Ein Erdbeben der Stärke 8,8 hat die die Küste der japanischen Hauptinsel Honshu erschüttert. Im Netz fanden sich innerhalb kurzer Zeit viele Informationen dazu. Hier einige der wichtigsten Quellen:

Der japanische meteorologische Dienst bietet aktuelle Daten über Stärke und Ort der Erdbeben. Jeder Punkt auf der Karte zeigt eine Messstation und die dort registrierte Stärke der Erschütterungen. Genutzt wird dabei die japanische Skala, die Erschütterungen an der Oberfläche misst. Der Wert heißt Shindo und ist nicht vergleichbar mit der Richterskala . Ab einem Wert von fünf Shindo, der an mehreren Küstenorten erreicht wurde, sind Schäden an Gebäuden wahrscheinlich.

Die Meteorologen haben auch eine Karte erstellt, auf der die Regionen, die vom folgenden Tsunami bedroht sind, eingetragen sind.

Das Potsdamer Geoforschungszentrum beschäftigt sich mit der Aufzeichnung weltweiter Erdbebenaktivitäten. So gibt es dort auch Informationen zum aktuellen Beben in Japan . Und eine Live-Übersicht der Erdstöße samt Stärke und Angabe der Geodaten .

Fernsehberichte über die Katastrophe finden sich beim öffentlich-rechtlichen japanischen Sender NHK. Er hat einen internationalen Kanal, der auf englisch sendet und im Netz übertragen wird .

Livebilder des japanischen Fernsehens finden sich auch auf der Streamingplattform Ustream .

Außerdem haben diverse große Nachrichtenmedien Liveblogs gestartet und versuchen, einen Überblick über die Lage zu vermitteln, darunter CNN , Al Jazeera , Guardian oder das Wall Street Journal . Google hat eine Seite online gestellt, auf der verschiedene Notfallhinweise gesammelt und gebündelt werden , darunter Warnungen und Notfalltelefonnummern.