 15:23 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Die Stadt, aus der Thomas Trappe berichtet, heißt Riesa. Nicht Riega.
Es muss natürlich Riesa heißen. Der Fehler wurde korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis.
Es muss natürlich Riesa heißen. Der Fehler wurde korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis.
Es muss natürlich Riesa heißen. Der Fehler wurde korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis.
Wahrscheinlich ist Herr Trappe ein würdiger Kandidat. Aber wenn die Grimmepreis-Vergeber selber ihre Augen öffnen würden, dann wüssten sie, dass es einen einzigen Spitzenkandidaten gibt: Die Online-Community, die auf verschiedenen Blogs - vor allem Spiegel-Online - gegen die verlogene Schweinegrippenhysterie aller Mainstreammedien vorging und das Ihre dazu beitrug, dass die Bevölkerung nicht auf diesen Schwindel der WHO und der Pharmakonzerne hereinfiel. Diese Community erfüllte den Verfassungsauftrag, bei dem die klassischen Medien versagten.
"Grimme Online Award" klingt ja bescheuert.
So was kann sich nur ausdenken wer das Sprachgefühl
eines Krokodils hat.
Wenn solche Leute Preise vergeben kann man wirklich
nichts erwarten.
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