Frauen im Netz Sag doch auch mal was
Seite 2/2:

Asymmetrische Beteiligung

Die Frau als zurückhaltende, konsensorientierte Moderatorin? In der rhetorischen Genderforschung ist diese soziale Rolle seit langem bekannt. In dem von Doerte Bischoff und Martina Wagner-Egelhaaf herausgegebenen Sammelband Mitsprache, Rederecht, Stimmgewalt stellt die Linguistin Susanne Günthner aktuelle Untersuchungsergebnisse aus der empirischen Gesprächsforschung vor – pikanterweise am Beispiel des Universitätsbetriebs selbst: "Selbst statushohe Teilnehmerinnen bringen in der Regel ihre Gegenmeinungen recht zahm vor." Daher fehle den weiblichen Wortbeiträgen oft "die vernichtende Schärfe". Ferner neigten selbst Professorinnen viel stärker als ihre männlichen Kollegen zu "Selbstkritik".

Das wiederum ist keineswegs ein biologisches Phänomen, sondern situations- und kontextabhängig. Auch Frauen, so Günthner, beherrschten den ironischen Angriff, die deutliche Dissenzmarkierung, die offene Konfrontation. Allerdings wendeten sie diese Strategien eher in privaten Argumentationen oder informellen Streitgesprächen an. Auf den öffentlichen Bühnen der Mediengesellschaft gingen sie selten in die aggressive Auseinandersetzung.

E-Government

E-Government (engl. eGovernment) ist der Oberbegriff für ein Konzept, das Bürger und politische Institutionen mithilfe von IT-Technik, also zum Beispiel über das Internet, an Entscheidungsprozessen im Staat beteiligt. Häufig wird E-Government auch als virtuelles Regieren bezeichnet. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Bürgernähe, Service und Tranparenz.

Sowohl auf Bundes-, als auch auf Landesebene und in Kommunen gibt es seit einigen Jahren Projekte zum E-Government. Bis 2015 will der Bund eine nationale E-Government-Strategie entwickeln.

E-Demokratie

Der Begriff E-Demokratie (engl. eDemocracy) wird klassischerweise unterteilt in das elektronisch gestützte Wählen (E-Wahlen), elektronisch gestützte Teilhabe (E-Partizipation) und elektronisch gestützte Parlamente (E-Parlament). Manchmal wird der Begriff synonym mit E-Government gebraucht. Dabei geht es in der E-Demokratie weniger um praktische Anwendung als um Theorien wie Legitimation, Partizipation und Öffentlichkeit.

E-Partizipation

E-Partizipation ist der praktische Teil in einem E-Government-Konzept, sozusagen die Benutzerschnittstelle. Gemeint sind damit alle internetgestützte Verfahren, die Bürger aktive Teilhabe an politischen Entscheidungsprozessen ermöglichen. Also etwa E-Petitionen, Mitspracherecht bei Bauvorhaben, Diskussionen über neue Gesetze auf der Internetseite des Parlaments oder E-Konsultationen, wie sie bislang zum Beispiel vom Bundesinnenministerium getestet worden sind.

Na und, ließe sich dagegen halten, soll doch jeder schreiben oder schweigen, kuscheln oder krakeelen, ganz nach seiner Façon. Aber so einfach ist die Sache nicht. Zumindest, wenn sich die weibliche Partizipations-Unlust nicht nur auf Wikis, Blogs oder News-Portale beschränkt, sondern auch neue politische Mitspracheprojekte davon betroffen sind – also jene Orte im Netz, an denen zukünftig verstärkt öffentliche Konsensbildung betrieben werden soll.

Die Stadt Solingen zum Beispiel hatte auf dem Portal solingen-spart.de kürzlich ihre Bürger aufgefordert, Sparvorschläge online zu kommentieren und über sie abzustimmen. Von den knapp 4000 Bürgern, die teilnahmen, waren 1500 Frauen und 2.000 Männer, 500 machten keine Angaben zu ihrem Geschlecht.

