IT-Sicherheit Apple-Systeme haben die meisten Lücken
Apple hat mittlerweile mehr Sicherheitsprobleme als Oracle und Microsoft. Nicht mehr die Betriebssysteme sind das Problem – sondern Drittanwendungen.
© Greg Wood/AFP/Getty Images

Mit wachsendem Erfolg und Marktanteil von Mac, iPhone und iPad könnten auch die Sicherheitsprobleme für Apple zunehmen
Der Computerhersteller Apple hatte im ersten Halbjahr mehr mit Sicherheitsproblemen zu tun als jeder andere Hersteller. Das geht aus einer neuen Erhebung von Secunia hervor, einem skandinavischen Hersteller von Sicherheitssoftware. Damit hat das Unternehmen aus Cupertino sogar Microsoft und Oracle abgehängt.
Allerdings ließe sich daraus keinesfalls schließen, dass Apple auch die größten Sicherheitsprobleme habe, wie Secunia ausdrücklich betont. Denn die Studie erfasst nur die Zahl, nicht jedoch die Schwere der Sicherheitslücken und noch weniger, ob sie von Computerkriminellen auch tatsächlich mit schlimmen Konsequenzen für den Besitzer der Computer ausgenutzt wurden.
Außerdem sind es weniger die Betriebssysteme wie Mac OS X oder Microsoft Windows, die Probleme bereiten. Quellen des Übels sind zumeist die Drittanwendungen: Die immer weiter verbreitete iTunes-Software etwa, oder Apples Safari-Browser, auch das Medienprogramm QuickTime. Gleiches gilt für die auf Java basierende Programme des Softwareherstellers Oracle und die recht anfälligen Flash-Anwendungen, die Adobe den fünften Platz hinter HP auf der Negativ-Liste verschafften.
Das könnte auch daran liegen, dass die Nutzer Sicherheitspatches für diese Programme nicht so bequem auf dem neuesten Stand halten können wie die kleinen Reparatur-Updates für ihre Betriebssysteme. Das vermuten zumindest die Sicherheitsexperten von Secunia, Die Updates für die Betriebssysteme ploppen automatisch auf den Bildschirmen auf. Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass sie möglichst sofort heruntergeladen und installiert gehören. Mit anderen Updates hielten es die Nutzer nicht ganz so genau.
Die Aufstellung zeigt aber noch etwas viel Banaleres: Die Zahl der entdeckten Sicherheitslücken hängt eng mit dem jeweiligen Marktanteil einer Anwendung zusammen. Was auch heißt: Apple-Programme schnitten bislang auch deshalb in den Angriffs-Statistiken so gut ab, weil sie weniger attraktiv waren für die Computerkriminellen. Das könnte sich in dem Maße ändern, wie sich Apple immer weitere Benutzerkreise erschließt. Der Preis des Erfolgs.
- Datum 23.07.2010 - 19:54 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 63
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Ich nahm immer an Apple wäre der unfehlbare Heilsbringer.
Bitte legen Sie Ihre Ansicht mit Argumenten dar. Danke. Die Redaktion/cs
Ich gehe davon aus dass der Kommentar voll von Sarkasmus war.
Leider kann ich meine Annahme nicht verifizieren weil die Loeschnazis von der Zeit mal wieder alle Spuren verwischten.
Egal ... unter der Annahme dass der Kommentar voller Sarkasmus war: Warum wurde er geloescht?
Wuerde sich die Zeit-Redaktion vielleicht auch mal dazu herablassen und begruenden warum sie einen Kommentar loescht. Der Verweis dass der entsprechende Kommentator bitte Argumente anfuehren soll ist fuer mich kein Argument.
Fuer mich als Konsumenten ist Sarkasmus bei der Beschreibung eines Produkts ein Warnzeichen eben jenes Produkt nicht zu kaufen. Ergo sollte der Kommentar auch erhalten bleiben.
Wenn die Zeit-Redaktion nicht meiner Meinung ist dann ist wenigstens eine Trollwiese notwendig um das Grundrecht auf freie Meinungsaeusserung zu erhalten!
[Sehr geehter User pu_king81,
der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde nicht gekürzt, sondern es wurde lediglich eine Anmerkung mit der Intention einer besseren und ausführlicheren Argumentation des Users daruntergesetzt. Wir möchten dadurch zu einer konstruktiven Debatte motivieren. Bei weiteren Fragen und Anmerkungen zu unserer Moderation wenden Sie sich bitte an community@zeit.de. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
Ich gehe davon aus dass der Kommentar voll von Sarkasmus war.
