Software Office Live Ein bisschen Microsoft Office umsonst
Eine Schmalspur-Ausgabe von Office 2010 gibt es ab sofort gratis im Netz. Das ist praktisch. Im Vergleich mit den Google-Programmen kann Microsoft aber nicht mithalten.
© Screenshot/Microsoft Office Live/ZEIT ONLINE

Immer mehr Menschen verlegen ihren Arbeitsplatz ins Netz: Seit neuestem kann man Office-Dokumente nicht nur austauschen, sondern auch gleich im Netz erstellen, und zwar im gewohnten Windows-Design
Lange war die Welt ganz einfach, zumindest wenn man sie auf dem Computer betrachtete. Wer Programme wie Powerpoint, Excel oder Word benutzen wollte, um damit seine Büroarbeit zu erledigen, der musste dafür Geld an Microsoft überweisen. Am 30. August 1992 gab es die erste Windows-Version von Microsoft Office. Die Mehrzahl der Firmen nutzt noch heute das ein oder andere Programm aus der Office-Familie.
Dabei gibt es viele Alternativen. Wer Microsoft nicht mag, kann sich ähnliche Programme kostenlos aus dem Netz laden. Oder sein Büro gleich ganz ins Internet verlegen, in die Cloud, in der so viele die Zukunft sehen, (manche aber auch vor Gefahren warnen ). Nicht zuletzt, weil Anbieter wie Zoho oder der Internetkonzern Google mit Google Docs dort Anwendungen bereit stellen, die zwar eine Internet-Verbindung brauchen, aber jederzeit und an jedem Ort den Zugriff auf die Inhalte und das Arbeiten erlauben.
Jetzt kommt Microsoft ebenfalls mit einem Office-Paket heraus, das man im Netz benutzen darf, kostenlos. Dazu muss man sich nur auf der Office-Live-Seite registrieren und über einen PC verfügen. Dann kann man Word, Excel, PowerPoint und NoteApp benutzen, sowie Kalender- und Adressen verwalten, allerdings nicht mit den vollständigen Funktionen, die in der Kauf-Version zur Verfügung stehen.
Pascal-Emmanuel Gobry findet auf Business Insider , dass Google Docs zwar klare Vorteile gegenüber den Microsoft-Produkten hat, wenn es um die Zusammenarbeit mehrere Nutzer an einem Projekt geht. Doch glaubt er nicht, dass Google eine echte Chance hat, langfristig gegen Microsoft zu gewinnen, wenn sich Microsoft nun wirklich durchringt, ebenfalls auf die Cloud zu setzen.
Der britische Guardian glaubt hingegen, dass Google sich keine Sorgen zu machen braucht. Denn die Benutzung der neuen Anwendungen sei nicht sonderlich bedienerfreundlich. Der Guardian lobt zwar, dass Microsoft mit vielen Browsern kompatibel sei (sogar mit Google Chrome) und zum Beispiel bei der Tabellenkalkulation viele Optionen anbiete. Allerdings sei der Nutzer verpflichtet, Dokumente in Office 2007-Formaten zu speichern und das Programm sei oft zu langsam. Das größte Manko aber sei, dass beim Web-Word das automatische Speichern fehle, obwohl das Feature beispielsweise bei Powerpoint vorhanden ist. Das heißt, es können unter Umständen auch mal die Änderungen der letzten zwanzig Minuten verloren gehen. Außerdem gebe es keine Möglichkeit, andere Dokumente in eine bestehende Datei hochzuladen.
Der Blogger Schieb findet den "Leistungsumfang der Gratisversionen im Web trotzdem beeindruckend. Für viele Aufgaben reichen die neuen WebApps völlig aus, etwa um einen Brief zu schreiben (und zu drucken), nicht jedoch, um einen Serienbrief zu Papier zu bringen, das ist der Vollversion vorbehalten". Aber auch er bemängelt das lange Laden großer Dokumente.
- Datum 17.06.2010 - 11:51 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Dazu muss man sich nur auf der "Onlive.com" Seite registrieren und über einen PC verfügen.
Richtig wäre hier officelive.com. Onlive.com ist ein Online-Anbieter für Spiele über Streaming.
Wir bitten um Verzeihung, das kommt davon, wenn man am Arbeitsplatz dauernd spielt ;)
Wird sofort korrigiert. Danke
Kai Biermann
Wir bitten um Verzeihung, das kommt davon, wenn man am Arbeitsplatz dauernd spielt ;)
Wird sofort korrigiert. Danke
Kai Biermann
Wenn man aber
http://home.officelive.com
aufruft bekommt man folgenden Fehler präsentiert:
> Zur Verwendung von Microsoft Office Live muss
> Ihr Computer eine der folgenden Voraussetzungen
> erfüllen:
>
> *
> Microsoft Internet Explorer 6, 7 oder 8 auf einem
> Computer mit Windows XP, Windows Server 2003 oder
> Windows Vista. [..]