Bei der ausführenden Agentur Zebralog ist man seit langem sensibilisiert für die, wie Geschäftsführer Oliver Märker es nennt, "übliche Beteiligungsasymmetrie im Internet". Aktuell befragt die Stadt Bonn unter www.bonn-packts-an.de ihre Einwohner nach Sparvorschlägen. Zebralog betreut dabei nicht nur die Foren, sondern wertet die Daten der angemeldeten Teilnehmer auch demographisch aus. Bislang ist man mit den Ergebnissen ganz zufrieden, denn die Frauenquoten auf den Bürgerportalen seien erfreulich hoch. Grund seien möglicherweise "die besonderen Kommunikationsbedingungen", meint Märker, "die kurzen Laufzeiten, die einfache Benutzeroberfläche und die ständige Anwesenheit einer Moderation". All das trägt offenbar dazu bei, dass Frauen aktiv mitdiskutieren.

Noch allerdings sind das nur erste Erfahrungswerte und punktuelle Beobachtungen. Genauere Antworten, unter welchen Bedingungen welche Bevölkerungsschichten am digitalen Dialog teilnehmen, kann letztlich nur die Forschung geben. e-Partizipations- und Liquid-Democracy-Projekte werden es sich jedenfalls künftig nicht erlauben können, die digitalen Gräben, die nicht nur zwischen den Geschlechtern, sondern auch zwischen den Generationen und den Bildungsschichten verlaufen, außer Acht zu lassen. Schon um der eigenen Glaubwürdigkeit willen.

 
Leser-Kommentare
    • WIHE
    • 07.02.2011 um 11:49 Uhr

    [...]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich konstruktiv und vermeiden Sie Pauschalisierungen. Danke. Die Redaktion/er

    29 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Zum Glück kommen Frauen nur im Internet nicht richtig mit, in der Schule sind wir ja schon die Elite. Also zieht euch mal warm an. :o)

    Ach kommen Sie, bald gibt es die Männerquote beim Abitur, da haben die Frauen auch nichts mehr zu lachen.

    wundert es mich nicht, dass ein solcher BILD-Satz als erstes kommt.

    Ich kann dem im Artikel gestellten Thema in so weit zustimmen, dass es recht wenig Frauen in Politikforen gibt und Männer darin häufig extrem abwertend und sexistisch vorgehen, sodass oftmals die Freude am Austausch, den ich an und für sich sehr schätze, schnell vorbei ist. Manchmal erinnert das, was abgelassen wird, an voll geschmierte Toiletten, die zwar auch keinen Sinn ergeben, aber scheinbar als Ventil nötig sind.

    das gendergequake auf zeit-online nervt wirklich langsam.

    soll hier informiert oder meinungsbildung erzwungen werden (in egal welche richtung).

    Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich und konstruktiv. Danke. Die Redaktion/ag

    Dieser Kommentar steht passenderweise an erster Stelle, denn er ganz großartig für das unterschiedliche Verhalten im Netz.
    Die meisten Frauen sehen/lesen einen Artikel, und wenn sie denken "ich kann es nicht mehr hören", navigieren sie weiter. Sie hinterlassen eher Kommentare, wenn Ihnen ein Beitrag wichtig erscheint, und die Teilnehmer nicht zu verbissen und unzugänglich kommentieren. Männer jedoch machen sich die Mühe einen so weltbewegenden Kommentar zu hinterlassen. Ist dieser Unterschied tragisch? Nein. Denn die Beteiligung bei Aktionen, wie die der Stadt Solingen, zeigen, dass Frauen sich da, wo ihr Beitrag wichtig ist, und tatsächlich Einfluss haben kann, teilnehmen.

    "....immer diese Probleme mit den Frauen, die irgendwie nicht richtig mitkommen.
    Ich mag es nicht mehr hören."

    - Es wird berichtet, dass Frauen sich im Schnitt auffällig weniger am Austausch bzw. Kommentieren im Internet beteiligen, und man fragt sich, woran dies wohl liegen könnte... Mehrere eventuelle Gründe werden genannt, es scheint weitere zu geben, das Rätsel bleibt ungelöst.