Leider kann ich meine Annahme nicht verifizieren weil die Loeschnazis von der Zeit mal wieder alle Spuren verwischten.
Egal ... unter der Annahme dass der Kommentar voller Sarkasmus war: Warum wurde er geloescht?
Wuerde sich die Zeit-Redaktion vielleicht auch mal dazu herablassen und begruenden warum sie einen Kommentar loescht. Der Verweis dass der entsprechende Kommentator bitte Argumente anfuehren soll ist fuer mich kein Argument.
Fuer mich als Konsumenten ist Sarkasmus bei der Beschreibung eines Produkts ein Warnzeichen eben jenes Produkt nicht zu kaufen. Ergo sollte der Kommentar auch erhalten bleiben.
Wenn die Zeit-Redaktion nicht meiner Meinung ist dann ist wenigstens eine Trollwiese notwendig um das Grundrecht auf freie Meinungsaeusserung zu erhalten!
[Sehr geehter User pu_king81,
der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde nicht gekürzt, sondern es wurde lediglich eine Anmerkung mit der Intention einer besseren und ausführlicheren Argumentation des Users daruntergesetzt. Wir möchten dadurch zu einer konstruktiven Debatte motivieren. Bei weiteren Fragen und Anmerkungen zu unserer Moderation wenden Sie sich bitte an community@zeit.de. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
Ich nahm nie an Apple wäre der unfehlbare Heilsbringer.
Diese Ansicht kann ich auch nicht mit Argumenten dalegen. Bitte, verehrte Redaktion.
You made my day!
You made my day!
Liebe Zeit Redaktion,
bei meiner von Ihnen bemängelten Bemerkung, handelte es sich um Ironie. Ich hatte angenommen, dass es im Anbetracht der aktuellen Probleme der Firma Apple mit dem Empfang des IPhone 4 Modelle, hinreichend erkennbar wäre. Ich wollte damit auf den Umstand hinweisen, das der Mehrwert von Apple Geräten mehr und mehr sinkt. Die deutlich höheren Peise ggf. nicht mehr zu eechtfertigen sind.
Viele Grüße
spacerunnernx
Wenn Sie in die Netiquette sehen, werden Sie erkennen, dass Ironie nicht angesagt ist. Damit spart man Die Zeit auch Geld. Ironie und Witz ist kostspieliger, weil missverständlicher, weil es einen Diskurs erst richtig fördert. In den Kommentaren geht es nicht um die argumentative Aufarbeitung eines Themas, wissen Sie, oder haben Sie je erlebt, dass die Kommentare unmittelbar in eine neue Zeit-Meinung oder einen -Beitrag eingegangen sind?
Sie sollten sich dafür nicht entschuldigen. Die Zeit-Online-Redaktion hat an dieser Stelle weniger Humor als andere Online-Zeitungen, auch ausländische. ;) Ich hatte es vor einiger Zeit selbst versucht und Sie ahnen ja gar nicht, was alles passiert ist. Irgendwann wurde es mir zu müßig. Zumal man jede normative Aussage ohnehin nicht argumentativ darlegen kann, aber das ginge jetzt zu weit.
Wenn Sie in die Netiquette sehen, werden Sie erkennen, dass Ironie nicht angesagt ist. Damit spart man Die Zeit auch Geld. Ironie und Witz ist kostspieliger, weil missverständlicher, weil es einen Diskurs erst richtig fördert. In den Kommentaren geht es nicht um die argumentative Aufarbeitung eines Themas, wissen Sie, oder haben Sie je erlebt, dass die Kommentare unmittelbar in eine neue Zeit-Meinung oder einen -Beitrag eingegangen sind?
Sie sollten sich dafür nicht entschuldigen. Die Zeit-Online-Redaktion hat an dieser Stelle weniger Humor als andere Online-Zeitungen, auch ausländische. ;) Ich hatte es vor einiger Zeit selbst versucht und Sie ahnen ja gar nicht, was alles passiert ist. Irgendwann wurde es mir zu müßig. Zumal man jede normative Aussage ohnehin nicht argumentativ darlegen kann, aber das ginge jetzt zu weit.
Nur um die aktuellste Statistik widerzugeben:
Apple hat schon seit 2006 mehr Lücken als Microsoft. Nur noch Oracle musste 2010 überholt werden.
http://secunia.com/gfx/pd...
Das Apple ein sehr unsicherer Anbieter ist, ist allerdings schon seit vielen Jahren bekannt. Lediglich die PR Abteilung von Apple verkündete immer und immer wieder ein anderes Bild; diese wird von gewissen Personengruppen als unfehlbares Wahrheitsmedium angesehen wird.
