Douglas Coupland "Das Smartphone macht alle Menschen gleich"
Datenschutz hält Douglas Coupland für irrelevant. Der Autor fragt sich lieber, ob der technologische Fortschritt in einer säkularen oder einer religiösen Welt mündet.

Douglas Coupland ist nicht bei Facebook, weil es ihn süchtig machen würde.
ZEIT ONLINE: Herr Coupland, Sie prophezeien in einem Artikel, dass die Mittelschicht dem Untergang geweiht ist. Sind Sie wirklich ein solcher Pessimist?
Douglas Coupland: Das war eher eine Rolle, die ich testweise eingenommen habe. Ich wollte herausfinden, wo es hinführt, wenn man alles so pessimistisch wie möglich einschätzt. In den USA und Kanada gibt es die unausgesprochene Verpflichtung, alles positiv zu sehen. So wirklich scheint uns das aber nicht weiterzubringen. Deshalb wollte ich einmal eine andere Taktik ausprobieren. Eine gute Übung, ich kam dabei auf viele gute Ideen. Man darf nur nicht den Fehler machen und alles wörtlich nehmen.
ZEIT ONLINE: Sie sagen auch voraus: "Alles zu wissen, wird langweilig werden." Wie ist das gemeint?
Coupland: Ich habe mir die Quizshow der Zukunft vorgestellt, in der ein Musikstück angespielt wird und jeder Kandidat plötzlich sein iPhone herausholt, eine Musikerkennungs-App wie "Shazam" startet und sofort sagen kann, dass das Edvard Grieg ist, gespielt vom Symphonieorchester Cincinnati. Dann stellt die Moderatorin plötzlich Fragen auf ungarisch, aber natürlich haben alle ein Instant-Übersetzungsprogramm in ihren Smartphones. Am Ende gewinnt der, der den schnellsten Prozessor hat und sein Telefon am besten bedienen kann.
ZEIT ONLINE: Wäre es besser, wenn der gewinnt, der am meisten Fakten auswendig gelernt hat?
Coupland: Sie haben recht, in gewisser Weise macht das Smartphone alle Menschen gleich. Deutschland hat die höchste iPhone-Dichte auf der Welt. Jeder kann also alles wissen. Aber Allwissenheit ist eben gar nicht so interessant, wie man denkt: Man sitzt zusammen und stellt sich eine interessante Frage, und statt gemeinsam zu überlegen, holt inzwischen fast immer jemand sein Telefon raus und googelt schnell die Antwort.
Douglas Coupland, 49, geboren auf einer Nato-Basis in Deutschland, studierte Bildhauerei in Vancouver. 1991 wurde sein Roman "Generation X" ein Welterfolg; "Newsweek" nannte ihn "das Porträt einer Jugend mit zu vielen Fernsehern und zu wenig Arbeit". Auf Deutsch erschien von ihm zuletzt "JPod" (Tropen Verlag)
ZEIT ONLINE: Trotz ihrer iPhones gelten die Deutschen eher als skeptisch, was neue Technologien betrifft. Sie sind bei Baden-Baden geboren – haben Sie eine Erklärung, woher diese deutsche Skepsis kommt?
Coupland: Ich habe das auch schon bemerkt. Die Deutschen waren zum Beispiel die einzigen, die sich darüber aufregten, als Autos durch die Straßen fuhren und für Google Streetview Fotos von den Häuserfassaden machten. Ob das einen kulturellen Hintergrund hat? Keine Ahnung. Vielleicht sind viele Deutsche einfach deprimiert? Nein, das glaube ich nicht, im Vergleich zu den Dänen seid Ihr geradezu euphorisch. Andererseits muss man auch erkennen, dass Ihr Deutschen immer alles zuerst habt. Ihr lebt in einer Kultur, die von Forschung und Technik angetrieben wird – es ist also ein bisschen so, als wäre Deutschland eine Art Testlabor.
ZEIT ONLINE: Ein Labor für die Vernetzung und die Allgegenwart des Smartphones?
Coupland: Ja, so wie die Teenager, die von Computerspielfirmen drei Dollar pro Stunde bekommen, damit sie deren neue Produkte auf Fehler testen. Die Deutschen sind also so etwas wie die Probespieler für den Rest der Welt. Und bei jeder neuen technischen Entwicklung gibt es zuerst eine Achterbahnfahrt von übertriebener Glorifizierung und ebenso übertriebener Verurteilung. Nach einer Weile haben sich dann alle daran gewöhnt und keiner kann sich mehr daran erinnern, wie das Leben vorher war. Das war beim Buchdruck so, beim Fernsehen und beim Internet – und es wird bei allen weiteren Entwicklungen auch so sein.