    Und gleich die allererste (sicher nicht durch Zufall männliche?)Reaktion ist: Siehe oben.

    "IMMER (tatsächlich??) Probleme mit DEN (allen??) Frauen, die irgendwie NICHT RICHTIG MITKOMMEN." (WER sagt, daß dies der Grund ist??)

    EXAKT DIES ist einer der vielen Gründe, wieso Frauen es sehr oft müßig finden, sich zu beteiligen.

    Zum Glück kommen Frauen nur im Internet nicht richtig mit, in der Schule sind wir ja schon die Elite. Also zieht euch mal warm an. :o)

    Ach kommen Sie, bald gibt es die Männerquote beim Abitur, da haben die Frauen auch nichts mehr zu lachen.

    wundert es mich nicht, dass ein solcher BILD-Satz als erstes kommt.

    Ich kann dem im Artikel gestellten Thema in so weit zustimmen, dass es recht wenig Frauen in Politikforen gibt und Männer darin häufig extrem abwertend und sexistisch vorgehen, sodass oftmals die Freude am Austausch, den ich an und für sich sehr schätze, schnell vorbei ist. Manchmal erinnert das, was abgelassen wird, an voll geschmierte Toiletten, die zwar auch keinen Sinn ergeben, aber scheinbar als Ventil nötig sind.

    das gendergequake auf zeit-online nervt wirklich langsam.

    soll hier informiert oder meinungsbildung erzwungen werden (in egal welche richtung).

    Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich und konstruktiv. Danke. Die Redaktion/ag

    Dieser Kommentar steht passenderweise an erster Stelle, denn er ganz großartig für das unterschiedliche Verhalten im Netz.
    Die meisten Frauen sehen/lesen einen Artikel, und wenn sie denken "ich kann es nicht mehr hören", navigieren sie weiter. Sie hinterlassen eher Kommentare, wenn Ihnen ein Beitrag wichtig erscheint, und die Teilnehmer nicht zu verbissen und unzugänglich kommentieren. Männer jedoch machen sich die Mühe einen so weltbewegenden Kommentar zu hinterlassen. Ist dieser Unterschied tragisch? Nein. Denn die Beteiligung bei Aktionen, wie die der Stadt Solingen, zeigen, dass Frauen sich da, wo ihr Beitrag wichtig ist, und tatsächlich Einfluss haben kann, teilnehmen.

    "....immer diese Probleme mit den Frauen, die irgendwie nicht richtig mitkommen.
    Ich mag es nicht mehr hören."

    - Es wird berichtet, dass Frauen sich im Schnitt auffällig weniger am Austausch bzw. Kommentieren im Internet beteiligen, und man fragt sich, woran dies wohl liegen könnte... Mehrere eventuelle Gründe werden genannt, es scheint weitere zu geben, das Rätsel bleibt ungelöst.

    Und gleich die allererste (sicher nicht durch Zufall männliche?)Reaktion ist: Siehe oben.

    "IMMER (tatsächlich??) Probleme mit DEN (allen??) Frauen, die irgendwie NICHT RICHTIG MITKOMMEN." (WER sagt, daß dies der Grund ist??)

    EXAKT DIES ist einer der vielen Gründe, wieso Frauen es sehr oft müßig finden, sich zu beteiligen.

  1. ...die neuen Medien sind erst noch sehr jung und es sind dort eher die Männer, welche auch durch den Beruf bedingt, eher mit der neuen Technik arbeiten und so auch in neue Sparten vordringen.
    Hier kommt der "männliche" Pioniergeist, der alte Entdecker Instinkt zum Vorschein.
    Die Gleichheit zwischen Mann und Frau ist halt doch nur politisch und nicht von der Natur gegeben.

    Dies wird sich aber bald legen, wenn schon im frühen Alter der Umgang mit dem Rechner zum normalen Alltag gehört.
    Dann werden auch die Frauen die digitale Welt für sich erobern.

