Elektronisches Geld Wer im Netz zahlt, soll sich ausweisen
Die Regierung will bei Transaktionen im Netz eine Ausweispflicht einführen, egal wie gering die Summe ist. Das soll gegen Geldwäsche helfen, bedeutet aber Überwachung.
© Sean Gallup/Getty Images

Ein Geldautomat gibt Bargeld aus
Im Bemühen, Geldwäsche zu bekämpfen, versucht die Bundesregierung derzeit, anonymes elektronisches Geld zu verbieten. Das klingt logisch, allerdings nur solange dabei allein der Aspekt der Sicherheit betrachtet wird.
Anonymität gilt in unserer Gesellschaft als wichtige Bedingung für freie Entfaltung und Demokratie. Gleichzeitig hat sie klar definierte Grenzen, im Straßenverkehr zum Beispiel. Im Internet muss diese Balance an vielen Stellen noch ausgehandelt werden, was nicht immer leicht ist. Der Gesetzentwurf "zur Optimierung der Geldwäscheprävention", den die Bundesregierung gerade verabschiedet hat, ist vor allem unter dem Sicherheitsaspekt verfasst worden.
Der Entwurf sieht vor, dass bei jeder Transaktion von sogenanntem E-Geld die Identität des Einzahlers festgehalten und gespeichert werden muss.
E-Geld bezeichnet alle Instrumente, mit denen digital bezahlt werden kann. Davon gibt es inzwischen eine ganze Menge. So gibt es im Einzelhandel gegen Bargeld Karten, mit denen im Netz bezahlt werden kann, ob sie nun cashU oder UKash heißen. Außerdem gibt es komplett digitale Handelssysteme wie beispielsweise Bitcoin. Auch die Kreditkartenfirma Visa hat ein Produkt namens Wirecard entwickelt, das auf dieser Idee basiert: Eingezahlt wird bar – überwiesen wird anonym.
Interessanterweise fördert das eben nicht die Kriminalität, im Gegenteil. Diese Systeme wurden entwickelt, um Kunden im Netz zu schützen. Wer bei einem digitalen Handel seine Identität nicht preisgeben muss, läuft nicht Gefahr, dabei komplett ausgenommen zu werden. Das eingezahlte Geld ist im Zweifel dahin, nicht aber das gesamte Konto. Ein "Diebstahl" der Identität und der Kontoverbindung ist nicht möglich. Deshalb wurde die sogenannte Paysafecard entwickelt – mit Mitteln der EU.
Die Überarbeitung des deutschen Geldwäschegesetzes würde das nun unterlaufen. Laut des neuen Paragrafen 3 Absatz 2 Satz 3 Geldwäschegesetz ist ein "Null-Schwellenwert" geplant: Egal wie klein eine Zahlung ist, wer E-Geld erwirbt, muss sich ausweisen.
Bislang gibt es Grenzwerte: Wer bei einer Bank Bargeld einzahlt – die anonyme Form der Transaktion –, muss sich erst ab einer Summe von 15.000 Euro identifizieren.
Begründet wird die Änderung im Gesetzentwurf auf zwei Arten. Zum einen steht in der Erläuterung zum Entwurf sinngemäß: Wenn der Einzahler nicht bekannt sei, könne ein Betrag nicht rückvergütet werden. Die Ausweispflicht diene der Sicherheit des Nutzers. Dieser Gedanke spielt allerdings bei Bargeld auch keine Rolle. Wer es aus der Hand gibt, ist es unwiederbringlich los, und bislang störte sich niemand daran.
Zum anderen heißt es als Begründung, dass der bei Bargeld geltende Grenzwert im Netz leicht "umgangen" werden könne. Denn es sei dort leichter, große Summen zu stückeln.
Für den Datenschützer Thilo Weichert ist das ein vorgeschobenes Argument. Weichert ist Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) und hält den Gesetzentwurf für "inakzeptabel". Immerhin gebe es durchaus Wege, eine solche Stückelung zu verhindern. Beispielsweise indem bei Anbietern der Geldkarten ab einer gewissen Summe eine Meldepflicht installiert werde, wie sie auch für Bargeld gelte – eben ab jenen 15.000 Euro.