ZEIT ONLINE: Ein deutscher Datenschützer wollte Facebook das Einsammeln von Nutzerdaten auf Internetseiten verbieten.
Coupland: Solche kurzfristigen Debatten sind in ihrer Irrelevanz geradezu lustig. In ein paar Jahren wird es ein Speichermedium geben, auf dem die Vorlieben jedes Menschen gespeichert sind. Es wird in die Hosentasche passen und in jedem Supermarkt für 79 Cent zu kaufen sein. Das wird so oder so passieren, das ist technologischer Determinismus. Es hat einen gewissen Charme zu glauben, dass man solche Dinge regulieren kann. Es ist so, als hätte man sich in den fünfziger Jahren Gedanken darüber gemacht, wie groß eine Fernsehantenne auf dem Dach sein kann. Das sind Fragen, die sich ganz von selbst erledigen.
ZEIT ONLINE: Sie sagen das relativ emotionslos.
Coupland: In den letzten zehn Jahren hat sich so viel verändert – und das meine ich gar nicht in Bezug auf den 11. September 2001. Es wurden einfach so viele bahnbrechende Entwicklungen auf uns losgelassen, dass wir geistig immer noch nicht aufgeholt haben. Das Internet verändert die Politik, das Smartphone verändert unser Zusammenleben. Es wäre interessant, wenn unsere Gesellschaft sich eine einjährige Pause von allen neuen Erfindungen verordnen könnte, damit man erst mal Zeit hat, gesellschaftliche Konventionen für die Entwicklungen der letzten zehn Jahre zu finden. Doch diese Pause kann es natürlich nicht geben.
ZEIT ONLINE: Wie können wir stattdessen mit diesem Tempo und all den neuen Anforderungen fertigwerden?
Coupland: Ich habe gerade eine Biografie des kanadischen Kommunikationstheoretikers Marshall McLuhan geschrieben. Ich kannte vorher nur seine beiden Slogans "The medium is the message" und sein Bild vom "globalen Dorf". Dann habe ich gemerkt, wie präzise er schon vor 50 Jahren unsere heutige Welt vorhergesehen hat, inklusive Sachen wie eBay, Paypal, Twitter und so weiter. Er sagt, das beste, um mit den Veränderungen durch eine neue Technik klarzukommen, ist wiederkehrende Muster zu erkennen. Als Beispiel verwendet er die Geschichte "Sturz in den Mahlstrom" von Edgar Allan Poe. Darin überlebt ein Seemann einen gewaltigen Strudel nur, weil er beobachtet, welchem Muster der Strudel folgt. Mein Trick, um heutzutage nicht verrückt zu werden, ist also, nach wiederkehrenden Mustern zu suchen – wie zum Beispiel der Achterbahnfahrt aus Glorifizierung und übertriebener Vorsicht.
ZEIT ONLINE: Sehnen Sie sich manchmal nach dem Jahr 1991, in dem Sie Ihr Debüt "Generation X" geschrieben haben und Internet und Smartphones noch weit weg waren?
Coupland: Nein, um Gottes Willen! Ich möchte nicht in diese Zeit zurückkehren. Rückblickend ist es lustig, wie meine ersten Bücher wahrgenommen wurden. Meine Protagonisten waren immer sehr unideologisch und vorwiegend an Oberfläche, an Popkultur und Konsum interessiert – und viele waren absolut entsetzt über diese Leere. Vor allem für die Linke war ich eine Zeitlang ein absolutes Feindbild. Wenn man "Generation X" heute liest, kommt es einem beinahe harmlos vor. Ich denke mir oft, ich hätte es viel mehr auf die Spitze treiben können.
ZEIT ONLINE: Man hat der Jugend immer wieder vorgeworfen, dass sie so ist, wie Sie sie beschreiben: hedonistisch, konsumfixiert, ohne Ideale. In diesem Jahr erleben wir vom arabischen Frühling bis zu Unruhen in England, Spanien und Israel, wie die Jugend in der ganzen Welt auf die Straße geht. Welche Erklärung haben Sie dafür?