>
> *
> Mozilla Firefox auf einem PC mit Windows XP, Win-
> dows Server 2003 oder Windows Vista oder unter Mac
> OS X 10.2.x und höher. [bla]
Es ist ja wohl eine Frechheit, bei einer Internet-Applikation (!!) ein Betriebssystem voraus setzen zu wollen! Das Ding, mit dem Internet-Anwendungen bedient werden, heißt BROWSER und hat sich an die Vorgaben des W3C zu halten. Da kommt das Betriebssystem nicht vor!
Dieser Vorstoß erinnert schmerzhaft und nachdrücklich an frühere Maipulationsversuche Microsofts, bestehende Standards mit seiner Marktmacht zu auszuhölen und das Gerippe dann durch proprietäre Fesseln aus dem eigenen Hause zu ersetzen - gar nicht zum Vorteil der Nutzer!
Zudem braucht niemand proprietäre Microsoft Office-Formate im Internet! Die sind aufgrund fehlender Dokumentation, fehlender ISO-Standardisierung (auch und gerade die obskuren docx-Dateien!) sowie als willige Behälter für Viren, Würmern und Spionage-Software als Email-Anhänge ohnehin schon eine Seuche.
Wie absurd:
Das Internet steht für Interoperabilität, Vernetzung und Informationsfluss. MS will daraus immer wieder aufs neue ein Windows-Gefängnis machen!
Y.S.
Ich fände es schön, wenn den Artikel auch ein Screenshot schmücken würde, auf dem die o.g. Fehlermeldung zu lesen ist und die "Nicht Windows- oder Apple-Anwender" von dem Dienst ausschließt.
Bei einer Internet-Anwendung ist das IMO ein unverzeihbarer Fehler, denn das Internet ist eben nicht proprietär organisiert und der Zwang zur Nutzung eines proprietären Betriebssystems ist hier das Gegenteil von selbstverständlich.
Y.S.
Wieder mal beklagen ohne zu wissen was los ist?
Ändern sie mal .docx in .zip - der Text ist innen Klartext, OK, es ist jede Menge Formatierung vorhanden - in Dreamweaver sieht man den Klartext schön als schwarzen Text, denn Rest als Blau, grün etc. - soweit ich weiß beruht .docx auf einem xml-ähnlichen System.
(Es ist aber NICHT xml selbst)
Obskur ist da nichts - genau genommen war .docx der Segen denn Office gebraucht hat, wenn etwas obskur war, dann ist es .doc wo sich Formatierungen ab und zu auch mal von selbst änderten (je nach Office Version)
Ich fände es schön, wenn den Artikel auch ein Screenshot schmücken würde, auf dem die o.g. Fehlermeldung zu lesen ist und die "Nicht Windows- oder Apple-Anwender" von dem Dienst ausschließt.
Bei einer Internet-Anwendung ist das IMO ein unverzeihbarer Fehler, denn das Internet ist eben nicht proprietär organisiert und der Zwang zur Nutzung eines proprietären Betriebssystems ist hier das Gegenteil von selbstverständlich.
Y.S.
Wieder mal beklagen ohne zu wissen was los ist?
Ändern sie mal .docx in .zip - der Text ist innen Klartext, OK, es ist jede Menge Formatierung vorhanden - in Dreamweaver sieht man den Klartext schön als schwarzen Text, denn Rest als Blau, grün etc. - soweit ich weiß beruht .docx auf einem xml-ähnlichen System.
(Es ist aber NICHT xml selbst)
Obskur ist da nichts - genau genommen war .docx der Segen denn Office gebraucht hat, wenn etwas obskur war, dann ist es .doc wo sich Formatierungen ab und zu auch mal von selbst änderten (je nach Office Version)
Ich fände es schön, wenn den Artikel auch ein Screenshot schmücken würde, auf dem die o.g. Fehlermeldung zu lesen ist und die "Nicht Windows- oder Apple-Anwender" von dem Dienst ausschließt.
Bei einer Internet-Anwendung ist das IMO ein unverzeihbarer Fehler, denn das Internet ist eben nicht proprietär organisiert und der Zwang zur Nutzung eines proprietären Betriebssystems ist hier das Gegenteil von selbstverständlich.
Y.S.
In den Wolken (in the cloud) arbeiten hört sich ja toll an aber wenn man nicht aufpasst fällt man schnell tief. Der winzige Vorteil von überall auf die Daten zugreifen zu können, bringt viele Sicherheitslücken mit sich. Ungelößt auch die Frage wie komme ich an Dokumente wenn ich mal keinen Zugriff auf das Internet habe? Vor allem aber wo liegen meine Daten und wer hätte theoretischen Zugriff darauf? Auch eine theoretische Beschlagnahme der Daten durch Gerichte wäre denkbar und der Normaluser vielleicht Kollateralschaden? Über Sicherungsmaßnahmen wie Backup braucht man sich auch keine Gedanken machen, dass es nicht da war merkt man erst beim GAU. Klar ist das alles kein Problem wenn die meissten Briefe mit "Liebe Tante Elfriede..." beginnen aber selbst das kann peinlich sein, wenn durch setzen eines falschen Hakens die Dokumente für alle User weltweit freigegeben werden ;-)
Nein, ich habs nicht getestet und werde das auch nicht machen, die Schlagzeilen der ersten GAUs sind in den Redaktionen doch schon gesetzt, oder?
