Social Media Ruhe im GliedSeite 2/2
Insofern hat das Ministerium, trotz aller Gerüchte, mit dem Blog-Sterben im Sicherheitsbereich nur bedingt etwas zu tun. Allerdings nimmt man auf die eigenen Leute durchaus Einfluss. Soldaten, die sich in Blogs und Social Networks äußern, geraten schnell unter Druck. Unter seinem Klarnamen bloggt kein Aktiver aus Afghanistan auf öffentlichen Seiten. Auch Soldaten, die sich beispielsweise in der Community von ZEIT ONLINE zu Wort melden, achten meist darauf, nur von Vertrauten erkannt zu werden.
Denn Details aus den Einsatzgebieten sind tabu. "Zudem gilt für Soldaten der Paragraf 14 des Soldatengesetzes. Dort heißt es, dass hinsichtlich dienstlicher Angelegenheiten grundsätzlich Verschwiegenheit zu wahren ist", steht in einem Artikel der Bundeswehr-Magazins Y über Blogs . "Alle Soldatinnen und Soldaten haben die Pflicht, ihre Äußerungen so zu gestalten, dass weder das Ansehen der Bundeswehr noch die Achtung und das Vertrauen, das die dienstliche Stellung erfordert, ernstlich gefährdet wird. Unteroffiziere und Offiziere haben zudem bei ihren Äußerungen die Zurückhaltung zu wahren, die erforderlich ist, um das Vertrauen als Vorgesetzte zu erhalten." Wer sich dennoch äußert, bekommt Ärger mit Vorgesetzten – und häufig auch mit Kameraden.
Das hat auch Boris Barschow erlebt. Er war als Reservist in Afghanistan und arbeitete dort als interkultureller Berater für den Kommandeur des Regionalkommandos Nord. Darüber bloggen durfte er nicht. Nach dem Einsatz schrieb er weiter für sein Afghanistan-Blog . Es ist heute das bedeutendste Weblog, das über die Bundeswehr und ihre Mission am Hindukusch berichtet. Es gehört neben dem Bendler-Blog zu den wichtigsten privaten Seiten im Netz.
Andere Streitkräfte gehen offener mit dem Internet um. Die Internationale Schutztruppe für Afghanistan (Isaf) nutzt Facebook , Twitter , YouTube und Flickr . Und auch die Nato setzt auf Kommunikation. So gehört zu den prominentesten Bloggern des Verteidigungspaktes Admiral James Stavridis, Oberkommandierender des Nato-Hauptquartiers und kommandierender General des US-Oberkommandos Europa. Ob der Admiral sein Blog From the Bridge tatsächlich selber schreibt, darf bezweifelt werden – informativ ist es auf jeden Fall und nicht nur ein Sammelbecken für offizielle Verlautbarungen.
Die US Army hat gar eine eigene Seite eingerichtet , um eine Übersicht über die zahlreichen Social-Media-Aktivitäten der Streitkräfte zu geben. Selbst für verwundete Soldaten , ein Thema das viele Streitkräfte scheuen, betreibt die US-Armee ein eigenes Blog.
Die britische Armee meldet über Twitter sogar gefallene Soldaten. " News: Bombardier Stephen Gildert dies of wounds sustained in Afghanistan ", heißt es dann knapp. Und britische Soldaten übermitteln Botschaften via YouTube an die Heimat, bedanken sich für die Unterstützung.
"Während das US-amerikanische Verteidigungsministerium einen eigenen Social Media-Hub einrichtet und Roundtable-Gespräche für Blogger organisiert, herrscht im Bendlerblock die große Social Media-Funkstille", schreibt Sascha Stoltenow im Bendler-Blog . Er war Offizier der Bundeswehr und arbeitet heute als Kommunikationsberater. Im Magazin ADLAS äußerte er ein vernichtendes Urteil über das Blog-Angebot der Armee: "Technisch und inhaltlich ein Totalausfall sind die Institute der Bundeswehr, also die Führungsakademie, die Akademie für Information und Kommunikation, das Sozialwissenschaftliche Institut et cetera."
Diplomatischer formuliert das Martin Löffelholz im Magazin Loyal , das vom Reservistenverband herausgegeben wird. "Der Presse- und Informationsstab kümmert sich nahezu ausschließlich um das operative Geschäft – vor allem um die Imagepflege des Ministers." Und weiter: "Von einer koordinierten strategischen Weiterentwicklung der externen und internen Kommunikation der Bundeswehr kann insofern keine Rede sein."