Weichert betrachtet den Gesetzentwurf unter dem Aspekt der Freiheit des Einzelnen und hält ihn für eine schlechte Idee. Mit der Bekämpfung von Geldwäsche habe er nichts mehr zu tun. Darin vorgesehen sei eine "Verdachtsgewinnungsdatenverarbeitung, die in den Bereich der Vorratsdatenspeicherung hineingeht", wie Weichert es formuliert. Das bedeutet: Wenn jede Transaktion aufgezeichnet wird, wird ein großer Teil unseres alltäglichen Lebens für Ermittler transparent.
Weichert sieht darin "das Bestreben einiger Sicherheitsfanatiker, alle von uns zunehmend elektronisch hinterlassenen Spuren zu personifizieren". Das entspringe der Idee, alles zu hundert Prozent sicher zu machen, obwohl es solche Sicherheit nicht geben könne.
Im Umgang mit Bargeld würden wir eine solche Regel nicht akzeptieren – weil sie unpraktikabel wäre, vor allem aber bedrohlich. Wir würden uns überwacht fühlen, wenn der Kauf einer Zeitung oder eines Kondoms die Vorlage des Ausweises nötig machen würde. Auch wenn EC- und Kreditkarten eine solche Überwachung zumindest theoretisch möglich machen, gibt es noch die Möglichkeit, bar zu zahlen. Die wäre im Netz abgeschafft, wenn die Änderung des Geldwäschegesetzes so verabschiedet werden würde.
- Datum 01.07.2011 - 17:51 Uhr
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Um Geldwäschen zu entdecken sollte "man" sich mal mit "Glückspielzentren" beschäftigen. Allein im Bereich Groß-Gerau (Stadtrand) sind mir zwei dieser Zentren aufgefallen weil ich sehr oft daran vorbei fahre. Dort stehen maximal zwei bis drei Pkw auf dem Parkplatz. Die Zentren sind 18 bzw. 23 Stunden geöffnet. Ich frage mich wovon die Mieten für die großen Räumlichkeiten und Automaten bezahlt werden.
Was hier versucht wird ist ein weiterer Weg in den Überwachungsstaat.
Dieses staatliche Vorgehen dürfte wohl eher dem Druck der Großbanken und der Industrie geschuldet sein. Dort beobachtet mit mit immer größer werdender Sorge und immer größer werdender Wut, dass inzwischen andere "Währungen" zunehmend an Bedeutung gewinnen - wie etwa BitCoin und fordert den Verbot solcher "Anarchowährungen", an denen Großbanken und der Fislus nichts verdient:
http://www.zeit.de/2011/2...
Dieses staatliche Vorgehen dürfte wohl eher dem Druck der Großbanken und der Industrie geschuldet sein. Dort beobachtet mit mit immer größer werdender Sorge und immer größer werdender Wut, dass inzwischen andere "Währungen" zunehmend an Bedeutung gewinnen - wie etwa BitCoin und fordert den Verbot solcher "Anarchowährungen", an denen Großbanken und der Fislus nichts verdient:
http://www.zeit.de/2011/2...
ich bete um die Erkenntnis der Bürger vom dumpfen Autismus unserer Politikerkaste. Nein - ich schimpfe nicht auf geistig verwirrte Politiker. Es liegt in unserer Hand diesem Trauerspiel bei den nächsten Wahlen ein gerechtes Ende zu bereiten.
Bekommt ncht jedes Volk die Politiker die es verdient?
Ich kann Sie versichern - an mir wird es nicht liegen!
... warum denken die meisten Bürger, dass wenn der Staat etwas zu unserem Schutz machen will, dass es immer dabei einen Hintergedanken gibt?
Es sollte allgemein technisch nur dann möglich sein ins Internet zu gehen, wenn man sich per Personalausweis eingeloggt hat. Was glauben Sie um wie viel die Internetkriminalität sinken würde, wenn niemand mehr anonym bliebe. Nur so kann man die Unzucht, Kriminalität, Pornographie, Waffen- und Drogenhandel im Internet einschränken. Und das ist auch gut und richtig so.
... warum denken die meisten Bürger, dass wenn der Staat etwas zu unserem Schutz machen will, dass es immer dabei einen Hintergedanken gibt?