Coupland: Sie haben einfach uneingeschränkten Zugang zu Informationen und können sich vernetzen. Das kann zu Ergebnissen führen, die wir begrüßen – wie in Ägypten, aber eben auch zu den Blackberry-Riots in England. Die immer schnelleren, einfacheren und billigeren Vernetzungsmöglichkeiten führen zu einer Tribalisierung, zur Bildung von Stämmen. Diese Stämme müssen nicht aggressiv sein, es können auch Leute aus aller Welt sein, die nichts gemeinsam haben, außer sich für Lakritzstangen zu interessieren. Jede Form von Zusammenschluss wird durch die neuen Technologien vereinfacht und verstärkt.
ZEIT ONLINE: Wohin wird diese Entwicklung führen?
Coupland: Ich bin sehr neugierig auf die Welt in 100 Jahren, und es nervt mich extrem, dass ich sie nicht mehr erleben werde. Die Frage ist, ob der technologische Fortschritt in einer säkularen oder einer religiösen Welt mündet.
ZEIT ONLINE: Ihr Tipp?
Coupland: Das ist noch nicht entschieden. Gerade wenn man denkt, Technologie bedeute Aufklärung, kommen religiöse Fanatiker und kapern diese Technologie. So wie gerade die "birthers", diese Verschwörungstheoretiker, die anzweifeln, das Barack Obama US-Staatsbürger ist. Was für Idioten! Wir neigen dazu anzunehmen, dass das Internet und andere Technologien automatisch die Demokratie fördern. Doch das stimmt nicht. In manchen Fällen mögen sie das tun – Menschen können Facebook und Twitter nutzen, um einen Aufstand gegen ein totalitäres Regime zu organisieren. Doch dieses Regime kann dieselben Werkzeuge benutzen, um diese Dissidenten zu identifizieren.
ZEIT ONLINE: Sind Sie bei Facebook angemeldet?
Coupland: Es war ein bewusster Entschluss, mich dort nicht anzumelden. Ich war mein ganzes Leben noch nie auf Facebook – bis vor genau zwei Tagen. Es war fantastisch!
ZEIT ONLINE: Was passierte da?
Coupland: Ich saß mit drei Freunden zusammen, und einer von ihnen wollte es mir zeigen. Also loggte er sich ein und zeigte mir seine Freundesliste. "Da, den kenne ich!" sagte ich. "Ach, der ist gerade in Urlaub. Oh, der ist ja mit dem anderen Typen befreundet, den ich auch kenne. Das ist ja spannend!" Mein Kopf fühlte sich kurz so an, als würde er gleich explodieren – es war genauso, wie sich das erste Mal eine Linie Kokain in die Nase zu ziehen. Ich habe in meinem Leben die meisten Drogen gemieden, einfach weil ich weiß, dass sie mir zu gut gefallen würden. Facebook ist dasselbe: Wenn ich mich vorgestern selbst angemeldet hätte, würde ich jetzt immer noch davorsitzen.
ZEIT ONLINE: Beim Mikrobloggingdienst Twitter sind Sie dafür ab und zu aktiv. Keine Suchtgefahr?
Coupland: Da schreibe ich ja nur einmal pro Woche was rein.
ZEIT ONLINE: Ich habe ein paar Ihrer Meldungen mitgebracht. Verraten Sie uns, was da jeweils los war?
Coupland: Gerne, das klingt interessant.
ZEIT ONLINE: Vom 12. März gibt es einen solchen Tweet: "Moderne Autos schwimmen wirklich gut."
Coupland: Nein, das habe ich nicht geschrieben. Sie müssen sich verlesen haben ... Hat jemand mein Twitterkonto gehackt? ... Ah, jetzt fällt es mir wieder ein! Das war nach dem Tsunami in Japan. Auch wenn das vielleicht zynisch klingt – ich sah diese Autos wie Eiswürfel im Wasser treiben und mein erster Gedanke war: "Moderne Autos schwimmen wirklich gut."
ZEIT ONLINE: Am 3. Juni schrieben Sie: "Man sollte keine Flugtickets kaufen, wenn man betrunken ist!"
Coupland: Oh ja. Ich hatte betrunken Flugtickets im Internet bestellt und mit dem Datum nicht aufgepasst. Als ich am nächsten Tag umbuchen wollte, ging es natürlich nicht, weil sie so billig gewesen waren.
ZEIT ONLINE: Wie viel Zeit verbringen Sie im Internet?
Coupland: Ganz unterschiedlich, aber weniger als Sie vermutlich denken. Ich lese zum Beispiel fast keine Blogs.
ZEIT ONLINE: Sie schreiben mit 50 immer noch über Menschen in ihren Zwanzigern – aber es wirkt immer sehr authentisch. Wo recherchieren Sie?
