Google Street View Deutschland, was hast Du getan?
Street View startet, allerdings sind 244.000 Häuser verpixelt. Eine Katastrophe und ein "digitales Bombardieren der Öffentlichkeit", findet der Amerikaner Jeff Jarvis.
© Screenshot ZEIT ONLINE

Verpixeltes Haus in Oberstaufen, so wie es im Dienst Street View zu sehen ist
Deutschland, Du hast Deine Städte entweiht. Du hast die Zahl Deiner öffentlichen Orte verringert und sie entwertet. Du hast Deine Öffentlichkeit beraubt. Und Du hast einen gefährlichen Präzedenzfall für die Zukunft geschaffen.
Das alles mit ein paar Pixeln, die Gebäude bei Google Street View verschleiern.

Jarvis ist ein amerikanischer Journalistikprofessor.
Er ist Autor des Buches Was würde Google tun?
Jarvis bloggt auf BuzzMachine.
Im Zuge des Privatsphäre-Wahnsinns der deutschen Regierung und der Medien ist Google dazu gedrängt worden, nicht nur Gesichter und Nummernschilder zu verpixeln, sondern auch Gebäude. Auf einmal haben Gebäude ein eigenes Verpixelungsrecht erlangt.
Diese Gebäude sind von öffentlichen Straßen aus vollständig sichtbar, von dort aus wurden sie auch fotografiert. In Ausübung der deutschen Panoramafreiheit darf jeder sie fotografieren. Nicht aber Google, sofern ein Besitzer die Verpixelung verlangt. Bei 244.000 deutschen Gebäuden haben Besitzer das getan.
Ich habe die Verpixelung von Gebäuden vor allem für albern gehalten – bis ich sie gesehen habe. Jetzt bin ich traurig und verärgert. Sehen Sie sich folgende Szene an, eine Szene von der Hugo-von-Königsegg-Straße in Oberstaufen. Sie können diese Straße entlang fahren, Sie können von der gegenüberliegenden Straßenseite ein Foto vom Edele Buchladen und vom Gebäude des Dr. Fassnacht rechts daneben machen. Sie können sich auch ganz legal das Gebäude dazwischen angucken und es fotografieren. Bei Google Street View sehen Sie aber stattdessen das.
Hässlich, oder? Peinlich würde ich sagen. Als ich kürzlich in Deutschland bei einer von den Grünen organisierten Veranstaltung in Berlin über Datenschutz und Öffentlichkeit sprach, fragte jemand aus dem Publikum, ob Deutschland mit seiner Verpixelung nicht seine digitale Öffentlichkeit bombardiere, seine sichtbare Historie. Damals fand ich diese Sichtweise noch ein bisschen heftig. Jetzt nicht mehr.
Warum geschieht das?
Ich glaube, es geht hier nicht um Privatsphäre. Wie kann die Privatsphäre eines Menschen verletzt sein, wenn ein Foto von einer öffentlichen Straße aus aufgenommen wird, von einem Gegenstand, der öffentlich anzusehen ist?
Ich glaube auch nicht, dass es an der einzigartigen deutschen Geschichte liegt. Wenn ich bei der Grünen-Veranstaltung und anderswo in Deutschland das Thema behandelt habe, haben die Deutschen oft Stasileute und Nazis als Grund angeführt (ich nicht).
Dieses Argument scheint mir unlogisch, ja sogar gefährlich. Denn gerade die Stasi wäre besonders eifrig darin gewesen, ihr Verpixelungsrecht auszuüben, um ihre Gebäude und ihre Taten vor den Blicken der Öffentlichkeit zu verbergen. Gern hätte sie sich der Geheimniskrämerei bedient, die die Idee eines Verpixelungsrechts beinhaltet. Hier wird ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen. Wenn man Google anweisen kann, dass Öffentlichkeit nicht öffentlich ist, wem kann man das dann noch alles sagen? Den Journalisten? Allen?
- Datum 08.11.2010 - 14:40 Uhr
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Journalistikprofessor und jammert so herum.
Was er dabei alles so bemüht:
"Ich schreibe das als Freund Deutschlands. Ich bitte Sie dringend, über die Folgen nachzudenken"
Einfach nur peinlich.
Bitte begründen Sie Ihre Meinung etwas ausführlicher. Danke. Die Redaktion/sh
[...]
Und irgendwie haben es die Politiker zusammen mit der Presse geschafft, diese Klientel in Deutschland gegen Streetview zu mobilisieren - naja, später wird man mal drüber lachen, was soll's.
Momentan ist die Verpixelung halt etwas nervig, aber soweit ich weiss, kann jeder eigene Bilder in Google-Maps einstellen - wohl auch von verpixelten Häusern, und somit ist der ganze Quatsch auf lange Sicht ad absurdum geführt.
Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Danke. Die Redaktion/lv
Der bekannte Kulturkritiker und Schwerenöter Kurt Knopf hat angeblich Street View in Zusammenarbeit mit Google weiterentwickelt. Es ist ihm gelungen, einen Weltmarktführer für Abwasserrohrkameras mit ins Boot zu holen. Aus Street View wird so, ein Hakle-Feucht-Plugin 2.0 vorausgesetzt, der neue Dienst "Google Klo View". (Nachzulesen unter: https://fremdtrinken.word...).
[...]
Und irgendwie haben es die Politiker zusammen mit der Presse geschafft, diese Klientel in Deutschland gegen Streetview zu mobilisieren - naja, später wird man mal drüber lachen, was soll's.
Momentan ist die Verpixelung halt etwas nervig, aber soweit ich weiss, kann jeder eigene Bilder in Google-Maps einstellen - wohl auch von verpixelten Häusern, und somit ist der ganze Quatsch auf lange Sicht ad absurdum geführt.
Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Danke. Die Redaktion/lv
Der bekannte Kulturkritiker und Schwerenöter Kurt Knopf hat angeblich Street View in Zusammenarbeit mit Google weiterentwickelt. Es ist ihm gelungen, einen Weltmarktführer für Abwasserrohrkameras mit ins Boot zu holen. Aus Street View wird so, ein Hakle-Feucht-Plugin 2.0 vorausgesetzt, der neue Dienst "Google Klo View". (Nachzulesen unter: https://fremdtrinken.word...).
...bis sich irgendeine Gruppe bildet die diese verpixelten Häuser mit Grafitties versieht, die Schreien ja gerade zu danach.
Ich hoffe für die Besitzer das sich ein neuer Banksy darunter befindet :-)
Junger Mann, überlegen Sie, was Sie da schreiben. Wir hatten schon mal Menschen, die andere Menschen zu Taten gegen Menschen, die nicht irgendeiner willkürlichen Norm entsprachen, aufriefen.
Google baut DIE perfekte Überwachungsstruktur auf - und fast alle klatschen Beifall.
Google verknüpft alle nur erreichbaren Daten miteinander und schaffen erstmals wirklich den Gäsernen Bürger - und fast alle klatschen Beifall.
Google überwacht unser Surfverhalten über (z.T versteckte) Cookies, nette Statistik-Tools auf Webseiten etc. etc. - und fast alle finden es toll.
Google arbeitet längst mit den Geheimdiensten zusammen (sogar die EPIC will inzwischen Detail wissen) - aber wir müssen uns keine Sorgen machen, weil : Google ist ganz lieb.
Wer es glaubt.....
... weil es an ihnen liegt, was sie Google wissen lassen.
Google soll ihre Mails nicht lesen? Nichts einfach als das, einfach Google-Mail nicht benutzen. Ist gar nicht schwer.
Google soll ihre Suchergebnisse nicht auswerten? Nichts einfacher als das, nutzen sie eine andere Suchmaschine, benutzen sie keine personalisierte Suche, akzeptieren sie keine Cookies von Google usw.
Sie wollen ihr Haus nicht im Internet sehen? Nichts einfacher als das. Widerspruch an Google, und obwohl Google berechtigt wäre den einfach zu ignorieren, werden sie ihr Haus verpixeln.
Google ist sicher nicht lieb. Aber dämonisieren muss man die ja nun auch nicht. Fast alles was Google über sie weiß, haben sie Google selbst mitgeteilt ... Und wenn nicht sie, dann ihre Verwandten und Bekannten.
Junger Mann, überlegen Sie, was Sie da schreiben. Wir hatten schon mal Menschen, die andere Menschen zu Taten gegen Menschen, die nicht irgendeiner willkürlichen Norm entsprachen, aufriefen.
Google baut DIE perfekte Überwachungsstruktur auf - und fast alle klatschen Beifall.
Google verknüpft alle nur erreichbaren Daten miteinander und schaffen erstmals wirklich den Gäsernen Bürger - und fast alle klatschen Beifall.
Google überwacht unser Surfverhalten über (z.T versteckte) Cookies, nette Statistik-Tools auf Webseiten etc. etc. - und fast alle finden es toll.
Google arbeitet längst mit den Geheimdiensten zusammen (sogar die EPIC will inzwischen Detail wissen) - aber wir müssen uns keine Sorgen machen, weil : Google ist ganz lieb.
Wer es glaubt.....
... weil es an ihnen liegt, was sie Google wissen lassen.
Google soll ihre Mails nicht lesen? Nichts einfach als das, einfach Google-Mail nicht benutzen. Ist gar nicht schwer.
Google soll ihre Suchergebnisse nicht auswerten? Nichts einfacher als das, nutzen sie eine andere Suchmaschine, benutzen sie keine personalisierte Suche, akzeptieren sie keine Cookies von Google usw.