Es sollte allgemein technisch nur dann möglich sein ins Internet zu gehen, wenn man sich per Personalausweis eingeloggt hat. Was glauben Sie um wie viel die Internetkriminalität sinken würde, wenn niemand mehr anonym bliebe. Nur so kann man die Unzucht, Kriminalität, Pornographie, Waffen- und Drogenhandel im Internet einschränken. Und das ist auch gut und richtig so.
könnte man die Verkäufer und "Abzocker" im Internet stärker reglementieren. Wenn es um geldwäscherelevante Daten ginge, könnte man einen angemessenen Schwellenwert behalten.
Doch eenn man gläserne Untertanen äh Bürger will, dann sammelt man alles an Daten ein, was man irgendwie kriegen kann.
"das Bestreben einiger Sicherheitsfanatiker, alle von uns zunehmend elektronisch hinterlassenen Spuren zu personifizieren"
Damit ist alles zum Thema gesagt. Schockierend, dass solche autoritären Vorschläge heutzutage auch nur ernsthaft diskutiert werden. Orwell würde sich im Grabe rumdrehen....
Ich besitze keine Payback-Karte von keinem Unternehmen und zahle nur in Ausnahmefällen mit der EC-Karte, um eben nicht einen Lebensführungsfußabdruck bei Banken und Konzernen zu hinterlassen, um nicht die großen Konzerne dabei zu unterstützen, ihre Werbe- und sonstigen Strategien zwecks Konsumentenbesch.ss weiter zu optimieren.
Was kommt nach der Identifizierung im Internet?
Gemäß dem Gleichheitsprinzip bekommt dann jeder Bürger neben seinem Personalausweis eine obligatorische Konsumentenkarte für Barzahlungen, die alle Arten von Käufen im Detail erfasst?
Damit kann man dann auch gleich bei Leistungsempfängern nachprüfen, ob sie entsprechend dem für sie vorgesehenen Warenkorb konsumieren oder vielleicht doch mal eine Flasche Wein erstanden haben. Oder ob der Arbeitslose eine Ware gekauft hat, die aufgrund ihres Preises vermuten lässt, dass ein Freund oder Verwandter Geld dazugegeben hat, was dem Arbeitslosen dann wieder von seinem Regelsatz abgezogen wird?
Und was bedeutet es denn, dass alle Beträge, wie klein sie auch sein mögen, erfasst werden sollen? Auch 50 Cent ?
Da muss man aber ganz schön lange transferieren, um sein Geld ordentlich zu waschen :-)
"Damit kann man dann auch gleich bei Leistungsempfängern nachprüfen, ob sie entsprechend dem für sie vorgesehenen Warenkorb konsumieren..."
Bei den Harzern wird auf diesen ominösen Datenausweis auch gleich die Stützeknete elektronisch überwiesen. Bezahlen ist dann für diesen Personenkreis nur und ausschliießlich damit möglich.
"Zahlen sie mit Harzi Card oder in Bar?" Der Besitz von Bargeld wird für Inhaber der Harzi Card unter Strafe gestellt.
"Damit kann man dann auch gleich bei Leistungsempfängern nachprüfen, ob sie entsprechend dem für sie vorgesehenen Warenkorb konsumieren..."
Bei den Harzern wird auf diesen ominösen Datenausweis auch gleich die Stützeknete elektronisch überwiesen. Bezahlen ist dann für diesen Personenkreis nur und ausschliießlich damit möglich.
"Zahlen sie mit Harzi Card oder in Bar?" Der Besitz von Bargeld wird für Inhaber der Harzi Card unter Strafe gestellt.
Ha ha, wer glaubt denn daran? Na ja, mit dem Michel kann man es ja machen! Vielleicht hat er es ja auch verdient!
Gute Idee, schärfer gegen Geldwäsche vorzugehen, um die mafiösen Organisationen, Zuhälter und Dealer kleinzuhalten.
Paypal soll sogar schon ab einem Jahresumsatz von 3.500 Euro auf seine Members losgehen, um denen weitere Identity-Nachweise abzutrotzen.
ZEIT-ONLINE schreibt hier allerdings etwas ins Blaue hinein, nennt keine Namen und keine konkreten Fakten - der Link auf eine angebliche Vorlage führt ins Leere. Sogesehen ist der Artikel also erstmal sehr spekulativ und unglaubwürdig, jedenfalls unbelegt von Fakten.
