Versteigerung Ein Apple für 213.000 Dollar
In London ist ein Stück Computergeschichte versteigert worden, einer der ersten Apple-Computer – samt Rechnung und handgetipptem Brief von Steve Jobs.
© Christies

Beim Auktionshaus Christie's wurde ein Apple I samt Datenkassette und Rechnung versteigert
Sein Debüt ist nur wenig mehr als dreißig Jahre her und doch wirkt das Gerät heute wie ein Relikt aus dem Mittelalter: der erste Rechner der Firma Apple Computer, der Apple I. Steven Jobs und Steve Wozniak bastelten von dem Bausatz 1976 weniger als 200 Stück, bevor sie ein verbessertes Modell entwickelten.
Wie viele davon bis heute überlebten, ist nicht ganz klar. Schätzungen gehen davon aus, dass es 30 bis 50 sind. Einer davon wurde nun zu einem Rekordpreis versteigert . Beim Auktionshaus Christie's in London zahlte ein Bieter dafür 213.600 Dollar.
Ein hoher Preis, wurden bisher für überlebende Apple I doch eher um die 14.000 bis 17.000 Dollar gezahlt. Der, der nun so viel Geld brachte, war vor einiger Zeit noch für weniger zu haben. Zumindest steht in der englischen Wikipedia-Version , er sei vor einem Jahr noch bei eBay angeboten worden , für ein Startgebot von 50.000 Dollar ( hier damals bei Ebay gezogene Fotos des Rechners samt Zubehör ). Gebote gab es demnach wohl keine.
Gekauft hat das Gerät laut New York Times , die sich dabei auf eine italienische Zeitung beruft , nun ein italienischer Unternehmer, der technische Raritäten sammelt.
Interessant an dem Apple I mit der Nummer 82, beziehungsweise an der Platine, denn viel mehr war es nicht, was man damals bekam: Er wurde samt Originalverpackung und einiger Dokumente angeboten. So gehört dazu ein Rücksendeschein, auf dem als Empfängeradresse die des Elternhauses von Steven Jobs angeben ist – kein Mythos also, dass Apple in der Garage von Jobs' Eltern gegründet wurde .
Außerdem liegt dem Ganzen ein mit Schreibmaschine geschriebener Brief bei, in dem Steven Jobs, so die Unterschrift, einige technische Fragen des Käufers beantwortet.
Selbst die originale Rechnung ist erhalten. Für den Apple I und das Kassetteninterface, um einen Kassettenrecorder als Datenspeicher anschließen zu können, berechnete Apple damals 741,66 Dollar. Unterschrieben ist sie ebenfalls von "Steven" – damals wie heute ein genialer Verkäufer.
- Datum 24.11.2010 - 19:21 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Lustig zu lesen, dass die Schnittstelle damals extra gekauft werden musste, da hat sich ja nicht viel verändert, heute ist dann die Fernbedienung als "Extra" zu erwerben (die anfänglich im Lieferumfang enthalten war).
Trotzdem immer wieder erstaunlich, was für eine Entwicklung der PC genommen hat und natürlich auch wie Apple heute wieder aufgestellt ist (obwohl der Aufschwung natürlich in erster Linie zunächst dem iPod zu verdanken ist...).
Auch heute muss man seine Schnittstellen extra bezahlen.
Aus dem Apple Store zum MB Air:
DVI-Ausgang mit dem Mini DisplayPort auf DVI-Adapter (separat erhältlich)
VGA-Ausgang mit dem Mini DisplayPort auf VGA-Adapter (separat erhältlich)
Dual-Link-DVI-Ausgang mit dem Mini DisplayPort auf Dual-Link DVI-Adapter (separat erhältlich)
HDMI-Ausgang mit einem Mini DisplayPort auf HDMI-Adapter eines anderen Herstellers (separat erhältlich)
Apple USB Ethernet Adapter (separat erhältlich)
Der von ihnen sogenannte "Aufschwung" begann bereits 1998 mit der Einführung des iMac.
Dieser brachte Apple wieder zurück auf die Erfolgsspur.
Der iPod (ab 2001) ist sicherlich mehr von der "Masse" (auch der W-User) wahrgenommen worden (nicht zuletzt wegen iTunes für W) und möglicherweise auch deshalb für viele das Synonym für den Erfolg von Apple.
Auch heute muss man seine Schnittstellen extra bezahlen.
Aus dem Apple Store zum MB Air:
DVI-Ausgang mit dem Mini DisplayPort auf DVI-Adapter (separat erhältlich)
VGA-Ausgang mit dem Mini DisplayPort auf VGA-Adapter (separat erhältlich)
Dual-Link-DVI-Ausgang mit dem Mini DisplayPort auf Dual-Link DVI-Adapter (separat erhältlich)
HDMI-Ausgang mit einem Mini DisplayPort auf HDMI-Adapter eines anderen Herstellers (separat erhältlich)
Apple USB Ethernet Adapter (separat erhältlich)
Der von ihnen sogenannte "Aufschwung" begann bereits 1998 mit der Einführung des iMac.
Dieser brachte Apple wieder zurück auf die Erfolgsspur.
Der iPod (ab 2001) ist sicherlich mehr von der "Masse" (auch der W-User) wahrgenommen worden (nicht zuletzt wegen iTunes für W) und möglicherweise auch deshalb für viele das Synonym für den Erfolg von Apple.
Der Mann heißt übrigens Steve Jobs nicht Steven Jobs...
Sie haben natürlich Recht, der Mann heißt Steven. Mea Culpa.
gemeint ist wohl 158269,12 €, zumindest steht es so auf der verlinkten Christie's. Wäre ja sonst ein Schnäppchen
Sehr geehrter herrMartin,
auf der Christie's-Seite sind 213.000 Dollar angegeben (mit Punkt dazwischen, nicht mit Komma), wie hier im Text. Eine Angabe in Euro gibt es dort nicht, nur noch eine in Pfund - daher weiß ich leider nicht, worauf Sie sich beziehen?
Beste Grüsse
Kai Biermann
Sehr geehrter herrMartin,
auf der Christie's-Seite sind 213.000 Dollar angegeben (mit Punkt dazwischen, nicht mit Komma), wie hier im Text. Eine Angabe in Euro gibt es dort nicht, nur noch eine in Pfund - daher weiß ich leider nicht, worauf Sie sich beziehen?
Beste Grüsse
Kai Biermann
Sehr geehrter herrMartin,
auf der Christie's-Seite sind 213.000 Dollar angegeben (mit Punkt dazwischen, nicht mit Komma), wie hier im Text. Eine Angabe in Euro gibt es dort nicht, nur noch eine in Pfund - daher weiß ich leider nicht, worauf Sie sich beziehen?
Beste Grüsse
Kai Biermann
Was wären wir ohne die Erbsenzähler, die jeden Artikel anscheinend nur nach Fehlern durchforsten?!?
Das Apple 1 Paket mit der Nummer 82 war im November letzten Jahres tatsächlich bei ebay ab einem Gebot von 50.000 US$ zu haben.
Die Auktion wurde in einschlägigen Foren diskutiert und beobachtet.
Leider reichte damals mein "Kleingeld" für ein Angebot nicht aus ;-).
Liebe/-r maculatur,
wunderbar, danke für den Link. Sie haben sicher nichts dagegen, wenn ich ihn in den Text einbaue?
Beste Grüße
Kai Biermann
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