Sie wollen ihr Haus nicht im Internet sehen? Nichts einfacher als das. Widerspruch an Google, und obwohl Google berechtigt wäre den einfach zu ignorieren, werden sie ihr Haus verpixeln.
Google ist sicher nicht lieb. Aber dämonisieren muss man die ja nun auch nicht. Fast alles was Google über sie weiß, haben sie Google selbst mitgeteilt ... Und wenn nicht sie, dann ihre Verwandten und Bekannten.
und würden sich Kritik daran verbitten.
So verbitte ich mir den guten Ratschlag, Mr. Jarvis.
Mein Haus gehört mir und nicht der Öffentlichkeit - ich möchte selbst entscheiden dürfen, ob es in Streetview zu sehen sein soll, oder eben nicht.
Ob es ihm zusteht den deutschen etwas vorzuhalten? Vielleicht. Aber Recht hat er auf jeden Fall. Die Verpixelungs-Aktion ist unglaublich peinlich und stellt die negativsten Klischees der deutschen wieder einmal sehr schön ins Licht der Öffentlichkeit.
Der Präzedenzfall ist da, in Zukunft kann wohl niemand mehr ein Bild einer Straße machen, ohne dass er Datenschutzrechte verletzt. Deutschland blockiert schon weite teile von youtube mit unsinnigen Urheberrechten, nun also Streetview, demnächst müssen wohl Fotografen Lizenzgebühren zahlen, wenn sie Ansichtskarten verkaufen wollen?
Deutschland, wir weben dein Leichentuch.
"Mein Haus gehört mir und nicht der Öffentlichkeit"
sie tun ja so als wenn sie enteignet werden, wenn ihr haus im internet zu sehen ist.
" - ich möchte selbst entscheiden dürfen, ob es in Streetview zu sehen sein soll, oder eben nicht."
und warum wollen sie das entscheiden?
"ich möchte selbst entscheiden dürfen, ob es in Streetview zu sehen sein soll, oder eben nicht."
Ihre Empörung und die anderer wäre glaubwürdig, wenn Sie sich mit gleicher Vehemenz über Bing / Maps / Luftbild / Vogelsperspektive äußern würden. Habe aber von noch keinem Menschen gehört, der dort die Verpixelung seines Hauses verlangt hat oder dies gar vor Gericht durchsetzen will.
weil es die Deutsche Angst ausdrückt. Die unbestimmte Gefahr! Es könnte (nicht wird!) viel negatives geschehen, wovor es ja besser ist, sich vorher abzusichern als dann, wenn es zu spät ist. Der gute Jeff hat völlig recht aus seiner Perspektive. Es mutet schon sehr komisch an, als Außenstehender zu sehen, was da in Deutschland passiert. Aber er versteht die Deutsche Angst nicht. Im Vergleich wäre es ja viel verständlicher, wenn die Griechen ihre Häuser verpixelten - wegen der bestimmten Gefahr der Entdeckung des ein oder anderen ungenehmigten Swimmingpools oder Dachausbaus durch die Behörden.
Ich freue mich, dass sich der Autor darüber wundert, weil er damit einen Spiegel baut, in dem sich geneigte deutsche Leser womöglich wiederentdecken können. Allgemeiner gesprochen ist es auch irgendwie verständlich, dass gerade die Deutschen auch so schnell aus der Krise herausgekommen sind. Sie haben extrem viele Vorsichtsmaßnahmen in ihrem privaten und öffentlichen Alltag für recht ungewisse Gefahren (Allein: wieviele Versicherungen hat jeder Bundesbürger im Vergleich zu anderen Ländern). Wenn es quietscht im Getriebe, dann gehts los. Dann kocht die Seele. Die Krise ist der beste Motor für die Deutschen, weil sie sich und ihre Angst wiedererkennen.
Vielleicht erfinden sie sich in der Krise sogar neu, wie man es den Amerikanern nachsagt. Aber sicher nicht in dem Ausmaß, der die Schutzmaßnahmen vernachlässigt. In diesem Zusammenhang würde ich auch die Verpixelung verstehen.
bauen sie sich doch einen zaun um IHR Haus! wie schon gesagt, ihr haus von einem öffentlichen platz sichtbar und die angesprochene panoramafreiheit, auch zum fotografieren frei gegeben.
Ich frag mich manchmal in welchem Wunderland manche Leute leben. "Mein Haus gehört nicht in die Öffentlichkeit" Dann muss man das Haus aber irgendwo im nördlichsten Kanada mitten im Wald bauen oder einen 10m hohen Zaun bauen. Warum wollen die Leute auf einmal nicht mehr, dass man nicht sehen kann, was jeder der auf der Straße vorbeiläuft sehen kann? Das grenzt an Schizoprhenie.