Für konservative Politiker ist Kontrolle und Generalverdacht - gerade wenn es gegen den Kleinen Mann geht - nichts Ungewöhnliches, wie wir aus anderen Themen wissen. Doch ob sich deren Fantasien von einem Kontroletti-Staat á la DDR (oder Freistaat) wirklich durchsetzen lassen? ... wir werden sehen.
Ich würde es denen gönnen! ;-) Was kann es für fortschrittliche Parteien (GRÜNE, PIRATEN) denn bessere Vorlagen geben, als daß CDU/FDP/CSU solch einen Schwachsinn in Gesetz gießt.
Ich freu mich bei jedem deren Fehler ... 2013 wird dann abgerechnet.
In jedem zweiten Kommentar lese ich: "Wartet die Wahlen ab" oder "Abgerechnet wir an der Wahlurne".... Da muss ich aber laut lachen. Das Gequatsche hört man seit zig Jahren, und was passiert? Abwechselnd werden CDU und SPD "abgewählt". Die wissen doch schon, dass sie abwechselnd ihre Ziele durchsetzen können. "Du bist dran, Gerd."... "Du bist dran Angie". "Klasse, danach darf Frank-Walter aber mal".
.
Und jedesmal "rechnet der gnadenlose Wähler kaltblütig ab".
.
Uuuuh, da würde ich als Politiker aber Angst bekommen. Angie und Frank-Walter zittern sicher schon.
äh, bitte? Der zweite Link im Text führt auf das PDF einer Bundesratsvorlage dieses Gesetzentwurfs. Insofern ist der Text keineswegs spekulativ und ohne Fakten...
Beste Grüße
Kai Biermann
In jedem zweiten Kommentar lese ich: "Wartet die Wahlen ab" oder "Abgerechnet wir an der Wahlurne".... Da muss ich aber laut lachen. Das Gequatsche hört man seit zig Jahren, und was passiert? Abwechselnd werden CDU und SPD "abgewählt". Die wissen doch schon, dass sie abwechselnd ihre Ziele durchsetzen können. "Du bist dran, Gerd."... "Du bist dran Angie". "Klasse, danach darf Frank-Walter aber mal".
.
Und jedesmal "rechnet der gnadenlose Wähler kaltblütig ab".
.
Uuuuh, da würde ich als Politiker aber Angst bekommen. Angie und Frank-Walter zittern sicher schon.
äh, bitte? Der zweite Link im Text führt auf das PDF einer Bundesratsvorlage dieses Gesetzentwurfs. Insofern ist der Text keineswegs spekulativ und ohne Fakten...
Beste Grüße
Kai Biermann
... warum denken die meisten Bürger, dass wenn der Staat etwas zu unserem Schutz machen will, dass es immer dabei einen Hintergedanken gibt?
Es sollte allgemein technisch nur dann möglich sein ins Internet zu gehen, wenn man sich per Personalausweis eingeloggt hat. Was glauben Sie um wie viel die Internetkriminalität sinken würde, wenn niemand mehr anonym bliebe. Nur so kann man die Unzucht, Kriminalität, Pornographie, Waffen- und Drogenhandel im Internet einschränken. Und das ist auch gut und richtig so.
@ Freiheitsgeist, Nr. 8
Wenn man sich im Internet immer per Personalausweis einloggen muss, würde dann wirklich die Internetkriminalität sinken?
Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Denn man sollte nicht vergessen, dass das www. ein WORLD WIDE WEB ist.
Die Personalausweise der unterschiedlichen Länder haben unterschiedliche Funktionen und Ausgestaltungen. Manche Länder haben gar keinen wie die USA. Da zählt der Führerschein und die Sozialversicherungsnummer, die aber nicht einer persönlichen Identifikation auf dem Dokument zugeordnet ist (Bild z.B).
Und wenn ich mit einem fremden Dokument in das Netz will, ich schwöre Ihnen, dass ich mir das per Internet beschaffen kann. Der Identitätsklau wird doch heute schon in großem Maßstab weltweit bei fiktiven Autokäufen, Ferienhausvermietungen, Stellenangeboten etc. praktiziert.
So ein nationaler Vorschlag zum "Schutz der Bürger" ist also reine Fiktion oder Vera... und wird vermutlich die Lachmuskeln jedes Internetfreaks oder Informatikers, zu denen ich nicht gehöre, in Schwingungen versetzen.
