iAd Apple und Google rangeln um mobile Werbung

Mit iAd startet Apple eine monopolistische Werbeplattform für seine mobilen Geräte. Gleichzeitig will man auf offenen Plattformen den Werbern das Geschäft vermiesen.

Steve Jobs kündigte den Start der Werbeplattform iAD erstmals auf dem speziellen Apple-Event im April dieses Jahres an

Steve Jobs kündigte den Start der Werbeplattform iAD erstmals auf dem speziellen Apple-Event im April dieses Jahres an

Apple möchte das Lesen im Internet künftig noch angenehmer gestalten. Deshalb bietet es in der neuesten Version seines Safari Browsers jetzt den Reader , der störende Werbung ausblendet. Bislang muss, wer so etwas wünscht, sich Werbeblocker selbst installieren. Das ist also ziemlich freundlich von Apple. Scheinbar.

Denn anders sieht das auf dem iPhone, dem iPod Touch und dem iPad aus. Dort findet Apple Werbung sinnvoll, zumindest, wenn der Besitzer eine der Apps genannten Mini-Anwendungen verwenden möchte oder sich der Werbetreibende entschieden hat, seine Anzeigen über iAd zu buchen. So heißt Apples neue Werbeplattform, die heute startete. 

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Um das noch ein klein wenig deutlicher zu sagen: im freien Netz, in dem jeder werben und jeder Werbeblocker einsetzen kann, hat Apple kein Problem, letztere zu fördern. Schadet es doch vor allem der Konkurrenz. In der geschlossenen und allein von Apple kontrollierten Sphäre der Apps allerdings gibt es das nicht, dort ist Werbung selbstverständlich, denn allein Apple verdient an ihr. Auf mobilen Geräten funktioniert die Welt ein bisschen anders.

Was per se nichts Schlechtes sein muss. Die Erlöse helfen ja auch den Entwicklern, ihre Programme zu finanzieren. Doch nebenbei steckt Apple einen erklecklichen Teil vom Umsatz ein, 40 Prozent nämlich.

Das heißt: Während Apple mithilfe des Readers den Werbetreibenden das Geschäft verhagelt, bietet es ihnen praktischerweise sogleich die Lösung: Wer mit Apple auf der Werbe-Plattform iAd ins Geschäft kommt, ist selbstverständlich gefeit vor Filtern und Ad-Blockern und kann seine Anzeigen nach Lust und Laune in Apps und Seiten schalten. Diese Werbung kommt sogar personalisiert aufs Display, also je nach Ort und Surfgeschichte des Nutzers. Der kann diese Option zwar ausschalten, wenn er auf ein eigens dafür eingerichtete Seite geht. Die Werbung aber bleibt, da kann sich der Nutzer auf den Kopf stellen.

Denn es bringt Apple Geld: Wie die Financial Times berichtet , kam durch Unternehmen wie Nissan, Sears oder die Citigroup bereits in wenigen Wochen ein Werbebudget von 60 Millionen Dollar zusammen. Ein attraktives Zusatzgeschäft für den Applekonzern also, der den Kunden zuvor schon seine kostspieligen Geräte verkauft hat.

Das Thema mobile Werbung hat es in sich. Denn die Zahl der Besitzer von internetfähigen Handys wächst exponentiell. Wurden in der ersten Hälfte dieses Jahres weltweit rund 55 Millionen Smartphones verkauft, sollen es in vier Jahren schon 440 Millionen sein.

Leser-Kommentare
  1. Die in Safari verbaut Reader-Funktion, schadet nicht wie im Artikel beschrieben der Konkurrenz. Denn während der Browser die Seite aufbereitet, wird auf den Seiten von Anbieter und Werbendem ein voller "page view" registriert, was bei der Onlinewerbung die ausschlaggebende Größe ist.
    (Quelle: http://arstechnica.com/ap...)

    Ich begrüße die Reader-Funktion.
    Viele Webseiten bauen unnötige Seitensprünge, deren Artikellänge dies nicht rechtfertigt. Der einzige Grund: Page views. Dabei bleibt die Lesbarkeit auf der Strecke.
    Deswegen nutzen mündige Internetnutzer schon seit längerem Werkzeuge wie das Online-Programm Instapaper (http://www.instapaper.com).

    Die Formulierung "Diese Werbung kommt sogar personalisiert aufs Display, also je nach Ort und Surfgeschichte des Nutzers." suggeriert, dass Apple die einzige Firma ist, die so vorgeht. Dem ist nicht so und besonders der Werberiese Google personalisiert die Suchergebnisse schon seit Jahren, egal ob auf Mobilgeräten oder am heimischen Rechner.