Meine Großmutter hatte schon vor 15 Jahren ein Foto in ihrem Haus hängen, in dem der Ort aus einem Hubschrauber von oben Fotografiert wurde. Hier wird im Moment einfach sehr viel Wind um nichts gemacht.
Das Haus gehört ihnen, die Ansicht der Straßenfassade hingegen nicht. Sie haben an dieser sogar gar keine eigenen Rechte die über die meinen hinausgingen. Wenn es ihnen nicht gefällt, dass die Gesetzgebung ihnen da seit mehr als 100 Jahren unrecht gibt, können sie ja auf eine Änderung hinwirken. Das Verpixeln bei GSV geschieht aus Kulanz, nicht weil das ihr Recht wäre.
Ob es ihm zusteht den deutschen etwas vorzuhalten? Vielleicht. Aber Recht hat er auf jeden Fall. Die Verpixelungs-Aktion ist unglaublich peinlich und stellt die negativsten Klischees der deutschen wieder einmal sehr schön ins Licht der Öffentlichkeit.
Der Präzedenzfall ist da, in Zukunft kann wohl niemand mehr ein Bild einer Straße machen, ohne dass er Datenschutzrechte verletzt. Deutschland blockiert schon weite teile von youtube mit unsinnigen Urheberrechten, nun also Streetview, demnächst müssen wohl Fotografen Lizenzgebühren zahlen, wenn sie Ansichtskarten verkaufen wollen?
Deutschland, wir weben dein Leichentuch.
"Mein Haus gehört mir und nicht der Öffentlichkeit"
sie tun ja so als wenn sie enteignet werden, wenn ihr haus im internet zu sehen ist.
" - ich möchte selbst entscheiden dürfen, ob es in Streetview zu sehen sein soll, oder eben nicht."
und warum wollen sie das entscheiden?
"ich möchte selbst entscheiden dürfen, ob es in Streetview zu sehen sein soll, oder eben nicht."
Ihre Empörung und die anderer wäre glaubwürdig, wenn Sie sich mit gleicher Vehemenz über Bing / Maps / Luftbild / Vogelsperspektive äußern würden. Habe aber von noch keinem Menschen gehört, der dort die Verpixelung seines Hauses verlangt hat oder dies gar vor Gericht durchsetzen will.
weil es die Deutsche Angst ausdrückt. Die unbestimmte Gefahr! Es könnte (nicht wird!) viel negatives geschehen, wovor es ja besser ist, sich vorher abzusichern als dann, wenn es zu spät ist. Der gute Jeff hat völlig recht aus seiner Perspektive. Es mutet schon sehr komisch an, als Außenstehender zu sehen, was da in Deutschland passiert. Aber er versteht die Deutsche Angst nicht. Im Vergleich wäre es ja viel verständlicher, wenn die Griechen ihre Häuser verpixelten - wegen der bestimmten Gefahr der Entdeckung des ein oder anderen ungenehmigten Swimmingpools oder Dachausbaus durch die Behörden.
Ich freue mich, dass sich der Autor darüber wundert, weil er damit einen Spiegel baut, in dem sich geneigte deutsche Leser womöglich wiederentdecken können. Allgemeiner gesprochen ist es auch irgendwie verständlich, dass gerade die Deutschen auch so schnell aus der Krise herausgekommen sind. Sie haben extrem viele Vorsichtsmaßnahmen in ihrem privaten und öffentlichen Alltag für recht ungewisse Gefahren (Allein: wieviele Versicherungen hat jeder Bundesbürger im Vergleich zu anderen Ländern). Wenn es quietscht im Getriebe, dann gehts los. Dann kocht die Seele. Die Krise ist der beste Motor für die Deutschen, weil sie sich und ihre Angst wiedererkennen.
Vielleicht erfinden sie sich in der Krise sogar neu, wie man es den Amerikanern nachsagt. Aber sicher nicht in dem Ausmaß, der die Schutzmaßnahmen vernachlässigt. In diesem Zusammenhang würde ich auch die Verpixelung verstehen.
bauen sie sich doch einen zaun um IHR Haus! wie schon gesagt, ihr haus von einem öffentlichen platz sichtbar und die angesprochene panoramafreiheit, auch zum fotografieren frei gegeben.
Ich frag mich manchmal in welchem Wunderland manche Leute leben. "Mein Haus gehört nicht in die Öffentlichkeit" Dann muss man das Haus aber irgendwo im nördlichsten Kanada mitten im Wald bauen oder einen 10m hohen Zaun bauen. Warum wollen die Leute auf einmal nicht mehr, dass man nicht sehen kann, was jeder der auf der Straße vorbeiläuft sehen kann? Das grenzt an Schizoprhenie.