Ich denke auch, dass es möglich ist, die Art des Zugangs edv-technisch zu manipulieren, wenn man sich da auskennt.
FreiheitsGeist schrieb am 01.07.2011 um 19:36 Uhr:
"... warum denken die meisten Bürger, dass wenn der Staat etwas zu unserem Schutz machen will, dass es immer dabei einen Hintergedanken gibt?"
Stimmt genau. Die Voratsdatenspeicherung zum Beispiel, soll ja auch nur dem Schutz der Bürger vor Terroristen dienen. Waren halt 300,000 Terroristen in Dresden vor denen wir jetzt geschützt sind. D.h. falls wir nicht zufällig auch in einer der betroffenen Funkzellen waren.
...als man den Personalausweis einführte?
Waffen und Drogenhandel können Sie auch mit einer Ausweisprlicht nicht verhindern, denn was in Deutschland illegal ist, kann in anderen Ländern vollkommen legal sein und in Internet laufen Geschäfte weltweit.
Und der Staat nimmt schon mehr als 65% meines Gehalts, (Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Mineralölsteuer usw.usf.) was ich mit dem Rest mache geht ihn nun wirklich nichts an.
PS. Soviel ich weis ist Pornographie in Deutschland ab 18 legal erhältlich.
au mann, wander doch bitte in irgend so ein totalitäres überwachungsregime aus und lass dich durchleuchten!
ist bestimmt ein extrem schön SICHERES gefühl...
denn da laufen die verbrecher schließlich in uniform rum :-)
und die anderen verbrecher regieren!
also, wenn es weiter nichts ist, ich bring dich gerne zum flughafen um die ecke!!!
mit sicheren grüßen
... weil die eingehen Daten bestimmt auch immer die reale Person repräsentiert ( Stichwort: fishing, damit kommt sogar bekanntlich ins Pentagon).
... weil die Daten auch immer sicher sind (Stichwort: WikiLeaks, LulzSec und unsere chinesischen Freunde).
... weil deutsch Gesetzgebung auch international ist.
Sie sollten vielleicht einmal nachschlagen, was unter einer liberalen Demokratie zu verstehen ist und dabei am besten auch kritisch über die Wahl Ihres Nutzernamens nachdenken. Diese Wahl grenzt ja angesichts Ihrer Überzeugungen an Realsatire.
Aber wer für einen zwangsweise personalisierten Zugang zum Internet plädiert (was derzeit nur in Diktaturen praktiziert wird) um dort "Unzucht" zu bekämpfen, dem ist wohl einfach nicht mehr zu helfen. Gruselig.
...wie naiv muss man eigentlich sein? Natürlich ist der Schutz der Bürger nur vorgeschoben! Solchen Unsinn hat man mir schon im Staatsbürgerkunde-Unterricht in der Schule in der DDR erzählt!
Das Netz zu überwachen ist beinahe unmöglich! Und wenn ich anonym bleiben will und anonym bezahlen will, werde ich das können, es gibt immer Möglichkeiten, außer für Kleingeister die es nicht raffen!
Zum Glück gibt es neben den denkbefreiten Politiker und deren Wählern noch einige Mitmenschen die kognitiv in der Lage sind, den Mist der Politiker zu durchschauen!
das dumme ist nur, dass eben die Hälfte der Bevölkerung einen IQ unter 100 haben. Das wirkt sich natürlich auch auf die Fähigkeit aus, ein Kreuz eben durchdacht an die richtige Stelle zu setzen. Leider.
Zitat von einem brittischen Nobelpreisträger (habe den Namen leider vergessen):
Die Massen zementieren immer nur das Bestehende!"
@ Freiheitsgeist, Nr. 8
Wenn man sich im Internet immer per Personalausweis einloggen muss, würde dann wirklich die Internetkriminalität sinken?
Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Denn man sollte nicht vergessen, dass das www. ein WORLD WIDE WEB ist.
Die Personalausweise der unterschiedlichen Länder haben unterschiedliche Funktionen und Ausgestaltungen. Manche Länder haben gar keinen wie die USA. Da zählt der Führerschein und die Sozialversicherungsnummer, die aber nicht einer persönlichen Identifikation auf dem Dokument zugeordnet ist (Bild z.B).