Auch das unterscheidet die Bundeswehr fundamental von den amerikanischen Streitkräften. Die Social-Media-Strategie des amerikanischen Verteidigungsministeriums ist öffentlich einsehbar . Bei den deutschen Verbündeten gebe es nicht einmal mehr eine, lästern Kritiker.
Aber das muss ja nicht so bleiben. Das wurde zum Schluss des ZEIT ONLINE Talks deutlich. Martin Löffelholz macht bereits erste Versuche in der Bundeswehr – vor allem in der Akademie für Information und Kommunikation aus.
- Datum 29.06.2010 - 12:24 Uhr
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Wir haben in Deutschland die Situation, dass die überwiegende Mehrheit derjenigen, die sich näher mit Außen- und Sicherheitspolitik beschäftigt hat, die Auslandseinsätze der Bundeswehr befürwortet.
Im Kontrast dazu lehnt der überwiegende Teil der Gesamtbevölkerung diese Einsätze ab!
Wie kommt es dazu?
Könnte es daran liegen, dass Otto-Normalbürger einfach keine Ahnung vom Thema hat und dann emotional reagiert? Ich halte das für plausibel.
Denn keine der die Auslandseinsätze tragenden Parteien macht sich die Mühe, leider gegebene Notwendigkeiten der Sicherheitspolitik zu erklären. Das Thema ist unpopulär, anstrengend und komplex. Damit fängt man keine Stimmen, also verschweigt man es.
Damit verraten aber die Bundestagsabgeordneten nun mal eben die Soldaten, die in ihrem Auftrag in den Krieg ziehen. Denn es wäre ganz wesentlich Aufgabe der Politik, Rückhalt für die Soldaten im eigenen Volk zu organisieren.
Dazu kommt eine Bundeswehr- Kommunikationspolitik, die mit stümperhaft noch freundlich umschrieben ist.
Man kann langfristig keine Auslandseinsätze durchführen, wenn man die eigene Bevölkerung nicht mitnimmt. Hierfür muss der Normalbürger aber nun mal erfahren, wer wann was wie und wozu tut oder getan hat. Und er muss es so präsentiert bekommen, dass er es auch verstehen kann. Nur so entsteht vertrauen.
Politik und (Spitzen-)Bürokratie versagen hier vollkommen.
Zitat:
"Wir haben in Deutschland die Situation, dass die überwiegende Mehrheit derjenigen, die sich näher mit Außen- und Sicherheitspolitik beschäftigt hat, die Auslandseinsätze der Bundeswehr befürwortet.
Im Kontrast dazu lehnt der überwiegende Teil der Gesamtbevölkerung diese Einsätze ab!
Wie kommt es dazu?
Könnte es daran liegen, dass Otto-Normalbürger einfach keine Ahnung vom Thema hat und dann emotional reagiert? Ich halte das für plausibel."
Könnte es sein das so eine Ansage harter Beweise bedarf ?
Könnte es sein das Sie mal wieder pauschalisieren und Afghanistan und die anderen Auslandseinsätze in einen Topf werfen um das tote Pferd doch noch ein Weilchen zu reiten ?
Könnte es sein das Otto Normalbürger ein gutes Gefühl dafür hat wenn Politiker nur heisse Luft schwallen ?
Kann es sein das Sie wie üblich nicht belegte Behauptungen als Tatsachen in ihre Argumentation einflechten "...Denn keine der die Auslandseinsätze tragenden Parteien macht sich die Mühe, leider gegebene Notwendigkeiten der Sicherheitspolitik zu erklären..." ?
Kann natürlich auch sein das wir zwei unterschiedlichen Umgang pflegen, praktisch alle Menschen die ICH kenne oder deren Kommentare in den Medien mir verständig und plausibel vorkommen, sind GEGEN den Afghanistankrieg, aber durchaus FÜR Piratenbekämpfung.
...zum folgenden:
"Damit verraten aber die Bundestagsabgeordneten nun mal eben die Soldaten, die in ihrem Auftrag in den Krieg ziehen. Denn es wäre ganz wesentlich Aufgabe der Politik, Rückhalt für die Soldaten im eigenen Volk zu organisieren."
Als allererstes wäre die Aufgabe Sinn und Nutzen der Einsätze zu erklären, dann kommt die Zustimmung fast von selbst. Ausserdem ziehen die Soldaten NICHT für die Parlamentarier in den Krieg, sondern für UNS, für Sie, für mich und den Rest der Deutschen, genau das ist der Verrat an den Soldaten.