Meine Großmutter hatte schon vor 15 Jahren ein Foto in ihrem Haus hängen, in dem der Ort aus einem Hubschrauber von oben Fotografiert wurde. Hier wird im Moment einfach sehr viel Wind um nichts gemacht.
Das Haus gehört ihnen, die Ansicht der Straßenfassade hingegen nicht. Sie haben an dieser sogar gar keine eigenen Rechte die über die meinen hinausgingen. Wenn es ihnen nicht gefällt, dass die Gesetzgebung ihnen da seit mehr als 100 Jahren unrecht gibt, können sie ja auf eine Änderung hinwirken. Das Verpixeln bei GSV geschieht aus Kulanz, nicht weil das ihr Recht wäre.
Das ich nicht lache, dass ihm das nicht gefällt, bzw er das nicht versteht, ist ja klar.
Wenn nun ein Hausbesitzer nicht will, das jemand aus Hintertupfingen sein Haus im Internet betrachten kann ist das seine Meinung die akzeptiert werden muss.
Ist ja nicht so, dass das dem Bild der öffentlich begehbaren Straße entspricht, oder sind sie 3 Meter groß und können über Hecken und Sichtschtuz gucken?
Ich finde das deutsche Geschrei über Datenschutz ja irgendwie albern. Und ich habe die Vermutung, diejenigen, die unsere Daten so sehr in Gefahr sehen, nicht verstehen, das das Netz und soziale Netzwerke ohne Daten nicht funktionieren. Sicher es gibt Daten, die gehören nicht ins Netz. Häuserfassaden zähle ich allerdings nicht dazu. Leider muss ich Herrn JARVIS hier recht geben. Die deutschen sind neuen Technologien gegenüber alles andere als aufgeschlossen...
Zitat:
"Wenn nun ein Hausbesitzer nicht will, das jemand aus Hintertupfingen sein Haus im Internet betrachten kann ist das seine Meinung die akzeptiert werden muss."
Natürlich darf ein Hausbesitzer seine Meinung haben und sein Haus verpixeln lassen. Natürlich muss niemand diese Meinung akzeptieren, sondern darf eine eigene Meinung haben. Ich finde es auch schade, dass sich doch relativ viele von Medien und einigen Politikern zur Verpixelung anstacheln ließen. Was hier veranstaltet wurde, grenzte an Hysterie. Diese Meinung darf auch vertreten werden.
Ich finde das deutsche Geschrei über Datenschutz ja irgendwie albern. Und ich habe die Vermutung, diejenigen, die unsere Daten so sehr in Gefahr sehen, nicht verstehen, das das Netz und soziale Netzwerke ohne Daten nicht funktionieren. Sicher es gibt Daten, die gehören nicht ins Netz. Häuserfassaden zähle ich allerdings nicht dazu. Leider muss ich Herrn JARVIS hier recht geben. Die deutschen sind neuen Technologien gegenüber alles andere als aufgeschlossen...
Zitat:
"Wenn nun ein Hausbesitzer nicht will, das jemand aus Hintertupfingen sein Haus im Internet betrachten kann ist das seine Meinung die akzeptiert werden muss."
Natürlich darf ein Hausbesitzer seine Meinung haben und sein Haus verpixeln lassen. Natürlich muss niemand diese Meinung akzeptieren, sondern darf eine eigene Meinung haben. Ich finde es auch schade, dass sich doch relativ viele von Medien und einigen Politikern zur Verpixelung anstacheln ließen. Was hier veranstaltet wurde, grenzte an Hysterie. Diese Meinung darf auch vertreten werden.
und das alles wegen ein paar Pixeln im Internet... Ich rate dringend zum Anhören guten alten deutschen Liedguts, insbesondere Zarah Leander: "Daaaavooon geeeeht dieee Welt nicht unter, sieht man sie manchmal auch graaauuu..."
Ich sehe das weniger dramatisch.
Bei ca. 82 Millionen Einwohnern sind die 244.000 Verpixelungen gar nicht so viel, wenn man davon ausgeht, dass immer eine gewisse Anzahl an "Techologie-Feinden", meist die ältere Generation, sich gegen neue Entwicklungen sträubt.
Zusätzlich zu diesen Street-View-Gegnern gab es eine Medienkampagne, die eindeutig zum Ziel hatte, Google als böse Datenkrake darzustellen und somit die Street-View-Verweigerung zum rebellischen Akt gegen die Überwachung umzudeuten und das, obwohl Dienste existieren, die mit sehr ähnlichen Angeboten Profit erwirtschaften.
Auch von Politikern wurde das Fotografieren der Häuser gerne zum Skandal gemacht, die sich dann als Schützer des kleinen Bürgers darstellen, der gegen einen großen Konzern ankämpft, um so auf einfachem Weg Wählerstimmen abzugreifen zu können.
