Hacker-Angriffe: Ermittler zahlen es der Operation Payback heim
Hacker greifen im Namen von Wikileaks Websites an. Doch die Exekutive hält gegen: Die Behörden haben einen Teenager dingfest gemacht, der Attacken gestartet haben soll.
© Greg Wood/AFP/Getty Images

Australische Wikileaks-Anhänger fordern die Freilassung ihres Landsmanns Julian Assange, dem Gründer der Enthüllungsplattform
Im "Datenkrieg" gegen Unternehmen, die ihre Geschäftsbeziehung mit der Enthüllungsplattform Wikileaks beendet haben , gibt es eine erste Festnahme: Die niederländischen Sicherheitsbehörden haben in Den Haag einen 16-Jährigen festgenommen, der einen Denial-of-Service-Angriff auf die Internetseiten von Mastercard und Visa gestartet haben soll. Nach Angaben der Behörden hat der Jugendliche bereits gestanden.
Die Ermittler verdächtigen ihn, Teil einer größeren Hacker-Gruppe zu sein. Um dies zu beweisen, wurden bei der Festnahme des jungen Mannes mehrere Computer und zahlreiche Daten beschlagnahmt.
Die Website TorrentFreak berichtet , dass der Jugendliche nicht nur an den Angriffen beteiligt war, er soll einer der Operator sein, die die Operation Payback steuern. Er habe seine Spuren nicht gründlich genug verwischt, zitiert die Seite Freunde des Verhafteten. So hätten ihn die Ermittler wahrscheinlich finden können.
Der niederländische Generalstaatsanwalt geht davon aus, dass "wahrscheinlich Tausende Computer" in diese Cyber-Attacken involviert sind. Weitere Festnahmen, auch in anderen Ländern, seien denkbar. Seit Mittwoch hat eine Ermittlungsgruppe ihre Arbeit aufgenommen und inzwischen auch die Website anonops.net, über die die Hacker-Angriffe aus den Niederlanden koordiniert sein sollen, geschlossen. Sie lag auf einem Server in einem Datenverarbeitungszentrum in Haarlem.
- Was ist WikiLeaks?
-
"We open governments", ist das Motto von WikiLeaks: "Wir machen Regierungen transparent". Die Organisation bietet eine eine Internetseite, über die sogenannte Whistleblower, Informanten also, geheime Akten und Daten an die Öffentlichkeit bringen können. WikiLeaks verspricht ihnen dabei dank verschlüsselter Kommunikation und nicht abhörbarer Server Anonymität. Gleichzeitig veröffentlicht WikiLeaks das Material auf seiner Seite und macht es damit für jeden zugänglich. Derzeit sind allerdings keine neuen Eingaben möglich.
Die Organisation hat dabei zum Grundsatz, Dokumente nur zu veröffentlichen, wenn sie zuvor auf Plausibilität und Wahrheitsgehalt geprüft wurden.
- Cablegate
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Eine besonders spektakuläre Veröffentlichung auf WikiLeaks ist unter dem Namen Cablegate bekannt geworden: Im November 2010 hat WikiLeaks mit der Veröffentlichung von etwa 250.000 Berichten US-amerikanischer Diplomaten begonnen.
Neben Depeschen, die US-Botschafter über internationale Politiker angefertigt hatten, kamen dabei auch weitere Informationen zu den von Amerika geführten Kriegen ans Licht, aber auch Einschätzungen zur Situation Nordkoreas, den Staaten Südamerikas und dem iranischen Atomprogramm
Am 7. Dezember 2010 wurde der Gründer der Seite, Julian Assange, in England verhaftet, weil gegen ihn ein Haftbefehl aus Schweden vorliegt. Dort wird ihm Vergewaltigung vorgeworfen. Assange bestreitet den Vorwurf. Die schwedische Justiz sagt, dass der Haftbefehl in keinem Zusammenhang mit den Veröffentlichungen durch Assanges Projekt steht. Er selbst behauptet, es handele sich nur um einen Vorwand, um WikiLeaks von der Veröffentlichung weiterer Dokumente abzuhalten.