    Dem möchte ich noch hinzufügen, dass personalisierte Werbung, also für den Nutzer relevante Werbung tatsächlich nützlich sein kann. Wenn diese dann noch optisch gut aufbereitet ist und von respektablen Quellen kommt, ist das für Entwickler wie Nutzer ein potentieller Gewinn. Als Beispiel möchte ich auf den Erfolg von kleinen Werbefirmen wie "FusionAds" und "The Deck" hinweisen.

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    Redaktion

    Mir erscheinen ihre "Korrekturen" etwas subjektiv, um sie tatsächlich als solche zu begreifen. Danke dennoch für die berechtigte Meinungsäußerung, der ich in vielen Punkten persönlich gar nicht widersprechen würde.
    Wie auch Sie etwas verklausuliert schreiben, haben allerdings sehr wohl Artikel, die über mehrere Seiten gehen, beim "Reader" künftig das Nachsehen. Ich will das gar nicht bewerten, ich gebe nur die Bedenken anderer wieder.
    Außerdem gibt es noch ein weiteres Problem: erscheint es doch ein bisschen heikel, für nicht gesehene Werbung die Hand auf zu halten, oder? Ob das so glatt durchgeht? Keine Ahnung.
    Nicht so gut finde ich die geschickt untergebrachte Promotion für die "kleinen Werbefirmen". Nicht zufällig selbst aus der Branche, "Mangochutney"?!
    TK.

    "Denn während der Browser die Seite aufbereitet, wird auf den Seiten von Anbieter und Werbendem ein voller "page view" registriert, was bei der Onlinewerbung die ausschlaggebende Größe ist."

    ohne das die werbung jemand wirklich registriert? ist ja ein voller erfolg für die werbetreibenden … ^^

    Redaktion

    Mir erscheinen ihre "Korrekturen" etwas subjektiv, um sie tatsächlich als solche zu begreifen. Danke dennoch für die berechtigte Meinungsäußerung, der ich in vielen Punkten persönlich gar nicht widersprechen würde.
    Wie auch Sie etwas verklausuliert schreiben, haben allerdings sehr wohl Artikel, die über mehrere Seiten gehen, beim "Reader" künftig das Nachsehen. Ich will das gar nicht bewerten, ich gebe nur die Bedenken anderer wieder.
    Außerdem gibt es noch ein weiteres Problem: erscheint es doch ein bisschen heikel, für nicht gesehene Werbung die Hand auf zu halten, oder? Ob das so glatt durchgeht? Keine Ahnung.
    Nicht so gut finde ich die geschickt untergebrachte Promotion für die "kleinen Werbefirmen". Nicht zufällig selbst aus der Branche, "Mangochutney"?!
    TK.

    "Denn während der Browser die Seite aufbereitet, wird auf den Seiten von Anbieter und Werbendem ein voller "page view" registriert, was bei der Onlinewerbung die ausschlaggebende Größe ist."

    ohne das die werbung jemand wirklich registriert? ist ja ein voller erfolg für die werbetreibenden … ^^

  2. Redaktion

    Mir erscheinen ihre "Korrekturen" etwas subjektiv, um sie tatsächlich als solche zu begreifen. Danke dennoch für die berechtigte Meinungsäußerung, der ich in vielen Punkten persönlich gar nicht widersprechen würde.
    Wie auch Sie etwas verklausuliert schreiben, haben allerdings sehr wohl Artikel, die über mehrere Seiten gehen, beim "Reader" künftig das Nachsehen. Ich will das gar nicht bewerten, ich gebe nur die Bedenken anderer wieder.
    Außerdem gibt es noch ein weiteres Problem: erscheint es doch ein bisschen heikel, für nicht gesehene Werbung die Hand auf zu halten, oder? Ob das so glatt durchgeht? Keine Ahnung.
    Nicht so gut finde ich die geschickt untergebrachte Promotion für die "kleinen Werbefirmen". Nicht zufällig selbst aus der Branche, "Mangochutney"?!
    TK.

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    … in dem ich die objektiven Aussagen von meiner Meinung trennte, aber es ist mir scheinbar nicht gelungen.

    In mehrere Seiten aufgeteilte Artikel haben beim Apple-eigenen Reader nicht das Nachsehen.
    Wenn ich bei ihrem Artikel den Reader aktivieren würde, würde der Artikel für jede Seite den entsprechenden page view erhalten, damit die Werbepartner der Zeit auch in Zukunft noch zahlen.
    Zudem ist diese Funktion nicht dauerhaft aktiv. Der Nutzer sieht die Seite und entscheidet sich dann die Funktion zu aktivieren. Dies ist ein wichtiger prozessualer Unterschied.