Und wenn ich mit einem fremden Dokument in das Netz will, ich schwöre Ihnen, dass ich mir das per Internet beschaffen kann. Der Identitätsklau wird doch heute schon in großem Maßstab weltweit bei fiktiven Autokäufen, Ferienhausvermietungen, Stellenangeboten etc. praktiziert.
So ein nationaler Vorschlag zum "Schutz der Bürger" ist also reine Fiktion oder Vera... und wird vermutlich die Lachmuskeln jedes Internetfreaks oder Informatikers, zu denen ich nicht gehöre, in Schwingungen versetzen.
Ich denke auch, dass es möglich ist, die Art des Zugangs edv-technisch zu manipulieren, wenn man sich da auskennt.
FreiheitsGeist schrieb am 01.07.2011 um 19:36 Uhr:
"... warum denken die meisten Bürger, dass wenn der Staat etwas zu unserem Schutz machen will, dass es immer dabei einen Hintergedanken gibt?"
Stimmt genau. Die Voratsdatenspeicherung zum Beispiel, soll ja auch nur dem Schutz der Bürger vor Terroristen dienen. Waren halt 300,000 Terroristen in Dresden vor denen wir jetzt geschützt sind. D.h. falls wir nicht zufällig auch in einer der betroffenen Funkzellen waren.
...als man den Personalausweis einführte?
Waffen und Drogenhandel können Sie auch mit einer Ausweisprlicht nicht verhindern, denn was in Deutschland illegal ist, kann in anderen Ländern vollkommen legal sein und in Internet laufen Geschäfte weltweit.
Und der Staat nimmt schon mehr als 65% meines Gehalts, (Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Mineralölsteuer usw.usf.) was ich mit dem Rest mache geht ihn nun wirklich nichts an.
PS. Soviel ich weis ist Pornographie in Deutschland ab 18 legal erhältlich.
au mann, wander doch bitte in irgend so ein totalitäres überwachungsregime aus und lass dich durchleuchten!
ist bestimmt ein extrem schön SICHERES gefühl...
denn da laufen die verbrecher schließlich in uniform rum :-)
und die anderen verbrecher regieren!
also, wenn es weiter nichts ist, ich bring dich gerne zum flughafen um die ecke!!!
mit sicheren grüßen
... weil die eingehen Daten bestimmt auch immer die reale Person repräsentiert ( Stichwort: fishing, damit kommt sogar bekanntlich ins Pentagon).
... weil die Daten auch immer sicher sind (Stichwort: WikiLeaks, LulzSec und unsere chinesischen Freunde).
... weil deutsch Gesetzgebung auch international ist.
Sie sollten vielleicht einmal nachschlagen, was unter einer liberalen Demokratie zu verstehen ist und dabei am besten auch kritisch über die Wahl Ihres Nutzernamens nachdenken. Diese Wahl grenzt ja angesichts Ihrer Überzeugungen an Realsatire.
Aber wer für einen zwangsweise personalisierten Zugang zum Internet plädiert (was derzeit nur in Diktaturen praktiziert wird) um dort "Unzucht" zu bekämpfen, dem ist wohl einfach nicht mehr zu helfen. Gruselig.
...wie naiv muss man eigentlich sein? Natürlich ist der Schutz der Bürger nur vorgeschoben! Solchen Unsinn hat man mir schon im Staatsbürgerkunde-Unterricht in der Schule in der DDR erzählt!
Das Netz zu überwachen ist beinahe unmöglich! Und wenn ich anonym bleiben will und anonym bezahlen will, werde ich das können, es gibt immer Möglichkeiten, außer für Kleingeister die es nicht raffen!
Zum Glück gibt es neben den denkbefreiten Politiker und deren Wählern noch einige Mitmenschen die kognitiv in der Lage sind, den Mist der Politiker zu durchschauen!
das dumme ist nur, dass eben die Hälfte der Bevölkerung einen IQ unter 100 haben. Das wirkt sich natürlich auch auf die Fähigkeit aus, ein Kreuz eben durchdacht an die richtige Stelle zu setzen. Leider.
Zitat von einem brittischen Nobelpreisträger (habe den Namen leider vergessen):
Die Massen zementieren immer nur das Bestehende!"
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