Internet Facebook überholt Google als meistgenutzte US-Website
Knapp neun Prozent aller Seitenaufrufe in den USA galten dieses Jahr dem sozialen Netzwerk. Auch in der Sparte "häufigste Suchbegriffe" dominiert Facebook die Rangliste.
© Justin Sullivan/Getty Images News

Facebook-Mitgründer Mark Zuckerberg
Facebook hat Google auf der Hitliste der am meisten besuchten US-Internetseiten den ersten Rang abgelaufen. Mit 8,9 Prozent aller Seitenaufrufe in den USA liegt das soziale Netzwerk nun vor der Suchmaschine mit 7,2 Prozent, wie das Online-Forschungsunternehmen Experian Hitwise von Januar bis November gemessen hat. Google.com war in den vergangenen beiden Jahren die Internetseite, die die Amerikaner am häufigsten besuchten.
Werden jedoch alle zu Google gehörenden Seiten wie etwa YouTube oder der Emailservice googlemail mitgerechnet, bleibt der Konzern mit einem knapp zehnprozentigen Anteil auf Platz Eins. Dahinter liegt der Internetdienstleister Yahoo. Der Ranglistenführer von 2007, das soziale Netzwerk MySpace, ist mittlerweile auf die siebte Stelle gefallen.
Innerhalb von sechs Jahren ist Facebook mit etwa einer halben Milliarde Nutzern zum größten sozialen Netzwerk im Internet geworden.
Eine Untersuchung der 1000 meistgesuchten Begriffe zeichnete für das Jahr 2010 ein ähnliches Bild: Zum zweiten Mal in Folge führt Facebook diese Liste an und macht 2,11 Prozent aller Suchanfragen aus. In den Top 10 der Liste tauchen gleich vier Varianten auf, die den Namen der Online-Plattform beinhalten. Zusammen kommen sie auf 3,48 Prozent.
Soziale Netzwerke wie Facebook, Myspace oder die in Deutschland weniger bekannte, weitgehend kostenlose Anzeigenplattform Craigslist machten insgesamt 4,18 Prozent der Anfragen aus den Top 50 aus. Das ist ein Anstieg von über 200 Prozent seit 2009.
Korrekturhinweis: Craigslist wurde hier zunächst als soziales Netzwerk bezeichnet, ist aber eine weitgehend kostenlose Anzeigenplattform. Vielen Dank an User RobJir für den Hinweis.
- Datum 31.12.2010 - 15:16 Uhr
- Quelle Reuters
- Kommentare 17
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








Das ist doch kein soziales Netzwerk, sondern eine Art Biete/Suche im Internet - vergleichbar mit den Zeitungsanzeigen, nur halt digital.
Vielen Dank für den Hinweis. Sie haben natürlich Recht. Craigslist hat zwar eine hohe soziale Komponente, ist aber kein soziales Netzwerk, sondern eher eine Community-Anzeigenplattform. Haben den Text entsprechend geändert.
Schönes neues Jahr, bleiben Sie uns bitte auch 2011 so konstruktiv verbunden! Herzlich, wb
Vielen Dank für den Hinweis. Sie haben natürlich Recht. Craigslist hat zwar eine hohe soziale Komponente, ist aber kein soziales Netzwerk, sondern eher eine Community-Anzeigenplattform. Haben den Text entsprechend geändert.
Schönes neues Jahr, bleiben Sie uns bitte auch 2011 so konstruktiv verbunden! Herzlich, wb
Echte Freunde: Das Wort „Freund“ hat im Zeitalter sozialer Netzwerke eine schwächere Bedeutung bekommen. Freundschaft ist…, wenn man Kontakt miteinander aufnimmt. Ich klicke dich an, du klickst mich an. Kann man mehr als 150 Bekannte haben? Kritiker werfen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (neben datenschutzrechtlichen Problemen) vor, seine „süchtigen“ etwa 500 Millionen Nutzer in der Welt eines unbekümmerten Harvard-Studenten gefangen zu halten. Ist das wirklich so? Jedenfalls sprechen die Angewohnheiten vieler Nutzer dafür: Sie laden möglichst nur „coole“ Interessen und Bilder hoch, machen eindeutige Beziehungsangaben und wenig komplexe Statusangaben und pflegen vor allem die Unsitte, jeden einmal Gesehenen zum „Freund“ zu verklären.(Welt.de)
Gott dagegen will uns ein echter Freund sein. In der Bibel liest man immer wieder von Menschen, die mit Gott befreundet waren.