    Ihr Einwand "erscheint es doch ein bisschen heikel, für nicht gesehene Werbung die Hand auf zu halten, oder?" ist übrigens völlig berechtigt:
    Die Nutzung von Seitenansichten als Maß für die Popularität einer Webseite und damit die Einstufung bei Werbepartnern ist im besten Fall ungeeignet, im schlechtesten Fall eine Einladung betrogen zu werden.
    MSNBC versucht beispielsweise gerade von dieser Berechnungsweise weg zu kommen.
    (Quelle: http://paidcontent.org/ar...)

    Bei der Nennung der Werbefirmen habe ich mich sehr missverständlich ausgedrückt. Deren Nennung sollte nur ein positives Beispiel für Onlinewerbung sein; beide Firmen genießen einen guten Ruf in der Branche und unter Internetnutzern.

    Aus der Branche bin ich übrigens nicht, sondern Student der Sinologie und BWL, mit einem Faible für Informationstechnologie und Internetkultur.

    Grüße,

    Alexander Hoffmann

    … in dem ich die objektiven Aussagen von meiner Meinung trennte, aber es ist mir scheinbar nicht gelungen.

    In mehrere Seiten aufgeteilte Artikel haben beim Apple-eigenen Reader nicht das Nachsehen.
    Wenn ich bei ihrem Artikel den Reader aktivieren würde, würde der Artikel für jede Seite den entsprechenden page view erhalten, damit die Werbepartner der Zeit auch in Zukunft noch zahlen.
    Zudem ist diese Funktion nicht dauerhaft aktiv. Der Nutzer sieht die Seite und entscheidet sich dann die Funktion zu aktivieren. Dies ist ein wichtiger prozessualer Unterschied.

    Ihr Einwand "erscheint es doch ein bisschen heikel, für nicht gesehene Werbung die Hand auf zu halten, oder?" ist übrigens völlig berechtigt:
    Die Nutzung von Seitenansichten als Maß für die Popularität einer Webseite und damit die Einstufung bei Werbepartnern ist im besten Fall ungeeignet, im schlechtesten Fall eine Einladung betrogen zu werden.
    MSNBC versucht beispielsweise gerade von dieser Berechnungsweise weg zu kommen.
    (Quelle: http://paidcontent.org/ar...)

    Bei der Nennung der Werbefirmen habe ich mich sehr missverständlich ausgedrückt. Deren Nennung sollte nur ein positives Beispiel für Onlinewerbung sein; beide Firmen genießen einen guten Ruf in der Branche und unter Internetnutzern.

    Aus der Branche bin ich übrigens nicht, sondern Student der Sinologie und BWL, mit einem Faible für Informationstechnologie und Internetkultur.

    Grüße,

    Alexander Hoffmann

  3. Wieso sind die stanaddisierten Käfige von Apple eigentlich so sauerfolreich? Wie viele Jahre wird es wohl noch dauern, bi die Gesellschaft erkennt, das Apple Google mit ohne Gewissen und gigantischer Profit- und Kontrollgier ist...

    • LP
    • 01.07.2010 um 20:02 Uhr

    Wenn ich Kindern beim spielen zusehe, muss ich immer wieder schmunzeln, wenn plötzlich einer ruft "ich bin der Bestimmer!"

    Häufig nehmen die anderen Kinder dies zunächst hin. Wenn der "Bestimmer" es allerdings zu weit treibt, so regt sich nach einigen Minuten Widerstand. Lenkt der Bestimmer jetzt nicht ein, steht er bald ziemlich alleine da.

    Warten wir mal ab, wie sich Apple auf lange Sicht verhalten wird. Immerhin ruft der Konzern derzeit laut: "Ich bin der Bestimmer!"
    Dass betrifft nicht nur die Werbung, ach die Software wird von Apple kontrolliert. Was dem Konzern nicht passt, kommt einfach nicht in den AppStore.

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    Die häufig undurchsichtigen Entscheidungen warum ein Programm nicht in den AppStore gelangt ist, mal außen vor gelassen, glaube ich, dass die iAd-Problematik kompliziert, aber weniger spektakulär ist als man denkt.