"Man kann langfristig keine Auslandseinsätze durchführen, wenn man die eigene Bevölkerung nicht mitnimmt. Hierfür muss der Normalbürger aber nun mal erfahren, wer wann was wie und wozu tut oder getan hat. Und er muss es so präsentiert bekommen, dass er es auch verstehen kann. Nur so entsteht vertrauen."
Da haben Sie natürlich vollkommenn recht, nur kann man eben etwas, was für Deutschland keinen Sinn und keinen Nutzen hat (ausser das man den Lehensherren zufriedenstellt, das ist ein, wenn auch minderer, Nutzen) nicht in Worte packen, die Zustimmung auslösen.
All die leeren Worte wurden ja gesprochen, von der Verteidigung der Sicherheit am Hindukush, über die armen Mädchen die nicht zur Schule gehen können, bis zum Aufbau von minimalen Strukturen um einen Failed State zu verhindern.
Schlussendlich wurde geschwiegen, da das die Menschen noch am ehesten ruhig hielt.
Zitat:
"Wir haben in Deutschland die Situation, dass die überwiegende Mehrheit derjenigen, die sich näher mit Außen- und Sicherheitspolitik beschäftigt hat, die Auslandseinsätze der Bundeswehr befürwortet.
Im Kontrast dazu lehnt der überwiegende Teil der Gesamtbevölkerung diese Einsätze ab!
Wie kommt es dazu?
Könnte es daran liegen, dass Otto-Normalbürger einfach keine Ahnung vom Thema hat und dann emotional reagiert? Ich halte das für plausibel."
Könnte es sein das so eine Ansage harter Beweise bedarf ?
Könnte es sein das Sie mal wieder pauschalisieren und Afghanistan und die anderen Auslandseinsätze in einen Topf werfen um das tote Pferd doch noch ein Weilchen zu reiten ?
Könnte es sein das Otto Normalbürger ein gutes Gefühl dafür hat wenn Politiker nur heisse Luft schwallen ?
Kann es sein das Sie wie üblich nicht belegte Behauptungen als Tatsachen in ihre Argumentation einflechten "...Denn keine der die Auslandseinsätze tragenden Parteien macht sich die Mühe, leider gegebene Notwendigkeiten der Sicherheitspolitik zu erklären..." ?
Kann natürlich auch sein das wir zwei unterschiedlichen Umgang pflegen, praktisch alle Menschen die ICH kenne oder deren Kommentare in den Medien mir verständig und plausibel vorkommen, sind GEGEN den Afghanistankrieg, aber durchaus FÜR Piratenbekämpfung.
...zum folgenden:
"Damit verraten aber die Bundestagsabgeordneten nun mal eben die Soldaten, die in ihrem Auftrag in den Krieg ziehen. Denn es wäre ganz wesentlich Aufgabe der Politik, Rückhalt für die Soldaten im eigenen Volk zu organisieren."
Als allererstes wäre die Aufgabe Sinn und Nutzen der Einsätze zu erklären, dann kommt die Zustimmung fast von selbst. Ausserdem ziehen die Soldaten NICHT für die Parlamentarier in den Krieg, sondern für UNS, für Sie, für mich und den Rest der Deutschen, genau das ist der Verrat an den Soldaten.
"Man kann langfristig keine Auslandseinsätze durchführen, wenn man die eigene Bevölkerung nicht mitnimmt. Hierfür muss der Normalbürger aber nun mal erfahren, wer wann was wie und wozu tut oder getan hat. Und er muss es so präsentiert bekommen, dass er es auch verstehen kann. Nur so entsteht vertrauen."
Da haben Sie natürlich vollkommenn recht, nur kann man eben etwas, was für Deutschland keinen Sinn und keinen Nutzen hat (ausser das man den Lehensherren zufriedenstellt, das ist ein, wenn auch minderer, Nutzen) nicht in Worte packen, die Zustimmung auslösen.
All die leeren Worte wurden ja gesprochen, von der Verteidigung der Sicherheit am Hindukush, über die armen Mädchen die nicht zur Schule gehen können, bis zum Aufbau von minimalen Strukturen um einen Failed State zu verhindern.
Schlussendlich wurde geschwiegen, da das die Menschen noch am ehesten ruhig hielt.
