Social Media Vertuschen schwer gemacht
Die Kampagnen gegen BP zeigen: Firmen können sich nicht mehr so leicht aus der Verantwortung stehlen. Von Tina Klopp
© Alex Wong/Getty Images

Ein Demonstrant protestiert in Washington gegen den Mineralölkonzern BP
Für einige Netzoptimisten birgt das Internet Potenzial zur Volkspartei . Ein Jeder kann dort seine Meinung verbreiten, und weil man dafür weder die Druckerpresse anwerfen noch sonst große Hürden überwinden muss, lassen sich auch kinderleicht politische Kampagnen starten. Zwei Kriterien sorgen dabei für besondere Durchschlagskraft: "Vernetzt und witzig sollte man sein", sagt der Kommunikationswissenschaftler Klaus Meier von der TU Dortmund. Wie im wahren Leben also.
Im Fall der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko erfüllen viele Kampagneros diese Kriterien. Es kursieren viele kluge und humorvolle Beiträge im Netz: Texte, Videos und Guerilla-Aktionen . Sie verbreiten sich rasend schnell und gießen beständig Öl ins Feuer der globalen Empfindsamkeit, die ohne neue Nahrung auch schnell mal wieder erkaltet.
Ein beeindruckendes Beispiel ist das rasche Wachstum des satirischen Twitter Accounts " BPGlobalPR ": Am 25. Mai hatte der Account, der sich als vermeintliche PR-Maschine des Ölkonzerns geriert und bissige Fehlinformationen verbreitet, bereits 18.000 Follower. Heute sind es mehr als 140.000. (Zum Vergleich: Der ZEIT-ONLINE-Account bei Twitter hat 30.000 Follower).
Die Frage ist, ob die Weltgesellschaft damit nun Zeuge von etwas wirklich Neuem wird. Ob im Social Web also eine öffentliche Gewalt entsteht, die in der Lage ist, der politischen Elite und den Unternehmen das Fürchten zu lehren? Ob gar die Lehrbücher der Demokratietheorie bald um das Kapitel "Social Web" erweitert gehören?
Die etwas zugespitzte Arbeitshypothese würde demnach lauten: Früher wäre BP eher mit einem blauen Auge davongekommen. Man hätte die Krisenregion abgeriegelt, die Öffentlichkeit mit Euphemismen besänftigt, gehofft, dass sich die paar Bilder von ölverklebten Vögeln in der tagesschau bald versendet hätten, um dann Lobbyisten ins Land ausschwärmen zu lassen und mit den wirklich wichtigen Reparaturmaßnahmen zu beginnen, denen am Image nämlich.
Einst kam man mit dieser Strategie gut aus der Krise. Doch nun gibt es das Social Web. Und BP kann sich nicht mehr so einfach aus der Affäre mogeln. Nun muss sich der Konzern so transparent und so zerknirscht zeigen, wie es dem Riesenunglück vielleicht angemessen und von der globalen Öffentlichkeit gewünscht ist.
- Datum 09.06.2010 - 19:35 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Man könnte meinen, BP hat diesen Unfall absichtlich verursacht.
Es war jedenfalls Vorsatz.
Wer Sicherheitsmaßnahmen trotz Warnung aus Geldgier vernachlässigt und so eine Katastrophe in Kauf nimmt, handelt vorsätzlich (dolus eventualis) und muss, jedenfalls nach deutscher Rechtsauffassung, die Folgen für vorsätzliches Handeln tragen.
Es war jedenfalls Vorsatz.
Wer Sicherheitsmaßnahmen trotz Warnung aus Geldgier vernachlässigt und so eine Katastrophe in Kauf nimmt, handelt vorsätzlich (dolus eventualis) und muss, jedenfalls nach deutscher Rechtsauffassung, die Folgen für vorsätzliches Handeln tragen.
....der Einem hier nahe legt, dass das so ist:
"Die Kampagnen gegen BP zeigen: Firmen können sich nicht mehr so leicht aus der Verantwortung stehlen. Von Tina Klopp"
Hier kommt es Einem so vor, weil fast nie in voller Höhe gehaftet wird und die Staatsanwaltschaft meistens zurück gepfiffen wird. Wir haben uns daran gewöhnt, dass bestochen wird während die Medien nicht berichten. usw...
Erinnern Sie sich jedoch an Bhopal? Da waren die strafrechtlichen Urteile mit Bewährungsstrafen vielleicht zu gering und letztlich sind sie erst sehr spät zustande gekommen. Die Firma und damit die Eigentümer aber haben enorm viel bezahlt und die Unternehmung hat dadurch ihre Selbstständigkeit verloren. Erinnern Sie sich an Enron? Erinnern Sie sich an Agnew? In den USA ist man eher gewöhnt, dass auch die Großen bezahlen müssen, wenn sie Gesetze brechen und Andere schädigen.