Somit sollte man auf die Verpixelungen, wie im ersten Satz schon geschrieben, nicht übertrieben ängstlich reagieren.
Oftmals sind es nicht die Technikfeindlichen, sondern gerade die, die sich mit der Technick bestens auskennen und daher wissen was man damit alles treiben kann.
Nur weil der durchschnittliche User das nicht versteht und es toll findet in entfernten Städten sich alles in Ruhe anzuschauen, heisst es noch lange nicht dass sich dort keine Gefahren verbergen.
Ich habe als Informatiker beruflich sehr viel mit Datenbanken zu tun und mir ist - im Gegensatz zu vielen anderen - bewusst welches Informationspotential in der Verknüpfung der ganzen Informationen steckt - Firmen lecken sich jetzt schon die Hände danach.
Ach ja: Technikfeindlichkeit schließt alleine mein Job schon aus...
So einfach sehe ich das nicht. Sicher kann jeder mit einer Kamera Häuser und Straßen fotografieren. Ist auch nichts gegen einzuwenden. Aber hier haben wir das Internet.
Nehmen wir mal an, eine Diebesbande plante Einbrüche. Bisher mussten sie zu Fuß oder mit dem Auto Wohngebiete erkunden, Lage der Gebäude, Eingänge, Fluchtwege, Einsicht des Grundstücks von der Straße aus.
Nun können sie bei einem Bier ganz gemütlich von daheim ihre Einbrüche planen und auch noch dokumentieren.
Wie gesagt, so einfach ist das nicht.
Warum hat keiner etwas gegen "Konto-View" der Finanzämter, gegen lächerliche EC-Karten "Sicherheit", gegen "SWIFT-View" der USA, gegen "Handynutzungs-View" und "E-Mail-View" aller möglichen, wohlmeinenden BNDs, KGBs, CIAs?
Wenn street-view das Ende des Abendlandes bedeutet, dann möge es endlich kommen, es ist verdient.
a.) Google ist eine Datenkrake.
b.) Natürlich kann jeder mein Haus fotografieren. Es ist aber ein Unterschied das Ganze in einer amerikanischen Datenbank abzuspeichern und es evtl. mit anderen Daten zu verknüpfen.
c.) Es ist mein gutes Recht Google nicht zu mögen.
So what?
Oftmals sind es nicht die Technikfeindlichen, sondern gerade die, die sich mit der Technick bestens auskennen und daher wissen was man damit alles treiben kann.
Nur weil der durchschnittliche User das nicht versteht und es toll findet in entfernten Städten sich alles in Ruhe anzuschauen, heisst es noch lange nicht dass sich dort keine Gefahren verbergen.
Ich habe als Informatiker beruflich sehr viel mit Datenbanken zu tun und mir ist - im Gegensatz zu vielen anderen - bewusst welches Informationspotential in der Verknüpfung der ganzen Informationen steckt - Firmen lecken sich jetzt schon die Hände danach.
Ach ja: Technikfeindlichkeit schließt alleine mein Job schon aus...
So einfach sehe ich das nicht. Sicher kann jeder mit einer Kamera Häuser und Straßen fotografieren. Ist auch nichts gegen einzuwenden. Aber hier haben wir das Internet.
Nehmen wir mal an, eine Diebesbande plante Einbrüche. Bisher mussten sie zu Fuß oder mit dem Auto Wohngebiete erkunden, Lage der Gebäude, Eingänge, Fluchtwege, Einsicht des Grundstücks von der Straße aus.
Nun können sie bei einem Bier ganz gemütlich von daheim ihre Einbrüche planen und auch noch dokumentieren.
Wie gesagt, so einfach ist das nicht.
Warum hat keiner etwas gegen "Konto-View" der Finanzämter, gegen lächerliche EC-Karten "Sicherheit", gegen "SWIFT-View" der USA, gegen "Handynutzungs-View" und "E-Mail-View" aller möglichen, wohlmeinenden BNDs, KGBs, CIAs?
Wenn street-view das Ende des Abendlandes bedeutet, dann möge es endlich kommen, es ist verdient.
a.) Google ist eine Datenkrake.
b.) Natürlich kann jeder mein Haus fotografieren. Es ist aber ein Unterschied das Ganze in einer amerikanischen Datenbank abzuspeichern und es evtl. mit anderen Daten zu verknüpfen.
c.) Es ist mein gutes Recht Google nicht zu mögen.
So what?
....Google ist nicht die Öffentlichkeit, auch nicht die digitale Öffentlichkeit.
Ich halte die verpixelei persöhnlich für unnötig, aber verteidige das Recht, es zu fordern und zu bekommen (ich weiß das es z.Z. nur Goodwill von Google ist)
Ein digitales Gesamtregister agiert in einer anderen Kategorie als das einzelne Element.