    Apple scheint sich hier auf dünnem Eis zu bewegen, denn es verwehrt Mitbewerbern den Zugang zu den eigene Geräten, indem es die Sammlung von Daten über das Surfverhalten der Nutzer durch gewisse Apple-fremde Werbeplattformen verbietet.
    Apple versperrt aber nicht allen Werbungslieferanten den Zugang zu iPhone & Co., sondern nur Konkurrenten mit eigenen Mobilgeräteengagement (!) wie Google oder Microsoft. Die Logik dahinter ist, dass diese und ähnliche Firmen, die über die Gruppe der iOS-Nutzer gesammelten Daten zu Apples direktem Nachteil verwenden würden.
    Ob dies aufgrund des recht geringen Marktanteils von Apple im Smartphone-Markt aus Sicht der Wettbewerbsschützer ins Gewicht fällt, wird sich zeigen.

    Die häufig undurchsichtigen Entscheidungen warum ein Programm nicht in den AppStore gelangt ist, mal außen vor gelassen, glaube ich, dass die iAd-Problematik kompliziert, aber weniger spektakulär ist als man denkt.

    Apple scheint sich hier auf dünnem Eis zu bewegen, denn es verwehrt Mitbewerbern den Zugang zu den eigene Geräten, indem es die Sammlung von Daten über das Surfverhalten der Nutzer durch gewisse Apple-fremde Werbeplattformen verbietet.
    Apple versperrt aber nicht allen Werbungslieferanten den Zugang zu iPhone & Co., sondern nur Konkurrenten mit eigenen Mobilgeräteengagement (!) wie Google oder Microsoft. Die Logik dahinter ist, dass diese und ähnliche Firmen, die über die Gruppe der iOS-Nutzer gesammelten Daten zu Apples direktem Nachteil verwenden würden.
    Ob dies aufgrund des recht geringen Marktanteils von Apple im Smartphone-Markt aus Sicht der Wettbewerbsschützer ins Gewicht fällt, wird sich zeigen.

  4. … in dem ich die objektiven Aussagen von meiner Meinung trennte, aber es ist mir scheinbar nicht gelungen.

    In mehrere Seiten aufgeteilte Artikel haben beim Apple-eigenen Reader nicht das Nachsehen.
    Wenn ich bei ihrem Artikel den Reader aktivieren würde, würde der Artikel für jede Seite den entsprechenden page view erhalten, damit die Werbepartner der Zeit auch in Zukunft noch zahlen.
    Zudem ist diese Funktion nicht dauerhaft aktiv. Der Nutzer sieht die Seite und entscheidet sich dann die Funktion zu aktivieren. Dies ist ein wichtiger prozessualer Unterschied.

    Ihr Einwand "erscheint es doch ein bisschen heikel, für nicht gesehene Werbung die Hand auf zu halten, oder?" ist übrigens völlig berechtigt:
    Die Nutzung von Seitenansichten als Maß für die Popularität einer Webseite und damit die Einstufung bei Werbepartnern ist im besten Fall ungeeignet, im schlechtesten Fall eine Einladung betrogen zu werden.
    MSNBC versucht beispielsweise gerade von dieser Berechnungsweise weg zu kommen.
    (Quelle: http://paidcontent.org/ar...)

    Bei der Nennung der Werbefirmen habe ich mich sehr missverständlich ausgedrückt. Deren Nennung sollte nur ein positives Beispiel für Onlinewerbung sein; beide Firmen genießen einen guten Ruf in der Branche und unter Internetnutzern.

    Aus der Branche bin ich übrigens nicht, sondern Student der Sinologie und BWL, mit einem Faible für Informationstechnologie und Internetkultur.

    Grüße,

    Alexander Hoffmann

    • mtume7
    • 01.07.2010 um 20:26 Uhr

    Wer ein iPhone besitzt lässt sich von solchen Berichten nicht abschrecken (bisher nicht). Mit Vernunft haben diese Lifestyle-Geräte nun wirklich nichts zu tun. Es ist mehr der Irrglaube aufgrund des blossen Besitzes Mitglied einer geistigen Elite zu sein. Ich kenne inzwischen Menschen die dafür Freundschaften geopfert haben. Wer den Hype nicht unterstützt oder gar Arumente dagegen vorbringt wird als Neider abgetan und gilt als rückständig. Mir gefallen die Geräte optisch ja auch gut ... allerdings störten mich die quasi inkompatibilität mit der PC-Welt, die absurden Preise und vorallem das Gehabe dieser Community. Aber jedem das Seine. Hab ich übrigens schon erwähnt, dass die "neutrale Berichterstattung" der Medienschaffenden diesen Hype erste ermöglich haben. Und wer weiss ob die Medien dieses Thema überhaupt aufgreifen würden (diesen Beitrag zulassen), wäre da nicht das Problem der Einnahmenverteilung. Man glaubte wohl lange ebenfalls zu profitieren :-)

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    Und schon geht es los. Wer soll denn "diese Klientel" sein? Es können wohl nur Menschen gemeint sein, die auf Ergonomie und Ästhetik Wert legen? In meinem Unternehmen setzen wir auf M$ Produkte (WinXP, Win7, WinServer2008) und da wird man ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Das sind wirklich absurde Preise, völlig schamlos. Das ist Abzocke im ganz großen Stil. Hier sollte mal gewarnt werden. Das ganze M$-Prinzip basiert auf dem Verschenken von unbrauchbaren Home-Lizenzen beim Kauf eines PC. Danach wird es sehr teuer und schmerzhaft. Am Leben bleibt es nur durch illegale Software aus dem Internet.