Sonst wären Goldman-Sachs, JP Morgan & Co. mitsamt Rothschilds, Rockefeller und die von denen beherrschten FED bereits lange Geschichte. Aber ausserhalb der Realwirtschaft fällt das auch leichter.
Natürlich war die Bohrung verdammt risikoreich, noch dazu wenn aus falscher Sparsanmkeit (wohl eher Profitgier) diverse Sicherheitsmaßnahmen aussen vor blieben und Defekte nicht repariert wurden.
Wenn es denn gekracht hat, ist der Jammer um das Image (und die Kosten) immer groß.
Irgendwie hätte ich mir gewünscht, dass Obama auch gerne der Spitze der Bankermafia das Gesäß mit dem Fuß berühren möchte, wie es im Video bzgl. BP-Verantwortlichen gesagt wurde.
Apropo Video: Liebe ZEIT, der Werbetrailer passt gut zum Thema, aber das eigentlich Video ist doch ein Fake - oder?
Wiso sieht man da immer wieder einen rothaarigen Schopf im Vordergrund, wenn das alles in 1500 Meter Tiefe sein soll?
Gibt es da eine Erklärung für? Denn Öl dürfte es nicht sein.
....Sie beruhigen. Es werden sicher nicht alle verurteilt werden, die in den Banken Gesetze brachen. Auch dort sind nur Menschen und Menschen sind fehlerhaft. Die Wahrscheinlichkeit ist aber recht gut dort drüben, dass die Staatsanwälte, SEC usw das richtig versuchen. Sie dürfen auch. Auch ist ziemlich sicher, dass man bestraft, wenn man die Tat nachweisen kann. Und das fast ohne Ansehen der Person und seiner Stellung. Das sieht man dort immer wieder im Laufe der letzten Jahrzehnte. Ich weiß, das ist hier schwer zu glauben. Aber so ist es.
Sonst wären Goldman-Sachs, JP Morgan & Co. mitsamt Rothschilds, Rockefeller und die von denen beherrschten FED bereits lange Geschichte. Aber ausserhalb der Realwirtschaft fällt das auch leichter.
Natürlich war die Bohrung verdammt risikoreich, noch dazu wenn aus falscher Sparsanmkeit (wohl eher Profitgier) diverse Sicherheitsmaßnahmen aussen vor blieben und Defekte nicht repariert wurden.
Wenn es denn gekracht hat, ist der Jammer um das Image (und die Kosten) immer groß.
Irgendwie hätte ich mir gewünscht, dass Obama auch gerne der Spitze der Bankermafia das Gesäß mit dem Fuß berühren möchte, wie es im Video bzgl. BP-Verantwortlichen gesagt wurde.
Apropo Video: Liebe ZEIT, der Werbetrailer passt gut zum Thema, aber das eigentlich Video ist doch ein Fake - oder?
Wiso sieht man da immer wieder einen rothaarigen Schopf im Vordergrund, wenn das alles in 1500 Meter Tiefe sein soll?
Gibt es da eine Erklärung für? Denn Öl dürfte es nicht sein.
....Sie beruhigen. Es werden sicher nicht alle verurteilt werden, die in den Banken Gesetze brachen. Auch dort sind nur Menschen und Menschen sind fehlerhaft. Die Wahrscheinlichkeit ist aber recht gut dort drüben, dass die Staatsanwälte, SEC usw das richtig versuchen. Sie dürfen auch. Auch ist ziemlich sicher, dass man bestraft, wenn man die Tat nachweisen kann. Und das fast ohne Ansehen der Person und seiner Stellung. Das sieht man dort immer wieder im Laufe der letzten Jahrzehnte. Ich weiß, das ist hier schwer zu glauben. Aber so ist es.
Und was heißt hier vertuschen? Ich habe in dieser Zeitung
noch keine Aufklärung über den Klimagateskandal gelesen!
Ich hab hier auch noch nichts über die Bilderberger, jener
heimlischen Weltregierung, gelesen! Da treffen sich gegenwärtig die Einfluß- und Superreichen in Spanien und was
berichtet ihr? Nichts! Im gegenteil ganz im Sinne dieser Leute
werden mit alarmistischen Meldungen die Agenda dieses Vereins verbreitet!
der "The Guardian" hat jemanden nach Sitges geschickt um über die Bilderberger Konferenz zu berichtet soweit das möglich war. Hier zur Einstimmung einige Teilnehmerphotos eines nicht zu vernachlässigenden Treffens...
http://www.guardian.co.uk...