Bsp. Telefonbuch: als es noch aus Papier war konnte man seine Telefonnummer dort hinterlassen ohne anschließend von Callcentern aller Art endlos belästigt zu werden. Der Nutzen (Leute die mich kennen und wissen in welcher Stadt ich wohne konnten mich wiederfinden) wog den möglichen Schaden auf.
Seit Telefonbücher Digital sind kann man nur noch aus ihnen fliehen um seine Ruhe vor kommerzieler Belästigung zu haben. Ich wäre aber nie auf dieses Problem gekommen, als die ersten Telefon-CDs rauskamen.
Gleiches gilt für Streetview et al. Lasst Google gerne so einen Dienst anbieten, aber wer nicht will, den soll man lassen.
kommerzielle anrufe dieser art, wie sie sie beschreiben, sind seit gut einem jahr gar nicht mehr erlaubt. und auch vorher waren es eher die vielgerühmten schwarzen schafe der branche, die solches taten. für die seriösen callcenter gilt: nur die ersten ziffern sind real, die letzten 3 oder 4 wurden zufällig vom computer erstellt. auch dann kann es sie treffen, es hat sie aber der zufallsgenerator erwischt. und sie können jederzeit nein sagen. (sagen sie bitte höflich nein, denn auch am anderen ende der leitung sitzen meist nette junge menschen, keine stasispitzel.
dies ist einer der häufigsten mißverständnisse, die es in der callcenterbranche gibt.
Was stört eigentlich daran, dass man mittels Google Street View und anderen Anbietern (und mit nachfotografierten verlinkten Bilder) jedes Haus in Deutschland sehen können soll?
Die Bilder werden schnell veralten. Schon jetzt kommt Google mit dem Aktualisieren der Luftaufnahmen und sogar des normalen Straßennetzes nicht hinterher (Im Gebiet Dresden Flughafen fehlen wichtige Firmengebäude (min. 5 Jahre) und wichtige Verbindungsstraßen (min. 2 Jahre).
Man kauft sich also ein Haus im schäbigen Zustand, renoviert es und will es vermieten, verkaufen oder einen Gasthof einrichten. Dank der Anschrift und dank Googles veralteten Bildern findet man nun aber bei Street View ein altes verfallenes Gebäude. (Natürlich kann man ein aktuelles Foto mit reinstellen, aber ein bitterer Nachgeschmack bleibt).
Noch schlimmer finde ich die Vorstellung, dass sich die Leute vom Human Resourcing bei einer Bewerbung solche veralteten Bilder anschauen und falsche Schlussfolgerungen ziehen. Hier helfen keine aktuellen Bilder, denn wer legt seiner Bewerbung ein Bild seines Hauses bei. Und heut zu Tage ist es gang und gäbe sich mit Hilfe des Netzes ein umfassendes (wenn auch vielleicht falsches) Bild von Bewerbern zu erstellen.
kommerzielle anrufe dieser art, wie sie sie beschreiben, sind seit gut einem jahr gar nicht mehr erlaubt. und auch vorher waren es eher die vielgerühmten schwarzen schafe der branche, die solches taten. für die seriösen callcenter gilt: nur die ersten ziffern sind real, die letzten 3 oder 4 wurden zufällig vom computer erstellt. auch dann kann es sie treffen, es hat sie aber der zufallsgenerator erwischt. und sie können jederzeit nein sagen. (sagen sie bitte höflich nein, denn auch am anderen ende der leitung sitzen meist nette junge menschen, keine stasispitzel.
dies ist einer der häufigsten mißverständnisse, die es in der callcenterbranche gibt.
Was stört eigentlich daran, dass man mittels Google Street View und anderen Anbietern (und mit nachfotografierten verlinkten Bilder) jedes Haus in Deutschland sehen können soll?
Die Bilder werden schnell veralten. Schon jetzt kommt Google mit dem Aktualisieren der Luftaufnahmen und sogar des normalen Straßennetzes nicht hinterher (Im Gebiet Dresden Flughafen fehlen wichtige Firmengebäude (min. 5 Jahre) und wichtige Verbindungsstraßen (min. 2 Jahre).
Man kauft sich also ein Haus im schäbigen Zustand, renoviert es und will es vermieten, verkaufen oder einen Gasthof einrichten. Dank der Anschrift und dank Googles veralteten Bildern findet man nun aber bei Street View ein altes verfallenes Gebäude. (Natürlich kann man ein aktuelles Foto mit reinstellen, aber ein bitterer Nachgeschmack bleibt).
Noch schlimmer finde ich die Vorstellung, dass sich die Leute vom Human Resourcing bei einer Bewerbung solche veralteten Bilder anschauen und falsche Schlussfolgerungen ziehen. Hier helfen keine aktuellen Bilder, denn wer legt seiner Bewerbung ein Bild seines Hauses bei. Und heut zu Tage ist es gang und gäbe sich mit Hilfe des Netzes ein umfassendes (wenn auch vielleicht falsches) Bild von Bewerbern zu erstellen.