- Die Debatte um WikiLeaks
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Fest steht, dass die Cablegate-Veröffentlichungen weltweit Interesse erregten. Vor allem in den USA riefen sie heftige Proteste der Regierung hervor und konservative Politiker forderten, Assange dafür einzusperren. In vielen Ländern führten sie zu einer Diskussion über den Nutzen von WikiLeaks und über die Zukunft der Diplomatie: Was geschieht mit den internationalen Beziehungen, wenn im Zweifel jedes geheime Dokument an die Öffentlichkeit gelangen könnte?
Dabei werden von einigen Kritikern auch die Absichten von Julian Assange und seiner Organisation in Zweifel gezogen. Sie sind der Meinung, dass Transparenz kein Selbstzweck sein dürfe, WikiLeaks also nicht ausnahmslos alle ihm zugespielten Dokumente ohne Rücksicht auf die Folgen veröffentlichen dürfe.
Wobei WikiLeaks selbst immer wieder betont hatte, dass genau das nicht geschieht und dass aus den Dokumenten beispielsweise Namen herausgefiltert würden, um Menschen nicht zu gefährden. Assange bezeichnet sich deshalb inzwischen auch als Chefredakteur, als jemand mit journalistischem Selbstverständnis, wozu gehört, nicht jede Information auch zu veröffentlichen. Mit der nun erfolgten Veröffentlichung aller unbearbeiteten US-Botschaftsdepeschen ist WikiLeaks aber zum ersten Mal von den eigenen Grundsätzen abgewichen.
- Frühere Leaks
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Gegründet wurde die Plattform von Assange im Jahr 2006. Im Jahr darauf erlangte sie weltweite Bekanntheit, als sie die Richtlinien des US-Militärs veröffentlichte, aufgrund derer im Gefangenenlager Guantánamo Bay die Insassen behandelt und gefoltert wurden.
Im Juli 2010 veröffentlichte die Organisation zuerst geheime Militärdokumente aus dem Afghanistan-Krieg (die Afghan War Diaries) und im Oktober Dokumente aus dem Irakkrieg (Iraq War Logs).
Berichte über WikiLeaks und die Debatte um die Veröffentlichungen haben wir nach Themen sortiert auf einer Übersichtsseite für unser Projekt ZEIT für die Schule zusammengestellt. Die gesamten veröffentlichten Artikel zu WikiLeaks finden Sie auch auf der Schlagwortseite.
Hintergrund der Ermittlungen ist eine Sperrung von Servern und Kanälen, die von Unternehmen wie Mastercard und Visa, aber auch von der Ebay-Tochter Paypal sowie der Schweizer Post vorgenommen worden war. Sie wollten damit verhindern, dass Wikileaks weitere Spenden zukommen. Daraufhin drohten Unterstützer der Seite mit einem "Datenkrieg" im Internet und demonstrierten im Rahmen der Operation Payback ihre Hackermacht . Zeitweise waren sowohl die beiden Kreditkartenfirmen als auch der Bezahldienst Paypal nicht erreichbar – letzterer gab schließlich eingefrorene Spenden wieder frei.
Die Internet-Attacken – unter anderem auch auf die Homepage der konservativen US-Politikerin und Wikileaks-Kritikerin Sarah Palin – werden Experten zufolge von einer Gruppe mit dem Namen Anonymous organisiert. Dabei verwenden sie die Angriffsmethode Distributed Denial of Services (DDoS) und überhäufen durch Hunderte oder Tausende zusammengeschlossene Computer einen Web-Server mit Anfragen, bis dieser unter der Last zusammenbricht.







Spendenkonten zu blockieren halte ich für unrechtmässig und unanständig. Denn die Blockierer nutzen eine Monopolstellung aus.