Dafür sind die Teilnehmer tatsächlich zu "wichtig". Welchen Wert die einzelnen Teilnehmer nun etwa der festigung oder sogar stärkung Demokratischer Strukturen beimessen oder was die über die immer pervertierten Sozialen Ungleichheiten mutmassen... Solche Fragen hören sich im Kontext dieser Leute schon fast lächerlich naiv an...dabei heraus kommt dann wohl sowas wie die letzten Sparpackete versus der Bankenrettungsmilliarden der aktuellen "Regierung".
Herr Joffe war definitiv schon da, Herr di Lorenzo auch und diesmal ist es wohl ein Herr Matthes - jedenfalls nach der mir vorliegenden Liste, über deren Wahrheitsgehalt ich mir kein Urteil erlauben möchte.
Aber irgendwie sind von allen "wichtigen" Medien die "Spitzen" dabei. Irgendwer muss doch dem meinungsbildenen Fußvolk verklickern, was demnächst enVogue oder Tabu ist, damit der Plebs bestimmte Geschehnisse "richtig" einsortieren kann.
Was die mit Herrn Koch diesmal vorhaben, werden wir wohl bald erleben.
Vielleicht kommt er bald als brutalsmöglicher Retter aus dem "Off" und übernimmt im Handstreich "Muttis" Sessel (vielleicht gar mit Herrn Merz unterm Arm) nach der mißglückten Bundespräsidentenwahl?
Aber egal - irgendwas wunderliches wird wieder passieren. War doch immer so nach jedem Meeting des Vereins.
der "The Guardian" hat jemanden nach Sitges geschickt um über die Bilderberger Konferenz zu berichtet soweit das möglich war. Hier zur Einstimmung einige Teilnehmerphotos eines nicht zu vernachlässigenden Treffens...
http://www.guardian.co.uk...
Dafür sind die Teilnehmer tatsächlich zu "wichtig". Welchen Wert die einzelnen Teilnehmer nun etwa der festigung oder sogar stärkung Demokratischer Strukturen beimessen oder was die über die immer pervertierten Sozialen Ungleichheiten mutmassen... Solche Fragen hören sich im Kontext dieser Leute schon fast lächerlich naiv an...dabei heraus kommt dann wohl sowas wie die letzten Sparpackete versus der Bankenrettungsmilliarden der aktuellen "Regierung".
Herr Joffe war definitiv schon da, Herr di Lorenzo auch und diesmal ist es wohl ein Herr Matthes - jedenfalls nach der mir vorliegenden Liste, über deren Wahrheitsgehalt ich mir kein Urteil erlauben möchte.
Aber irgendwie sind von allen "wichtigen" Medien die "Spitzen" dabei. Irgendwer muss doch dem meinungsbildenen Fußvolk verklickern, was demnächst enVogue oder Tabu ist, damit der Plebs bestimmte Geschehnisse "richtig" einsortieren kann.
Was die mit Herrn Koch diesmal vorhaben, werden wir wohl bald erleben.
Vielleicht kommt er bald als brutalsmöglicher Retter aus dem "Off" und übernimmt im Handstreich "Muttis" Sessel (vielleicht gar mit Herrn Merz unterm Arm) nach der mißglückten Bundespräsidentenwahl?
Aber egal - irgendwas wunderliches wird wieder passieren. War doch immer so nach jedem Meeting des Vereins.
schön, dass sie ganz latent darauf hinweisen, dass aral eine BP tochter ist!
...wir boykotieren! :-)
...wir boykotieren! :-)
...wir boykotieren! :-)
der "The Guardian" hat jemanden nach Sitges geschickt um über die Bilderberger Konferenz zu berichtet soweit das möglich war. Hier zur Einstimmung einige Teilnehmerphotos eines nicht zu vernachlässigenden Treffens...
http://www.guardian.co.uk...
Dafür sind die Teilnehmer tatsächlich zu "wichtig". Welchen Wert die einzelnen Teilnehmer nun etwa der festigung oder sogar stärkung Demokratischer Strukturen beimessen oder was die über die immer pervertierten Sozialen Ungleichheiten mutmassen... Solche Fragen hören sich im Kontext dieser Leute schon fast lächerlich naiv an...dabei heraus kommt dann wohl sowas wie die letzten Sparpackete versus der Bankenrettungsmilliarden der aktuellen "Regierung".
Angeblich war noch nie jemand da ;)
Es war jedenfalls Vorsatz.
Wer Sicherheitsmaßnahmen trotz Warnung aus Geldgier vernachlässigt und so eine Katastrophe in Kauf nimmt, handelt vorsätzlich (dolus eventualis) und muss, jedenfalls nach deutscher Rechtsauffassung, die Folgen für vorsätzliches Handeln tragen.
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