    Ich bin mir sogar sicher, dass es auch die Männer sein werden, welche irgendwann der Technik "zuerst" den Rücken kehren.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    brauchen ihr Spielzeug! Viele sind vor 30 Jahren durch PC Spiele erst geworden. Natürlich auch auf die Technik die drin steckte. Viele haben auch aus Fehlern gelernt. Waren Frauen zu scheu und zu ängstlich ?

    brauchen ihr Spielzeug! Viele sind vor 30 Jahren durch PC Spiele erst geworden. Natürlich auch auf die Technik die drin steckte. Viele haben auch aus Fehlern gelernt. Waren Frauen zu scheu und zu ängstlich ?

  2. Wenn man als Frau bestimmt und direkt auftritt, wird man als "zickig" abgestempelt. Wenn ein Mann es macht ist er "stark". So ist das immer noch.Leider sind es auch die Frauen untereinander, die solche Strukturen pflegen. Dieses Thema ist so komplex und ich glaube, dass darüber zu disskutieren ermüdet die meisten. Weil es nur disskutiert und nichts verändert wird. Die ganze Sozialisation ist geschlechtsspezifisch.
    Es kann aber auch sein, dass die Frauen sich nicht so viel einbringen, weil sie einfach zu intelligent sind, um sich online in Kämpfe zu engagieren ? Vielleicht sind die Schlammschlachten der Männer auf Foren die Ersatz-Ego-Shooter-Games für Pseudointelligente? Wer weiß?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Ijon
    • 07.02.2011 um 12:37 Uhr

    Gnädigste(r), ich bin ein technikbegeisterter Mann, studiere Informatik und ich kann Ihnen sagen, dass kaum eine Frage nach meinem Studium vergeht, ohne dass ich mich (selbst im direkten Kontakt) dagegen wehren muss, als pickeliger, asozialer und unsportlicher Freak abgestempelt zu werden.

    Liebe Maya,

    Du stellst sehr viele (provozierende) Fragen?
    Ein wenig süffisant und unter minierend, aber der Umkehrschluss zu Deinen Fragen müsste ja dann heißen,
    dass Frauen die Kommentieren, sich Einbringen, weniger intelligent sind ?! - *ups*

    Aber, das kann ich so auch nicht stehen lassen, ich habe schon so manchen, sehr intelligenten Beitrag von Frauen, hier und auf anderen Seiten gelesen!

    mh, einen Unterschied im Intellekt zwischen den Geschlechtern auszumachen, halte ich persönlich für eine überzogen feministische Haltung, welche darauf abzieht, dass vermeintlich "schwächere" Geschlecht in die stärkere Position zu heben.
    Dies würde an sich nichts ändern und beweißt nur, dass man sich dem vermeintlich "stärkeren" Geschlecht überlegen fühlt - man (Frau) stellt sich somit auf die gleiche Stufe (also genauso wenig intelligent).

    Wie sieht es mit der Natur aus, welchen beiden Geschlechtern Stärken und Schwächen mitgegeben hat, damit sich diese Ungleichen ergänzen, um so der Welt zu trotzen!

    Du kannst jetzt sagen ich bin super Pseudo-intelligent - ich spiele Ego-Shooter und Kommentiere, hey - ich lasse mich sogar auf Schlammschlachten ein, aber bestimmt nicht mit jedem...

    Ist doch die Frage, die sie selbst beantworten können wenn sie Verantwortung für ihr Verhalten und ihre Emotionen übernehmen: Lasse ich mich darauf ein oder nicht? Muss ich mich für jeden Vorwurf rechtfertigen? Dann zeigt das nur dass ich nicht dazu geeignet wäre, jemals mit dieser Art von Einstellung und Selbstvertrauen eine höhere Position in der Gesellschaft einzunehmen.

    Achja, und die selben Vorwürfe existieren auch gegen Männer. Wie oft hört man bitte als Mann, dass man ja, nur weil man(n) seinen Weg geht dass man entweder egoistisch wäre, wie oft wird man als frauenverachtender Macho abgestempelt nur weil man sich nicht unbedingt auf eine monogame Beziehung einlassen möchte?