Die selbst ernannten Befreier sollten sich aber auch zurückhalten. Weder können Sie pauschla die Interessen der Völker und der Freiheit für sich ebanspruchen noch haben sie das Recht, gegen Gesetze zu verstossen, weil sie eine Technik bedienen können.
und sie nutzen es aus.
Ich bediene mich daher gerne jeder Technik die auch mal gegen den Staat gewillt ist und nicht dafür.
Beispiele dafür muss ich hoffentlich nicht bringen, denn die gab es in letzter Zeit zur Genüge.
Der Staat sollte als Vorbild anders handeln und sich dieser Techniken dann ebenfalls nicht bedienen...alles andere wäre Heuchlerei.
Sätze wie 'Entweder für uns oder für ...' kommen doch aus den hirnähnlichen Regionen völlig anderer Pauschalfreiheitsbeansprucher.
Wikileaks ist ein weiterer Stein im - inzwischen zunehmend monolithischem - Baukörper Gesellschaft.
Um es bildlich zu erklären: Es erscheint ein Man vor dem Gebäude der Staatsanwaltschaft und wirft einen (kleinen) Kieselstein gegen die Mauer. Das macht er jede Sekunde. Nichts passiert. Die Mauer bekommt nicht einen Krazer. Nun kommen immer mehr Leute und werfen kleine Kieselsteine gegen das Gebäude. Irgendwann geht es kaputt.
Übertragen auf das Internet bedeutet das, dass offensichtlich 30000 Internetnutzer ausreichen eine Seite lahmzulegen, wenn sie nur regelmäßig (legale) Anfragen an diese Seite stellen.
Was macht der "Gesetztegeber" ? Er verhaftet einen Jungen ! Wenn er sich ein Programm downloaded hat um an eine oder mehrere Seiten Anfragen zu stellen, ist das nicht strafbar. Auch die Anfragen abzuschicken ist nicht strafbar, denn durch die wenigen Anfragen eines einzelnen (privaten) Rechners ist eine Seite nicht lahmzulegen. Das bedeutet, man muß dem Jungen nachweisen, dass er andere (und nicht nur seine Jugendklicke) dazu aufgestachelt hat ein solches Programm einzusetzen und daraus eine Gefährdung der ableiten. Oder haben sie vielleicht genau den 16 jährige gefunden der ein solches Programm geschrieben hat ? Wohl kaum !
Was bleibt ist viel Rauch um eine Ente. Schweden, Niederlande oder die USA sind gar nicht in der Lage gezielt jemanden zu finden, der mehr macht als ein paar Anfragen pro Sekunden an eine Seite zu schicken. Diese Länder haben nur Angst was passiert wenn aus den 30tausend 30millionen werden. Aber Angst ist ein schlechter Berater.
Bitte äußern Sie sich respektvoller. Danke, die Redaktion/vv
....rechtsstaatlich. Es geht hier aber um grundlegendste Normen und Rechte unserer Gesellschaft, die sich an dieser Stelle widersprechen und es ist unklar, ob es einen Kompromiss geben kann. Wenn die Meinungsäußerung unterdrückt wird, darf man sich da nicht auch mit Gewalt verteidigen? Wenn Daten gestohlen werden, die bei Veröffentlichung zum Tode eines oder mehr Bürger führen können, oder wenigstens zu Kosten in Milliarden Höhe, die der kleine Steuerzahler bezahlen muss, ....
Muss da der Staat nicht eingreifen und die Bürger schützen? Oder darf er das nicht? Steht da nicht die Meinungsäußerung als Grundwert höher, da die Funktion auch des gesamten demokratischen Prozesses durch deren Unterdrückung in Frage steht; sogar gefährdet ist?