"Aber womöglich können solche Technologien genutzt werden, um nach Katastrophen wie Katrina oder dem Erdbeben in Haiti Menschen wieder zu finden"
Aber sicher! Womöglich taugen sie auch dazu, hungrige, kleine, braune, süße Babies mit traurigen Augen aufzuspüren, um ihnen einen Internetanschluss zu schenken. Oder vielleicht auch dazu, das Leben von Menschen noch etwas durchsichtiger zu machen, um ihnen auf noch gewieftere Art irgendwelches Zeugs anzudrehen.
Wenn dieser Mann behauptet--so wie andere Pixel-Kritiker--dass ja schließlich jeder ein Foto vom Bäcker an der Ecke machen kann, dann übersieht er dabei, dass eben nicht jeder dies im industriellen Maßstab tun kann, um diese Daten danach mit anderen Daten abzugleichen (eben Geo-Daten und Gesichtserkennung) und sie als Paket weiter zu verkaufen. Auch Jens Best wird das nicht schaffen, weshalb seine Kritik ins Leere geht, egal wie viele verpixelte Gebäude er fotografiert. Wenn er mein Haus fotografieren will, dann muss er sich wohl hierher bemühen.
Über das Argument "Andere tun es doch auch!" braucht man nicht weiter zu reden. Dann müssen wir eben zusehen, dass wir es diesen anderen auch so schwer wie möglich machen.
Deutschland sollte sich schämen? Aber ganz und gar nicht. Es ist eben nicht eins dieser Länder, dass den Hintern seiner Großmutter verkauft, Hauptsache der Preis stimmt. Pech für Google, dass das Unternehmen so prominent ist. Gut für uns alle, dass es diese Diskussion angestoßen hat.
Immer wieder wird StreetView als Teil der "digitalen Öffentlichkeit" bezeichnet.
Sicher kann auch ohne Streetview jeder meine Hausfassade sehen.
Aber: ich kann auch jeden sehen, der davor steht.
Echte Öffentlichkeit erzeugt eben eine symmetrische Beziehung, StreetView aber nicht.
Deshalb habe ich mich verpixeln lassen: ich will nicht in der globalen Peepshow auftreten.
Googles Nachteil ist der Erfolg. Wenn Google nicht so erfolgreich wäre, würde kein Hahn danach krähen. So kommen aber vermeintlich Geschädigte - "die nutzen was von mir und machen Geld damit, dass gönn ich denen nicht!" aus ihren Löchern und verweigern die Zustimmung. M.E. völlig zu Unrecht, es gibt die Panoramafreiheit, wonach vom öffentlichen Boden aus fotograiert werden darf. Punkt. Seit wann darf ein Häuslebauer das einschränken? Und wenn den Kommentar von "oalo2001" lese kann ich nur sagen: Absolut lächerlich. Dann bau dein Haus im tiefen Wald ohne öffenliche Zufahrt wo es keiner sehen kann! Aber ob du da eine Baugenehmigung bekommst ist was anderes. So sind die verpixteklten Flächen bei Streetview ein besonderes Merkmal: "Hier wohnt ein Kleingeist." Leider gibt es in Deutschland immer mehr davon.
Immer wieder wird StreetView als Teil der "digitalen Öffentlichkeit" bezeichnet.
Sicher kann auch ohne Streetview jeder meine Hausfassade sehen.
Aber: ich kann auch jeden sehen, der davor steht.
Echte Öffentlichkeit erzeugt eben eine symmetrische Beziehung, StreetView aber nicht.
Deshalb habe ich mich verpixeln lassen: ich will nicht in der globalen Peepshow auftreten.
Googles Nachteil ist der Erfolg. Wenn Google nicht so erfolgreich wäre, würde kein Hahn danach krähen. So kommen aber vermeintlich Geschädigte - "die nutzen was von mir und machen Geld damit, dass gönn ich denen nicht!" aus ihren Löchern und verweigern die Zustimmung. M.E. völlig zu Unrecht, es gibt die Panoramafreiheit, wonach vom öffentlichen Boden aus fotograiert werden darf. Punkt. Seit wann darf ein Häuslebauer das einschränken? Und wenn den Kommentar von "oalo2001" lese kann ich nur sagen: Absolut lächerlich. Dann bau dein Haus im tiefen Wald ohne öffenliche Zufahrt wo es keiner sehen kann! Aber ob du da eine Baugenehmigung bekommst ist was anderes. So sind die verpixteklten Flächen bei Streetview ein besonderes Merkmal: "Hier wohnt ein Kleingeist." Leider gibt es in Deutschland immer mehr davon.
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