Die mächtigste Wählergruppe in den USA seien die Nichtwähler, schrieb gerade ein Kommentator in der Los Angeles Times . Diese Gruppe sei es, die am Ende die Midterms genannten Senats-, Kongress- und Gouverneurswahlen entscheiden werde.

Und er zitiert eine Studie des Pew Research Center , die davon ausgeht, dass die Gruppe der Nichtwähler in diesem Jahr größer sei als die der Wähler. In der Studie heißt es, sie seien außerdem "jünger, weniger gebildet und finanziell stärker angespannt" als jene, die sich selbst als potenzielle Wähler betrachten.

Netzwerke wie Facebook und Twitter versuchen nun, eben jene Nichtwähler zu erreichen und sie davon zu überzeugen, doch ihre Stimme abzugeben.

Im offiziellen Twitterblog zum Beispiel steht die Empfehlung: "Nachdem Du Deine Stimme abgegeben hast, verwende den Hashtag #ivoted, um andere auf die Wahl aufmerksam zu machen und daran zu erinnern, dass sie helfen können, die Zukunft dieses Landes zu verändern."

Google hat , genau wie Facebook , eine Seite aufgesetzt, auf der jeder sehen kann, wo sich sein nächstes Wahlbüro befindet und wo weitere Informationen zu den Wahlen gesammelt und aufbereitet werden.

Und Facebook schreibt in das Profil seiner Wahlseite , man wolle all jene, die Facebook nutzen, ermuntern, an diesem demokratischen Prozess teilzuhaben. "Alle Nutzer, die älter sind als 18 Jahre, werden in ihren Facebook-Newsfeed eine Meldung sehen, die sie daran erinnert, dass Wahltag ist und dass sie wählen sollen."