Ich bin ziemlich sicher, wie ich mich entscheiden würde. Dass man hier die Meinungsunterdrückung zu Gunsten der aktuell wahrgenommenen Staatsräson eher zulässt ist auch klar. Hmmm.
und sie nutzen es aus.
Ich bediene mich daher gerne jeder Technik die auch mal gegen den Staat gewillt ist und nicht dafür.
Beispiele dafür muss ich hoffentlich nicht bringen, denn die gab es in letzter Zeit zur Genüge.
Der Staat sollte als Vorbild anders handeln und sich dieser Techniken dann ebenfalls nicht bedienen...alles andere wäre Heuchlerei.
Sätze wie 'Entweder für uns oder für ...' kommen doch aus den hirnähnlichen Regionen völlig anderer Pauschalfreiheitsbeansprucher.
Wikileaks ist ein weiterer Stein im - inzwischen zunehmend monolithischem - Baukörper Gesellschaft.
Um es bildlich zu erklären: Es erscheint ein Man vor dem Gebäude der Staatsanwaltschaft und wirft einen (kleinen) Kieselstein gegen die Mauer. Das macht er jede Sekunde. Nichts passiert. Die Mauer bekommt nicht einen Krazer. Nun kommen immer mehr Leute und werfen kleine Kieselsteine gegen das Gebäude. Irgendwann geht es kaputt.
Übertragen auf das Internet bedeutet das, dass offensichtlich 30000 Internetnutzer ausreichen eine Seite lahmzulegen, wenn sie nur regelmäßig (legale) Anfragen an diese Seite stellen.
Was macht der "Gesetztegeber" ? Er verhaftet einen Jungen ! Wenn er sich ein Programm downloaded hat um an eine oder mehrere Seiten Anfragen zu stellen, ist das nicht strafbar. Auch die Anfragen abzuschicken ist nicht strafbar, denn durch die wenigen Anfragen eines einzelnen (privaten) Rechners ist eine Seite nicht lahmzulegen. Das bedeutet, man muß dem Jungen nachweisen, dass er andere (und nicht nur seine Jugendklicke) dazu aufgestachelt hat ein solches Programm einzusetzen und daraus eine Gefährdung der ableiten. Oder haben sie vielleicht genau den 16 jährige gefunden der ein solches Programm geschrieben hat ? Wohl kaum !
Was bleibt ist viel Rauch um eine Ente. Schweden, Niederlande oder die USA sind gar nicht in der Lage gezielt jemanden zu finden, der mehr macht als ein paar Anfragen pro Sekunden an eine Seite zu schicken. Diese Länder haben nur Angst was passiert wenn aus den 30tausend 30millionen werden. Aber Angst ist ein schlechter Berater.
Bitte äußern Sie sich respektvoller. Danke, die Redaktion/vv
....rechtsstaatlich. Es geht hier aber um grundlegendste Normen und Rechte unserer Gesellschaft, die sich an dieser Stelle widersprechen und es ist unklar, ob es einen Kompromiss geben kann. Wenn die Meinungsäußerung unterdrückt wird, darf man sich da nicht auch mit Gewalt verteidigen? Wenn Daten gestohlen werden, die bei Veröffentlichung zum Tode eines oder mehr Bürger führen können, oder wenigstens zu Kosten in Milliarden Höhe, die der kleine Steuerzahler bezahlen muss, ....
Muss da der Staat nicht eingreifen und die Bürger schützen? Oder darf er das nicht? Steht da nicht die Meinungsäußerung als Grundwert höher, da die Funktion auch des gesamten demokratischen Prozesses durch deren Unterdrückung in Frage steht; sogar gefährdet ist?
Ich bin ziemlich sicher, wie ich mich entscheiden würde. Dass man hier die Meinungsunterdrückung zu Gunsten der aktuell wahrgenommenen Staatsräson eher zulässt ist auch klar. Hmmm.
Wie Pervers ist das den das sie an einem 16 jährigen Rache nehmen.