Dass den "Staatsbürgern in Uniform" das Maul verboten wird, sagt einiges über die Einstellung der Bundeswehrführung zur Demokratie aus. Und die hat Tradition. Statt freier Meinungsäußerung treten längst nur noch speziell geschulte Soldaten im PR-Auftrag an die Öffentlichkeit. Eine offizielle Linie soll kriegsbejahende Geschlossenheit demonstrieren, die Grundrechte des Einzelnen gibt es höchstens noch auf dem Papier. Wo bleibt der demokratische Widerstand?
Zitat:
"Wir haben in Deutschland die Situation, dass die überwiegende Mehrheit derjenigen, die sich näher mit Außen- und Sicherheitspolitik beschäftigt hat, die Auslandseinsätze der Bundeswehr befürwortet.
Im Kontrast dazu lehnt der überwiegende Teil der Gesamtbevölkerung diese Einsätze ab!
Wie kommt es dazu?
Könnte es daran liegen, dass Otto-Normalbürger einfach keine Ahnung vom Thema hat und dann emotional reagiert? Ich halte das für plausibel."
Könnte es sein das so eine Ansage harter Beweise bedarf ?
Könnte es sein das Sie mal wieder pauschalisieren und Afghanistan und die anderen Auslandseinsätze in einen Topf werfen um das tote Pferd doch noch ein Weilchen zu reiten ?
Könnte es sein das Otto Normalbürger ein gutes Gefühl dafür hat wenn Politiker nur heisse Luft schwallen ?
Kann es sein das Sie wie üblich nicht belegte Behauptungen als Tatsachen in ihre Argumentation einflechten "...Denn keine der die Auslandseinsätze tragenden Parteien macht sich die Mühe, leider gegebene Notwendigkeiten der Sicherheitspolitik zu erklären..." ?
Kann natürlich auch sein das wir zwei unterschiedlichen Umgang pflegen, praktisch alle Menschen die ICH kenne oder deren Kommentare in den Medien mir verständig und plausibel vorkommen, sind GEGEN den Afghanistankrieg, aber durchaus FÜR Piratenbekämpfung.
...zum folgenden:
"Damit verraten aber die Bundestagsabgeordneten nun mal eben die Soldaten, die in ihrem Auftrag in den Krieg ziehen. Denn es wäre ganz wesentlich Aufgabe der Politik, Rückhalt für die Soldaten im eigenen Volk zu organisieren."
Als allererstes wäre die Aufgabe Sinn und Nutzen der Einsätze zu erklären, dann kommt die Zustimmung fast von selbst. Ausserdem ziehen die Soldaten NICHT für die Parlamentarier in den Krieg, sondern für UNS, für Sie, für mich und den Rest der Deutschen, genau das ist der Verrat an den Soldaten.
"Man kann langfristig keine Auslandseinsätze durchführen, wenn man die eigene Bevölkerung nicht mitnimmt. Hierfür muss der Normalbürger aber nun mal erfahren, wer wann was wie und wozu tut oder getan hat. Und er muss es so präsentiert bekommen, dass er es auch verstehen kann. Nur so entsteht vertrauen."
Da haben Sie natürlich vollkommenn recht, nur kann man eben etwas, was für Deutschland keinen Sinn und keinen Nutzen hat (ausser das man den Lehensherren zufriedenstellt, das ist ein, wenn auch minderer, Nutzen) nicht in Worte packen, die Zustimmung auslösen.
All die leeren Worte wurden ja gesprochen, von der Verteidigung der Sicherheit am Hindukush, über die armen Mädchen die nicht zur Schule gehen können, bis zum Aufbau von minimalen Strukturen um einen Failed State zu verhindern.
Schlussendlich wurde geschwiegen, da das die Menschen noch am ehesten ruhig hielt.
Diese Videos (ZEIT MATINEE) geben glaube ich die Antworten:
http://www.zeit.de/politi...
@ 6: Sie müssen auch den Engländern genau zuhören, auf die Prämissen kommt es an. Dass die Politik auch gegenwärtig noch Wunsch, Wirklichkeit und eingesetzte Ressourcen nicht in Einklang bringt, ist ja richtig. Man müsste nur endlich mal die richtigen Schlüsse ziehen, will man den eigenen ethischen und moralischen Maßstäben gerecht werden.
Und nein, ich bin politisch unabhängig. Nur wenn Herr zu Guttenberg gelegentlich was Sinnvolles sagt, wird man ihm doch zustimmen dürfen. Im Vergleich zu seinem katastrophalen Vorgänger macht er halt recht wenig Fehler.