Mit ihrem ersten Absatz haben Sie ja durchaus nicht ganz unrecht, aber der zweite...
Bevor ich mich in diesem Leben auf meinen "Freund" Gott verlasse bevorzuge ich doch immernoch die Facebook-"Freunde", bei denen kann man sich wenigstens sicher sein, dass sie existieren und helfend eingreifen können : D
Das ist nur eine Frage der Begrifflichkeiten. In anderen Sprachen ist das Wort "Freund" eher wie der Facebookfreund. Nehmen sie mal "amigo". Das ist eine wesentlich weitgefasstere Bezeichnung.
Sprache verändert sich, und bald werden wir neben dem "Freund" vielleicht auch wieder den "Busenfreund", oder so, haben.
Ich gebe Ihnen insoweit recht, dass mit der Bezeichnung Freund sehr leichtfertig umgegangen wird. Für mich gilt als Freund nur wer mir ohne zu fragen im Notfall helfen wird, gleichgültig welche Uhrzeit und welcher Ort. Ich blicke so mehr als 60 Jahre zurück und sechs verschiedene Orte in Deutschland. Meine Lebenspartnerin und ich haben sicher 50 bis 60 Bekannte aber bezogen auf die letzten 22 Jahre "nur" acht Freunde.
Für diese Erkenntnis brauche ich weder Facebook noch das Internet.
Ich glaube auch. Allerdings halte ich die Bibel, welche kein himmlisches Fax ist, sondern eine Zusammenstellung von Texten voreingenommener Menschen, für wenig hilfreich, auch, wenn es darum geht, Implikationen zu erfüllenden "Freundschaften mit Gott" zu gewährleisten. Einer Sache bin ich mir aber sicher: heute abend werde mich an einem sehr greifbaren Teil Gottes laben: im fröhlichen Zusammensein mit Freunden.
Im Hinblick auf die genaue Definition von "Freunden" gebe ich den Vorkommentatoren Recht: das, was Facebook in dieser Hinsicht tut, ist, dem Begriff eine weitere ursprungsfremde Definition hinzugefügt wird. Dies kann sicherlich im Hinblick auf "echte" Freundschaften zu handfesten Fehlentwicklungen führen - jedoch diese auch sinnvoll ergänzen und beispielsweise dabei helfen, zu Leuten Kontakt zu halten, die in ganz anderen Erdteilen wohnen, oder bei denen sich die gemeinsamen Wege vor langer Zeit getrennt hatten.
Gutes Neues!
Mit ihrem ersten Absatz haben Sie ja durchaus nicht ganz unrecht, aber der zweite...
Bevor ich mich in diesem Leben auf meinen "Freund" Gott verlasse bevorzuge ich doch immernoch die Facebook-"Freunde", bei denen kann man sich wenigstens sicher sein, dass sie existieren und helfend eingreifen können : D
Das ist nur eine Frage der Begrifflichkeiten. In anderen Sprachen ist das Wort "Freund" eher wie der Facebookfreund. Nehmen sie mal "amigo". Das ist eine wesentlich weitgefasstere Bezeichnung.
Sprache verändert sich, und bald werden wir neben dem "Freund" vielleicht auch wieder den "Busenfreund", oder so, haben.
Ich gebe Ihnen insoweit recht, dass mit der Bezeichnung Freund sehr leichtfertig umgegangen wird. Für mich gilt als Freund nur wer mir ohne zu fragen im Notfall helfen wird, gleichgültig welche Uhrzeit und welcher Ort. Ich blicke so mehr als 60 Jahre zurück und sechs verschiedene Orte in Deutschland. Meine Lebenspartnerin und ich haben sicher 50 bis 60 Bekannte aber bezogen auf die letzten 22 Jahre "nur" acht Freunde.