...und es wird so präsentiert als wäre ein kriegsverbrecher gefasst worden!
...und es wird so präsentiert als wäre ein kriegsverbrecher gefasst worden!
Die Chinesen haben noch viel zu lernen. Dort legt der Staat noch selbst Hand an, wenn unliebsame Nachrichten unterdrückt werden sollen, schaltet dann ausländische Nachrichtenagenturen einfach ab. Wie primitiv und altertümlich.
Zensur 2.0 funktioniert auf privatwirtschaftlicher Ebene. Wenn bei uns unliebsame Nachrichten unterdrückt werden sollen, drehen Privatunternehmen jenseits jeglicher öffentlicher Kontrolle den "Störenfrieden" den finanziellen Hahn ab, sperren sie vom Netz aus oder blockieren ihre Guthaben. Der Staat wäscht dabei seine Hände offiziell in Unschuld, hetzt höchstens ein paar Hacker seine Geheimdienste los.
So vom demokratischen Design her ist diese Form von Zensur natürlich wesentlich schicker und moderner - so wie ja auch die Privatisierung der Kriegsführung das Erledigen wirklich schmutziger Jobs stark erleichtert hat.
Wie gesagt, China hat noch viel zu lernen.
Ich wünsche den jungen Verteidigern von Wikileaks alles Gute.
an Russland in jüngster Zeit. Dor haben die Regierenden unliebsame Zeitungen über Gazprom aufkaufen lassen udn dann lächelnd dem Westen erklärt, ist nicht politisch, ist doch Marktwirtschaft.
von China gelernt haben! China versteht es wunderbar, Staat und Kapitalismus zu vereinigen. Ich glaube, die Herren und Damen in den höheren Riegen des Westens werden schon ab und zu schauen, wie die Chinesen das so machen. Ich sehe die Gefahr, dass die viel gepriesene Rechtsstaatlichkeit, ohne die alle bürgerlichen Freiheiten nicht denkbar wären, und die viel gepriesene Demokratie, die selten mehr als nur ein Wort im Staatsnamen ist, dass beide also hinter dem Aktionismus und der autoritären Haltung einiger Abgeordneter und Firmenchefs nur noch eine Farce sind.
an Russland in jüngster Zeit. Dor haben die Regierenden unliebsame Zeitungen über Gazprom aufkaufen lassen udn dann lächelnd dem Westen erklärt, ist nicht politisch, ist doch Marktwirtschaft.
von China gelernt haben! China versteht es wunderbar, Staat und Kapitalismus zu vereinigen. Ich glaube, die Herren und Damen in den höheren Riegen des Westens werden schon ab und zu schauen, wie die Chinesen das so machen. Ich sehe die Gefahr, dass die viel gepriesene Rechtsstaatlichkeit, ohne die alle bürgerlichen Freiheiten nicht denkbar wären, und die viel gepriesene Demokratie, die selten mehr als nur ein Wort im Staatsnamen ist, dass beide also hinter dem Aktionismus und der autoritären Haltung einiger Abgeordneter und Firmenchefs nur noch eine Farce sind.
16 Jährige … da hat wohl jemand zuspät sein Ritalin verschrieben bekommen und ist aufmüpfig geworden. Ich sehe schon … die Staatsmacht führt hier ja einen ganz glorreichen Krieg gegen den Wiki-Terror.
Es klingt alles unrealistisch. Erst die Kautionsverweigerung wg. Fluchtgefahr nachdem er sich freiwillig gestellt hat.. das Sperren der Konten.. das Opfer selbst ist nicht mehr zu einer Kooperation mit den Behörden bereit.. und jetzt soll, bereits unter 1 Woche ein Hacker gefunden worden sein? Ich dichte mir da schon einiges zusammen und das da jetzt, wo alle anfangen, mitzuprotestieren, zufällig genau jetzt ein 16jähriger Festgenommen wurde.. das glaub ich nicht.
sind nicht illegal.