    Wie gesagt, ist alles eine Frage des Umgangs. Ob ich mich nun mit den Vorwürfen um meine Person belaste oder nicht entscheide immer noch ich.

    Wäre es nicht gerade im Internet eine lohnende und wenig aufwändige Sache, immer wieder intelligente Frauensicht und Diskussionskultur zu demonstrieren, fernab von dem von Ihnen zu recht kritisierten Männergehabe?

    Solche „Diskussionen“ vermisse ich - diesen Vorwurf kann ich Ihnen nicht ersparen!

    • Ijon
    • 07.02.2011 um 12:37 Uhr

    Gnädigste(r), ich bin ein technikbegeisterter Mann, studiere Informatik und ich kann Ihnen sagen, dass kaum eine Frage nach meinem Studium vergeht, ohne dass ich mich (selbst im direkten Kontakt) dagegen wehren muss, als pickeliger, asozialer und unsportlicher Freak abgestempelt zu werden.

    Liebe Maya,

    Du stellst sehr viele (provozierende) Fragen?
    Ein wenig süffisant und unter minierend, aber der Umkehrschluss zu Deinen Fragen müsste ja dann heißen,
    dass Frauen die Kommentieren, sich Einbringen, weniger intelligent sind ?! - *ups*

    Aber, das kann ich so auch nicht stehen lassen, ich habe schon so manchen, sehr intelligenten Beitrag von Frauen, hier und auf anderen Seiten gelesen!

    mh, einen Unterschied im Intellekt zwischen den Geschlechtern auszumachen, halte ich persönlich für eine überzogen feministische Haltung, welche darauf abzieht, dass vermeintlich "schwächere" Geschlecht in die stärkere Position zu heben.
    Dies würde an sich nichts ändern und beweißt nur, dass man sich dem vermeintlich "stärkeren" Geschlecht überlegen fühlt - man (Frau) stellt sich somit auf die gleiche Stufe (also genauso wenig intelligent).

    Wie sieht es mit der Natur aus, welchen beiden Geschlechtern Stärken und Schwächen mitgegeben hat, damit sich diese Ungleichen ergänzen, um so der Welt zu trotzen!

    Du kannst jetzt sagen ich bin super Pseudo-intelligent - ich spiele Ego-Shooter und Kommentiere, hey - ich lasse mich sogar auf Schlammschlachten ein, aber bestimmt nicht mit jedem...

    Ist doch die Frage, die sie selbst beantworten können wenn sie Verantwortung für ihr Verhalten und ihre Emotionen übernehmen: Lasse ich mich darauf ein oder nicht? Muss ich mich für jeden Vorwurf rechtfertigen? Dann zeigt das nur dass ich nicht dazu geeignet wäre, jemals mit dieser Art von Einstellung und Selbstvertrauen eine höhere Position in der Gesellschaft einzunehmen.

    Achja, und die selben Vorwürfe existieren auch gegen Männer. Wie oft hört man bitte als Mann, dass man ja, nur weil man(n) seinen Weg geht dass man entweder egoistisch wäre, wie oft wird man als frauenverachtender Macho abgestempelt nur weil man sich nicht unbedingt auf eine monogame Beziehung einlassen möchte?

    Wie gesagt, ist alles eine Frage des Umgangs. Ob ich mich nun mit den Vorwürfen um meine Person belaste oder nicht entscheide immer noch ich.

    Wäre es nicht gerade im Internet eine lohnende und wenig aufwändige Sache, immer wieder intelligente Frauensicht und Diskussionskultur zu demonstrieren, fernab von dem von Ihnen zu recht kritisierten Männergehabe?

    Solche „Diskussionen“ vermisse ich - diesen Vorwurf kann ich Ihnen nicht ersparen!

  3. Das ist mir (w) doch sowas von total egal, ob sich andere Frauen auch für das digitale interessieren. Jetzt gehts aber echt zu weit... man darf sich seine Freizeitbeschäftigung doch wohl noch selber aussuchen, oder brauchen wir jetzt auch eine Frauenquote bei den Heimwerkern??

    16 Leser-Empfehlungen
    • Kanzel
    • 07.02.2011 um 12:19 Uhr

    Ich fordere eine Frauenquote für die Zeit-Online-Kommentare!

    17 Leser-Empfehlungen
  4. Zum Glück kommen Frauen nur im Internet nicht richtig mit, in der Schule sind wir ja schon die Elite. Also zieht euch mal warm an. :o)

    Antwort auf "Ach Gott"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Danke. Die Redaktion/ew

    Ich will jetzt nicht gemein sein, aber das mit der guten Frauenquote bei Bildung relativiert sich immer mehr wenn man höher geht. Es studieren mehr Frauen als Männer. Aber schon beim Abschluss sind sie ungefähr gleich und bei Promotionen klaffen dann so ähnliche Abgründe auf wie im Internet. Von Professuren ganz zu schweigen. Woran das liegt? Sicher auch an so jungen Damen, die nur an die Uni gehen um nen Mann kennen zulernen. Oder auch daran, dass man speziell im Unibetrieb (Promotion und Professur) eben auch öfter mal den Mund aufmachen sollte, damit einen die anderen auch mal wahrnehmen und die Intelligenz auch zu würdigen wissen. Ich studier an einer relativ guten Uni und ich hab ne relativ gute Idee wie intelligent die Männer um mich herum sind. Bei den holden Schönen hab ich keinen Schimmer, weil sie sich fast nie zu Wort melden.

    nach der Schule schnell auf!

    • Varech
    • 07.02.2011 um 20:15 Uhr

    Glückwunsch! Und sehen Sie, ganz ohne gesetzliche Quote. Aber Vorsicht, wenn die mal kommt, rücken die Männchen wieder auf!

    Pardon, ich komme eben aus der Diskussion um die Quote und um die pinkelnde Petra. Meine Güte! Frauen gibt es, da dürfte mann nichtmal Geschlechterlücke schreiben, in dieser Spalte.

    Aber könnte es nicht sein, dass viele Frauen, die wirklich was zu sagen hätten, es nicht tun, sich nicht äussern, vielleicht Angst haben, sich bloss zu stellen, weil wohlmeinende Menschen ihnen eingeredet haben, sie hätten (stückweise abgezählt) einen Quotenschutz nötig, das schwache Geschlecht.
    Ich warte immer noch auf den Tag, an dem jeder frei weg anders sein darf als alle anderen, an dem die Rechte eines jeden einzelnen Menschen (Mann oder Frau) geschützt werden, ohne Quoten.

    In der Schule ziehen die Mädels schon lange den Jungs davon. Sie haben die besseren Noten, sie organisieren die Feten und Schulreisen - ich verallgemeinere. Die Jungs verbringen ihre Zeit dagegen in Chatrooms, beim Gamen sowie beim Fussballspielen (oder Karate, Kung-Fu oder sonstige wettkampfnahe Sportarten) und lernen Kompetenzen, mit denen sie später im Job dann wieder vorne sind: u.a. die Dissenzmarkierung - herrliches Wort. Das kannte ich noch nicht.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Danke. Die Redaktion/ew

    Ich will jetzt nicht gemein sein, aber das mit der guten Frauenquote bei Bildung relativiert sich immer mehr wenn man höher geht. Es studieren mehr Frauen als Männer. Aber schon beim Abschluss sind sie ungefähr gleich und bei Promotionen klaffen dann so ähnliche Abgründe auf wie im Internet. Von Professuren ganz zu schweigen. Woran das liegt? Sicher auch an so jungen Damen, die nur an die Uni gehen um nen Mann kennen zulernen. Oder auch daran, dass man speziell im Unibetrieb (Promotion und Professur) eben auch öfter mal den Mund aufmachen sollte, damit einen die anderen auch mal wahrnehmen und die Intelligenz auch zu würdigen wissen. Ich studier an einer relativ guten Uni und ich hab ne relativ gute Idee wie intelligent die Männer um mich herum sind. Bei den holden Schönen hab ich keinen Schimmer, weil sie sich fast nie zu Wort melden.

    nach der Schule schnell auf!