… 1993 mit Apple und und hatte noch nie ein Problem. Kommt wohl drauf an was man und womit man sich die Zeit vertreibt.
seit 1989 mit Apple und hatte auch noch nie ein Problem.
problem gehabt kaufen sie viagra kreditkartennummer 3563 2292 3938 3378 hier bundetrojaner an jobs auf diesem system sind interessante daten evt steuerhinterziehung und raubkopien bzw. ein Sicherheitsproblem bemerkt.
Wie sieht so eines denn aus?
seit 1989 mit Apple und hatte auch noch nie ein Problem.
problem gehabt kaufen sie viagra kreditkartennummer 3563 2292 3938 3378 hier bundetrojaner an jobs auf diesem system sind interessante daten evt steuerhinterziehung und raubkopien bzw. ein Sicherheitsproblem bemerkt.
Wie sieht so eines denn aus?
Es mag sein, das Apple mehr Lücken hat, aber dennoch ist Apple ein sehr sicheres System, zumindest im Vergleich zu Windows. Nicht nur, weil diese Lücken von Hackern kaum angegangen werden, und weil es keine Viren gibt, sondern auch, weil OSX auf Unix basiert, und eben auch dessen Sicherheitssystem hat, d.h. ein Angreifer, selbst wenn er ins System reinkommt, kann dort nur wenig anrichten.
Natürlich gibt es auch Mac Viren.
Der Mac eignet sich wegen seinen kleinen Stückzahlen halt nur begrenzt für Virenschreiber. Sollte der Mac jemals die Userzahlen wie Microsoft bekommen würden sich die User von Viren überschwemmt sehen, gerade auch weil sie der Legende glauben, ihr System wäre das sicherste der Welt und es gäbe keine Viren.
Natürlich gibt es auch Mac Viren.
Der Mac eignet sich wegen seinen kleinen Stückzahlen halt nur begrenzt für Virenschreiber. Sollte der Mac jemals die Userzahlen wie Microsoft bekommen würden sich die User von Viren überschwemmt sehen, gerade auch weil sie der Legende glauben, ihr System wäre das sicherste der Welt und es gäbe keine Viren.
Wenn eine Firma kommerzielle Software entwickelt, sprich, sie damit Geld verdienen will, dann sieht sie sich die Marktverteilung der einzelnen Betriebssysteme an. Sie bemerkt, dass der Marktanteil von Macs bei um die 6 Prozent liegt, der von PCs bei ca. 93 Prozent (der Rest sind Linux-Derivate). Daher wird sie aller Wahrscheinlichkeit nach ihre Produkte für Windows optimieren, um den potentiellen Kundenkreis möglichst hoch halten zu können.
Genau den gleichen Gedankengang haben auch Viren-Programmierer: Sie wollen, dass sich Ihre Software auf möglichst vielen Rechnern einnistet, daher "optimieren" sie ihre Viren, Trojaner, Würmer etc. für Windows.
Eigentlich triviale Überlegungen, aber viele Mac-Fans erkennen diese Trivialität trotzdem nicht als Wahrheit. Mac erscheint als das sicherere Betriebssystem für Leute, die die Sache nur oberflächlich betrachten und merken einfach nicht, dass sie nur deswegen wenig Probleme mit Viren haben, da sich die Programmierer von Schadsoftware einfach nicht für Macs interessieren, da diese Rechner unter "ferner liefen" geführt werden.
Diese Leute "empfehlen" daher jedem Viren-geplagten PCler, auf Macs umzusteigen und verstehen nicht, dass sie sich ins eigene Fleisch schneiden: Je mehr Mac-User es gibt, desto interessanter werden Apple-Rechner für Viren-Programmierer. Wenn Mac-User also weiterhin auf der "sicheren" Seite bleiben wollen, sollten sie zusehen, dass der Mac-Rechner ein Nischenprodukt bleibt.
Ein Artikel mit einer Quelle. Aua. Und dann wird nochmal alles umgedreht. Prima Leistung, es tut langsam wirklich weh.
Bitte noch mal eine Runde Fixe fahren, dabei noch etwas Sophie Hunger mit dem iPhone hören, aber danach bitte einfach mal in die Sicherheitsmalinglisten von Apple und der Apple Programme in den letzten Jahre schauen – man dies selbst anlügen ja wirklich bald nicht mehr aus. Man sieht doch auch bei den ständigen Updates den Hinweis auf den Link der die Bugs auflistet:
http://search.lists.apple...
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