Ich werde bis zu einer Veränderung der jeweiligen Firmenpolitik weder bei Amazon bestellen, noch meine Masterkarte benutzen. PayPal ist bereits von meiner Website gelöscht. So nicht.
Dann fange ich jetzt damit an, die Services erst recht zu nutzen. Als Ausgleich. ;)
Dann fange ich jetzt damit an, die Services erst recht zu nutzen. Als Ausgleich. ;)
Ich weiß es zawr nicht expliziert, jedoch glaube ich das dieser 16jährige Junge nicht echt "gehackt" hat, sondern an der Operation:Payback teilgenommen hat.
Um das mal bildlich zu machen stellen sie sich vor Sie haben ein Auto, dass Sie jemanden leihen. Und der fährt damit in einen Stau. Ich komme wegen diesem Stau nicht an mein Ziel und und Schuld sind Sie.
Nichts anderes ist geschehen, wenn man sich das aus rein technischer Sicht anschaut.
Ich denke da möchte jemand einschüchtern und ein Exempel statuieren, da sie EINEN von ich glaube mittlerweile 9000 festgenommen haben.
Wenn man es sich technisch anschaut, ist es wohl so, dass er "nur" eine Webseite aufgesucht hat.
Aber juristisch ist das etwas anderes. Es macht eben einen Unterschied, ob ich die Webseite normal aufsuche, oder ob ich sie 1000 Mal hintereinander aufsuche mit der Intention, sie lahmzulegen.
Wenn ich mich mit 200 anderen Menschen um Ihr Haus versammle und mit einer Sitzblockade den Hauseingang blockiere, so dass Sie nicht mehr heraus können, sitze ich ja auch "nur" auf einem öffentlichen Gehsteig, was mein gute Recht ist. Dennoch ist es natürlich Freiheitsberaubung. Das Rechtsprinzip, so ungefähr: Ich darf mein Freiheitsrecht nicht ausüben, um jemandem anderen großen Schaden zuzufügen, ist durchaus sinnvoll.
Nicht sinnvoll hingegen finde ich, die Wut der Staatsmacht an 16-Jährigen auszulassen. Das ist nun wirklich lächerlich! Da haben Sie natürlich Recht.
Ihr Beispiel ist juristisch nicht korrekt.
Es ist erst einmal legal, durch Demonstrationen z.B. ein Warenlager zu blockieren, so dass niemand herein kann. Sie müssen Herausgehende aber raus lassen.
Und genau das ist geschehen. Man hat die Webseite blockiert, so dass keiner mehr REIN kam. Waren Sie aber gerade in dem Augenblick auf dieser Webseite, war es alles andere als ein Problem, diese zu verlassen. Sie wurden also, um bei Ihrem Beispiel zu bleiben, NICHT Ihrer Freiheit beraubt.
Davon ausgehend hat weder der 16jährige noch irgendein anderes etwas illegales getan.
Ein Hackangriff ist etwas anderes, aber entgegen den Berichten in den Medien hat es den nicht ja gar nicht gegeben.
Im Fazit bedeutet das nur, dass die Verhaftung des 16jährigen mindestens willkürlich und ungerechtfertigt und im juristischen Sinne zu Anzeigen gegen die ausführenden Behörden und Richter führen kann und sollte.
Gleichzeitig zeigt aber dieser und viele andere Berichte, dass die Öffentlichkeit bewußt durch falsche Informationen beinflusst werden soll. Denn es macht einen großen Unterschied, ob nun das legale Recht der Demonstration oder eben ein illegaler Hackangriff stattgefunden hat.
Auf Wiedersehen, Pressefreiheit und unabhängige Medien?
Wenn man es sich technisch anschaut, ist es wohl so, dass er "nur" eine Webseite aufgesucht hat.