Coupland: Mein Buch "The Gum Thief" spielt in einer Staples-Filiale in Nord-Vancouver. Dieser Laden für Bürobedarf an der Ecke Capilano and Marine Drive ist für mich der langweiligste Ort der Welt, das sehe ich als wissenschaftlich erwiesen an. Die Herausforderung ist also, dort eine spannende Geschichte spielen zu lassen. Aber ich kaufe dort nur meine Druckerpatronen und Büroklammern wie alle anderen auch und sehe mir dabei die Leute an, die dort arbeiten. Doch das Schöne an Romanen ist ja, dass man sich so viel ausdenken kann, man muss gar nicht so viel recherchieren.
ZEIT ONLINE: Machen Sie sich Notizen?
Coupland: Ich habe mir 15 Jahre lang sehr akribisch welche gemacht. Möglichst in Druckbuchstaben! Alles, was ich in Schreibschrift schreibe, lese ich später nicht mehr, selbst wenn es der beste Gedanke der Welt ist. Ebenso wenig wie alle Notizen, die ich in mein Handy speichere. Irgendwann habe ich dann jedoch ganz aufgehört, mir Dinge zu notieren.
ZEIT ONLINE: Warum?
Coupland: Ich wusste, wie es geht, sich eine Notiz zu machen, also konnte ich mir auch welche ausdenken. Bisher scheint es ganz gut zu funktionieren.
- Datum 13.12.2011 - 08:44 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Lieber Autor.
"Datenschutz hält Douglas Coupland für irrelevant" Komisch, aus welchem Satz wird das konkret abgeleitet. Nur weil er das deutsche "Engagement" gegen Facebook nicht Ernst nimmt?
Auch die Geschichte mit "Facebook" hätte vile bessere Fragen vertragen. Manchmal bedauere ich die "Untiefen" eines ZEIT Interviews. Zumal es doch kein Papier kostet, mal ein gutes Interview zu führen.
... die Antwort auf die 6. Frage: "Solche kurzfristigen Debatten sind in ihrer Irrelevanz geradezu lustig", sagt Coupland. Und auch was danach folgt, stützt diese Aussage.
... die Antwort auf die 6. Frage: "Solche kurzfristigen Debatten sind in ihrer Irrelevanz geradezu lustig", sagt Coupland. Und auch was danach folgt, stützt diese Aussage.
Wenn das stimmt, bin ich froh, dass ich keines habe.
Und ich verspreche, mir auch keines zu kaufen.
Wieso kaufen Sie sich keines?
Wieso kaufen Sie sich keines?
... die Antwort auf die 6. Frage: "Solche kurzfristigen Debatten sind in ihrer Irrelevanz geradezu lustig", sagt Coupland. Und auch was danach folgt, stützt diese Aussage.
und eine explizite nachfrage, wie Coupland es mit dem Datenschutz hält wäre sicherlich besser gewesen.
Nur weil es irgendwann möglich ist, alle Daten eines Menschen zu speichern ( was er ja so vorgibt ), aber Datenschutz ist ja nicht das mitnehmen von privaten Daten auf einem beliebigen Datenträger.
Hier geht es eben darum, was passiert mit meinem Verhalten, wer schreibt da was mit und benutzt es für sich. ( Was also ist von Pay Back, der Deutschlandcard u.v.m. zu halten )
Was würde Herr Coupland sagen, wenn aufgrund seines Profils sein Smartphone ihn nicht mehr als Gleichen unter Gleichen" behandelt.
Wie gesagt, ich finde die wichtigsten Fragen wurden irgendwie nicht angesprochen. ( So auch die Frage, inwieweit die Verfügbarkeit des digitalen Wissens [immer und überall] auch Gefahren der Manipluation aufweisen kann bzw. ob diese Art des "Wissens" wirklich das Wissen erweitert= )
und eine explizite nachfrage, wie Coupland es mit dem Datenschutz hält wäre sicherlich besser gewesen.
Nur weil es irgendwann möglich ist, alle Daten eines Menschen zu speichern ( was er ja so vorgibt ), aber Datenschutz ist ja nicht das mitnehmen von privaten Daten auf einem beliebigen Datenträger.
Hier geht es eben darum, was passiert mit meinem Verhalten, wer schreibt da was mit und benutzt es für sich. ( Was also ist von Pay Back, der Deutschlandcard u.v.m. zu halten )
Was würde Herr Coupland sagen, wenn aufgrund seines Profils sein Smartphone ihn nicht mehr als Gleichen unter Gleichen" behandelt.