Für diese Erkenntnis brauche ich weder Facebook noch das Internet.
Ich glaube auch. Allerdings halte ich die Bibel, welche kein himmlisches Fax ist, sondern eine Zusammenstellung von Texten voreingenommener Menschen, für wenig hilfreich, auch, wenn es darum geht, Implikationen zu erfüllenden "Freundschaften mit Gott" zu gewährleisten. Einer Sache bin ich mir aber sicher: heute abend werde mich an einem sehr greifbaren Teil Gottes laben: im fröhlichen Zusammensein mit Freunden.
Im Hinblick auf die genaue Definition von "Freunden" gebe ich den Vorkommentatoren Recht: das, was Facebook in dieser Hinsicht tut, ist, dem Begriff eine weitere ursprungsfremde Definition hinzugefügt wird. Dies kann sicherlich im Hinblick auf "echte" Freundschaften zu handfesten Fehlentwicklungen führen - jedoch diese auch sinnvoll ergänzen und beispielsweise dabei helfen, zu Leuten Kontakt zu halten, die in ganz anderen Erdteilen wohnen, oder bei denen sich die gemeinsamen Wege vor langer Zeit getrennt hatten.
Gutes Neues!
Mit ihrem ersten Absatz haben Sie ja durchaus nicht ganz unrecht, aber der zweite...
Bevor ich mich in diesem Leben auf meinen "Freund" Gott verlasse bevorzuge ich doch immernoch die Facebook-"Freunde", bei denen kann man sich wenigstens sicher sein, dass sie existieren und helfend eingreifen können : D
Der Ursprung ;-)
> Mark Zuckerberg entwickelte Facemash, den Vorgänger von Facebook im Oktober 2003, während er an der Havard Universität war. Dem Havard Crimson zufolge, war diese Webseite vergleichbar der Webseite "Hot or Not", es stellte ein Bewertungssystem für jede Studentin am Campus dar. <
und das ist auch interessant
> Im Februar 2010 kam an die Öffentlichkeit, dass Facebook auch die Daten von Bürgern speichert, die willentlich nicht bei Facebook angemeldet sind. <
Quelle: http://de.wikipedia.org/w...
Das ist nur eine Frage der Begrifflichkeiten. In anderen Sprachen ist das Wort "Freund" eher wie der Facebookfreund. Nehmen sie mal "amigo". Das ist eine wesentlich weitgefasstere Bezeichnung.
Sprache verändert sich, und bald werden wir neben dem "Freund" vielleicht auch wieder den "Busenfreund", oder so, haben.
Ich gebe Ihnen insoweit recht, dass mit der Bezeichnung Freund sehr leichtfertig umgegangen wird. Für mich gilt als Freund nur wer mir ohne zu fragen im Notfall helfen wird, gleichgültig welche Uhrzeit und welcher Ort. Ich blicke so mehr als 60 Jahre zurück und sechs verschiedene Orte in Deutschland. Meine Lebenspartnerin und ich haben sicher 50 bis 60 Bekannte aber bezogen auf die letzten 22 Jahre "nur" acht Freunde.
Für diese Erkenntnis brauche ich weder Facebook noch das Internet.
hätte ich für die Regierung einen Sonderaccount eingerichtet.
Die Informationen die dort zu ziehen sind, dagegen wäre die Stasi ein Kindergartenclub. Keine 10 Pferde machen mich bei Facebook zum User.
Vielen Dank für den Hinweis. Sie haben natürlich Recht. Craigslist hat zwar eine hohe soziale Komponente, ist aber kein soziales Netzwerk, sondern eher eine Community-Anzeigenplattform. Haben den Text entsprechend geändert.
Schönes neues Jahr, bleiben Sie uns bitte auch 2011 so konstruktiv verbunden! Herzlich, wb
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren