Widerstand ist möglich – mit Tricks
Ein wohl kalkuliertes Risiko. Denn wenn es gut läuft für Facebook, buchen bald mehr Unternehmen die sponsored stories , weil sie den Ticker als Chance sehen, ihre Marke häufiger und mit Namen und Fotos echter Menschen versehen zu präsentieren. Bei allem Ärger, den Facebook-Nutzer über neue Werbeformen äußern: Das Netzwerk steigert seine Werbeeinahmen immer weiter, insbesondere das Marketing durch persönliche Empfehlungen von Nutzern ist bei den Werbenden beliebt .
Dass Facebook Geld verdienen will, ist auch nicht zu beanstanden. Die Frage ist, ab wann diese Werbung als so aufdringlich oder störend empfunden wird, dass sich mehr als nur ein paar Tausend Nutzer laut beschweren und dem Netzwerk den Rücken kehren. Facebook muss einerseits genug verdienen, um seine Infrastruktur bezahlen und ausbauen zu können. Dafür muss es neue Werbeformen testen: Was zahlt sich aus? Was wird abgelehnt? Andererseits ist das nicht ohne Risiko: In dem Moment, in dem Facebook mit diesen neuen Werbeformen zu weit geht und zu viele Nutzer glauben, mehr Werbung als Inhalt zu sehen, hat das Netzwerk ein ernstes Problem.
Wenn es im Fall des erweiterten Tickers schlecht läuft, verstärkt der eine Entwicklung, die Werbetreibenden schon seit Jahren zu denken gibt: Nutzer ignorieren die rechte Seite von Websites prinzipiell, weil sie wissen, dass dort in der Regel vor allem Werbung zu sehen ist. "Banner-Blindheit" heißt das Phänomen, das bereits Ende der neunziger Jahre beschrieben wurde und das besonders für Werbung auf der rechten Seite einer Website gilt .
Wer den Ticker generell nicht mag, kann ihn aber auch komplett ausblenden. Im Netz kursieren verschiedene Anleitungen dazu. Im Chrome-Browser von Google reicht es, kleine Erweiterungen namens Hide Facebook Sidebar Ticker oder Unannoying Facebook zu installieren. Im Firefox können Nutzer sich mit dem Add-on AdBlock Plus behelfen, in dem sie dann einen eigenen Filter anlegen und mit einem kleinen Codeschnipsel versehen müssen.









Ich nutze FaceBook seit mehr als zwei Jahren intensiv, aber den Ticker kannte ich gar nicht. An dieser Stelle auf der FB-Seite herrscht bei mir Leere. Der vermutliche Grund: ich verwende keine FaceBook-Platformapps, und ich verwende Firefox mit AdBlock Plus. Keine besonderen Tricks also, nur Standardsoftware und gesunder Menschenverstand.
Wenn ich sehe, wie andere Internetnutzer sich von Werbung und anderen Unbillen des Netzes belästigen lassen, frage ich mich, was die wohl machen, wenn eine Mücke sich auf ihrer Hand niederlässt. Zusehen und sich stechen lassen?
...das der Ticker noch nicht auf alle User ausgerollt wurde.
Bekannte von mir haben auch erst letztens verstanden, worüber ich mich schon längere Zeit aufrege.
Der Ticker ist da - natürlich auch mit AdBlock. Der Ticker ist nämlich keine Werbung, sondern ein aktuell von FB eingeführtes "Feature". Wenn Sie den (noch) nicht haben, dann freuen Sie sich, rechnen aber bitte stündlich damit, dass auch Ihr Account aktualisiert wird.
Und es geht hier wirklich nicht um AdBlock, den nun wirklich jeder mittlerweile als Addon installiert haben sollte, sondern primär um den Ticker an sich. Auch wenn das im Artikel so nicht rüberkommt. Das Ärgernis ist der Ticker, der zwar mit Adblock ausblendbar ist, dann entgehen einem aber sämtliche Likes und neue Freunde von Freunden.
Also, wie man es macht, ists nicht gut. Da im Feed nur noch die Statusaktualisierungen angezeigt werden, ist man für ein umfassendes Bild auf den Ticker angewiesen; dort im Ticker läuft (angeblich - ich hab noch keine gesehen) aber Werbung.
...das der Ticker noch nicht auf alle User ausgerollt wurde.
Bekannte von mir haben auch erst letztens verstanden, worüber ich mich schon längere Zeit aufrege.