..."zu Guttenberg: Die Unpopularität des Afghanistan-Einsatzes"
gegönnt, das spricht aber schon mehr für mich als für Sie.
Die erste Hälfte lang sagt Guttenberg, das "...die Märchen vom Tisch müssen und man sagen sollte was Sache ist..", soweit so gut.
Als Begründung für den Einsatz dann aber nur, "...wir müssen regionale (sic!) Destabilisierung durch Afghanistan vermeiden, da das Pakistan und die Zentralasiatischen Republiken kippen könnte...".
Welches Spiel Pakistan da spielt, d.h. wer destabilisiert da wen, dazu kein Wort.
Wie das durch die derzeite Kriegsvariante (Personell stark unterbesetzt) zu erreichen sei, dazu kein Wort (war aber auch nicht gefragt).
Das das Volk 9 Jahre lang von vorne bis hinten belogen/beschönredet wurde, wurde implizit eingestanden.
..."zu Guttenberg: Die Unpopularität des Afghanistan-Einsatzes"
gegönnt, das spricht aber schon mehr für mich als für Sie.
Die erste Hälfte lang sagt Guttenberg, das "...die Märchen vom Tisch müssen und man sagen sollte was Sache ist..", soweit so gut.
Als Begründung für den Einsatz dann aber nur, "...wir müssen regionale (sic!) Destabilisierung durch Afghanistan vermeiden, da das Pakistan und die Zentralasiatischen Republiken kippen könnte...".
Welches Spiel Pakistan da spielt, d.h. wer destabilisiert da wen, dazu kein Wort.
Wie das durch die derzeite Kriegsvariante (Personell stark unterbesetzt) zu erreichen sei, dazu kein Wort (war aber auch nicht gefragt).
Das das Volk 9 Jahre lang von vorne bis hinten belogen/beschönredet wurde, wurde implizit eingestanden.
..."zu Guttenberg: Die Unpopularität des Afghanistan-Einsatzes"
gegönnt, das spricht aber schon mehr für mich als für Sie.
Die erste Hälfte lang sagt Guttenberg, das "...die Märchen vom Tisch müssen und man sagen sollte was Sache ist..", soweit so gut.
Als Begründung für den Einsatz dann aber nur, "...wir müssen regionale (sic!) Destabilisierung durch Afghanistan vermeiden, da das Pakistan und die Zentralasiatischen Republiken kippen könnte...".
Welches Spiel Pakistan da spielt, d.h. wer destabilisiert da wen, dazu kein Wort.
Wie das durch die derzeite Kriegsvariante (Personell stark unterbesetzt) zu erreichen sei, dazu kein Wort (war aber auch nicht gefragt).
Das das Volk 9 Jahre lang von vorne bis hinten belogen/beschönredet wurde, wurde implizit eingestanden.
"Ob der Admiral sein Blog From the Bridge tatsächlich selber schreibt, darf bezweifelt werden"
Vielleicht nicht alles, aber man findet immer wieder Einträge die doch sehr persönlich sind. Da sind zum Teil kleine Informationen aus seinem Privatleben enthalten, die zeigen dass er selbst schreibt.
Das sollte wirklich nicht überraschen. Gen. McChrystal war ebenfalls sehr Medien- und Social Media-affin
Sehr zu empfehlen ist übrigens der britische Helmand Blog:
http://helmandblog.blogsp...
"Das hat auch Boris Barschow erlebt. Er war als Reservist in Afghanistan und arbeitete dort als interkultureller Berater für den Kommandanten des Regionalkommandos Nord. Darüber bloggen durfte er nicht. Nach dem Einsatz schrieb er weiter für sein Afghanistan-Blog. Es ist heute das bedeutendste Weblog, das über die Bundeswehr und ihre Mission am Hindukusch berichtet."
Wie zumindest einigen bekannt sein dürfte, wurde Barschow vorzeitig abgelöst (wohl nicht, weil er so fähig war ...), was eine absolute Ausnahme ist und hat eben KEINEN guten Ruf. Als Reservist hat er zwar früher einige Tage in Afghanistan verbracht, kann aber nicht wirklich als Experte herhalten.
Übrigens heißt es Kommandeur des Regionalkommandos und nicht Kommandant ... vielleicht sollte man nur Redakteure Artikel über solche Themen schreiben lassen, die zumindest ein Grundwissen über die Bundeswehr aufweisen können.
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