Aber juristisch ist das etwas anderes. Es macht eben einen Unterschied, ob ich die Webseite normal aufsuche, oder ob ich sie 1000 Mal hintereinander aufsuche mit der Intention, sie lahmzulegen.
Wenn ich mich mit 200 anderen Menschen um Ihr Haus versammle und mit einer Sitzblockade den Hauseingang blockiere, so dass Sie nicht mehr heraus können, sitze ich ja auch "nur" auf einem öffentlichen Gehsteig, was mein gute Recht ist. Dennoch ist es natürlich Freiheitsberaubung. Das Rechtsprinzip, so ungefähr: Ich darf mein Freiheitsrecht nicht ausüben, um jemandem anderen großen Schaden zuzufügen, ist durchaus sinnvoll.
Nicht sinnvoll hingegen finde ich, die Wut der Staatsmacht an 16-Jährigen auszulassen. Das ist nun wirklich lächerlich! Da haben Sie natürlich Recht.
Ihr Beispiel ist juristisch nicht korrekt.
Es ist erst einmal legal, durch Demonstrationen z.B. ein Warenlager zu blockieren, so dass niemand herein kann. Sie müssen Herausgehende aber raus lassen.
Und genau das ist geschehen. Man hat die Webseite blockiert, so dass keiner mehr REIN kam. Waren Sie aber gerade in dem Augenblick auf dieser Webseite, war es alles andere als ein Problem, diese zu verlassen. Sie wurden also, um bei Ihrem Beispiel zu bleiben, NICHT Ihrer Freiheit beraubt.
Davon ausgehend hat weder der 16jährige noch irgendein anderes etwas illegales getan.
Ein Hackangriff ist etwas anderes, aber entgegen den Berichten in den Medien hat es den nicht ja gar nicht gegeben.
Im Fazit bedeutet das nur, dass die Verhaftung des 16jährigen mindestens willkürlich und ungerechtfertigt und im juristischen Sinne zu Anzeigen gegen die ausführenden Behörden und Richter führen kann und sollte.
Gleichzeitig zeigt aber dieser und viele andere Berichte, dass die Öffentlichkeit bewußt durch falsche Informationen beinflusst werden soll. Denn es macht einen großen Unterschied, ob nun das legale Recht der Demonstration oder eben ein illegaler Hackangriff stattgefunden hat.
Auf Wiedersehen, Pressefreiheit und unabhängige Medien?
Da können also internationale Firmen einfach Konten sperren, Spenden einfrieren, ohne Zustimmund des Betroffenen und ohne Anweisung eines Staates ? Stellt dieses keinen Verstoss gegen die Menschenrechte dar und gegen die Vertragsgestaltung ?
Ist das nicht Diebstahl ?
Da wird jemand per internationalem Haftbefehl gesucht ´´um eine Aussage ´´zu erhalten, Verbrecher, Drogenhändler , verurteilte Vergewaltiger wie Polanski laufen frei rum , da so kein Interesse an der Verfolgung besteht
o tempora o mores
Entfernt. Bitte diskutieren Sie zum Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/wg
...ist in der Aufreihung ein ziemlich ungeeignetes Beispiel. Ansonsten stimme ich der Aussage zu. Es geht hier nicht um Recht, sonst muesste dies eben durch eine Gleichbehandlung durchgesetzt werden. Es geht um Unterdrueckung, und das ist so offensichtlich, dass es fuer mich einer Frechheit gleichkommt, dass es nicht als genau das auch in der ZEIT dargestellt wird.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie zum Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/wg
...ist in der Aufreihung ein ziemlich ungeeignetes Beispiel. Ansonsten stimme ich der Aussage zu. Es geht hier nicht um Recht, sonst muesste dies eben durch eine Gleichbehandlung durchgesetzt werden. Es geht um Unterdrueckung, und das ist so offensichtlich, dass es fuer mich einer Frechheit gleichkommt, dass es nicht als genau das auch in der ZEIT dargestellt wird.
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