    Alle Windows-Nutzer, die ich kenne sind unzufrieden und frustriert. Sie kommen irgendwie über die Runden. Googeln sich Workarounds für ihre täglichen Probleme. Auf der anderen Seite sind alle Menschen die ich kenne, die zu Mac OS X gewechselt sind überglücklich. Jetzt kommt es zum folgenden Phänomen: Die Windows-User können nicht glauben, dass die Apple-Anwender wirklich glücklich mit ihrer Ausrüstung sind. Sie haben diese Erfahrung ja selbst noch nie im Leben gemacht. Daher kann für sie die einzige "logische" Erklärung nur sein, dass die Apple-Anwender von Steve Jobs verhext wurden. Das kann ja nichts mit Vernunft zu tun haben und basiert ja nur auf einem Irrglauben und auf der Mitgliedschaft in einer geistigen Elite. Alles nur Hype und Verblendung. Apple ist böse, Steve Jobs ist böse. Es kann ja nicht sein, was nicht sein darf. Warum zum Teufel sind die bloß so glücklich?! :-)))

    Und schon geht es los. Wer soll denn "diese Klientel" sein? Es können wohl nur Menschen gemeint sein, die auf Ergonomie und Ästhetik Wert legen? In meinem Unternehmen setzen wir auf M$ Produkte (WinXP, Win7, WinServer2008) und da wird man ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Das sind wirklich absurde Preise, völlig schamlos. Das ist Abzocke im ganz großen Stil. Hier sollte mal gewarnt werden. Das ganze M$-Prinzip basiert auf dem Verschenken von unbrauchbaren Home-Lizenzen beim Kauf eines PC. Danach wird es sehr teuer und schmerzhaft. Am Leben bleibt es nur durch illegale Software aus dem Internet.

    Alle Windows-Nutzer, die ich kenne sind unzufrieden und frustriert. Sie kommen irgendwie über die Runden. Googeln sich Workarounds für ihre täglichen Probleme. Auf der anderen Seite sind alle Menschen die ich kenne, die zu Mac OS X gewechselt sind überglücklich. Jetzt kommt es zum folgenden Phänomen: Die Windows-User können nicht glauben, dass die Apple-Anwender wirklich glücklich mit ihrer Ausrüstung sind. Sie haben diese Erfahrung ja selbst noch nie im Leben gemacht. Daher kann für sie die einzige "logische" Erklärung nur sein, dass die Apple-Anwender von Steve Jobs verhext wurden. Das kann ja nichts mit Vernunft zu tun haben und basiert ja nur auf einem Irrglauben und auf der Mitgliedschaft in einer geistigen Elite. Alles nur Hype und Verblendung. Apple ist böse, Steve Jobs ist böse. Es kann ja nicht sein, was nicht sein darf. Warum zum Teufel sind die bloß so glücklich?! :-)))

  5. Die häufig undurchsichtigen Entscheidungen warum ein Programm nicht in den AppStore gelangt ist, mal außen vor gelassen, glaube ich, dass die iAd-Problematik kompliziert, aber weniger spektakulär ist als man denkt.

    Apple scheint sich hier auf dünnem Eis zu bewegen, denn es verwehrt Mitbewerbern den Zugang zu den eigene Geräten, indem es die Sammlung von Daten über das Surfverhalten der Nutzer durch gewisse Apple-fremde Werbeplattformen verbietet.
    Apple versperrt aber nicht allen Werbungslieferanten den Zugang zu iPhone & Co., sondern nur Konkurrenten mit eigenen Mobilgeräteengagement (!) wie Google oder Microsoft. Die Logik dahinter ist, dass diese und ähnliche Firmen, die über die Gruppe der iOS-Nutzer gesammelten Daten zu Apples direktem Nachteil verwenden würden.
    Ob dies aufgrund des recht geringen Marktanteils von Apple im Smartphone-Markt aus Sicht der Wettbewerbsschützer ins Gewicht fällt, wird sich zeigen.

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