...wenn es auch mittlerweile Oracle gehört.
Solange das so bleibt ist ein kastriertes Office mit OnLive Zwang selbst geschenkt noch völlig überteuert.
Wir bitten um Verzeihung, das kommt davon, wenn man am Arbeitsplatz dauernd spielt ;)
Wird sofort korrigiert. Danke
Kai Biermann
... war gleich noch mal "Microsoft"? Nur mal so von der Pinguin-Eisscholle herab gefragt ;-))
Wieder mal beklagen ohne zu wissen was los ist?
Ändern sie mal .docx in .zip - der Text ist innen Klartext, OK, es ist jede Menge Formatierung vorhanden - in Dreamweaver sieht man den Klartext schön als schwarzen Text, denn Rest als Blau, grün etc. - soweit ich weiß beruht .docx auf einem xml-ähnlichen System.
(Es ist aber NICHT xml selbst)
Obskur ist da nichts - genau genommen war .docx der Segen denn Office gebraucht hat, wenn etwas obskur war, dann ist es .doc wo sich Formatierungen ab und zu auch mal von selbst änderten (je nach Office Version)
Die Kritik an "Office Open XML" ist ja nicht, dass es ein gezipptes XML-Dokument ist, sondern u.a. dass es undokumentierte Features aus der Office-Welt zulässt und dass die 6000 Seiten Spezifikation außer für Microsoft für niemanden sonst einzuhalten ist.
Dann speichert Office 201x nämlich nach einem Update zufällig ein paar Kleinigkeiten in undokumentierem Word-97-Format als encodete Binärdaten in diese ach so transparente XML-Datei (und bleibt damit im "Standdard").
Preisfrage, was passiert?
1.
OpenOffice und Co. machen mindestens bei der Darstellung solcher "standardisierten" Dateien Fehler oder schmieren ab. Sie können mit den Office-Altlasten nichts anfangen, was zu Fehlern führen muss!
2.
Nutzer stellen nüchtern fest
* MS-Office funktioniert stressfrei
* Mit OOo gibt es immer wieder Ärger!
3.
Weil "alle Welt" MSO (legel oder illegal!!) einsetzt, kommt Fritzchen Müller zu der Einsicht, sich doch wieder sklavisch an Microsoft zu fesseln. Für ihn ist damit OOo ein Spielzeug, weil der Datenaustausch mit der vorherrschenden MSO-Welt nicht funktioniert.
4.
Microsoft hat es dann geschafft, durch mangelhafte Offenlegung(!) und Einhaltung eines selbst geschaffenen (bzw. herbei getürkten) ISO-Standards seine proprietäre Software weiter überteuert und jenseits des tatsächlichen Kundennutzens in den Markt drücken kann.
Auch eine XML-Datei lässt sich mit undokumentiertem uuencodetem Binär-Müll füllen. Interoperabilität = 0!
Behalten Sie ihr Halbwissen besser für sich!
Y.S.
Die Kritik an "Office Open XML" ist ja nicht, dass es ein gezipptes XML-Dokument ist, sondern u.a. dass es undokumentierte Features aus der Office-Welt zulässt und dass die 6000 Seiten Spezifikation außer für Microsoft für niemanden sonst einzuhalten ist.
Dann speichert Office 201x nämlich nach einem Update zufällig ein paar Kleinigkeiten in undokumentierem Word-97-Format als encodete Binärdaten in diese ach so transparente XML-Datei (und bleibt damit im "Standdard").
Preisfrage, was passiert?
1.
OpenOffice und Co. machen mindestens bei der Darstellung solcher "standardisierten" Dateien Fehler oder schmieren ab. Sie können mit den Office-Altlasten nichts anfangen, was zu Fehlern führen muss!
2.
Nutzer stellen nüchtern fest
* MS-Office funktioniert stressfrei
* Mit OOo gibt es immer wieder Ärger!
3.
Weil "alle Welt" MSO (legel oder illegal!!) einsetzt, kommt Fritzchen Müller zu der Einsicht, sich doch wieder sklavisch an Microsoft zu fesseln. Für ihn ist damit OOo ein Spielzeug, weil der Datenaustausch mit der vorherrschenden MSO-Welt nicht funktioniert.
4.
Microsoft hat es dann geschafft, durch mangelhafte Offenlegung(!) und Einhaltung eines selbst geschaffenen (bzw. herbei getürkten) ISO-Standards seine proprietäre Software weiter überteuert und jenseits des tatsächlichen Kundennutzens in den Markt drücken kann.
Auch eine XML-Datei lässt sich mit undokumentiertem uuencodetem Binär-Müll füllen. Interoperabilität = 0!
Behalten Sie ihr Halbwissen besser für sich!
Y.S.
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