Wie gesagt, ich finde die wichtigsten Fragen wurden irgendwie nicht angesprochen. ( So auch die Frage, inwieweit die Verfügbarkeit des digitalen Wissens [immer und überall] auch Gefahren der Manipluation aufweisen kann bzw. ob diese Art des "Wissens" wirklich das Wissen erweitert= )
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Gutes Bild. Und die Idee der Suche nach wiederkehrenden Mustern (auf dem dünnen Eis der Zivilistation) ebenfalls.
Es könnte verhängnisvoll sein, dabei die Unterschiede zu übersehen.
Es könnte verhängnisvoll sein, dabei die Unterschiede zu übersehen.
Wieso kaufen Sie sich keines?
kaufe mir keines, weil mein altes 1 Euro Handy von vor 5 Jahren noch einwandfrei funktioniert. Kein Grund, es wegzuwerfen, wenn es noch funktioniert bzw. ich es reparieren kann.
Und desweiteren glaube ich nicht, dass ich ein smartphone brauche.
kaufe mir keines, weil mein altes 1 Euro Handy von vor 5 Jahren noch einwandfrei funktioniert. Kein Grund, es wegzuwerfen, wenn es noch funktioniert bzw. ich es reparieren kann.
Und desweiteren glaube ich nicht, dass ich ein smartphone brauche.
und eine explizite nachfrage, wie Coupland es mit dem Datenschutz hält wäre sicherlich besser gewesen.
Nur weil es irgendwann möglich ist, alle Daten eines Menschen zu speichern ( was er ja so vorgibt ), aber Datenschutz ist ja nicht das mitnehmen von privaten Daten auf einem beliebigen Datenträger.
Hier geht es eben darum, was passiert mit meinem Verhalten, wer schreibt da was mit und benutzt es für sich. ( Was also ist von Pay Back, der Deutschlandcard u.v.m. zu halten )
Was würde Herr Coupland sagen, wenn aufgrund seines Profils sein Smartphone ihn nicht mehr als Gleichen unter Gleichen" behandelt.
Wie gesagt, ich finde die wichtigsten Fragen wurden irgendwie nicht angesprochen. ( So auch die Frage, inwieweit die Verfügbarkeit des digitalen Wissens [immer und überall] auch Gefahren der Manipluation aufweisen kann bzw. ob diese Art des "Wissens" wirklich das Wissen erweitert= )
Coupland hält aber die Debatte über den Datenschutz irrelevant. Der Untertitel, dass er Datenschutz für irrelevant hält, ist wirklich etwas irritierend, aber auch nicht falsch.
Aber da er die Debatte darüber für irrelevant hält, spielen die Fragen die Sie stellen (Payback, Smartphone usw.) keine Rolle. Denn das was Sie fragen IST eben Teil der Debatte über Datenschutz. Wieso also sollte der Interviewer diese Art von Fragen stellen, wenn Coupland bereits deutlich gemacht hat, dass er sie unwichtig findet?
Information is not knowledge,
knowledge is not wisdom,
wisdom is not truth,
truth is not beauty,
(beauty is not love,
love is not music,
music is the best.)
So oder so ähnlich von Frank Zappa auf Joe's Garage
Coupland hält aber die Debatte über den Datenschutz irrelevant. Der Untertitel, dass er Datenschutz für irrelevant hält, ist wirklich etwas irritierend, aber auch nicht falsch.
Aber da er die Debatte darüber für irrelevant hält, spielen die Fragen die Sie stellen (Payback, Smartphone usw.) keine Rolle. Denn das was Sie fragen IST eben Teil der Debatte über Datenschutz. Wieso also sollte der Interviewer diese Art von Fragen stellen, wenn Coupland bereits deutlich gemacht hat, dass er sie unwichtig findet?
Information is not knowledge,
knowledge is not wisdom,
wisdom is not truth,
truth is not beauty,
(beauty is not love,
love is not music,
music is the best.)
So oder so ähnlich von Frank Zappa auf Joe's Garage
Coupland hält aber die Debatte über den Datenschutz irrelevant. Der Untertitel, dass er Datenschutz für irrelevant hält, ist wirklich etwas irritierend, aber auch nicht falsch.
Aber da er die Debatte darüber für irrelevant hält, spielen die Fragen die Sie stellen (Payback, Smartphone usw.) keine Rolle. Denn das was Sie fragen IST eben Teil der Debatte über Datenschutz. Wieso also sollte der Interviewer diese Art von Fragen stellen, wenn Coupland bereits deutlich gemacht hat, dass er sie unwichtig findet?
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