Der Ticker ist da - natürlich auch mit AdBlock. Der Ticker ist nämlich keine Werbung, sondern ein aktuell von FB eingeführtes "Feature". Wenn Sie den (noch) nicht haben, dann freuen Sie sich, rechnen aber bitte stündlich damit, dass auch Ihr Account aktualisiert wird.
Und es geht hier wirklich nicht um AdBlock, den nun wirklich jeder mittlerweile als Addon installiert haben sollte, sondern primär um den Ticker an sich. Auch wenn das im Artikel so nicht rüberkommt. Das Ärgernis ist der Ticker, der zwar mit Adblock ausblendbar ist, dann entgehen einem aber sämtliche Likes und neue Freunde von Freunden.
Also, wie man es macht, ists nicht gut. Da im Feed nur noch die Statusaktualisierungen angezeigt werden, ist man für ein umfassendes Bild auf den Ticker angewiesen; dort im Ticker läuft (angeblich - ich hab noch keine gesehen) aber Werbung.
Ausgewogen, informativ und vor speziell hilfreich in Bezug auf die kleinen Tricks, um Facebook "unnervig" zu machen. Vielen Dank!
Eine kleine Frage noch: Weiss jemand, ob es solche Features wie die im letzten Absatz genannten auch fuer Safari gibt?
wäre auch eine Möglichkeit. Ansonsten "adblock-plus" von Wladimir Palant auf den Firefox installieren und vorbei ist es mit der Werbung.
Wer heute noch ohne Adblock unterwegs ist ist eh nicht mehr zu retten...
Wer heute noch ohne Adblock unterwegs ist ist eh nicht mehr zu retten...
wie ein deutscher Journalist den verlogenen Reklamesprech vs-amerikanischer Abzockfirmen unkritisch übernehmen kann.
Was ein vs-amerikanischer Werbetexter als "friend" bezeichnet, kann man einfach nicht guten Gewissens in das deutsche "Freund" übersetzen.
(Und ins Französiche, Italienische usw. auch nicht.)
Was ist an einer Multimilliardenfirma, die jede Gelegenheit nutzt, um Menschen, die ihr vertrauen, zu hintergehen und zu missbrauchen, "sozial"?
Ich nenne das ASOZIAL!
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich sachlich und konstruktiv. Danke, die Redaktion/lv
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich sachlich und konstruktiv. Danke, die Redaktion/lv
"Was ist an einer Multimilliardenfirma, die jede Gelegenheit nutzt, um Menschen, die ihr vertrauen, zu hintergehen und zu missbrauchen, "sozial"?"
Was ist an einer Menschenmasse, welches blind einem profitorientierten Unternehmen mehr vertraut, als dem eigenen Staat weise?
Ich nenne das Dummheit und Naivität.
... derjenige, der mit aller Hinterlist und Heimtücke, die ihm zu Gebote steht, Menschen verführt, sich selbstschädigend zu verhalten, trägt wesentlich mehr Schuld, als derjenige, der sich verführen lässt.
Aus Faulheit, aus Spaßgier, aus Dummheit ...
Das ist wie bei der Fernsehwerbung für Gummibärchen.
Um nur ein Beispiel zu nennen.
... derjenige, der mit aller Hinterlist und Heimtücke, die ihm zu Gebote steht, Menschen verführt, sich selbstschädigend zu verhalten, trägt wesentlich mehr Schuld, als derjenige, der sich verführen lässt.
Aus Faulheit, aus Spaßgier, aus Dummheit ...
Das ist wie bei der Fernsehwerbung für Gummibärchen.
Um nur ein Beispiel zu nennen.
... derjenige, der mit aller Hinterlist und Heimtücke, die ihm zu Gebote steht, Menschen verführt, sich selbstschädigend zu verhalten, trägt wesentlich mehr Schuld, als derjenige, der sich verführen lässt.
Aus Faulheit, aus Spaßgier, aus Dummheit ...
Das ist wie bei der Fernsehwerbung für Gummibärchen.
Um nur ein Beispiel zu nennen.
Wieso unterstellt man mir Dummheit und Naivität? Ich weiß um die Umstände von Facebook und akzeptiere sie. Nennen Sie mir ein Unternehmen, welches seine Dienste kostenlos zur Verfügung stellt und keine Gegenleistung verlangt. Eine reicht. Ich geh da sofort hin.
Ich nutze FB und stelle meine Daten zur Verfügung. Das ist der Deal. Wie überall im Netz. Egal ob Google, Google+, FB, Hotmail, GMX, Freenet, you name it. Wer mir deswegen Naivität und Dummheit unterstellt, hat das Prinzip entweder nicht begriffen oder ist einfach zu arrogant, um es zu begreifen. Fragen?
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