    • Varech
    • 07.02.2011 um 20:15 Uhr

    Glückwunsch! Und sehen Sie, ganz ohne gesetzliche Quote. Aber Vorsicht, wenn die mal kommt, rücken die Männchen wieder auf!

    Pardon, ich komme eben aus der Diskussion um die Quote und um die pinkelnde Petra. Meine Güte! Frauen gibt es, da dürfte mann nichtmal Geschlechterlücke schreiben, in dieser Spalte.

    Aber könnte es nicht sein, dass viele Frauen, die wirklich was zu sagen hätten, es nicht tun, sich nicht äussern, vielleicht Angst haben, sich bloss zu stellen, weil wohlmeinende Menschen ihnen eingeredet haben, sie hätten (stückweise abgezählt) einen Quotenschutz nötig, das schwache Geschlecht.
    Ich warte immer noch auf den Tag, an dem jeder frei weg anders sein darf als alle anderen, an dem die Rechte eines jeden einzelnen Menschen (Mann oder Frau) geschützt werden, ohne Quoten.

    In der Schule ziehen die Mädels schon lange den Jungs davon. Sie haben die besseren Noten, sie organisieren die Feten und Schulreisen - ich verallgemeinere. Die Jungs verbringen ihre Zeit dagegen in Chatrooms, beim Gamen sowie beim Fussballspielen (oder Karate, Kung-Fu oder sonstige wettkampfnahe Sportarten) und lernen Kompetenzen, mit denen sie später im Job dann wieder vorne sind: u.a. die Dissenzmarkierung - herrliches Wort. Das kannte ich noch nicht.

  5. ..mich im Internet aktiv einzubringen..aber viele männlihe Bkannte :-p die schauen lieber Fussball und gehen saufen, als sich zu engagieren...wieviel solcher "grosse Jungs" kennt ihr?

    Mir fällt in diesem Zusmmenhang jemand ein, den ich hiemit ehren möchte..eine junge engagierte Frau...angfangen hat ihr Weg mit "Netzarbeit"

    With love and respect to Rachel Corrie (Real American hero-killed by the Israeli army in Palestine)

    http://www.youtube.com/wa...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Auch ich habe als Frau keine Probleme, mich im Internet einzubringen.
    An Männern fällt mit oft ein ausgesprochenes "Platzhirschverhalten " auf. Das ist wohl ähnlich wie beim Autofahren:
    Männer sind auf der Balz und müssen Überlegenheit zeigen.
    Wir wissen, was die Unfallstatistiken sagen... Frauen verhalten sich defensiver. ;-)
    Die Natur hat sich wohl etwas dabei "gedacht", dass sie unterschiedliche Geschlechter hervorbrachte. Auf diesen Unterschieden ruht unsere Welt. Beide Verhaltensweisen haben ihre Berechtigung.

    Auch ich habe als Frau keine Probleme, mich im Internet einzubringen.
    An Männern fällt mit oft ein ausgesprochenes "Platzhirschverhalten " auf. Das ist wohl ähnlich wie beim Autofahren:
    Männer sind auf der Balz und müssen Überlegenheit zeigen.
    Wir wissen, was die Unfallstatistiken sagen... Frauen verhalten sich defensiver. ;-)
    Die Natur hat sich wohl etwas dabei "gedacht", dass sie unterschiedliche Geschlechter hervorbrachte. Auf diesen Unterschieden ruht unsere Welt. Beide Verhaltensweisen haben ihre Berechtigung.

  6. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Danke. Die Redaktion/ew

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    die du Mutter nennst, denn sie hat großes vollbracht..sie hat dich geboren..und hoffentlich auch gut erzogen..tststs..großer Junge...

    die du Mutter nennst, denn sie hat großes vollbracht..sie hat dich geboren..und hoffentlich auch gut erzogen..tststs..großer Junge...

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service